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	<title>IT-Gipfel &#8211; politik-digital</title>
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	<title>IT-Gipfel &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Nationaler IT-Gipfel: Gemeinsam Neuland zu beschreiten, macht Spaß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Juliane Petrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2015 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DA_Fotor.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-147553" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DA_Fotor.jpg" alt="DA_Fotor" width="640" height="280" /></a></p>
<p>Der Nationale IT-Gipfel fand in diesem Jahr erstmals an zwei Tagen statt: Am 18. und 19. November trafen sich die hiesigen Granden aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in der deutschen Hauptstadt, um unter dem Motto „Digitale Zukunft gestalten_innovativ_sicher_leistungsstark“ über eines der Themen unserer Zeit zu diskutieren – die digitale Transformation.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Dass hier noch dringender Handlungsbedarf besteht, hat die Politik erkannt.  So rückte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit gleich fünf Ministern zum diesjährigen IT-Gipfel  in der Arena Treptow an: Neben den drei Digitalministern Sigmar Gabriel (SPD), Alexander Dobrindt (CSU) und Thomas de Maizière (CDU) waren auch Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) und Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) dabei. „Wir sind heute so viele, wir sind fast beschlussfähig im Sinne der Bundesregierung“, scherzte die Kanzlerin in ihrer Begrüßungsrede.</p>
<p>Vor gut einem Jahr hatte die Bundesregierung mit der <a href="http://www.digitale-agenda.de/Content/DE/_Anlagen/2014/08/2014-08-20-digitale-agenda.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=6" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Agenda 2014-2017 </a>Schwerpunkte für die Digitalisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft gesetzt. Der IT-Gipfel, als zentrale Dialog- und Umsetzungsplattform, fungiert seitdem als Motor und Beschleuniger für die weitere Umsetzung und Fortentwicklung der Digitalen Agenda. Bereits während des Auftaktprogramms präsentierten die ganzjährig tagenden Plattformen und Foren bereits erreichten Meilensteine und stellten zukünftige Projekte vor. Das Ziel: Deutschland soll bei der Digitalisierung das führende Land in Europa werden. Dafür bedarf es einer  neuen Gründerkultur, der erfolgreichen Gestaltung von Industrie 4.0 und der digitalen Arbeitswelt, einer leistungsstarken Infrastruktur, einer funktionierenden Kreativwirtschaft, einer digitalen öffentlichen Verwaltung sowie Sicherheit und Vertrauen in digitale Technologien.</p>
<p>Doch laut einer <a href="http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=737476.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie, die das Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegeben hatte</a>, stehe Deutschland in Sachen Digitalisierung gar nicht so gut da wie häufig gelobt: In einem Zehn-Länder-Vergleich sackte Deutschland auf den sechsten Platz ab und bewegt sich nur im Mittelmaß, während sich China auf der Überholspur befindet.</p>
<h3>Breitbandausbau: Bis 2018 50 Mbit pro Sekunde in jedem deutschen Haushalt</h3>
<p>Einen wesentlichen Knackpunkt stellt die Infrastruktur dar: Schnelles flächendeckendes Internet fehlt im ländlichen Raum noch immer. Angela Merkel verspricht: „Bis 2018 werden 50 Megabit pro Sekunde in jedem deutschen Haushalt verfügbar sein.“ Dem Bundeswirtschaftsminister reicht mehr Breitband auf dem Land allerdings nicht aus: „Unser Ziel muss eigentlich lauten, in Deutschland bis 2025 die beste digitale Infrastruktur der Welt zu haben.“ Ein sehr ambitioniertes Ziel. Um das zu erreichen, müssten Politik und Wirtschaft Hand in Hand zusammenarbeiten.</p>
<h3>5G: Infrastruktur für die Technologien der Zukunft</h3>
<p>Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller plant, die deutsche Hauptstadt zum Vorreiter für den  neuen Mobilfunkstandard 5G zu machen. Für die vernetzte Gesellschaft und die Technologien der Zukunft, wie autonomes Fahren, sei eine ultraschnelle, sichere und zuverlässige mobile Infrastruktur unerlässlich. So heißt es auch in der <a href="https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/IT-Gipfel/it-gipfel-2015-berliner-erklaerung,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Erklärung</a>, dem Manifest des 9. IT-Gipfels: „Wir wollen Deutschland gemeinsam zum weltweiten Leitanbieter und Leitmarkt für intelligente Mobilität machen. Technologische Treiber zum Erreichen dieser Ziele sind die Konvergenz von Fest- und Mobilfunknetzen sowie die Mobilfunk- und Netztechnologie 5G, deren Markteinführung für 2020 angestrebt wird.“</p>
<h3>Neues Förderprogramm des BMWi: Impulse für die digitale Transformation</h3>
<p>Die Digitalisierung müsse laut Bundeskanzlerin Angela Merkel „tief in die Breite der Wirtschaft“ gehen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat dafür ein neues Förderprogramm <a href="https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/IT-Gipfel/it-gipfel-2015-foerderprogramm-fuer-die-digitale-transformation,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Digitale Technologien für die Wirtschaft“</a> gestartet, das mit 50 Millionen Euro ausgestattet ist. Es soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Geschäftsmodelle der Digitalisierung anzupassen oder gar völlig neue Konzepte zu entwickeln. Deutschland müsse weiter zu den „Champions der Wertschöpfung“ gehören und dürfe nicht zur „verlängerten Werkbank“ werden, forderte Merkel eindringlich.</p>
<h3>Der Mittelstand hinkt hinterher</h3>
