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	<title>Kinder &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Kinder &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Big Mama is watching you</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Solinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 07:58:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Toys]]></category>
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					<description><![CDATA[Smart Toys und Apps versprechen mehr Sicherheit für Kinder und somit weniger Sorgen für Eltern. Doch viele Produkte erweisen sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/chase-clark-509066-unsplash_640_280.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-154694 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/chase-clark-509066-unsplash_640_280.jpg" alt="Frau mit Fernglas, Chase Clark via Unsplash, CC0, bearbeitet. " width="640" height="280" /></a>Smart Toys und Apps versprechen mehr Sicherheit für Kinder und somit weniger Sorgen für Eltern. Doch viele Produkte erweisen sich in der Praxis weniger sicher als behauptet. Hinzu kommt, dass Technik immer nur eine Teilantwort auf die Sorgen und Ziele von Kindern und Eltern sein kann.</p>
<p>Tina* ist sieben Jahre alt und auf dem Weg zur Schule. Von der Haustür nach links bis zur Straße, dort an der Ampel warten, bei Grün rüber gehen und beim Bäcker rechts abbiegen, schon kommt die Grundschule in Sicht. Ein kurzer Weg, ohne Frage. Trotzdem kann sich Tinas Vater noch nicht so recht vorstellen, das Mädchen in naher Zukunft allein zur Schule gehen zu lassen. „Ich weiß, dass sie den Weg kennt und alles“, sagt der groß gewachsene Mann, „aber was, wenn sie sich doch mal verläuft, oder mit einem Fremden mitgeht? Wie finden wir sie dann?“</p>
<h3>Apps versprechen mehr Sicherheit</h3>
<p>Für alle Eltern mit ähnlichen Sorgen gibt es heutzutage eine Reihe von Produkten, die Abhilfe versprechen und die Möglichkeiten eines einfachen Handys weit hinter sich lassen. So sendet ein Smartphone jeden Schritt seines Benutzers, wenn es mit einer entsprechenden App ausgestattet wird. Eltern können so sehen, wo ihr Kind hingeht &#8211; sogar, wo es gewesen ist.</p>
<p>Alternativ kann man auch zu einer Smartwatch greifen, einer Uhr mit GPS-Funktion. Auch damit lässt sich das Kind jederzeit orten und anrufen. Speziell für den Schutz im Straßenverkehr gibt es die App „Schutzranzen“: Mit ihr werden Autofahrerinnen** ab einem bestimmten Tempo von ihrem Smartphone auf Kinder in direkter Umgebung aufmerksam gemacht. Dazu müssen sowohl die Fahrerinnen wie die Kinder die App installiert haben oder einen tragbaren GPS-Tracker desselben Herstellers nutzen.</p>
<h3> Datenschutz nicht garantiert</h3>
<p>„Schutzengel am Handgelenk“ oder „Schutzengel im Straßenverkehr“ nennen die Hersteller ihre Produkte. „Überwachungsarchitektur“ nennt es hingegen Friedemann Ebelt vom <a href="https://digitalcourage.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verein Digitalcourage</a>. Der Bielefelder Verein hat sich den Schutz von Grundrechten und Daten zum Ziel gesetzt. Den Einsatz von Smartwatches und sogenannten Parental-Control-Apps sieht Ebelt sehr kritisch: „Wenn eine Firma im Auftrag der Eltern das Kind orten kann, dann können das potenziell auch Unbefugte innerhalb oder außerhalb der Firma.“ Absolute Sicherheit über die Weiterverwendung der Daten gebe es nicht.</p>
<p>Zahlreiche Fälle von Datendiebstahl geben dem Verein Recht. So wurden beispielsweise im November 2015 die Speicher des Spielzeugherstellers VTech gehackt. Unter den über 11 Millionen Geschädigten weltweit waren vor allem Kinder, denn VTech stellt sogenannte Smart Toys her. Diese „intelligenten“ Spielzeuge gibt es in allen möglichen Varianten zu kaufen – auch in Deutschland. Über eingebaute Kameras, Mikrofone, Lautsprecher und Internetverbindungen können Teddies, Puppen oder Roboterhunde Kindern Fragen stellen und beantworten, auf Vorlieben und Fähigkeiten der Kleinen eingehen oder Nachrichten der Eltern abspulen, die diese per Smartphone versenden. Vielen Kindern dürfte so ein Spielzeug gefallen. Allerdings weisen die Smart Toys neben dem generellen Datenleck teilweise große Sicherheitslücken auf.</p>
