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	<title>Medizin &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Medizin &#8211; politik-digital</title>
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		<title>m-health in Afrika:  Medizinische Versorgung per App</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2019 08:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Fehlende Infrastruktur und Aufklärung, sowie akuter Fachkräftemangel, sind in vielen Regionen Afrikas ein chronisches Problem. Diese Missstände wollen Krankenschwestern, Gynäkologen oder Augenärzte ändern; immer häufiger entwickeln sie Apps, die den Zugang zur medizinischen Versorgung erleichtern sollen.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Herausforderungen: geographische und temporäre Barrieren überwinden</h3>
<p>Circa 12% der Weltbevölkerung lebt in Afrika, dennoch findet man auf dem Kontinent über 70% der übertragbaren Infektionen. Regionen werden immer wieder von Epidemien wie Ebola, Malaria oder HIV geplagt. Zudem nimmt die Zahl chronischer Erkrankungen wie Herzerkrankungen und Diabetes zu. Die Ursachen sind dabei zahlreich. Das Budget für Gesundheit ist in vielen Ländern extrem niedrig, die internationale Entwicklungshilfe wurde in den letzten Jahren reduziert. Universelle Krankenversicherung sind selten und bieten oft nur unzureichende Deckung. Hinzu kommt, dass es einen akuten Fachkräftemangel gibt. In Kamerun leben beispielsweise rund 20 Millionen Menschen, doch gibt es in dem gesamten Land nur <a href="https://www.theguardian.com/world/2012/aug/26/africa-innovations-transform-continent" target="_blank" rel="noopener noreferrer">40 Herzspezialisten</a>.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Gründe für diesen Mangel sind komplex. Ein wichtiger, wenn auch nicht alleiniger, Grund ist der niedrige Urbanisierungsgrad. Viele Menschen haben keinen schnellen Zugang zu Gesundheitszentren, denn die nächsten Arztpraxen liegen weit weg. Hier könnte mobile Gesundheit (auch m-Gesundheit oder m-health) wichtige Lösungen bringen. Das Ziel der m-Gesundheit ist es, temporäre und geografische Barrieren durch Apps, Clouds und Blockchains zu überwinden. In Tansania lebt zum Beispiel fast 75% der Bevölkerung in ländlichen Gegenden, dafür besitzen beinahe 90% der Erwachsenen ein Smartphone. Apps sollen diesen Menschen jetzt helfen, einfachen, teils kostenlosen Zugang zu Informationen und Untersuchungen zu haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Warum die Entwicklung von mobilen Gesundheitsapps anders läuft. Das Beispiel <i>Vula</i></h3>
<p>Das Spannende bei den Apps im Gesundheitsbereich ist, dass sie oftmals aus eigener Initiative entwickelt werden, ohne die Unterstützung der (wenn auch schwachen) vorhandenen Infrastruktur. Diese Entwickler haben die eine oder andere Erfahrung mit dem landeseigenen System gemacht und kennen die jeweiligen Mängel. Die Apps gehen also präzise lokale Probleme an, was bedeutet, dass die entwickelten Apps das Potenzial besitzen, eine große soziale Wirkung zu entfalten. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein Beispiel ist hier „<a href="https://www.vulamobile.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vula</a>“ was auf Zulu soviel wie „offen“ bedeutet. In Swasiland und Südafrika entwickelte ein Augenarzt eine App, dessen Ziel es ist, frühzeitig Augenprobleme zu entdecken. Das Besondere dabei: Menschen aus ländlichen Gegenden müssen sich nicht in eine Klinik begeben. Die Vorgehensweise ist ganz einfach. Man fotografiert die eigenen Augen mit dem Smartphone und lädt das Foto in der Datenbank der App hoch. Dieses Bild wird anschließend von einem spezialisierten Augenarzt ausgewertet. So können Krankheiten wie Grauer Star erkannt werden und der Arzt kann nun in direkten Kontakt mit dem Patienten treten. Die App gewann Preise und konnte dank der Fördergelder in darauffolgenden Jahren von Spezialisten in den Bereichen Kardiologie, Orthopädie und Verbrennungen erweitert werden. Heute können Nutzer so schneller auf die verschiedensten spezialisierten Diagnostika Zugriff haben.</p>