<p>Doch die Notwendigkeit der Digitalisierung ist noch lange nicht in allen Köpfen angekommen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen seien häufig der Meinung, dass die Digitalisierung nicht zu ihrem Kerngeschäft gehöre, bedauerte Bundeswirtschaftsminister Gabriel. Dass der  Mittelstand hinterher hinke, bekräftigt auch Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Um die deutschen Leitbranchen erfolgreich zu digitalisieren, müsste aber auch der Mittelstand das Netz als Chance begreifen.</p>
<h3>Hubs: Digitale Ökosysteme als Innovationstreiber</h3>
<p>Diesem Rückstand will der Bitkom mit sogenannten „Hubs“ entgegenwirken. Orte, „an denen sich die digitale Avantgarde versammelt“ – Flaggschiffe, Mittelstand, Start-ups, Hochschulen, Forschungszentren und Investoren. Nur durch die Schaffung digitaler Knotenpunkte und die Bündelung von Kräften könne die digitale Transformation unserer Gesellschaft angeschoben werden, verdeutlichte Dirks. Merkel unterstützt diese Idee. Sie habe verstanden, dass die bisherigen Clusterinitiativen zu statisch seien. Der dem Hub-Konzept zugrundeliegende kooperative Ansatz spiegele sich ihrer Meinung nach auch im IT-Gipfel wider und zeige: „Das gemeinsame Beschreiten von Neuland macht Spaß.“</p>
<h3>Staat 4.0: Jetzt oder nie</h3>
<p>Auch die aktuelle Problematik bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise kam beim 9. IT-Gipfel zur Sprache. Sie zeige eindrücklich, wie starr die bestehenden Prozesse seien und wie wenig vernetzt die Behörden agieren, sagte der Vorstandsvorsitzende der Software AG Karl-Heinz Streibich. Der Daten- und Informationsfluss müsse hier dringend verbessert werden. Die Plattform „Digitale Verwaltung und Öffentliche IT“ verfolgt deshalb das Ziel, die Potenziale der Digitalisierung der deutschen Verwaltung für Bürger und Unternehmen zu analysieren und konkrete Handlungsempfehlungen aufzuzeigen. Man brauche einen digitalen Staat, der Strukturen im Sinne des Innovationsgedankens aus Bürger- und Unternehmenssicht gestaltet. Nur so könne den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit begegnet werden.</p>
<p>In der „Berliner Erklärung“ verständigten sich die Gipfelteilnehmerinnen und -nehmer darauf, den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in den kommenden Jahren intensiv fortzusetzen: „Nur wenn wir zügig und entschlossen die Gelegenheit nutzen, uns gemeinsam auf die tiefgreifenden Veränderungen vorzubereiten, werden wir auch in Zukunft von diesem Wandel profitieren.“ Mein Fazit zum 9. Nationalen IT-Gipfel: Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Wir müssen jetzt handeln – überlegt, zügig und konsequent.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/stefanerschwendner/">stefan.erschwendner</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></p>
<p><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101-305x53.png" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>IT-Gipfel 2015 &#8211; Echte Impulse fehlen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Voß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2015 13:19:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[Der seit 2006 jährlich stattfindende nationale IT-Gipfel hat das Ziel, Deutschland als IT-Standort zu stärken. Für den diesjährigen Gipfel im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/broadband.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145787" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/broadband.jpg" alt="broadband" width="640" height="280" /></a>Der seit 2006 jährlich stattfindende nationale IT-Gipfel hat das Ziel, Deutschland als IT-Standort zu stärken. Für den diesjährigen Gipfel im November hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nun ein Impulspapier vorgestellt, das enttäuscht.<b> </b></p>
<p>Der SPD-Minister und Vizekanzler sieht den digitalen Wandel als eine „der zentralen Gestaltungsaufgaben der nächsten Jahre“. Deshalb müsse die Politik den Prozess der digitalen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv begleiten und gestalten, damit &#8220;Deutschland eine Führungsrolle bei [&#8230;] Digitalisierung von Wirtschaften, Leben und Arbeiten einnehmen kann.&#8221; Das <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/I/industrie-4-0-und-digitale-wirtschaft,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dokument</a> mit dem Titel „Digitale Wirtschaft und digitales Arbeiten: Chancen für Wachstum, Beschäftigung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation“ soll in erster Linie als Diskussionsgrundlage für den kommenden Gipfel dienen und greift deshalb Trends, Maßnahmen und Initiativen sowie zentrale Fragestellungen der Digitalisierung auf.</p>
<h3>Von „Smart Service Welt“ bis „Trusted Cloud“</h3>
<p>Das Papier beschreibt, wie weit die digitale Transformation aktuell fortgeschritten ist und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Darüber hinaus werden Programme und Zielsetzungen vorgestellt, die das Ministerium vorantreiben möchte. Programme wie „Smart Service Welt“ und „Autonomik für Industrie 4.0“ sollen die Technikentwicklung „anwendungsorientiert begleiten und fördern“. Um Unsicherheiten für Cloud-Technologien zu verringern, werde bereits im Rahmen des Technologieprogramms „Trusted Cloud“ eine Datenschutzzertifizierung für Cloud-Angebote erarbeitet, die der Öffentlichkeit bald vorgestellt werde. Kleine und Mittlere Unternehmen werden unter anderem im Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ unterstützt, und die bestehende Förderstruktur für Start-Ups wird ergänzt. Einige Maßnahmen sind bisher jedoch nur Ankündigungen und entbehren sowohl einer genaueren Beschreibung als auch einer statistischen Grundlage.</p>
<h3>Öffentliche WLAN-Angebote rechtssicher gestalten</h3>
