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	<title>John McCain &#8211; politik-digital</title>
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	<title>John McCain &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Bloggen am Río de la Plata</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rlucke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 14:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[George W. Bush]]></category>
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		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
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		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch in Südamerika schaute man in diesen Tagen gebannt auf die USA. Neidisch auf die gereifte Demokratie der US-Amerikaner, wünschen sich einige Blogger schon argentinische Kandidaten mit dem Format eines Obama. Dass die Argentinier sich nach einem politischem „Erlöser“ sehnen, liegt nahe: Während der Staatskrise 2001/2002 wechselten sich in nur zwei Wochen fünf Präsidenten ab. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Südamerika schaute man in diesen Tagen gebannt auf die USA. Neidisch auf die gereifte Demokratie der US-Amerikaner, wünschen sich einige Blogger schon argentinische Kandidaten mit dem Format eines Obama. Dass die Argentinier sich nach einem politischem „Erlöser“ sehnen, liegt nahe: Während der Staatskrise 2001/2002 wechselten sich in nur zwei Wochen fünf Präsidenten ab. <!--break--></p>
<p>
Seither hat das Land zwar eine gewisse politische Stabilität und hohes Wirtschaftswachstum vorzuweisen, aber die Unsicherheit und Unzufriedenheit mit der politischen Elite wächst wieder &#8211; neben der Befürchtung, dass es bald wieder zum Staatsbankrott kommen könnte. Am Río de la Plata liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung vor allem auf den Entwürfen des gewählten Präsidenten bezüglich der Handelsabkommen zwischen den USA und dem lateinamerikanischem Kontinent. Auch wird die historische Bedeutung der Kandidatur Obamas hervorgehoben und als Chance für einen Neuanfang nach der Präsidentschaft George W. Bushs gesehen, der auch in Argentinien allseits negative Reaktionen hervorruft.
</p>
<p>
<b>Blogs von Tageszeitungen dominieren</b>
</p>
<p>
Die argentinische Blogger-Szene wird, was das Thema Nachrichten und Politik angeht, von den Blog-<br />
Ablegern der großen Tageszeitungen wie Clarín, La Nación und den Fernsehsendern dominiert. Private Blogs, die sich mit dem Thema Politik beschäftigen, spielen bisher keine große Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung. Eigenständige und unabhängige Blogs, wie in den USA zum Beispiel die <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Huffington Post“</a>, oder <a href="http://www.realclearpolitics.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„realclearpolitics.com“</a>, sind nicht in Sicht.
</p>
<p>
Politische Blogs gibt es viele, doch führen diese vor allem die klassische Berichterstattung fort, ohne die neuen Möglichkeiten politischer Kommunikation wirklich auszuschöpfen. Politische Mobilisierung findet nach wie vor vor allem auf der Straße und über das Fernsehen statt. Doch auch argentinische Kommentatoren erkennen die Erfolge des Obama-Wahlkampfes an und konstatieren, dass das Internet zum wichtigsten Medium für die Überzeugung, das Engagement, die Mobilisierung und das Einwerben von Spenden für Wahlkämpfe im 21. Jahrhundert werden wird oder es schon heute ist.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Von der eCampaign zur ePresidency</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/von-der-ecampaign-zur-epresidency-4127/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Gehrke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 10:18:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun hat er es also geschafft. Nach Monaten des Wahlkampfs, zunächst in den Vorwahlen gegen seine parteiinternen Mitbewerber und anschließend gegen den Republikaner John McCain, ist Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Aus dem Internetwahlkämpfer muss jetzt der e-Präsident werden. Sonst enttäuscht er millionenfache Hoffnungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat er es also geschafft. Nach Monaten des Wahlkampfs, zunächst in den Vorwahlen gegen seine parteiinternen Mitbewerber und anschließend gegen den Republikaner John McCain, ist Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Aus dem Internetwahlkämpfer muss jetzt der e-Präsident werden. Sonst enttäuscht er millionenfache Hoffnungen.<!--break--></p>
<p>
Die Wahl und der Marathon-Wahlkampf sind mehrfach als „historisch“ bezeichnet worden. Historisch nicht nur, weil mit Obama erstmals in der Geschichte der USA ein Farbiger ins oberste Staatsamt gewählt wurde, historisch auch, weil er über das Internet einen Wahlkampf geführt hat, wie es ihn bisher noch nicht gab.
</p>
<p>
Noch nie wurden über das Medium Internet so viele Kleinspenden von Menschen gesammelt, die bisher nicht für eine Partei gespendet haben. Noch nie hat ein Kandidat so viele Befürworter dank der Techniken des Web 2.0 um sich geschart. Facebook und Twitter, MySpace und YouTube – Millionen von Freunden, Followern und Zuschauer hat die Obama-Kampagne so gewinnen können. Und noch nie hat ein Kandidat mit den Werkzeugen des Web 2.0 so viele freiwillige Helfer organisiert und motiviert, die wiederum weitere Wähler mobilisiert haben. Das Ergebnis: Mehr als 66 Prozent der wahlberechtigten US-Amerikaner haben ihre Stimme abgegeben. Das sind so viele wie seit 100 Jahren nicht mehr. Und das ist auch die große Verantwortung, die der neue Präsident mit in sein Amt nehmen wird.