<h3>Jugendliche Entwickler – die Zukunft der m-Gesundheit?</h3>
<p>Nicht nur Angestellte des Gesundheitssystem arbeiten an den Missständen, sondern auch junge Entwickler. „Eine Idee für eine App entwickeln“ lautete die Aufgabe einer 8. Klasse in Yaoundé, Kamerun. Vier damals 14-jährige Mädchen wollten die Menschen in ihrem Land dazu ermutigen mehr Blut zu spenden. Eines der Mädchen hatte zuvor ihren Onkel verloren, da das Krankenhaus keine Blutkonserve der richtigen Blutgruppe vorhanden hatte. Ihre Idee war einfach: eine Datenbank mit Blutspendern, die, sobald ihre Blutgruppe benötigt wird, vom Krankenhaus kontaktiert werden. Ihre Idee haben die Mädchen in die Tat umgesetzt. Heute arbeiten sie nach der Schule und in ihren Ferien an ihrer App „Hemo“ (wie Hemoglobin) mithilfe eines Mentors und hoffen damit auch einen kulturellen Wandel beim Thema Blutspende herbeizuführen.</p>
<p>Ein anderes Beispiel ist Adebayo Alonge. Mit 14 Jahren lag der Nigerianer drei Wochen im Koma, da er während einer Asthmaattacke ein falsches Medikament einnahm. 900.000 Menschen sterben jährlich weltweit wegen falscher Medikamente, deren Unterschied zum richtigen Medikament mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. In einigen Teilen Afrikas betrifft das jedes 10. Medikament. Diese Erfahrung hat Alonge dazu geführt, im Laufe seines Studiums ein Gerät zu entwickeln, das Menschen vor dieser Gefahr schützt. Das Resultat ist der „<a href="https://som.yale.edu/news/2019/03/rxall-founded-by-adebayo-alonge-16-named-best-early-stage-startup-in-hello-tomorrow-global-challenge" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RxScanner</a>“: ein kleines schwarzes Gerät, das in die Hosentasche passt und nur 150 Gramm wiegt. Mit einer 97% Wahrscheinlichkeit ist es in der Lage zu sagen, ob es sich um die richtige Arznei<span class="Apple-converted-space">  </span>handelt. Das Ganze innerhalb von 30 Sekunden. Man legt das Medikament in den Scanner, der mit einer App auf dem Smartphone verbunden ist. Nach kurzer Analyse informiert der Bildschirm den Nutzer, ob es sich um das richtige oder falsche Medikament handelt. Der Haken ist – noch – der Preis: 1.350€ kostet ein Gerät. Während Alonge angekündigt hat, dass seine Priorität sei, den Preis zu senken, scheint es sich hier doch um ein Gerät zu handeln, das es vorerst nur in Krankenhäusern geben wird. Immerhin wird es schon von über 10.000 Patienten genutzt.</p>
<h3>Künstliche Intelligenz statt Ärzte?<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Weitere Apps sollen Ärzte in ihrer täglichen Arbeit unterstützen und Nutzer aufklären. Einige Apps erlauben es die Krankheitsgeschichte eines Patienten in der Cloud zu speichern, so können verschiedene Ärzte diese einsehen und ein besseres Verständnis für die Gesundheit des jeweiligen bekommen. Dies ist besonders relevant in ruralen Gegenden oder bei Analphabeten. Laut Statistiken könnten<a href="https://www.liberation.fr/futurs/2016/11/11/en-afrique-du-sud-le-medecin-est-dans-le-smartphone_1526223" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> 80% der Fragen der Patienten auch ohne ein Gespräch mit dem Arzt beantwortet werden</a>. Apps sollen so Ärzte entlasten und ihnen mehr Zeit für schwerer erkrankte Patienten verschaffen.</p>