<h3>„Mit Technik ruhig gestellt“</h3>
<figure id="attachment_154714" aria-describedby="caption-attachment-154714" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/smarttoys_1_gross.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-154714 size-medium" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/smarttoys_1_gross-305x189.jpg" alt="Smart toys test 9 2017" width="305" height="189" /></a><figcaption id="caption-attachment-154714" class="wp-caption-text">Diese sieben Smart Toys wurden von Stiftung Warentest unter die Lupe genommen.</figcaption></figure>
<p>Ein <a href="https://www.test.de/Smart-Toys-Wie-vernetzte-Spielkameraden-Kinder-aushorchen-5221688-0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Test der Stiftung Warentest</a> aus dem Jahr 2017 ergab, dass vier von sieben getesteten Spielzeugen via App den Namen des Mobilfunkanbieters, des Kindes und Identifikationsnummern an ihre Hersteller oder andere Firmen sendeten. Die drei übrigen wiesen ungesicherte Bluetooth-Verbindungen auf; in solchen Fällen genügte ein normales Smartphone, um dem Kind schon aus zehn Metern Entfernung Fragen oder Drohungen zu senden, die das Spielzeug dann aussprach, als kämen sie von den Eltern.</p>
<p>Jenseits solcher Sicherheitslecks spreche aus Sicht des Vereins Digitalcourage ein viel grundlegenderer Punkt gegen den Kauf von Smart Toys: „Die Gemeinsamkeit dieser Angebote besteht darin, dass Kinder mit Technik ruhig gestellt werden, statt sie mit anderen Menschen interagieren zu lassen“, kritisiert Ebelt.</p>
<p>Unterm Strich bleibt Eltern nur, die Vorzüge und Nachteile der neuen  technischen Möglichkeiten gut gegeneinander abzuwägen. Derweil haben Tina und ihr Vater eine Lösung für ihr Schulweg-Problem gefunden. Tina soll allein vorneweg gehen, ihr Vater mit ein paar Schritten Entfernung hinter ihr. So können beide üben: das Mädchen den Schulweg, der Vater Gelassenheit und Vertrauen in seine Tochter.</p>
<p>Informationsveranstaltungen zum Thema sowie zu vielen anderen netzpolitischen und netzkulturellen Fragen finden vom 7. bis 9. Juni 2018 bundesweit statt, im Rahmen der „<a href="https://www.netzpolitische-bildung.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktionstage Netzpolitik &amp; Demokratie</a>“, organisiert von den Zentralen für politische Bildung. Die Autorin Julia Solinski ist Teil des projektbezogenen Mitarbeiterteams.</p>
<p>*Name von der Autorin geändert.</p>
<p>**Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text nur ein Geschlecht ausgeschrieben; gemeint sind natürlich alle Geschlechter.</p>
<p><em>Dies ist ein Crosspost der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Der Artikel ist zuerst <a href="https://lpb.sachsen-anhalt.de/online-angebote/online-artikel-der-lpb/#sdfootnote1sym">dort</a> erschienen. </em></p>
<p>Titelbild: © Chase Clark via <a href="https://unsplash.com/photos/T69h1_YfR-w">Unsplash</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">CC0</a>, bearbeitet.</p>
<p>Bild im Text: © Stiftung Warentest</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111.png"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-151003" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111-305x53.png" alt="CC-BY-NC 2.0" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>Datenschutz für Kinder: Neue Aufklärungswebseite online</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/datenschutz-fuer-kinder-neue-aufklaerungswebseite-online-153932/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadine Winter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 16:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie vermittelt man Kindern einen sicheren und bewussten Umgang mit persönlichen Daten im Internet? Mit „Klodwig und Lodwig von Datenfang“, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bild_datakids.