</p>
<p>
<b><br />
Obama als e-President?</b>
</p>
<p>
Obama hat den Amerikanern eine starke, politische Stimme gegeben, die erhört wurde. Und diese Stimme wird nicht leiser werden, wenn er ins Weiße Haus eingezogen ist. Seine Wähler haben ihn dahin gebracht, wo er jetzt steht – und sie werden den Wunsch haben, weiterhin erhört zu werden. Aus dem e-Wahlkämpfer Obama muss nun der e-Präsident Obama werden. Seine Wähler glauben, und das zu Recht, dass der neue Präsident ihnen etwas zurück geben muss von dem, was sie ihm gegeben haben.  „Ich werde nie vergessen, wem der Sieg wirklich gehört: Er gehört euch!“, sagte Obama in seiner ersten Rede nach der Wahl. Kurz danach schickte er eine SMS mit ähnlichen Worten um die Welt. Das, was klingt wie eine übliche Dankesformel, nährt die Hoffnungen der Millionen Amerikaner, die sich für ihn stark gemacht haben. Enttäuscht er diese Hoffnungen, wird die Unzufriedenheit bei seinen Wählern umso größer sein. Aber es ist auch eine große Chance für den neuen Präsidenten: Nutzt er die Bereitschaft seiner Anhänger mitzugestalten, aktiv zu werden, also Politik von unten zu machen, ist dies ein großer Gewinn für die Demokratie – und das nicht nur in den USA.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Internetprogrammvorschau für die Wahlnacht</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/internetprogrammvorschau-fuer-die-wahlnacht-4125/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 14:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Sekündlich aktualisierte Wahlergebnisse, unzählige Blogkommentare und Twitter-Feeds: politik-digital.de listet die Seiten zur US-Präsidentenwahl auf, die man heute Nacht auf jeden Fall besuchen sollte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sekündlich aktualisierte Wahlergebnisse, unzählige Blogkommentare und Twitter-Feeds: politik-digital.de listet die Seiten zur US-Präsidentenwahl auf, die man heute Nacht auf jeden Fall besuchen sollte.<!--break--><a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#2008_election" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#2008_election" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Für die Wahlnacht: schnelle Ergebnisse</a>
</p>
<p><a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#2008_election" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
Aktuelle Ergebnisse der Wahl will <a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#2008_election" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Maps</a> liefern. Geht man mit der Maus über die Landkarte Amerikas wird der derzeitige Stand ausgezählter Stimmen je nach Zoom landesweit, für den Bundesstaates oder auf Kreisebene angezeigt.
</p>
<p>
<a href="http://www.fivethirtyeight.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">538: die umfangreiche Umfrage-Seite</a>
</p>
<p>
538 bietet zahlreiche Umfrage-Statistiken und fügt enorm viele Quellen zu einem Bild zusammen..
</p>
<p>
<a href="http://elections.twitter.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
elections.twitter.com</a>
</p>
<p>
&quot;I vote for Obama&quot; &#8211; pro Sekunde prasseln aktuell mehrere Nachrichten auf dem Wahlkanal des Mikrobloggingtools-Twitter ein. Von den aktuellsten Ergebnissen bis zu skurillen Netzfundstücken und persönlichen Wahlerlebnissen.
</p>
<p>
<a href="http://www.ireport.com/index.jspa" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Mitmach-Seite: Videos vom Wahltag</a>
</p>
<p>
Auf iReport.com können Bürger Videos rund um ihre Erfahrungen mit eventuellen Wahlpannen, ihrem Wahlgang und der Wahlparty posten. CNN bedient sich gern einiger Beiträge der Bürgerjournalisten, im letzten Monat wurden 1500 iReports auf CNN gesendet.
</p>
<p>
<a href="http://nachtimnetz.zdf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Die Nacht im Netz: Reaktionen aus der Internet-Welt</a>
</p>
<p>
Die Nacht im Netz ist eine interaktive Sendung von 1 bis 6 Uhr auf www.heute.de und dem Infokanal zu sehen sein. Man kann mit Klaus Kleber chatten,  Online abstimmen oder ihm seine Lieblingslinks zur US-Wahl schicken. Neben dem persönlichen Gespräch, skypt der Moderator auch mit Experten  zum Internetwahlkampf.
</p>
<p>
<a href="http://twittervotereport.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was die Twitterer wählen</a>
</p>
<p>
Auf Twitter Vote Report werden erfährt der User beim Klicken der Tweets auf einer interaktiven US-Landkarte, wie lange man für die Wahl anstehen muss.
</p>
<p>
<a href="http://www.n-tv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">N-TV.de</a>
</p>
<p>
Eine interaktive Wahlkarte wird ständig aktualisiert. In einer Wahlparty diskutieren ab 23 Uhr Gäste, darunter auch politik-digital.de-Geschäftsführer Stefan Gehrke, per Webcam-Schalte die Ereignisse in den USA.
</p>
<p>
<a href="http://de.youtube.com/videoyourvote" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VideoYourVote</a>
</p>
<p>
Näher kommt man den US-Wähler wohl kaum: Auf dem <a href="http://www.politik-digital.de/youtube-schickt-wahlbeobachter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Youtube-Channel VideoYourVote</a> finden sich Videos von Wählern, die sich bei der Stimmabgabe filmten.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ich bin schuld!</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ich-bin-schuld-4123/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[esnakker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 17:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideo]]></category>
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					<description><![CDATA[Obama verliert gegen McCain mit nur einer Stimme Rückstand, der USA stehen weitere vier Jahre republikanische Herrschaft bevor und der Nachrichtensender „CNNBC“ berichtet live darüber, den Schuldigen an der „Misere“ aufgespürt zu haben: MICH!
Millionen verzweifelter Obama-Anhänger hassen mich dafür, den demokratischen Traum vom Wechsel zerstört zu haben. Und warum? - Weil ich der einzige war, der seine Stimme nicht abgegeben hat.
<p>
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</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Obama verliert gegen McCain mit nur einer Stimme Rückstand, der USA stehen weitere vier Jahre republikanische Herrschaft bevor und der Nachrichtensender „CNNBC“ berichtet live darüber, den Schuldigen an der „Misere“ aufgespürt zu haben: MICH!<br />
Millionen verzweifelter Obama-Anhänger hassen mich dafür, den demokratischen Traum vom Wechsel zerstört zu haben. Und warum? &#8211; Weil ich der einzige war, der seine Stimme nicht abgegeben hat.</p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" height="300" width="360"><param name="AllowScriptAccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://s3.moveon.org/swf/embed.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="FlashVars" value="id=xZyLDRwnOcEczII4dKWiLzc4OTE3OTk-"></param><embed src="http://s3.moveon.org/swf/embed.swf" flashvars="id=xZyLDRwnOcEczII4dKWiLzc4OTE3OTk-" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="250" width="300"></embed></object>
</p>
<p><!--break--> </p>
<p>
Nun bin ich in den USA nicht wahlberechtigt und so liegt das Schicksal der Nation jenseits des Atlantiks zum Glück nicht in meinen Händen. Gestaltet hat das Video die Organisation <a href="http://www.moveon.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moveon</a>, die damit notorische Nichtwähler ansprechen will.