<p>Apps, die Frauen in ihrer Schwangerschaft begleiten, sind ebenfalls sehr verbreitet. Dabei ist das Angebot von Land zu Land und App zu App sehr unterschiedlich. In Kamerun kann man „<a href="https://www.jeuneafrique.com/363242/societe/start-up-africaine-de-semaine-gifted-mom-secours-futures-mamans/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GiftedMom</a>“ für 50 CFA pro Woche (ungefähr 0,08€) abonnieren.<span class="Apple-converted-space">  </span>Wöchentlich bekommt man SMS, die Tipps geben, Fragen beantworten und an die anstehenden Arzttermine erinnern. In Uganda optimierte ein Arzt ein <a href="https://www.appsafrica.com/mobile-pregnancy-tool-kit-to-save-african-lives/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">analoges Gerät</a>, welches dazu dient, das Herzschlagen des Fötus abzuhören. Er installierte in dem klassischen Gerät ein hochsensibles Mikro, das die Herzgeräusche aufnimmt. Die Daten werden in eine Cloud geladen und nachdem der Arzt die Daten ausgewertet hat, bekommt die zukünftige Mutter eine SMS mit den Ergebnissen. Auch Aufklärung unter Jugendlichen läuft in Rwanda über die App „<a href="https://www.tantine.org/about-tantine/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tantine</a>“. Menstruation, Sex und Schwangerschaft sind dort Tabuthemen. Sexualkunde in der Schule ist, wenn vorhanden, meist unzureichend und in Familien wird das Thema gemieden. Die Mitentwicklerin, Sylvie Uhirwa, kreierte also eine App, die die Fragen der Jugendlichen beantwortet. Mit großem Erfolg: mehr als 400.000 Nutzer haben die App im kleinen Rwanda bereits heruntergeladen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Begrenzte Möglichkeiten durch fehlende Infrastruktur und Sicherheitsbedenken?</h3>
<p>Einerseits sind viele dieser Apps dazu konzipiert, die mangelnde medizinische Infrastruktur auszugleichen, andererseits scheitert ihre Nutzung teilweise genau an dieser, oder aber auch an der fehlenden Netzabdeckung. Einige Regionen sind nicht an die nationalen Strom- und Telefonnetze angebunden. Viele Apps brauchen Zugang zum Internet, um ihren Zweck zu erfüllen. Daher schicken Aufklärungs- und Informationsprogramme wie „GiftedMom“ SMS, so können sie nämlich die meisten Mütter erreichen. Andere Apps bedürfen Aktualisierungen, die über das Internet geladen werden, funktionieren aber sonst auch ohne Netz.</p>
<p>Eine weitere Frage stellt sich bei der Sicherheit und dem Schutz der Daten. Viele Entwickler greifen auf Blockchains zurück, generell scheint bis jetzt es wenig Bedenken oder Kritiken gegeben zu haben. Von Datenleaks hat bis jetzt noch keine der m-Gesundheit Apps berichtet. Man sollte dabei vielleicht nicht vergessen, dass die meisten Apps noch sehr klein sind und sich in ihren Anfangsphasen befinden. Sie besitzen daher noch überschaubare (wenn auch teils sensible) Mengen an Daten, die wenig Anreiz verschaffen einzelne Apps anzugreifen. Die Frage der Sicherheit medizinischer Daten wird sich in Zukunft aber weiterhin stellen.</p>
<p>Titelbild: Aerial Caridac Care von rawpixel via <a href="https://pixabay.com/photos/aerial-cardiac-care-checkup-3242869/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Medizinmaschinen und Pflegeroboter – Wohin steuert die digitale Versorgung?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/medizinmaschinen-und-pflegeroboter-wohin-steuert-die-digitale-versorgung-152602/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2017 15:21:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Autonome Systeme]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Roboterassistenten, intelligente Alarmsysteme und Algorithmen, die Patientendaten analysieren und aufbereiten. Wie können wir in Zeiten der Digitalisierung eine ethische und mitmenschliche Versorgung in den Bereichen Medizin und Pflege gewährleisten? Über diese Frage wurde in einem der vier Foren der Jahrestagung des deutschen Ethikrates kontrovers diskutiert. Ein kurzer Überblick.