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-153933 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bild_datakids.png" alt="Screenshot www.data-kids.de" width="640" height="280" /></a>Wie vermittelt man Kindern einen sicheren und bewussten Umgang mit persönlichen Daten im Internet? Mit „Klodwig und Lodwig von Datenfang“, „Kräppel, dem Cookie“ und „Dietrad Methodius Archibald“ sollen künftig Grundschulkinder diesen bewussten Umgang erlernen.</p>
<p>Das Internet ist nicht nur für Jugendliche wichtig. Auch Kinder sind immer mehr online. Laut der <a href="https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/KIM/2016/KIM_2016_Web-PDF.pdf">KIM-Studie 2016</a> wächst die Zahl stetig. 2016 nutzten 66% der befragten Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren das Internet. Im Jahr 2008 waren es nur 59%.</p>
<p>Bereits im Grundschulalter ist also schon Aufklärung über Datenschutz notwendig. Ein sicherer und bewusster Umgang mit den eigenen Daten und Informationen im Internet wird immer wichtiger. Gute altersgerechte Angebote gibt es bislang allerdings wenige. Die Berliner Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit möchte daher mit ihrer neuen Kinderwebseite <a href="https://data-kids.de//" target="_blank" rel="noopener noreferrer">data-kids.de</a> diese Lücke schließen.</p>
<p>Kinder ist häufig nicht bewusst, worum es beim Datenschutz geht, erklärt Maja Smoltczyk, Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. Die neue Webseite sei daher ein erster wichtiger Schritt, um Kindern im Grundschulalter das nötige Wissen zu vermitteln, damit diese künftig souverän und verantwortungsvoll mit den eigenen Daten umgehen können.</p>
<h3>Aufklärung für Kinder, Lehrkräfte und Eltern</h3>
<p>Grundschulkinder können auf der Seite mit eigens entwickelten Roboterfiguren die Welt des Datenschutzes erkunden. Die Roboter erklären den Kindern spielerisch die Figuren aus der Datenschutzwelt und ihre Fähigkeiten. So erläutert der Roboter „Kräppel, der Cookie“, wie und warum HTTP-Cookies auf Internetseiten Daten sammeln. Ein Datenschutz-Lexikon bringt Kindern Begriffe wie Cloud, Datenschutz oder Viren durch analoge Beispiele näher. Außerdem gibt es zwei Broschüren zu den Themen <a href="https://www.data-kids.de//files/65236604dec1f6d2552f7eb1c8caf6dc.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cookie</a> und <a href="https://www.data-kids.de//files/ecd490137f8346e7616c79f62bb41dc6.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Recht am eigenen Bild</a>, auch hier erläutern praxisnahe analoge Beispiele diese Begriffe. Für Lehrkräfte, Pädagogen und Eltern sind Informationen zu Datenschutzkompetenz <a href="https://www.datenschutz-berlin.de/medienkompetenz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online</a>.</p>
<h3>Schülerwettbewerb: Roboternamen gesucht</h3>
<p>Grundschullehrkräfte aufgepasst: Ein Blick auf die Seite lässt erkennen, dass sich die Seite noch in der Aufbauphase befindet. Zwei Roboterkinder haben noch keinen Namen. Im Rahmen eines Schülerwettbewerbes werden Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen dazu aufgerufen, ihre Namenvorschläge für die beiden Roboterkinder einzureichen. Einsendeschluss ist der 5. März 2018.</p>
<p>Auch die Broschüren und das Datenschutz-Lexikon befinden sich noch im Aufbau. Die Inhalte der Seite sollen künftig stetig und fortgeschrieben und weiterentwickelt werden.</p>
<p>Titelbild <a href="https://www.data-kids.de//" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Screenshot: data-kids.de</a></p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></p>