</p>
<p>
So können internetaffine US-Amerikaner auf der Seite <a href="http://www.cnnbcvideo.com/taf.shtml?hp=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cnnbcvideo.com</a> ihren wahlfaulen Freunden und Bekannten ein personalisiertes Video schicken. Man muss lediglich Namen und Email-Adresse des Empfängers eingeben und nach ein paar Minuten hat der Wahlabstinenzler einen Link in seinem elektronischen Postkasten, der ihn direkt zu seinem persönlichen Zukunfstszenario führt:<br />
„Obama hat die Wahl verloren und Du bist schuld.“ Wem alleine diese Vorstellung noch nicht ausreicht, der wird spätestens ein mulmiges Gefühl im Bauch bekommen, wenn George W. Bush sich persönlich für das Fernbleiben von der Wahlurne bedankt: „I thank you for your service, I thank you for what you have done to the United States of America“.
</p>
<p>
Das Video wurde am Montag, 3.November, bereits über 12 Millionen mal verschickt und geht laut den Machern im Schnitt an etwa 30 neue Email-Adressen pro Sekunde.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 44)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-44-4120/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-44-4120/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 09:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Big Brother Award]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[Big Brother Awards in Bielefeld verliehen, türkische Behörden sperren mehr als eintausend Websites, die &#34;Global Network Initiative&#34; erstellt Kodex gegen Netzzensur und das ZDF bietet Sonderprogramm im Netz zum Finale der US-Präsidentschaftswahl: Dies sind unter anderem Themen der aktuellen Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Big Brother Awards in Bielefeld verliehen, türkische Behörden sperren mehr als eintausend Websites, die &quot;Global Network Initiative&quot; erstellt Kodex gegen Netzzensur und das ZDF bietet Sonderprogramm im Netz zum Finale der US-Präsidentschaftswahl: Dies sind unter anderem Themen der aktuellen Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.bigbrotherawards.de/2008" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gewinner des Big Brother Awards<br />
ausgezeichnet</a><br />
Der „Oscar für Datenmissbrauch&quot;<br />
wurde am Freitag, 24. Oktober 2008, in Bielefeld vergeben. Zu den unglücklichen Gewinnern<br />
gehören der Rat der Europäischen Union, die Deutsche<br />
Telekom AG, Mitglieder des 16. Deutschen Bundestages sowie das<br />
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.<br />
<a href="http://www.glocalist.com/index.php?id=20&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4814&amp;tx_ttnews%5Bcat%5D=6&amp;cHash=4098e3b228" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
<p>
<a href="http://www.glocalist.com/index.php?id=20&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4814&amp;tx_ttnews%5Bcat%5D=6&amp;cHash=4098e3b228" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konferenz zur Zukunft<br />
der digitalen Suche</a><br />
Über die Bedeutung von<br />
Suchmaschinen für die Zukunft des Internets diskutieren<br />
hochkarätige Experten aus Medien, Kunst und Wissenschaft am<br />
Samstag, 8. November 2008, auf der &quot;Deep Search&quot;-Konferenz in Wien, veranstaltet vom<br />
World-Information-Institute. Dabei werden unter anderem der &quot;&#8217;Traum&#8217;<br />
des Menschen vom universellen Wissen und der perfekten Information&quot;<br />
und die „gesellschaftspolitische Macht von Google durch seine<br />
Vorherrschaft im Internet&quot; thematisiert.
</p>
<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/politik/74/315960/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Türkische Behörden sperren<br />
mehr als tausend Internetseiten</a><br />
Per Gerichtsbeschluss sperrten<br />
türkische Richter 1112 Websites. Das türkische<br />
Satiremagazin „Penguen&quot; malte bereits eine schwarze Zukunft aus:<br />
So stellen sie sich künftige Google-Suchanfragen nur noch mit<br />
Ausweisnummer und Adresse per Post vor. Natürlich nur schwarzer<br />
Humor. Dennoch landen tatsächlich immer mehr Blog-Einträge<br />
oder vermeintlich unrechtmäßige Youtube-Beiträge auf<br />
der schwarzen Liste.
</p>
<p>
<a href="http://www.computerzeitung.de/articles/erster_platz_beim_deutschen_sicherheitspreis_fuer_verifizierbares_e-voting:/2008045/31710260_ha_CZ.html?thes=&amp;tp=/themen/forschung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sicherheitspreis für E-Voting<br />
verliehen</a><br />
Die Horst-Görtz-Stiftung verlieh<br />
kürzlich in Darmstadt den Deutschen IT-Sicherheitspreis. Dieser<br />
wird unter anderem für sicheres E-Voting und digitale Signaturen<br />
vergeben. Den ersten Preis und somit 100 000 Euro ergatterte ein<br />
Nachwuchswissenschaftler-Team für „Bingo Voting- Verifizierbare Wahlen mit Wahlmaschinen&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://kurier.at/interaktiv/blog/webweiser/246676.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zur Kommunikationskultur in Österreich</a><br />
Medienjournalist Thomas Loser hat den<br />
letzten österreichischen Wahlkampf unter die Lupe genommen. Die<br />
meisten Parteien gehen noch immer auf Nummer sicher und stützen<br />
sich auf klassische Medien. Sein Fazit: &quot;In Österreich bleibt<br />
alles beim Alten.&quot;
</p>
<p>
<a href="http://www.golem.de/0810/63233.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regeln gegen Netzzensur für<br />
Geschäfte mit autoritären Staaten</a><br />
Die „Global Network Initiative&quot;,<br />
darunter Google, Yahoo und Microsoft, einigten sich nun auf einen<br />
Verhaltenskodex zugunsten der Menschenrechte. Das Hauptziel besteht<br />
darin, Netzzensur in Ländern wie China nicht zu unterstützen<br />
und sich für Rede- und Meinungsfreiheit einzusetzen.<br />
Geschäftspartner werden zukünftig danach ausgewählt,<br />
ob sie den Prinzipien folgen.