<p>Auch für die Zivilgesellschaft formuliert das Ministerium einige Initiativen und Ziele. So wolle man die zügige Weiterverhandlung und Verabschiedung der europäischen Datenschutzgrundverordnung begleiten. Im Dialog mit der Gesellschaft soll an einer Charta 2025 gearbeitet werden, mit dem Ziel, die Möglichkeiten der digitalen Revolution zu beschreiben und ihre Realisierung aufzuzeigen. Mit einer Anpassung des Telemediengesetzes sollen öffentliche WLAN-Angebote rechtssicher gestaltet werden. Konkrete Termine oder Zahlen werden auch in diesem Bereich nicht erwähnt. Insgesamt bleiben die Vorschläge für die digitale Entwicklung der Gesellschaft sehr oberflächlich und eher auf eine Analyse der Geschehnisse beschränkt. Echte Impulse für ein aktives Gestalten sucht man vergeblich.</p>
<h3>Reform des europäischen Verbraucher- und Datenschutzes gefordert</h3>
<p>Das Impulspapier endet mit einem Ausblick auf Europa. Die Sicherheit der Systeme und das Vertrauen in den Schutz der eigenen Daten seien ein Querschnittsthema der Digitalisierung. Dafür müsse die EU Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene schaffen. Darüber hinaus müssen der Verbraucher- und Datenschutz durch ein effektives Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Datensouveränität gestärkt werden. Da auch dem digitalen Wirtschaftsbereich bisher eine entsprechende Marktordnung fehle, müsse dort noch ein regulativer Rahmen geschaffen werden. Auf internationaler Ebene wird das Bundeswirtschaftsministerium Verhandlungs- und Diskussionsprozesse vorantreiben, um sich bei der Schaffung einer neuen weltweiten Internet Governance für die Beteiligung von möglichst vielfältigen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einzusetzen.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/joschz/8009921749/in/photolist-dcNWF8-9d5fkZ-8NEMec-9QJeS-9QJfu-9QJfk-9RyJy-6kLHdG-5mn14w-rhs21L-9Ru3d-uqEKF-cfMRs-nX1cAq-9QJfc-eKvYss-eKvY3m-AmBDd-bw7nL7-DKjAg-h1Xr7Z-8GKRA-bw7hz7-7baLvS-Pte2Y-czEjru-6cNPnm-M1CqZ-6hAnjW-bw6LfG-5HR2C3-bw7iuE-59k6NW-6eRnrb-e5dJ3W-52qP6G-8e8rBN-czxe45-czxdpE-czxeCE-czxcZh-czxcnf-9qQ4pd-czxkkQ-bP9PyT-bP9Py4-bK24jt-czxf39-bE5Uxm-bihCd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jo.schz</a></p>
<div class="attribution-info"></div>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Sarkozy eröffnet Internet-Gipfel in Paris</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/sarkozy-eroeffnet-internet-gipfel-in-paris-5253/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Jost-Westendorf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 13:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eSummit]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/eG8_presse.jpg" title="Logo" alt="Logo" width="100" align="left" height="77" />Am Vormittag hat der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy das e-G8-Forum in Paris eröffnet: Es gelte, globale Regeln für ein globales Phänomen zu finden, versicherte Sarkozy im Vorfeld des G8-Gipfels, der am Donnerstag und Freitag im nordfranzösischen Deauville stattfindet. Nicht nur in Frankreich regt sich Widerstand gegen die exklusive Veranstaltung.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/eG8_presse.jpg" title="Logo" alt="Logo" width="100" align="left" height="77" />Am Vormittag hat der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy das e-G8-Forum in Paris eröffnet: Es gelte, globale Regeln für ein globales Phänomen zu finden, versicherte Sarkozy im Vorfeld des G8-Gipfels, der am Donnerstag und Freitag im nordfranzösischen Deauville stattfindet. Nicht nur in Frankreich regt sich Widerstand gegen die exklusive Veranstaltung.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
In seiner Funktion als aktueller Präsident der acht größten Wirtschaftsmächte hatte Nicolas Sarkozy die Entwicklungen des Internet und die daraus entstehenden Konsequenzen im Vorfeld auf die Tagesordnung der G8-Versammlung gesetzt. Zum ersten G8-Forum, das dem Internet gewidmet ist, lud er ausgewählte Entscheider der Internetindustrie für heute und morgen nach Paris ein. Sie sollen den G8-Regierungschefs ihre eigene Botschaft mit auf den Weg geben.
</p>
<p>
Die Ergebnisse des zweitägigen Forums sollen Eingang in die Tagesordnung des G8-Gipfels nehmen. Man wolle die außergewöhnliche Gelegenheit bieten, einen Austausch auf hohem Niveau zwischen den Akteuren der Internet-Wirtschaft und den Staatschefs zu ermöglichen, heißt es offiziell.<br />
Organisiert wurde das e-G8-Forum von der französischen PR-Agentur Publicis. Ihrem Vorstandsvorsitzenden Maurice Lévy hat Sarkozy nicht nur die Durchführung, sondern auch die Auswahl der Gäste anvertraut. Im April waren im Namen des französischen Staatspräsidenten etwa 1.000 Einladungen an die weltweit wichtigsten Vertreter von Internet-Firmen gegangen – laut französischer Regierung an CEOs, junge Unternehmer und Technologie-Experten, Wissenschaftler, Innovatoren und Blogger, die sich mit Regierungsvertretern austauschen sollen. Man wolle erfahren, was der Markt denke, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frankreich-will-auf-G8-Gipfel-fuer-Internetsperren-werben-1244926.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kündigte</a> Sarkozys Internetbeauftragter Jean-Michel Hubert an. Schwerpunkte auf dem Gipfel sind die Bedeutung des Netzes für das Wirtschaftswachstum und die Menschenrechte, aber auch die Bekämpfung von Urheberrechtsverstößen.<br />
Erst kurz vor dem Beginn der Konferenz wurde die Liste der Redner bekannt, darunter Internet-Größen wie Eric Schmidt von Google, Marc Zuckerberg von Facebook, Rupert Murdoch und Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski. Eine vollständige Teilnehmerliste ist nicht veröffentlicht worden.