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		<title>aula &#8211; Gemeinsam Schule gestalten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/aula-gemeinsam-schule-gestalten-147178/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2015 09:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Marina Weisband]]></category>
		<category><![CDATA[AuLA]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[politik-digital.de]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Eigene Ideen einbringen, diskutieren und abstimmen. In Schulen werden die für eine Demokratie so wichtigen Elemente im Alltag oft vernachlässigt. Das möchte „aula&#8221; nun ändern. In dem von Marina Weisband geleiteten Projekt sollen SchülerInnen die Möglichkeit erhalten, ihr eigenes schulisches Umfeld mithilfe eines Online-Demokratie-Tools aktiv zu gestalten.</p>
<p>„Ausdiskutieren und Live Abstimmen“ – das verbirgt sich hinter dem Projektnamen aula. SchülerInnen ab der fünften Jahrgangsstufe dürfen sich aktiv in die Gestaltung ihrer Schule einbringen und dabei demokratisches Handeln selbst erproben. Hierzu können sie Ideen vorlegen, diskutieren, verbessern und schlussendlich über sie abstimmen. Ziel soll es sein, die passive, konsumierende Haltung hinter sich zu lassen und zu einem aktiven Gestalter der eigenen Umgebung zu werden.</p>
<p>Eines der größten Probleme der Einbindung von SchülerInnen in die Schulpolitik sind oft die begrenzten Unterrichtspläne und Räumlichkeiten. Deshalb soll aula nicht nur im Unterricht, sondern auch auf einer Online-Plattform unter Nutzung eines Liquid Democracy-Tools stattfinden. Über Schulcomputer, eigene PCs sowie mobile Geräte haben die SchülerInnen jederzeit Zugang zur Software.</p>
<h3>Verantwortung übernehmen: Liquid Democracy</h3>
<p>Im Vorfeld des Projekts legen Schülervertretung, Elternvertretung, Kollegium und Schulleitung einen gemeinsamen Rahmenvertrag über die Themen der Beteiligung fest. Innerhalb dieser Grenzen können SchülerInnen Ideen auf der eingerichteten Plattform einbringen. Nach einer ausführlichen Diskussion und möglichen Einbindung von Verbesserungsvorschlägen wird die Idee zur Abstimmung gestellt. Jede Schülerin und jeder Schüler hat eine Stimme und kann für oder gegen den Vorschlag votieren.</p>
<p>Der Clou: Man darf seine Stimme auch an eine beliebige andere Person delegieren, die hierdurch ein größeres Stimmgewicht erhält. Diese Übertragung kann jederzeit zurückgenommen, neu vergeben oder weitergereicht werden. Das ist das Prinzip der Liquid Democracy, einer Mischform aus direkter und repräsentativer Demokratie. Dieser Prozess soll in den Jugendlichen die Reflexion über eigene Wünsche und Interessen, eigene und fremde Kompetenzen sowie deren Grenzen fördern. Die Software ermöglicht es, alle Kinder mit ins Boot zu holen. Gleichzeitig protokolliert und strukturiert sie den Prozess und hält sämtliche Ergebnisse fest. Das Projekt wird mit einer didaktischen Erläuterung der zugrundeliegenden politischen Theorie verbunden, wofür neben der Software ein vorbereitendes und begleitendes Manual bereitgestellt wird.</p>
<h3>Projektstart unter Leitung von Marina Weisband</h3>
<p>Das Projekt wird von politik-digital e.V., unter Leitung von Marina Weisband, durchgeführt und von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Der Verein Liquid Democracy e.V. ist für die Erstellung der Software zuständig. „Das Hauptziel des Projektes ist es, einen didaktischen Rahmen zu geben, in dem Kinder schon lernen, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, Kompromisse zu schließen und auch zu sehen, dass bestimmte Wünsche Kosten haben“, so Weisband.</p>