</p>
<p>
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,587178,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Wahlkampf geht in die letzte Runde</a><br />
Während John McCain noch mit<br />
letzten Attacken aufwartet, bereitet sich Barack Obama schon auf den<br />
erwünschten Sieg vor und besann sich bei seiner letzten Rede in<br />
Ohio wieder auf sein Ur-Motto, vom „großen Prinzip Hoffnung&quot;.<br />
Die Chancen für seinen Rivalen McCain scheinen indes mehr  und<br />
mehr zu schwinden.
</p>
<p>
<a href="http://www.presseportal.de/pm/7840/1291399/zdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZDF berichtet ausführlich zur<br />
Präsidentschaftswahl</a><br />
Über ein besonderes Programm<br />
dürfen sich die ZDF-Zuschauer in der kommenden Woche freuen. In<br />
zahlreichen Sondersendungen und Dokumentationen soll sich alles rund<br />
um die Wahl zum neuen US-Präsidenten drehen. Auf der Homepage<br />
wird außerdem eine „Nacht im Netz&quot; mit Claus Kleber<br />
angeboten, in der der „heute-journal&quot;-Redaktionsleiter die<br />
Entwicklungen im Netz unter die Lupe nimmt.
</p>
<p>
<a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages%3Bart693,2648651" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Telekom ernennt Vorstand für<br />
Datenschutz</a><br />
Manfred Balz, Chefjustiziar der<br />
Telekom, wird zukünftig für die Vermeidung von<br />
Datenmissbrauch verantwortlich sein und die neue<br />
Datenschutz-Abteilung des Konzerns leiten. Er wolle „neue Standards<br />
in der Datensicherheit setzen&quot; und stellte bereits vier konkrete<br />
Maßnahmen vor, darunter der Einsatz eines Datenschutzrats und<br />
die Einrichtung eines Internetportals für die Kunden.
</p>
<p align="left">
<a href="http://www.lifepr.de/pressemeldungen/psychonomics-ag-/boxid-72105.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">psychonomics<br />
AG-Studie zur Nutzerstruktur von Online-Netzwerken</a><br />
„Social<br />
Networking&quot; erfreut sich immer größerer Beliebtheit und<br />
wird bereits von ungefähr 60 Prozent aller Deutschen genutzt.<br />
Ganz oben auf der Liste stehen Platformen wie studiVZ, Stayfriends<br />
und MySpace. Die Sorge um Datensicherheit lässt jedoch immernoch<br />
viele Befragte fernbleiben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die US-Wahl geht, der Online-Dialog bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 13:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kandidaten Obama und McCain setzen im Wahlkampf massiv auf Internetkommunikation. Zwei nichtstaatliche Netzprojekte, White House 2 und Ask the President-Elect, wollen den Dialog zwischen dem kommenden US-Präsidenten und den Bürgern auch nach der Wahl am Leben erhalten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kandidaten Obama und McCain setzen im Wahlkampf massiv auf Internetkommunikation. Zwei nichtstaatliche Netzprojekte, White House 2 und Ask the President-Elect, wollen den Dialog zwischen dem kommenden US-Präsidenten und den Bürgern auch nach der Wahl am Leben erhalten.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>BigDialog: „Ask the President-Elect“</b>
</p>
<p>
Nutzer von <a href="http://www.communitycounts.com/forum/?id=bigdialog" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BigDialogs „Ask the President-Elect“</a> können dem zukünftigen Präsidenten entweder in Wort und per Videobotschaft Fragen stellen oder ihm einfach die Meinung sagen. Die Gewinner der Abstimmung unter den Usern sollen dann dem frisch Gewählten vorgespielt werden.
</p>
<p>
<b><br />
2. White House</b>
</p>
<p>
Damit der nächste US-Präsident weiß, was er zu tun hat, stellen die User im <a href="http://www.whitehouse2.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2. Weißen Haus </a>eine eigene Agenda auf.  Auf der Internetplattform werden Forderungen und Ziele formuliert, die der Präsident in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit erreichen soll. Momentan steht die Beendigung des Irak-Krieges an der Spitze der User-Agenda.</p>
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		<title>„Obama wird Europa stärker in die Pflicht nehmen“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 16:49:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[tagesschau.de]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
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		<category><![CDATA[Udo Lielischkies]]></category>
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					<description><![CDATA[In wenigen Tagen wird der 44. US-Präsident gewählt. Wird Obama seinen Vorsprung aus den Umfragen halten können? Hat die Wahl Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA? Im tagesschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de beantwortete der ARD-Korrespondent Udo Lielischkies live aus Washington, die interessanten Fragen der User.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Tagen wird der 44. US-Präsident gewählt. Wird Obama seinen Vorsprung aus den Umfragen halten können? Hat die Wahl Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA? Im tagesschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de beantwortete der ARD-Korrespondent Udo Lielischkies live aus Washington, die interessanten Fragen der User.<!--break--></p>
<p>
<b>Moderatorin:</b> Herzlich willkommen, liebe Leser, zum tagesschau-Chat. Heute zu Gast bei uns: Udo Lielischkies, Korrespondent im ARD-Studio Washington. In der kommenden Stunde stellt er sich Ihren Fragen rund um die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA. Vielen Dank, Udo Lielischkies, dass Sie sich die Zeit für uns nehmen. Hier kommt die erste Frage:
</p>
<p><b></b></p>
<p>
<b>Theodor:</b> Was passiert jetzt eigentlich in der letzten Woche des Wahlkampfes noch? Gibt es da Unterschiede zu deutschen Wahlen?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies:</b> Die Kandidaten kämpfen bis zur letzten Minute &#8211; sind allerdings mit unterschiedlichen finanziellen Mitteln ausgerüstet. So wird Barack Obama heute Abend in gleich vier Fernsehsendern einen halbstündigen Auftritt haben, den er mit eigenen Spendenmitteln finanziert. Die Kandidaten konzentrieren sich dabei in der letzten Woche auf die so genannten Battleground States. Das sind die Staaten, die bis zuletzt umstritten sind und die Wahl vermutlich entscheiden werden. In diesen Staaten eröffnen die Kandidaten in den letzten Tagen noch neue Büros, hier schalten sie den Großteil ihrer Werbespots. Obama hat hierbei einen klaren finanziellen Vorteil. In Florida hat er zum Beispiel dreimal mehr Spots geschaltet als McCain (insgesamt 18.000).