</p>
<p>
Überhaupt war die Informationspolitik im Vorfeld sehr dürftig, was Skeptiker und Kritiker auf den Plan rief, die die fehlende Transparenz beklagen. Die Formulierungen der offiziellen Ankündigung blieben vage. Etwa, was die Finanzierung des Internet-Forums angeht: Der „private Sektor“ finanziere die Veranstaltung, hieß es in einer offiziellen Ankündigung. Die französische Tageszeitung &quot;La Tribune&quot; berichtete, dass ein Teil der geladenen Teilnehmer für die Kosten aufkommen: Mögliche Sponsoren konnten laut Publicis zwischen drei Tarifen wählen:  100.000, 250.000 et 500.000 Euro – davon hängt der Status der Teilnehmer ab, beispielsweise die Frage, wer an den Diskussionen am Runden Tischen teilnehmen darf. Doch welche der Teilnehmer diesen Mindestbeitrag bezahlten und welche ehrenhalber eingeladen wurden, war im Vorfeld nicht zu erfahren. <a href="http://www.latribune.fr/journal/edition-du-0205/technos-medias/1154286/le-g8-de-l-internet-un-sommet-tres-prive.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">La Tribune</a> sprach von einem „sehr privaten Gipfel“. Lediglich die offiziellen Partner sind heute auf der <a href="http://www.eg8forum.com/fr/e-g8/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website des Forums</a> genannt: Neben der Publicis-Gruppe sind dies unter anderem die Medienkonzerne Vivendi, Orange, Google und Microsoft. Man wolle den Teilnehmern somit ermöglichen, die Tagesordnung so frei wie möglich zu gestalten und von Staatsseite so wenige Vorgaben wie möglich machen, so die Begründung von Organisator Maurice Lévy für das spezielle Einladungsverfahren.
</p>
<p>
Jean-Michel Hubert <a href="http://www.euractiv.de/digitale-agenda/artikel/g8-internet-zivilisieren-nutzer-erziehen-mehrwert-foerdern-004833" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erklärte </a>in der vergangenen Woche in Berlin, die Forderung nach der Entwicklung eines &quot;zivilisierten Internets&quot; solle in die G8-Abschlusserklärung übernommen werden. Sarkozy möchte das Internet regulieren und „zivilisieren“, nicht aber einschränken. Vor dem Hintergrund von Sarkozys bisheriger Politik lässt sich vermuten, dass es ihm in erster Linie um Zensur und Sperren geht. 
</p>
<p>
Im Anschluss an die heutige Begrüßung der Teilnehmer durch Nicolas Sarkozy hatten diese Gelegenheit, dem französischen Präsidenten Fragen zu stellen. Die Frage eines Zuhörers, ob er sich darauf verlassen könne, dass das Internet frei und offen bleibe und man sich auf eine Art &quot;hippokratischen Eid&quot; verständigen könne, dem Internet keinen Schaden zuzufügen, erntete Applaus. Präsident Sarkozy antwortete, dass weder Maßnahmen ergriffen würden, die Entwicklungen des Internet zu verkomplizieren, noch gehe es darum, definitive Regelungen in Deauville zu beschließen Es könne aber nicht schaden, Vorsicht walten zu lassen und für Sicherheit – beispielsweise gegen Terrorismus – zu sorgen. Er sei sich sicher, dass globale Regeln für ein globales Phänomen gefunden werden müssten.
</p>
<p>
Das alles ist vielen Internetaktivisten zu eindimensional, man befürchtet, dass es nur darum geht, das wirtschaftliche Potenzial des Internet zu stärken. Ihrer Ansicht nach strebt Sarkozy an, das Internet zentral zu kontrollieren. NGOs wie die französische La Quadrature du Net und der Chaos Computer Club aus Deutschland haben deshalb dazu aufgerufen, eigene &quot;kreative&quot; Vorschläge zu machen. Auf der Plattform <a href="http://g8internet.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;G8 vs. Internet&quot;</a> ruft die Initiative zu kreativen Aktionen auf, um das freie Internet zu schützen. In einem <a href="http://letter.accesslabs.org/Civil%20Society%20Statement%20to%20the%20eG8-finalg.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offenen Brief</a> haben sich  Bürgerrechtsorganisationen weltweit im Namen der Zivilgesellschaft darüber hinaus direkt an die G8 gewandt.
</p>
<p>
Ob die Nachricht in Paris angekommen ist, darf bezweifelt werden. Doch für den Herbst hat die französische Regierung eine Fortsetzung der Debatte angekündigt: Auf dem G20-Forum in Avignon soll  es insbesondere um Fragen nach dem Urheberrecht gehen.