<p>Ab Januar 2016 beginnt die Einführungsphase für beteiligte LehrerInnen sowie interessierte Eltern. Ab August 2016 soll aula erstmals zum Einsatz kommen und in eine einjährige Pilotphase starten. Interessierte LehrerInnen, SchulleiterInnen oder gerne auch SchülerInnen, die ihre Schule aktiv mitgestalten wollen, können sich an folgende Mailadresse wenden: info@aula.de.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-2"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row style-color-xsdn-bg vc_custom_1637830239283 border-color-wvjs-color row-internal row-container" style="border-style: dashed;border-top-width: 1px ;border-right-width: 1px ;border-bottom-width: 1px ;border-left-width: 1px ;"><div class="row single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_center column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-small" ><p style="text-align: center;">Wenn Sie diesen Text lesen können, werden unsere externen Inhalte möglicherweise durch Ihre Datenschutzeinstellungen blockiert. Wenn Sie Ihre Einstellungen anzeigen oder ändern möchten, können Sie dies in den <a href="#" class="gdpr-preferences "> Datenschutzeinstellungen </a> tun.</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div>
</div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-2" data-row="script-row-unique-2" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-2"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Bild:</strong> <a href="http://www.politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-5" data-row="script-row-unique-5" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-5"));</script></div></div></div>
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		<title>Sicherer Umgang im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Würdinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 15:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/kidsonline.png" height="66" width="478" /><br />
&#34;Kinder und Jugendliche müssen im Internet besser geschützt werden&#34;. Das ist die Forderung einer europaweiten Studie, die im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in London vorgestellt und diskutiert wird.
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/kidsonline.png" height="66" width="478" /><br />
&quot;Kinder und Jugendliche müssen im Internet besser geschützt werden&quot;. Das ist die Forderung einer europaweiten Studie, die im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in London vorgestellt und diskutiert wird.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Mit durchschnittlich neun Jahren machen Kinder in Europa ihre ersten Erfahrungen mit dem Netz. Die große Mehrheit hat im Umgang mit dem Medium noch keine negativen Erfahrungen machen müssen. Doch immerhin zwölf Prozent der Kinder geben an, &quot;dass sie im Internet auf Inhalte gestoßen sind, die sie unangenehm berührt oder verletzt haben&quot;. Die Initiatoren des Forschungsprojektes <a href="http://eukidsonline.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;EU Kids Online&quot;</a>, das Anfang 2006 von der Europäischen Kommission im Rahmen des &quot;<a href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/sip/index_en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Safer Internet Plus Programms</a>&quot; bewilligt wurde, sehen in Sachen Jugendschutz dennoch Verbesserungspotenziale.
</p>
<p>
Das Projekt setzte sich das Ziel, europaweit Daten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zu sichten und den Forschungsstand in den 21 teilnehmenden Staaten zu analysieren. Im Vordergrund standen dabei Fragen nach den Erkenntnissen zum sicheren Umgang mit Online-Medien, den Forschungsschwerpunkten sowie den Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der jeweiligen nationalen Medienforschung. In Deutschland wurden von dem für die Koordinierung zuständigen Hans-Bredow-Institut für Medienforschung auch Workshops mit Vertretern relevanter Initiativen und Institutionen abgehalten. Schwerpunkt des im Juni 2009 gestarteten Anschlussprojektes &quot;EU Kids Online II&quot; war eine in 25 Ländern durchgeführte repräsentative <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/Home.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Befragung zur Online-Nutzung</a> von 25.142 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren. Über 100 Wissenschaftler befragten hierfür auch jeweils einen Elternteil. 