</p>
<p>
<b>Heinz:</b> Wie wahrscheinlich ist es, dass McCain in letzter Sekunde doch noch das Rennen macht?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies: </b>Zunächst einmal: Bei US-Wahlen ist, wie die Vergangenheit zeigt, so gut wie alles möglich. In den letzten Tagen wird zum Beispiel wieder das Thema Wahlbetrug laut diskutiert: Fehlerhafte Computer, irreführende Formulare, falsche Wählerregistrierungen usw. Generell aber sieht im Augenblick alles nach einem Wahlsieg von Barack Obama aus. Er liegt in vielen der umstrittenen &quot;Swing States&quot; in den Umfragen vorn, zum Teil deutlich. Auch die Wettbüros setzen inzwischen im Übrigen eindeutig auf Barack Obama.
</p>
<p>
<b><br />
c.smets:</b> Was könnte Obama jetzt noch stoppen?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Um es kurz zu machen: ein Terroranschlag, eine große internationale Krise oder ein bisher in allen Umfragen nicht sichtbar gewordener, sogenannter &quot;Bradley-Effekt&quot;. Bei großen Krisen trauen die Amerikaner eher John McCan zu, sie zu beherrschen. Der &quot;Bradley-Effekt&quot; bezieht sich auf einen Vorfall vor mehreren Jahrzehnten: Damals bewarb sich der schwarze Bürgermeister von Los Angeles um den Posten des Gouverneurs in Kalifornien. Er führte in allen Umfragen zweistellig. Die Champagnerflaschen standen bereit, die Siegesrede war bereits geschrieben &#8211; doch er verlor überraschend. Die Vermutung damals: Viele weiße Wähler hatten bei den Umfragen nicht zugegeben, dass sie niemals einen Schwarzen wählen würden. Ob es diesen Effekt heute noch gibt, ist allerdings fraglich, sagen Experten.
</p>
<p>
<b><br />
PaulPeters: </b>Glauben Sie, dass die USA bereit sind für Barack Obama, in Hinblick auf seine Hautfarbe und sein liberales Programm?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Ich denke ja. Das Thema Rassismus ist natürlich immer noch zu spüren, hat aber an seiner Bedeutung in den letzten Jahrzehnten abgenommen. Nicht zuletzt mit Condoleezza Rice und Colin Powell haben zwei Schwarze Politiker in Spitzenpositionen gezeigt, dass der Weg zur politischen Spitze für Schwarze offen ist. Dennoch gibt es Schätzungen, wonach ein Weißer Barack Obama mit 10 bis 15 Prozent mehr Wählerstimmen rechnen könnte.
</p>
<p>
<b>weidi:</b> Welcher Kandidat wäre für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA wünschenswerter &#8211; hier aus deutscher Sicht betrachtet?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies: </b>John McCain hat sicherlich deutlich größere Erfahrung, wenn es um die transatlantischen Beziehungen geht. Er war regelmäßiger Gast der Münchner Sicherheitskonferenz. Obama ist, was Europa angeht, eher ein unbeschriebenes Blatt. Obwohl die Mehrzahl der Europäer sich einen Wahlsieg Obamas wünscht, könnte dem schnell eine Ernüchterung erfolgen. Angesichts immenser innenpolitischer Probleme in den USA gehen alle Beobachter davon aus, dass Obama Europa deutlich stärker in die Pflicht nehmen wird.
</p>
<p>
<b><br />
Themistokles: </b>Sollte Barack Obama Präsident werden, ist es wahrscheinlich, dass auch er zumindest den Krieg in Afghanistan fortführt. Wird dies auch in Forderungen an Deutschland nach mehr Truppenpräsenz resultieren?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Das beinhaltet sicherlich die Forderung nach einem stärkeren militärischen Engagement der Europäer in Afghanistan. Es könnte aber auch die Forderung nach einer stärkeren Beteiligung Europas in anderen Krisenherden bedeuten. Selbst Wiederaufbauhilfe im Irak halten einige Experten als Teil dieses Forderungskatalogs für denkbar. Eher skeptisch sehen deutsche Politiker Obamas Äußerungen zum Thema Freihandel. Um Jobs in Amerika zu retten, so Obama in vielen Wahlkampfreden, müsse man eine hemmungslose Ausgliederung von Firmen und Auswüchse von Globalisierung besser kontrollieren.
</p>
<p>
<b><br />
Dave:</b> Welche Auswirkungen hat ein Wahlsieg McCains für Europa / Deutschland?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Würde McCain gewinnen, wäre es für die Europäer vielleicht leichter, ihn als bloße Fortsetzung der verfehlten Bush-Politik abzutun und sich Forderungen aus Washington zu widersetzen. Einem Wahlsieger Obama gegenüber, der in Deutschland ja als geradezu symbolhafte Hoffnungsfigur für Toleranz und eine neue Definition der transatlantischen Beziehungen empfunden wird, wäre eine trotzige Abwehrhaltung sicherlich schwieriger zu rechtfertigen.