</p>
<p>
Die Veranstaltung wird <a href="http://www.eg8forum.com/fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> heute und morgen live gestreamt. </p>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 51)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-51-4681/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
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		<category><![CDATA[Silvio Berlusconi]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Chaos Computer Club duelliert sich mit der Urheberrechtslobby, der
neue Innenminister setzt auf Dialog mit der Netzgemeinde. Italienische
Blogger und bayerische Nichtraucher machen im Netz mobil. Dies und mehr in der aktuellen Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chaos Computer Club duelliert sich mit der Urheberrechtslobby, der<br />
neue Innenminister setzt auf Dialog mit der Netzgemeinde. Italienische<br />
Blogger und bayerische Nichtraucher machen im Netz mobil. Dies und mehr in der aktuellen Linkliste.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/ccc-filesharing-gaycken" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CCC vs.GVU &#8211; Ist Filesharing politisch?</a>
</p>
<p>
Auf zeit.de antwortete der Chaos Computer Club (CCC) unter dem Titel &quot;Die Politische Dimension des Teilens&quot; auf einen<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-demokratie-gaycken" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Text von Sandro Gaycken</a><br />
zum Thema Filesharing. Christian Sommer wiederum &#8211; <br />
Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Verfolgung von<br />
Urheberrechtsverletzungen &#8211; beharrt dagegen in seiner Antwort darauf: <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-sommer-warner?page=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Filesharing ist nicht politisch&quot;</a>.
</p>
<p>
<a href="http://www.welt.de/webwelt/article5456770/Es-geht-dem-Staat-nicht-um-Zensur-des-Internets.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innenminister will Dialog mit der Netzgemeinde</a>
</p>
<p>
In der Welt bewirbt der neue Bundesinnenminister Thomas de Maizière<br />
seine netzpolitischen Vorstellungen und wünscht sich einen Dialog mit<br />
der Netzgemeinde. Der Staat sei keine bedrohende Instanz, betont der<br />
CDU-Politiker.
</p>
<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/W5X388/3181934/Rauchfreies-Netz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bayerische Nichtraucher nutzen das Netz zur Koordination<br />
</a>
</p>
<p>
Das Volksbegehren &quot;für echten Nichtraucherschutz&quot; in Bayern hat fast<br />
1,3 Millionen Bürger zur Unterschrift bewegen können. Der Organisator<br />
der Nichtraucherschutzinitiative, Sebastian Frankenberger, hat dabei<br />
vor allem auf das Internet gesetzt. Eine Netzbewegung ist auf diese<br />
Weise entstanden, die allein <a href="http://www.facebook.com/pages/Volksbegehren-Fur-echten-Nichtraucherschutz/77572014149?ref=mf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Facebook fast 14.000 Unterstützer</a> zählt.
</p>
<p>
<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,7956798,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IT-Gipfel &#8211; Licht und Schatten in Stuttgart<br />
</a>
</p>
<p>
Eine durchwachsene Bilanz  des diesjährigen IT-Gipfels in Stuttgart<br />
zieht Alfred Krüger für heute.de. Neue Projekte oder Initiativen seien<br />
nicht in Sicht &#8211; dafür hat Krüger von der Politik &quot;neue Töne&quot; gehört.
</p>
<p>
<a href="/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neue E-Government-Engagements in Europa</a>
</p>
<p>
Obamas E-Government-Deklaration setzt neue Standards in Bezug auf<br />
Datentransparenz von Regierung und Behörden. Was sich in Sachen Open<br />
Data in Deutschland und Europa tut, fasst futurezone.orf.at zusammen.
</p>
<p>
<a href="http://www.thebobs.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beste Blogs für Meinungsfreiheit gesucht</a>
</p>
<p>
Die Deutsche Welle (DW) und Reporter ohne Grenzen (ROG) zeichnen in<br />
14 Kategorien Blogger und Blogs aus. Zum Beispiel werden<br />
Netzaktivisten- und projekte gesucht, die sich in herausragender Weise<br />
für freie Meinungsäußerung einsetzen. Bis zum 14. Februar 2010 können <br />
Internetuser weltweit über thebobs.com Vorschläge für die<br />
Auszeichnungen der Blog-Awards einzureichen.
</p>
<p>
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665613,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Zugriff einschränken</a>
</p>
<p>
Die Datenkrake Google wird immer mächtiger. Der User muss aber nicht<br />
machtlos sein. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks kann dem<br />
Datenhunger von Google begegnet werden, Spiegel Netzwelt zeigt wie.
</p>
<p>
<a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article5448692/Tausende-tragen-lila-gegen-Berlusconi.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Italienische Netz-Massenmobilisierung gegen Berlusconi<br />
</a>
</p>
<p>
Beim <a href="http://www.noberlusconiday.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;No-B-Day&quot;</a><br />
am 5. Dezember 2009 in Rom haben Zehntausende gegen Berlusconi<br />
demonstriert. Proteste gegen den italienischen Regierungschef gab es in<br />
der Vergangenheit schon häufiger. Neu ist dagegen, dass der Protestzug<br />
fast ausschließlich von Bloggern über das Internet organisiert wurde.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>IT-Gipfel live im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/it-gipfel-live-im-netz-4673/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 08:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hasso-Plattner-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 8.12.2009 findet der vierte Nationale IT-Gipfel in Stuttgart statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Zukunft von IT in Deutschland. Es wird auch ein Livestream angeboten, der kommentiert werden kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8.12.2009 findet der vierte Nationale IT-Gipfel in Stuttgart statt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Zukunft von IT in Deutschland. Es wird auch ein Livestream angeboten, der kommentiert werden kann.<!--break--></p>
<p>
Erstmalig ist nun der <a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/livestream/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gipfel im Livestream zu sehen</a>: das Hasso-Plattner-Institut begleitet das<a href="https://it-gipfelblog.hpi-web.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> IT-Treffen mit einem Gipfelblog</a>. Ein Twitter-Channel versorgt Interessierte mit den neuesten Informationen. Die Liveberichterstattung beginnt am 7.12.  Auf dem diesjährigen Gipfel werden in vier Foren Themen wie &quot;Eigenverantwortung oder Staatskontrolle im Internet&quot; diskutiert. Alle Diskussionen werden live gestreamt und können kommentiert werden.