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Wenn über Roboter gesprochen wird, denken viele wohl zunächst an die “humanoide” Spezies. Dies ist vor allem dem Genre des Science-Fiction, einschlägigen Filmen und der medialen Berichterstattung zu verdanken, die Roboter allzu gerne als dem Menschen nachempfundene Wesen mit künstlicher Intelligenz darstellen. Wie wir mittlerweile wissen, müssen Roboter jedoch keineswegs eine Art menschlicher Ersatz sein. Als teilautonome lernfähige Maschinen sind sie im Alltag längst verbreitet, wie automatische Staubsauger oder Rasenmäher eindrücklich beweisen. Auch in der Pflege von Kranken oder hilfsbedürftigen Menschen, wie auch bei der medizinischen Versorgung wird der Roboter immer häufiger eingesetzt.</p>
<h3>Als Assistenten vielseitig einsetzbar</h3>
<p>Wie Birgit Graf vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) betont, sind solche Systeme jedoch nach heutigem Stand immer nur Werkzeug zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten. Ziel sei es eben nicht, den Betroffenen eine vollständig autonom agierende Maschine gegenüberzustellen. Denn häufig wird befürchtet, dies könnte letztendlich zu einer Entmenschlichung der Kommunikation und damit auch zum Verschwinden jeglicher sozialer Nähe führen. Pflegeroboter sind daher fast immer bewusst nicht nach menschlichem Vorbild designt. Vielmehr sehen sie danach aus, was sie sind: Technisch und funktionsorientiert. So können sie assistieren, indem sie bewegungseingeschränkten Patienten Essen und Getränke servieren, den Transport unterstützen, in Notfällen Alarm schlagen und sogar als künstliche Skelette bei der Rehabilitation helfen.</p>
<p>Doch auch im Krankenhaus sind sie konkret einsetzbar. Steffen Leonhardt von der RWTH Aachen verweist hier auf die immer komplexer werdende intensivmedizinische Versorgung, bei immer stärkerem Personalmangel. Für Leonhardt sind Assistenzsysteme, ähnlich wie in der Luftfahrt, auch mit Blick auf den Bereich Risikovermeidung und Prävention unbedingt notwendig. Das Niveau der medizinischen Versorgung lasse sich in der aktuellen Situation nur mit Hilfe des Einsatzes automatisierter Systeme halten.</p>
<h3>Autonome Systeme können soziale Komponente kaum ersetzen</h3>
<p>Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, sieht dies zumindest teilweise kritisch. Das digitale Gesundheitswesen speise sich schon jetzt aus Daten, von denen kaum jemand weiss, nach welchen Kriterien sie erhoben werden. Von daher seien auch die Algorithmen, die mit derartigen Daten gespeist werden, kaum steuerbar. Problematisch sieht er vor allem den Trend zu völlig autonomen Systemen, sprich Systemen, die eigenständig auf Basis der eingespeisten Daten Entscheidungen treffen. Die Abhängigkeit von Patienten und medizinischen Fachkräften von solchen autonomen Systemen ist wohl jenes Thema, das die Redner und Teilnehmer des Diskussionsforum an diesem Tag am meisten beschäftigt. Die Frage, die allen auf der Seele brennt: Wie kann die Autonomie des Menschen in Zeiten autonomer, selbstlernender Systeme erhalten bleiben?</p>
<h3>Verantwortung und Erhalt der Steuerungsfähigkeit</h3>
<p>Die Stimmung ist hier skeptisch bis ungläubig. Assistenzsysteme in der Medizin erfahren zwar normativ starken Zuspruch und gelten in naher Zukunft auch durchaus als praktikable Instrumente. Bei vollständig autonom agierenden Robotern, die etwa Krankenpfleger ersetzen könnten, sind sich jedoch alle einig: Diesen Schritt wird es nicht geben. Weder aus technischer, noch aus zwischenmenschlicher Perspektive. Prof. Manzeschke sieht die Priorität der Krankenpflege und Gesundheitsversorgung nicht nur in der Optimierung der technischen Durchführbarkeit. Er warnt davor, den Moment des Kümmerns, der im direkten sozialen Kontakt liegt, durch technischen Fortschritt zu vernachlässigen. Stichwort hier: Der Mensch als Therapeutikum.</p>