</p>
<p>
<b>Fady:</b> Welche Auswirkungen erwarten Sie auf die Börse bei den beiden möglichen Wahlausgängen?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Nach historischen Abstürzen der Wall Street und gleichzeitig einem historischen Hoch gestern erst kann man sicher behaupten, dass die Finanzmärkte extrem volatil und nervös sind. Diese Achterbahnfahrt ist im Augenblick sicherlich mehr durch Nachrichten von den Finanzmärkten und aus der Realwirtschaft bestimmt. Wie sich das im Januar darstellt, ist im Augenblick schwer abzusehen. John McCain gilt grundsätzlich als Wirtschaftsliberaler, der Steuererleichterungen für Unternehmen befürwortet und damit ökonomisches Wachstum erzeugen will. Von daher ist es denkbar, dass die Börsen auf einen Wahlsieg McCains positiver reagieren würden als auf einen Sieg Obamas.
</p>
<p>
<b>Leo:</b> Warum wechseln jetzt republikanische Politiker zu Obama?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Die schlichte Antwort: Amerikaner lieben grundsätzlich Gewinner. Das ist ein Phänomen, das auch schon bei vorigen Wahlen beobachtet wurde. Ein weiterer Grund ist sicher, dass viele moderatere Republikaner die Wahl von Sarah Palin als Vizekandidatin als völlig verfehlt empfunden haben. Ein dritter Grund: McCains strategische Schlusskurve (Schlammschlacht) hat ebenfalls viele Republikaner abgeschreckt. Obama als Terroristen-Freund und Sozialisten zu brandmarken, ging Vielen aus dem eigenen Lager zu weit.
</p>
<p>
<b>Logo:</b> War das schon immer so, dass sich die amerikanischen Leitmedien so klar zu einem Kandidaten positioniert haben?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies:</b> In der Tat gibt es in diesem Land eine Eigenart, die wir in Europa nicht so kennen: Zeitungen stellen sich öffentlich hinter einen Kandidaten. Aber auch die TV-Sender, die dieses nicht tun, machen keinen großen Hehl aus ihrer politischen Orientierung. Die meisten von ihnen sind eher auf Seiten der Demokraten. Auf republikanischer Seite hält Fox der Bush-Regierung und McCain die Treue.
</p>
<p>
<b>helli:</b> Welches werden Ihrer Meinung nach die entscheidenden Staaten bei der Wahl sein? Vielleicht wieder Florida?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies: </b>Klar, Florida ist der wohl spannendste &quot;Swing-State&quot;. Hier geht es um immerhin 27 Wahlmänner-Stimmen. Der Vorsprung von Obama in den Umfragen ist hier denkbar knapp. Ebenfalls wichtig: Ohio. Auch spannend : Virginia. Hier könnten die Demokraten zum ersten Mal seit 40 Jahren gewinnen. Es geht um 13 Wahlmänner. Weitere Staaten in denen Obama vorne liegt und mit deren Hilfe er den Sieg nach Hause bringen könnte: Colorado, Nevada, Indiana.
</p>
<p>
<b><br />
appoex: </b>Welchen der beiden Kandidaten halten Sie in Wirtschaftsfragen für kompetenter?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> John McCain hat selbst zu Beginn des Wahlkampfes einmal eingeräumt, dass Wirtschaft nicht gerade sein Steckenpferd sei. Dafür habe er qualifizierte Berater. Diese Botschaft hat sich im Laufe des Wahlkampfes verfestigt. So hat McCain noch kurz vor der großen Finanzkrise von einer soliden Wirtschaft gesprochen. Sein hochdramatischer Auftritt in Washington während der Beratungen zum Rettungsplan wurde von den Medien landesweit kritisiert und belächelt. Obama dagegen gilt als überlegter und berechenbarer in kritischen Situationen. Zudem trauen ihm viele Menschen eher zu, ihre wirtschaftlichen Nöte zu verstehen. Umfragen zeigen deutlich höhere Kompetenzwerte Obamas beim Thema Wirtschaft &#8211; und dieses Thema dominiert den Wahlkampf jetzt.
</p>
<p>
<b><br />
Ludwig:</b> Warum haben sich die Republikaner eigentlich für Sarah Palin entschieden, obwohl sie schon damals umstritten war?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Sarah Palin war, als sie von McCain vorgestellt wurde, bei Republikanern nicht umstritten. Sie hatte eher den Status eines überraschenden Erlösers in einem dahin dümpelnden McCain-Wahlkampf (böse Zungen nennen sie auch das Viagra für McCains Wahlkampf). Tatsächlich hat sie die Umfragewerte der Republikaner steil ansteigen lassen, Parteibasis und Medien gleichermaßen elektrisiert. Der böse Verdacht, dass die Gouverneurin aus Alaska nicht das Format haben könnte, um als Vizepräsidentin ins Weiße Haus zu ziehen, wurde in den ersten Wochen kaum laut geäußert. Davor bewahrte sie die Angst Vieler, als Sexisten dazustehen. Erst längere Interviews Palins einige Wochen nach ihrer Nominierung offenbarten dann das ganze Ausmaß ihrer politischen Ahnungslosigkeit.
</p>
<p>
<b>Kurti:</b> Bei der letzten Wahl war die christliche Rechte in den USA wahlentscheidend. Welche gesellschaftliche Gruppe könnte bei dieser Wahl den Ausschlag geben?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies:</b> Es sind vor allem junge Wähler, die bisher nicht politisch aktiv waren, die durch Barack Obama extrem mobilisiert wurden. Wahlentscheidend könnte außerdem sein, dass in der schwarzen Bevölkerung mit einer Rekord-Wahlbeteiligung gerechnet wird. Die meisten von ihnen werden auch für Obama stimmen.