</p>
<p>
Beteiligung im Vorfeld ist ebenfalls erwünscht: Text- und Videobeiträge können auf dem Gipfelblog gepostet und zur Diskussion gestellt werden. Hierfür ist allerdings eine Registrierung erforderlich. Einzelne Beiträge sollen dafür am Veranstaltungstag in die Expertendiskussionen einbezogen werden.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Video auf den IT-Gipfel senden</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/video-auf-den-it-gipfel-senden-4122/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 15:29:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>
		<category><![CDATA[Hasso-Plattner-Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[Per Video mitreden kann man beim dritten IT-Gipfel der Bundesregierung (20. November 2008 in Darmstadt). Wer sich beim <a href="https://www.it-gipfelblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IT-Gipfelblog</a> anmeldet, kann eigene Videos hochladen und andere Beiträge ebenfalls per Clip kommentieren. Ausgewählte Beiträge sollen in die öffentliche Expertendiskussion beim Gipfel eingespeist werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Per Video mitreden kann man beim dritten IT-Gipfel der Bundesregierung (20. November 2008 in Darmstadt). Wer sich beim <a href="https://www.it-gipfelblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IT-Gipfelblog</a> anmeldet, kann eigene Videos hochladen und andere Beiträge ebenfalls per Clip kommentieren. Ausgewählte Beiträge sollen in die öffentliche Expertendiskussion beim Gipfel eingespeist werden.<!--break--><br />
Sehr bedienfreundlich gehalten ist die Software: Videokommentare können direkt am Bildschirm per Webcam aufgenommen und veröffentlicht werden. Wer es weniger spontan möchte, kann  die meisten gängigen Videoformate von der eigenen Festplatte hochladen. Entwickelt hat die Software das Hasso-Plattner-Institut in Potsdan, das auch das IT-Gipfelblog betreibt.</p>
<p>Um mitreden zu können &#8211; egal ob per Video oder Text &#8211; muss man sich jedoch registrieren. </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Sicherheit, weniger Vertrauen?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mehr-sicherheit-weniger-vertrauen-3665/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jfranke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 10:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[E-Trust]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 1. Januar 2008 startet die Vorratsdatenspeicherung. Die  könnte den Staat aber genau dort treffen, wo er auf das Internet setzt: Beim Vertrauen in eGovernment. Die Verantwortlichen schert das jedoch nicht besonders.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Januar 2008 startet die Vorratsdatenspeicherung. Die  könnte den Staat aber genau dort treffen, wo er auf das Internet setzt: Beim Vertrauen in eGovernment. Die Verantwortlichen schert das jedoch nicht besonders.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
„Electronic Trust“, kurz eTrust, beschreibt das Vertrauen von Nutzern in elektronische Anwendungen. Im Bereich eGovernment, also dem Regieren und Verwalten per Internet,  ist Vertrauen besonders wichtig. Hier werden Daten erhoben, deren Weitergabe oder Missbrauch erhebliche Konsequenzen auf Grundrechte und Lebensführung haben können.<br />
Die Verabschiedung der so genannten „Vorratsdatenspeicherung“ durch den Bundestag, also die verdachtsunabhängige Speicherung von Telekommunikationsdaten aller Bürger für sechs Monate, könnte den staatlichen eGovernment-Angeboten schaden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Persönliche Behörden-Informationen können an anderer Stelle auftauchen</b>
</p>
<p>
Deutsche eGovernment-Offizielle machen sich aber scheinbar wenig Gedanken darum, wie Nutzervertrauen erhöht werden könnte. Wenn man Anträge oder Anfragen an deutsche Behörden sende, so müsse man damit rechnen, dass persönliche Informationen gespeichert werden und unter Umständen an anderer Stelle wieder auftauchen. Dies ließ der hessische Staatssekretär für eGovernment und IT, Harald Lemke, im Oktober 2007 die Besucher der Veranstaltung „E-Government aus föderaler Perspektive“ in der Brüsseler Landesvertretung wissen. Immer größere Datensammlungen wären gewissermaßen die kulturelle Konsequenz der Informationsgesellschaft, Nutzervertrauen somit lediglich Gewöhnungssache.
</p>
<p>
Es ist aber vor allem die Angst vor dem Verlust von Privatssphäre und bürgerlichen Freiheiten, die zur größten Hürde für eGovernment-Dienste wurde, so eine <a href="http://www.egovbarriers.org/" target="_blank" title="Studie des Oxford Internet Institute" rel="noopener noreferrer">Studie des Oxford Internet Institute</a>. Außerdem sei die fehlende Transparenz von staatlichen Stellen abschreckend. Wer auf Daten zugreift, wann dies geschieht und aus welchem Grund, wie lange Daten verfügbar sind, welche Kontrollinstanzen es für staatlichen Umgang mit persönlichen Daten gibt: All dies bleibt nach Ansicht der Forscher zu unklar.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Gespaltene Öffentlichkeit</b>
</p>
<p>
Und sogar staatliche Stellen selbst stehen dem Umgang mit großen Mengen sensibler Informationen  skeptisch gegenüber. Die Gefahren von Identitätsklau und -betrug sowie vielerorts mangelhafte Identifizierungs- und Authentifizierungsverfahren für den Zugriff auf Daten lässt auch Beamte bei der Nutzung von Datenverarbeitungssystemen zögern, heißt es auf der Projekt-Website von „<a href="http://www.egovbarriers.org/" target="_blank" title="Breaking Barriers to eGovernment" rel="noopener noreferrer">Breaking Barriers to eGovernment</a>“ der Europäischen Union.