<p>Auch die Zuschauer sind besorgt. Ob es überhaupt noch solche ethischen Diskussionen geben werde, wenn der Erfolgsquotient der autonomen Systeme im Bezug auf Heilungschancen erstmal viel höher liege als heutzutage? Zögern, kaum eine klare Antwortmöglichkeit. Ein anderer entgegnet , jene Debatte vernachlässige doch gerade diejenigen Menschen, die unbedingt auf Maschinen angewiesen seien. Konsens in der Runde: Die Wahrnehmung von Technik und deren Einsatz sei entscheidend. Verantwortungsvoller Umgang und Erhalt menschlicher Steuerungsfähigkeit sind Stichworte, die im Rahmen dieser Ethikrats-Tagung immer wieder fallen. Sie scheinen, so das vorläufige Fazit des Tages, Grundbedingung für den Zusammenhalt einer digitalen Gesellschaft zu sein, welche technischen Innovationen gegenüber aufgeschlossen sein will, sich aber vor allem der Selbstbestimmung und dem sozialen Zusammenhalt verschrieben hat.</p>
<p>Titelbild: Ethikrat by Daniel Krüger/politik-digital <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div>
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		<title>Hackerangriffe im Krankenhaus – Wo Sicherheitslücken lebensbedrohlich werden</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/hackerangriffe-im-krankenhaus-wo-sicherheitsluecken-lebensbedrohlich-werden-148767/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jana Schwenk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 14:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der Präsentation ihres Jahresberichts bemängelte die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk die Sicherheitsstandards des Berliner Charité Klinikums. Dass derartige Bedenken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Arzt-PC-Unsplash-CC0-Public-Domain-via-pixabay.jpg" rel="attachment wp-att-126710"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-148769 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Arzt-PC-Unsplash-CC0-Public-Domain-via-pixabay.jpg" alt="Arzt+PC-Unsplash-CC0 Public Domain-via pixabay" width="640" height="280" /></a><br />
Bei der Präsentation ihres Jahresberichts bemängelte die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk die Sicherheitsstandards des Berliner Charité Klinikums. Dass derartige Bedenken nicht unbegründet sind, zeigten mehrere Hackerangriffe auf Kliniken im Feburar.</p>
<p>Auf einmal wird der Bildschirm zur Überwachung der Vitalfunktionen einfach schwarz. Das Beatmungsgerät hört auf den Patienten zu beatmen, langsam breitet sich Nervosität unter den Anwesenden aus. Was passiert hier? Im ganzen Krankenhaus starren Ärzte auf schwarz gewordene Tablets, Patientenakten sind nicht mehr abrufbar. Auf dem schwarzen Bildschirm im OP Saal tauchen Buchstaben auf: „Wenn Sie die Kontrolle über ihre Maschinen zurück wollen überweisen Sie 50 Bitcoins auf folgendes Konto&#8230;“</p>
<p>Ein fiktives Beispiel, aber dennoch Szenen, die man so oder so ähnlich künftig auch in der Realität finden könnte. Hacker, die lebenserhaltende Maschinen aus der Ferne kontrollieren, kaum nachvollziehbar von wo. Millionen sensibler Daten, die abgegriffen werden können. Leider werden solche Szenarien immer wahrscheinlicher. Im Sommer des vergangenen Jahres ließ ein süddeutsches Krankenhaus einen Hacker testen, ob er sich in lebenswichtige Geräte, einhacken und diese steuern könnte. Das Ergebnis war erschreckend. Der Sicherheits-Spezialist erklärte, jeder Mensch mit mittelmäßigen Fähigkeiten hätte die Möglichkeit Geräte zu übernehmen. Vor allem Kliniken werden durch die wachsende Abhängigkeit von <a href="http://politik-digital.de/news/medizinrobotik-die-arzthelfer-von-heute-148750/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Technologien zur Kommunikation und Behandlung</a> immer angreifbarer.</p>