</p>
<p>
Im Folgenden eine Auswahl der Ergebnisse: 
</p>
<ul>
<li>Nur 34 Prozent der befragten Kinder im Alter von 9 oder 10 Jahren stimmten der Aussage zu, dass es im Internet eine Menge guter Dinge für ein Kind in ihrem Alter gebe.</li>
<li>Viele Kinder und Jugendliche können im Umgang mit sozialen Netzwerken nicht mit den Privatsphäreeinstellungen umgehen.  </li>
<li>Der Hälfte der 11- bis 16-Jährigen fällt es im Internet leichter, sie selbst zu sein. Aber nur neun Prozent haben einen Online-Kontakt auch offline getroffen. </li>
<li>Ältere Kinder mit höherem Selbstvertrauen und vielfältigeren Onlineaktivitäten sind einem höheren Risiko ausgesetzt.</li>
<li>Je mehr ein Elternteil das Internet nutzt, desto häufiger nutzt es auch das Kind. Kinder von Vielnutzern profitieren aber auch von den &quot;digital skills&quot; ihrer Eltern.  </li>
<li>Immerhin 27 Prozent der befragten Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren gaben zu, in ihrem Social-Media-Profil ein falsches Alter anzugeben. Bei einem Fünftel der öffentlich zugänglichen Profile waren auch Adressen und Telefonnummern eingestellt. </li>
<li>In Bezug auf den Schutz Minderjähriger vor pornographischen Inhalten konnte die Studie keinen akuten Handlungsbedarf ausmachen.</li>
<li>88 Prozent der befragten Eltern gaben an, ihren Kinden klare Regeln im Umgang mit persönlichen Daten im Netz vermittelt zu haben. Über die Hälfte überwacht ihre Kinder beim Surfen und lediglich zehn Prozent der Befragten beschäftigen sich überhaupt nicht mit der Internetnutzung ihrer Kinder.</li>
</ul>
<p>
Deutschland wurde in die Kategorie &quot;lower use, lower risk&quot; eingestuft, was vor allem mit der vergleichsweise geringen Internetnutzung deutscher Kinder und Jugendlicher zusammenhängt. Insbesondere die Eltern werden von den Machern der Studie in die Pflicht genommen, da die meisten Kinder zuhause online gingen, viele Eltern von den Netzaktivitäten ihrer Sprösslinge aber nichts oder nur wenig wüssten. So ahnten beispielsweise mehr als die Hälfte der Eltern, deren Kinder online gemobbt wurden oder pornographische Nachrichten erhielten, nichts von diesen Vorkommnissen. Zudem wussten sechs von zehn Eltern nicht, dass sich ihre Kinder mit Online-Bekanntschaften trafen. Daher müsse insbesondere das Risikobewusstsein der Eltern gestärkt werden. 
</p>
<p>
In den aus den Ergebnissen abgeleiteten Forderungen bleiben die Projektbeteiligten jedoch sehr vage. Schulen, Medien aber auch die Anbieter im Netz müssten mehr Aufklärungsarbeit leisten. In Anbetracht des inzwischen niedrigen Einstiegsalters seien hier bereits die Grundschulen gefragt. Lediglich gegenüber den Betreibern von Online-Netzwerken werden die Forderungen konkreter. Diese sollten bei ihren minderjährigen Nutzern standardmäßig Einstellungen aktivieren, die den größtmöglichen Schutz der Privatsphäre gewährleisten. Auf der gestern und heute stattfindenden <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/Conference.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abschlusskonferenz</a> in London wird der Abschlussbericht präsentiert. Zudem werden Themen wie Cybermobbing, die Nutzung sozialer Netzwerke durch Kinder und Jugendliche oder Geschlecht und Sexualität im Internet diskutiert. Für morgen steht auch eine mögliche Fortführung des Projekts unter dem Titel &quot;EU Kids Online III&quot; zur Debatte.
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<p>
Derweil hat die Europäische Kommission 14 soziale Netzwerke prüfen lassen. Lediglich zwei besitzen Standardeinstellungen, die Minderjährige vor der Kontaktaufnahme durch Fremde schützen. Die EU sieht insbesondere bei sozialen Netzwerken und Hotlines zur Meldung illegaler Inhalte Schwächen im Schutz von minderjährigen Internetnutzern. Bereits 1998 und 2006 wurden diesbezügliche Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten gerichtet, welche nach Aussage von Neelie Kroes, Kommissarin für die Digitale Agenda, von diesen nur <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2011:0556:FIN:DE:HTML" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unzureichend umgesetzt</a> würden.</p>
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		<title>Klingt komisch, is aber so</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fkirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 16:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass der Bundespräsident nicht der einzige ist, der sich zum Kindertag am 20. September 2008 ins Zeug gelegt hat, zeigen zwei neue Websites. Sowohl die Bundesregierung als auch das Auswärtige Amt haben Angebote speziell für Kinder ins Netz gestellt.