</p>
<p>
In Deutschland zögern aber vor allem die regelmäßigen Internetnutzer und Technikaffinen, nicht die breite Mehrheit: Eine <a href="http://www.presseportal.de/pm/6694/1045151/ard_das_erste" target="_blank" title="Blitzumfrage des Deutschlandtrends" rel="noopener noreferrer">Blitzumfrage des Deutschlandtrends</a> ergab etwa kurz nach der Festnahme von drei Terrorverdächtigen im Bundesgebiet im September, dass 67 Prozent aller Deutschen einer stärkeren Überwachung des Internets zustimmten. Den „Bundestrojaner“ hielten 58 Prozent für sinnvoll. Das <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,7004800,00.html" target="_blank" title="Politbarometer des ZDF" rel="noopener noreferrer">Politbarometer des ZDF</a> vom 14. September ermittelte eine Zustimmung von 65 Prozent zu Online-Durchsuchungen.<br />
In einer im Oktober 2007 durchgeführten <a href="http://www.compliancemagazin.de/markt/studien/avira121107.html" target="_blank" title="Online-Umfrage" rel="noopener noreferrer">Online-Umfrage</a> des Softwareherstellers Avira sprachen sich hingegen 70 Prozent aller Befragten gegen Internet-Kontrollen durch Behörden aus. In einer <a href="http://www.n-tv.de/849478.html" target="_blank" title="Online-Umfrage von n-tv" rel="noopener noreferrer">Online-Umfrage von</a> <a href="http://www.n-tv.de/849478.html" target="_blank" title="Online-Umfrage von n-tv" rel="noopener noreferrer">n-tv</a> stimmten 69 Prozent gegen das Ausstöbern von privaten Rechnern.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Vertrauensbildende Maßnahmen</b>
</p>
<p>
Immerhin, der <a href="http://files.messe.de/cmsdb/007/12232.pdf" target="_blank" title="zweite nationale IT-Gipfel" rel="noopener noreferrer">zweite nationale IT-Gipfel</a> im Dezember 2007  hat Vertrauensbildung und Verbraucherfreundlichkeit auf die politische Agenda gesetzt. Grundpfeiler sollen „Datensparsamkeit und -sicherheit und der Schutz vor Identitätsdiebstahl und Profilbildung“ sein. Es bleibt abzuwarten, wie die geplanten „Bürgerportale“ im Bereich eTrust abschneiden.<br />
Genaue Vorschriften zum Umgang der Verwaltung mit Bürgerdaten werden  in Deutschland bis dato nicht kommuniziert oder existieren nicht.
</p>
<p>
Vom Bundesdatenschutzgesetz und dessen Umsetzung findet sich auf behördlichen Websites kaum etwas. Wie persönliche Daten in eGovernment-Anwendungen geschützt werden, bleibt momentan meist ungeklärt.<br />
Nachvollziehbare und rechtlich verbindliche Datenmanagementrichtlinien für die öffentliche Verwaltung entwerfen und kommunizieren, heißt also die Losung der Stunde.
</p>
<p>
Den politischen Ansagen des IT-Gipfels sollten möglichst schnell Taten folgen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Deutschland sucht den Super-CIO</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/deutschland-sucht-den-super-cio-3648/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/deutschland-sucht-den-super-cio-3648/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Georg Babing]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 14:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Bundes-CIO]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Bernhard Beus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die gute Nachricht des IT-Gipfels: Seit dem 10. Dezember 2007 gibt es den Bundes-CIO, den obersten Verantwortlichen für Informationstechnik. Die schlechte Nachricht: Hans-Bernhard Beus hat eine klassische Beamtenkarriere hinter sich und noch nie in der IT-Wirtschaft gearbeitet.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gute Nachricht des IT-Gipfels: Seit dem 10. Dezember 2007 gibt es den Bundes-CIO, den obersten Verantwortlichen für Informationstechnik. Die schlechte Nachricht: Hans-Bernhard Beus hat eine klassische Beamtenkarriere hinter sich und noch nie in der IT-Wirtschaft gearbeitet.<br />
<!--break--></p>
<p>
Chief Information Officer (CIO), das klingt ausgesprochen wichtig. Noch besser klingt  Bundes-CIO –  ein oberster Verantwortlicher für Informationstechnik in Deutschland. Was hätte so ein Bundes-CIO für Möglichkeiten! Endlich einer, der seine ganze Kompetenz dafür einsetzt, der deutschen IT  auf die Sprünge zu helfen. Einer, der sich mit seinen Entscheidungen auch politisch durchsetzt und der die IT-Modernisierung von Bund und Ländern voran treibt. Die Einführung einer solchen Position wird schon seit langer Zeit u.a. vom Branchenverband Bitkom gefordert.
</p>
<p>
Die gute Nachricht: Seit dem 10.12.2007 gibt es so einen Bundes-CIO. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte auf dem zweiten nationalen IT-Gipfel in Hannover <a href="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Ministerium/Organigramm__Neu/Lebenslaeufe/ll__beus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hans-Bernhard Beus</a>, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, als obersten Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik vor.