<h3>Vom Tablet zurück zum Klemmbrett</h3>
<p>Erst im Februar erfolge eine regelrechte Serie von Hackerangriffen auf Kliniken in Deutschland und den USA. Besonders bekannt ist der Fall des Lukaskrankenhauses in Neuss. Die Schadsoftware kam auf dem denkbar einfachsten Weg in die Klinik: In einem E-Mail Anhang. Oftmals sind Firewalls nicht in der Lage, diese E-Mails als gefährlich zu identifizieren. In Neuss wurde die Schadsoftware erst erkannt, als sie bereits ins System gelangt war. Anschließend musste das komplette System heruntergefahren werden. Für die Angestellten bedeutete dies, dass Prozesse, die seit Jahren elektronisch ablaufen, wieder von Hand durchgeführt werden mussten. Auch konnten deutlich weniger Operationen durchgeführt werden und viele Patienten wurden in andere Krankenhäuser verlegt. Nun kam die Klinik in Neuss noch mit einem Schrecken davon. Der Erpressungsversuch, der mit der Lahmlegung einherging, blieb erfolglos, denn die IT-Spezialisten konnten die Verschlüsselung knacken. Anders erging es einer Klinik in Kalifornien, hier zahlten die Betreiber die geforderte Summe von 40 Bitcoins, ca. 15.000 Euro.</p>
<p>Die Folgen, die ein solcher Hackerangriff haben kann, möchte man sich lieber nicht vorstellen. Nicht nur können streng vertrauliche Daten abgegriffen und der Klinikalltag nachhaltig gestört werden. Schon seit längerem warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) davor, dass besonders kritische Infrastrukturen, zu denen neben Kliniken auch die Wasser- und Stromversorgung zählt, sich besser vor Hackerangriffen schützen müssen. Das IT- Sicherheitsgesetz von 2015 gibt allerdings eher vage Hinweise, als klare Anweisungen zur Herstellung des Schutzes.  Demnach sollen Träger kritischer Infrastrukturen den „Stand der Technik“ umsetzen. Störungen, die möglicherweise Auswirkungen auf andere kritische Infrastrukturen haben könnten, seien dem BSI zu melden. Außerdem behält sich das BSI das Recht vor, IT Produkte auf ihre Sicherheit zu untersuchen und die Hersteller dieser Produkte im Zweifelsfall zur Mitwirkung zu verpflichten. Worin genau diese Mitwirkung besteht, bleibt allerdings offen. Bis Ende des Jahres 2016 sollen nun klarere Vorgaben für den Gesundheitssektor verabschiedet werden.</p>
<h3>Kein unbekanntes Problem</h3>
<p>Bereits 2013 machte das Bundesamt auf Sicherheitsrisiken aufmerksam und forderte die Krankenhäuser auf, eine IT- Risikoanalyse durchzuführen. Die Kliniken sollten mögliche Szenarien identifizieren und bewerten, vor allem aber Lösungen finden, bevor der Ernstfall tatsächlich eintritt. Genau vor jenem Szenario einer Schadsoftware, die durch einen E-Mail Anhang ins System gelangt, warnte das Bundesamt bereits damals. In dem Beispiel wurden zwei mögliche Maßnahmen zur Vermeidung genannt. Zum einen, den Server abzuschalten, wie es auch in Neuss geschehen ist, um weitere Verbreitung und möglichen Datenklau zu verhindern. Zum anderen eine Risikoreduktion durch Absicherung. Vorgeschlagen wurde eine Schnittstellenreduktion, Geräte sollten wenn möglich nicht mit dem Internet verbunden sein und auch die Vernetzung von Geräten untereinander sollte auf ein Minimalmaß reduziert werden. Wo das nicht möglich sei, müsse in eine gute (zertifizierte) Sicherheitssoftware investiert werden. Und genau hier drückt der Schuh: Oftmals scheinen Kliniken nicht bereit oder in der Lage, ausreichend Geld in die Sicherheit ihrer IT-Systeme zu investieren. Um in Zukunft aber solchen Angriffen zu entgehen oder zumindest das Risiko zu vermindern, müsste aber genau das geschehen.</p>