</p>
<p>
<b>ReinhardtMuenchen:</b> Was halten Sie von dem heute angesetzten 30-Minuten-Werbespot? Wird dies Obama (noch) weiterbringen? Oder sind die US Wähler der vielen Werbespots schon müde?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Sicher ist: Obama wird mit seinem halbstündigen Auftritt wohl ein großes Publikum haben, weil gleich anschließend die Übertragung der World Series im Baseball beginnt (sie wurde sogar wegen Obama um acht Minuten verschoben). Es gibt immer noch viele Menschen im Lande, die Obama als exotisch und irgendwie untypisch für Amerika empfinden. Da  ist dies eine weitere wichtige Chance für ihn, sich dem Wähler näher zu bringen. &quot;Ein genialer Schachzug&quot;, sagte uns heute noch ein Experte, den wir dazu befragten.
</p>
<p>
<b>Germinator:</b> Ab wieviel Uhr dürften wir am Dienstag mit ersten Ergebnissen zur Wahl rechnen?
</p>
<p>
<b>Udo Lielischkies:</b> Die Ergebnisse der ersten wichtigen Staaten der Ostküste werden gegen 22 Uhr Ortszeit (4 Uhr morgens in Deutschland) erwartet. Wenn es nicht zu Überraschungen kommt (Unwetter, streikende Computer, juristische Scharmützel), dürfte am frühen Morgen in Deutschland feststehen, wer diese Wahl gewonnen hat.
</p>
<p>
<b>Troglodyt: </b>Ist bekannt, inwieweit das Internet (Youtube-Videos, Obamas eigene Webseite, etc.) maßgeblich zu seiner Popularität beziehungsweise zur Mobilisierung der Jugend und Anderer beigetragen hat?
</p>
<p>
<b><br />
Udo Lielischkies:</b> Ohne das Internet wäre das Phänomen Obama nicht möglich gewesen. Vor allem seine sehr offen gehaltene Internetseite, die vielen Unterstützergruppen Platz für eigene Veranstaltungen und Aktionen einräumt, hat die virtuellen Mobilisierungseffekte des Internets auch in die Realität übertragen. Außerdem nicht zu vergessen: Über seine geschickten Internetauftritte hat Obama einen Großteil seiner Spenden generiert.
</p>
<p>
<b>Moderatorin:</b> Die 60 Minuten sind um. Vielen Dank, Udo Lielischkies, und vielen Dank, liebe User, für Ihre Fragen. Das Protokoll können Sie in Kürze hier bei uns und bei politik-digital.de nachlesen. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!
</p>
<p>
<i> Den Chat moderierten Nicole Diekmann und Niels Nagel, <a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a>.</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>tagesschau-Chat zur US-Wahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 11:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[tagesschau.de]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<category><![CDATA[ARD-Korrespondent]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Mittwoch ist Udo Lielischkies, ARD-Korrespondent in Washington, ab 16:00 Uhr zu Gast im tagesschau-Chat. Thema: Amerika kurz vor der Wahl. <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?pid=1&#38;id=ts&#38;cid=194&#38;user=#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier bereits Fragen stellen!</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch ist Udo Lielischkies, ARD-Korrespondent in Washington, ab 16:00 Uhr zu Gast im tagesschau-Chat. Thema: Amerika kurz vor der Wahl. <a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?pid=1&amp;id=ts&amp;cid=194&amp;user=#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier bereits Fragen stellen!</a><!--break--></p>
<p>
Nur noch wenige Tage bis zum Tag der Entscheidung in den USA: Wird mit Barack Obama tatsächlich das erste Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten ein Schwarzer Präsident? Oder gelingt es dem Republikaner John McCain in letzter Sekunde doch noch, Obama einzuholen?
</p>
<p>
Udo Lielischkies, seit Ende 2006 Korrespondent in Washington, antwortet live aus dem Studio Washington auf Ihre Fragen.
</p>
<p>
<i>tagesschau-Chats werden veranstaltet von <a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a> und <a href="/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a></i>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 42)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-42-4102/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 14:51:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Datenpanne]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue Regelung zum Datenschutz bei der Telekom, Obama gewinnt dritte
TV-Debatte, Internationale Datenschutzkonferenz in Straßburg und
Datenskandal in sächsischem Finanzamt: Die Linkliste bietet wieder aktuelle Meldungen aus Internet und Politik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Regelung zum Datenschutz bei der Telekom, Obama gewinnt dritte<br />
TV-Debatte, Internationale Datenschutzkonferenz in Straßburg und<br />
Datenskandal in sächsischem Finanzamt: Die Linkliste bietet wieder aktuelle Meldungen aus Internet und Politik.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Telekom-will-Vorstand-für-Datenschutz-zügig-berufen/426560.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neue Datenschutzregelung bei der Telekom</a>
</p>
<p>
Bereits am Dienstag, 14. Oktober 2008, stimmte der Aufsichtsrat der<br />
Telekom der Einrichtung eines neuen Vorstandsbereichs für Datenschutz<br />
zu, nachdem der Konzern in den vergangenen Monaten durch Datenskandale<br />
unangenehm aufgefallen war. Wer den Vorsitz des neuen Ressorts<br />
übernehmen wird, ist zunächst unklar. Telekom-Chef René Obermann setzt<br />
sich für Chefjustiziar Manfred Balz ein. Die Kompetenzen der Abteilung<br />
erstrecken sich zudem über Recht, Datensicherheit und Compliance. Rund<br />
500 Mitarbeiter werden sich in Zukunft um die Vermeidung von<br />
Datenpannen bemühen.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/314969/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktion „Netidee&quot; soll Internet-Sicherheit fördern</a>
</p>
<p>
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Vorhaben der Internet<br />
Privatstiftung Austria (IPA). Diese präsentierte kürzlich die im Jahr<br />
2008 geförderten Projekte, die die Sicherheit des Internetnutzers<br />
erhöhen oder Möglichkeiten gegen Cyberkriminalität aufzeigen sollen.<br />
Eines der Projekte ist „Spotlight&quot; aus dem Hause der Wiener<br />
Universität. Entwickler Gilbert Wondracek beabsichtigt, damit<br />
Informationen über die Vorgehensweisen von Cyber-Kriminellen zu sammeln<br />
und denen „geschäftliche und finanzielle Anreize für ihre Aktivitäten<br />
zu entziehen&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/17/0,3672,7389649,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationale Datenschutzkonferenz in Straßburg</a>
</p>
<p>
Unter dem Motto &quot;Der Schutz der Privatsphäre in einer Welt ohne<br />
Grenzen&quot; findet die 30. Internationale Datenschutzkonferenz beim<br />
Europarat in Straßburg statt. Vertreter aus Politik, öffentlichem<br />
Dienst, Wirtschaft und von Verbraucherverbänden diskutieren hier vom<br />
15. bis 17. Oktober 2008 über neue Möglichkeiten zum Schutz der<br />
Privatsphäre. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sprach sich<br />
im Interview mit dem ZDF für ein „Grundrecht auf Datenschutz&quot; aus.