</p>
<p>
Die schlechte Nachricht: Wirklich wichtig scheint seine Position nicht zu sein. Beus wird seine neue Stelle nicht Vollzeit, sondern  neben seinen Tätigkeiten als Staatssekretär betreuen. Wie viel Zeit und Energie er also tatsächlich in die neu geschaffene Position investieren kann, ist fraglich. Der promovierte Jurist Beus beschäftigt sich als Staatssekretär mit dem Thema Bürokratieabbau, im IT-Bereich hat er bisher noch nie gearbeitet. Entscheidungsbefugnisse hat er nicht, sondern der „Rat der IT-Beauftragten“, in dem alle Bundesministerien vertreten sind. Der Bundes-CIO kann lediglich Empfehlungen geben.
</p>
<p>
<b>„Lutschpastille und Placebo“</b>
</p>
<p>
„Das ursprüngliche Konzept wurde bis zur Unkenntlichkeit entstellt“, urteilte Thomas Langkabel vom IT-Dienstleister CSC im Namen der Initiative D21. Polemischer formuliert es Michael Müller, Wirtschaftssenator des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (BVMW): „Der Bundes-CIO ist eine Lutschpastille“, der verabschiedete Kompromiss sei „reine Placebo-Politik“.
</p>
<p>
<b>Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel</b>
</p>
<p>
Der zweite nationale IT-Gipfel sei „ein voller Erfolg“ gewesen, verkündete der Branchendienst Bitkom. Es sei „nicht nur geredet“ worden, sondern man habe „konkrete Hightech-Projekte“ angepackt. Zu diesen Projekten gehört allerdings eben auch die Einführung des Bundes-CIO.
</p>
<p>
Ansonsten bot der Gipfel wenig Neues. Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte in ihrem <a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de/index.php/2007/12/06/grusswort-der-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-zum-it-gipfelblog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grußwort zum Gipfel</a>,<br />
dass der eingeschlagene Kurs im IT-Bereich fortgesetzt werden solle. Projekte wie die Einrichtung einer einheitlichen Behördenrufnummer 115 und das Forschungsprogramm Theseus standen bereits letztes Jahr auf der Agenda.
</p>
<p>
Die Bürgernähe der Veranstaltung war kritikwürdig: Gesprächsrunden gab es ausschließlich zwischen den geladenen Politikern und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, einen Dialog bspw. mit interessierten Abiturienten und Studenten gab es nicht. Schon vor dem ersten IT-Gipfel, der im Dezember 2006 in Potsdam stattfand, hatten Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft (u.a. Christoph Dowe von politik-digital.de) in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel diesen Ausschluss der Zivilgesellschaft beklagt.
</p>
<p>
<b>Nett gebloggt</b>
</p>
<p>
Immerhin auf Web 2.0-Ebene konnte der zweite IT-Gipfel punkten: Das <a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IT-Gipfelblog</a> dokumentiert vorbildlich in Video-Podcasts und Text-Beiträgen das gesamte Event, Beiträge können kommentiert und bewertet werden – allerdings nur von angemeldeten Nutzern.
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/itgipfelblog07.jpg" alt="IT-Gipfelblog 07" title="IT-Gipfelblog 07" height="252" width="350" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
Das Blog zum nationalen IT-Gipfel 07
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Weblog für die Gipfeldiskussion</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1265-ein-weblog-fuer-die-gipfeldiskussion-html-2181/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2007 07:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
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					<description><![CDATA[Mittels eines Weblogs sollen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darüber beraten, wie Deutschland in der Informationstechnologie wieder Weltspitze werden kann. Das <a href="http://www.hpi.uni-potsdam.de/presse/newsaktuelleinzelansicht/article/673/it-gipfeldiskussion-wird-fur-alle-burger-geoffnet-per-weblog.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hasso-Plattner-Institut</a> in Postdam plant diesen Blog -  alle drei gesellschaftlichen Gruppen sollen über das interaktive Medium gleichberechtigt Ideen und Vorschläge zur Stärkung des IT-Sektors diskutieren.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittels eines Weblogs sollen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darüber beraten, wie Deutschland in der Informationstechnologie wieder Weltspitze werden kann. Das <a href="http://www.hpi.uni-potsdam.de/presse/newsaktuelleinzelansicht/article/673/it-gipfeldiskussion-wird-fur-alle-burger-geoffnet-per-weblog.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hasso-Plattner-Institut</a> in Postdam plant diesen Blog &#8211;  alle drei gesellschaftlichen Gruppen sollen über das interaktive Medium gleichberechtigt Ideen und Vorschläge zur Stärkung des IT-Sektors diskutieren.</p>
<p><!--break--><br />
Im Dezember 2006 fand am Hasso-Platter-Institut das <a href="http://www.gipfelthemen.de/globalegemeinschaft/gipfel_reformen/antwort_itgipfel_070426.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nationale IT-Gipfeltreffen</a> der Bundesregierung statt. Damals bemängelten zivilgesellschaftliche Gruppen, dass hauptsächlich Vertreter der Wirtschaft zu dem Gipfel geladen waren, und protestierten in einem <a href="http://www.politik-digital.de/sig/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offenen Brief</a> gegen das Vorgehen der Bundesregierung. Mit der Einrichtung des Blogs wäre ein erster Schritt getan, die Gipfeldiskussion für alle Bürger zu öffnen.</p>
]]></content:encoded>
					
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