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<img src="/sites/politik-digital.de/files/regierenkapieren.jpg" title="regierenkapieren.de" height="246" width="291" />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Bundespräsident nicht der einzige ist, der sich zum Kindertag am 20. September 2008 ins Zeug gelegt hat, zeigen zwei neue Websites. Sowohl die Bundesregierung als auch das Auswärtige Amt haben Angebote speziell für Kinder ins Netz gestellt.</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/regierenkapieren.jpg" title="regierenkapieren.de" height="246" width="291" />
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Nachdem man sich am Eingang an dem etwas steifen Videogruß der Bundeskanzlerin vorbei gedrückt hat, kann man auf <a href="http://www.regierenkapieren.de/Webs/KW/DE/Homepage/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">regierenkapieren.de</a> auch im fortgeschrittenen Alter viel Spaß haben. Primär richtet sich die Seite jedoch an 10- bis 14-Jährige, um diese über die Arbeit der Bundesregierung zu informieren. In einfacher Sprache können die Kinder dann vieles über die verschiedenen Ressorts und ehemalige Kanzler erfahren sowie sich gleich in mehreren Quizspielen probieren.
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Besonders spannend sind die kindgerechten Biographien der Minister. So erzählt Bundesinnnenminister Schäuble etwa: „Heute kann ich leider kein Fußball mehr spielen, denn vor Jahren hat ein Mann, der nicht ganz richtig im Kopf ist, auf mich geschossen.“ Dass man trotz schwacher schulischer Leistungen noch Finanzminister werden kann, zeigt Peer Steinbrücks Vita: „Die Schule fand ich so toll, dass ich die 9. Klasse gleich zwei Mal gemacht habe.“ Ob seine darauf folgende Geschichte über die Kneipentouren auf St. Pauli das Interesse der Zielgruppe so genau treffen, bleibt dahingestellt.
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<b>Das Auswärtige Amt hält dagegen</b>
</p>
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Weniger aufwendig, aber auch informativ ist das neue Angebot des Auswärtigen Amtes namens <a href="http://www.kinder.diplo.de/Vertretung/kinder/de/Startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kinder.diplo</a>. Was klingt wie ein Schokoriegel, beinhaltet ein gutes Dutzend Artikel plus eine Menge Links zu anderen Angeboten. Mit den beiden neuen Seiten haben also Kinder die Möglichkeit, sich in politischen Fragen bilden zu können &#8211; wenn sie dies denn wollen.</p>
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		<title>Der Bundestag für Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[abackhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter <a href="http://www.kuppelkucker.de/" title="Kuppelkucker" target="blank" rel="noopener noreferrer">www.kuppelkucker.de</a> stellt der Deutsche Bundestag seit neustem ein Internetangebot für Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren bereit. Junge Politikinteressierte können sich durch die verschiedenen Einrichtungen des Bundestags klicken und lernen den Weg von einer Idee hin zu einem fertigen Gesetz kennen.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a href="http://www.kuppelkucker.de/" title="Kuppelkucker" target="blank" rel="noopener noreferrer">www.kuppelkucker.de</a> stellt der Deutsche Bundestag seit neustem ein Internetangebot für Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren bereit. Junge Politikinteressierte können sich durch die verschiedenen Einrichtungen des Bundestags klicken und lernen den Weg von einer Idee hin zu einem fertigen Gesetz kennen.<br />
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Außerdem kann ein Lexikon mit den wichtigsten Begriffen rund um den Bundestag abgerufen werden. Für kurzweilige, wenn auch nicht sonderlich anspruchsvolle Unterhaltung sorgen mehrere Spiele. Die Webseite kommt zwar im chicen Flash-Design daher, verwendet jedoch eine Schriftgröße, die für manches Kind zu klein sein dürfte. Auch fehlt eine Navigation durch den kompletten Inhalt der Seite. Wie gut, dass deren Macher ihren Besuchern ein Kontaktformular für Kritik und Verbesserungsvorschläge anbieten.