</p>
<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/337/314237/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Obama liegt auch im dritten TV-Duell vorn</a>
</p>
<p>
Mit spitzer Zunge und dennoch vornehmer Zurückhaltung trägt Obama auch<br />
diesen Sieg nach Hause. Während McCain schon früh sein Pulver<br />
verschoss, bewahrte Barack Obama Ruhe und nutzte die verbalen Angriffe<br />
gut für sich aus. So thematisierte McCain abermals die angebliche<br />
Freundschaft Obamas zum vermeintlichen Bombenleger Bill Ayers und<br />
kritisierte Obamas Steuerpläne. Dass Obama bei diesem Duell jedoch<br />
wieder mal die Sympathien auf seiner Seite hat, zeigen auch die<br />
Umfragen nach der Debatte, bei denen er mit 58 Prozent der Stimmen<br />
punkten kann.
</p>
<p>
<a href="http://www.focus.de/finanzen/steuern/datenschutz-schwere-panne-beim-finanzamt_aid_340618.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenpanne in sächsischem Finanzamt</a>
</p>
<p>
In die lange Liste der Datenschutzskandale kann sich nun auch das<br />
Finanzamt in Löbau/Sachsen einreihen. Wie leicht es ist, an<br />
vertrauliche persönliche Daten von Politikern heranzukommen, zeigte<br />
„Herr Müller&quot; durch einen einzigen Telefonanruf. Als angebliches<br />
Mitglied der Oberfinanzdirektion forderte er Informationen über<br />
Familienverhältnisse, Bankverbindungen und Steuerangaben der<br />
Grünen-Landtagsabgeordneten Astrid Günther-Schmidt &#8211; und bekam sie<br />
auch. Erst am nächsten Tag fiel auf, dass in der Oberfinanzdirektion<br />
kein „Herr Müller&quot; existiert. Die Betroffene fordert nun, die<br />
Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Eine Strafverfolgung der<br />
zwei betreffenden Finanzbeamtinnen lehnte die Staatsanwaltschaft<br />
Görlitz bereits ab.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das 1&#215;1 der US-Wahlcomputer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-1x1-der-us-wahlcomputer-4099/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/das-1x1-der-us-wahlcomputer-4099/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 15:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlcomputer]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Ohio]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wahlcomputer für die kommende US-Wahl zählen die Stimmen nicht korrekt aus. Dies stellte eine Untersuchung der Wahlcomputer im US-Bundesstaat Ohio fest. „Als ich die Ergebnisse sah, dachte ich, ich müsse mich übergeben“, <a href="http://www.computerworld.com/action/article.do?command=viewArticleBasic&#38;taxonomyName=Security&#38;articleId=9116465&#38;taxonomyId=17&#38;pageNumber=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentierte Jennifer Brunner</a>, Staatssekretärin in Ohio.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlcomputer für die kommende US-Wahl zählen die Stimmen nicht korrekt aus. Dies stellte eine Untersuchung der Wahlcomputer im US-Bundesstaat Ohio fest. „Als ich die Ergebnisse sah, dachte ich, ich müsse mich übergeben“, <a href="http://www.computerworld.com/action/article.do?command=viewArticleBasic&amp;taxonomyName=Security&amp;articleId=9116465&amp;taxonomyId=17&amp;pageNumber=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentierte Jennifer Brunner</a>, Staatssekretärin in Ohio.<!--break--></p>
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Nach aktuellen Meinungsumfragen liegt Präsidentschaftskanditat Barack Obama klar vor seinem Rivalen John McCain. Ob sich dies in den Wahlergebnissen niederschlägt, ist jedoch unklar. Denn vorher müssen die Stimmen von Wahlcomputern ausgezählt werden. Auf das Ergebnis kann man gespannt sein, da die Wahlcomputer zumindest in Ohio nicht einwandfrei funktionieren.
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<b>Wahlcomputer in Ohio können nicht rechnen</b>
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Eine Überprüfung der Wahlcomputer in Ohio ergab „kritische  Sicherheitslücken”, lautet es in dem <a href="http://www.sos.state.oh.us/SOS/Text.aspx?page=4512&amp;AspxAutoDetectCookieSupport=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht von  Everest</a> (&quot;Evaluation &amp; Validation of Election-Related Equipment, Standards &amp; Testing&quot;). Davon sind nicht nur die elektronisch, sondern auch die traditionell auf Papier vergebenen Stimmen betroffen. Der Fehler liegt bei den Servern, an die die ausgezählten Stimmen aus den einzelnen Wahllokalen weitergeleitet werden. Dort kommt es beim Addieren der Ergebnisse zu Stimmverlusten.
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<b>Korrekturen vor der US-Wahl kaum möglich</b>
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Der Lieferant des Wahlcomputers, Premier Elections Solutions, <a href="http://www.golem.de/0810/62877.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hat bereits Probleme zugegeben</a>. Allerdings lassen die sich nicht bis zur bevorstehenden Wahl beheben. Denn die Computer müssten bis dahin überprüft und zertifiziert werden. Dann kann man wohl gespannt sein, wen die Rechenmaschinen zum Sieger küren&#8230;
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