<p>Bild: <a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fpixabay.com%2Fstatic%2Fuploads%2Fphoto%2F2016%2F01%2F19%2F15%2F05%2Fcomputer-1149148_960_720.jpg&amp;imgrefurl=https%3A%2F%2Fpixabay.com%2Fen%2Fcomputer-business-typing-keyboard-1149148%2F&amp;h=540&amp;w=960&amp;tbnid=snIlZmm6tQxKoM%3A&amp;docid=99CUTBTBSkU8GM&amp;ei=O_XzVsiRG8T1PbqwsdAH&amp;tbm=isch&amp;iact=rc&amp;uact=3&amp;dur=339&amp;page=1&amp;start=0&amp;ndsp=19&amp;ved=0ahUKEwiIm8mFwNnLAhXEeg8KHTpYDHoQrQMIRTAN" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a><span class="licensetpl_attr">,</span> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>&#034;Wir haben viel zu viele Krankenkassen&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 18:40:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike Flach (FDP) und der Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Gesundheit im Bundestag, Karl Lauterbach, diskutierten am 28. Juli 2010 im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de live miteinander - und mit den Nutzern. Ein großes Thema waren die Vor- und Nachteile von Kopfpauschale oder Bürgerversicherung im Gesundheitssystem. <br /><p>&#160;</p><div class="colorbox"><!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><a href="/" class="colorbox"><div style="text-align: center"><img src="/sites/politik-digital.de/files/ts-duellchat_320breite.jpg" class="playbutton" height="180" width="320" alt="Tagesschau-Duell-Chat" title="Tagesschau-Duell-Chat" /></div><div style="text-align: center"></div></a><!-- Inhalt der Colorbox --><object height="338" width="601">	<param value="true" name="allowfullscreen">	</param>	<param value="always" name="allowscriptaccess">	</param>	<param value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13727088&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=0&#38;show_byline=0&#38;show_portrait=0&#38;color=00ADEF&#38;fullscreen=1" name="movie">	</param>	<embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13727088&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=0&#38;show_byline=0&#38;show_portrait=0&#38;color=00ADEF&#38;fullscreen=1" height="338" width="601" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13727088&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=0&#38;show_byline=0&#38;show_portrait=0&#38;color=00ADEF&#38;fullscreen=1"></embed></object></div><noscript><!-- Alternative Anzeige für Besucher ohne Javascript --><center><object height="250" width="300">	<param value="true" name="allowfullscreen">	</param>	<param value="always" name="allowscriptaccess">	</param>	<param value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13727088&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=1&#38;show_byline=1&#38;show_portrait=0&#38;color=&#38;fullscreen=1" name="movie">	</param>	<embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13727088&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=1&#38;show_byline=1&#38;show_portrait=0&#38;color=&#38;fullscreen=1" height="250" width="300" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13727088&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=1&#38;show_byline=1&#38;show_portrait=0&#38;color=&#38;fullscreen=1"></embed></object></center></noscript><p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike Flach (FDP) und der Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Gesundheit im Bundestag, Karl Lauterbach, diskutierten am 28. Juli 2010 im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de live miteinander &#8211; und mit den Nutzern. Ein großes Thema waren die Vor- und Nachteile von Kopfpauschale oder Bürgerversicherung im Gesundheitssystem. </p>
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