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<img decoding="async" src="http://moresexappealinpolitics.files.wordpress.com/2007/09/bundestagfuerkinder.jpg" title="Screenshot kuppelkucker.de" alt="Screenshot kuppelkucker.de" height="292" width="332" />
</div>
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		<title>Tipps gegen blöde Anmache im Chat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 11:19:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Chatten ist meist plaudern mit Unbekannten. Was die im Sinn haben, kann man nicht immer wissen. Für Kinder können die Netz-Kontakte schnell unangenehme Folgen haben, wenn sie mit pornographischen und exhibitionistischen Inhalten konfrontiert werden. Kindern und Eltern stellt sich die Frage: Wie reagiert man da?
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Chatten ist meist plaudern mit Unbekannten. Was die im Sinn haben, kann man nicht immer wissen. Für Kinder können die Netz-Kontakte schnell unangenehme Folgen haben, wenn sie mit pornographischen und exhibitionistischen Inhalten konfrontiert werden. Kindern und Eltern stellt sich die Frage: Wie reagiert man da?</p>
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Der Verein <a href="http://www.zartbitter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zartbitter e.V.</a> betreibt Aufklärung: Das Theaterstück &#8220;click it!&#8221; zeigt Schülern der Klassen sechs bis acht, was für Gefahren in Chaträumen lauern und wie man sich dagegen wehren kann. Zartbitter e.V möchte nicht den Zeigefinger erheben, sondern mit Humor und Chat- und Videosequenzen das junge Publikum ansprechen.<br />
Auf der Website von Zartbitter e.V können zusätzlich Broschüren heruntergeladen werden, die Eltern und Kindern praktische Tipps vermitteln, wie sie mit merkwürdigen Zeitgenossen in Chats umgehen können. Mädchen und Jungen sollten so nie ihren echten Namen und ihre wirkliche Adresse in Chats veröffentlichen und bei unsittlichen Angeboten ihre Eltern mit vor den Rechner holen. Ein klares &#8220;lass mich in Ruhe, du Blödmann, ich möchte nicht mit dir chatten&#8221;, soll Täter und Täterinnen abschrecken. </p>
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		<title>DirectgovKids: Das britische Regierungssystem für Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 12:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[DirectgovKids]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das britische Bildungsministerium hat vor kurzem die virtuelle Internetseite <a href="http://kids.direct.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DirectgovKids</a> ins Leben gerufen. Auf DirectgovKids sollen Kinder anhand von Aufgaben und Spielen das britische Regierungssystem besser kennenlernen. Zwei Beispiele: Sie können als Spion verkleidet auf geheime Mission gehen und eine Petition im Parlament abgeben. Oder sie sprechen im Gericht Strafen für andere Kinder aus, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, oder den Gameboy ihres Bruders nicht zurückgeben wollen.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das britische Bildungsministerium hat vor kurzem die virtuelle Internetseite <a href="http://kids.direct.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DirectgovKids</a> ins Leben gerufen. Auf DirectgovKids sollen Kinder anhand von Aufgaben und Spielen das britische Regierungssystem besser kennenlernen. Zwei Beispiele: Sie können als Spion verkleidet auf geheime Mission gehen und eine Petition im Parlament abgeben. Oder sie sprechen im Gericht Strafen für andere Kinder aus, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, oder den Gameboy ihres Bruders nicht zurückgeben wollen.</p>
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Obwohl die Seite sehr einfach zu navigieren ist, verläuft man sich schnell in dem vielfältigen Angebot. Trotzdem ist es laut der Familienministerin Beverley Hughes <a href="http://ec.europa.eu/idabc/en/document/6804/194" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das erste Mal</a> in Großbritannien, dass die Regierung sich über eine Internetseite direkt mit den Kindern in Verbindung setzt.</p>
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