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		<title>Digitale Hilfe auf der Flucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jana Donat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 13:14:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Facebook und Viber – damit hat Zabi seine lange Reise aus Afghanistan nach Deutschland bewältigt. Ein eigenes Smartphone hatte der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbild_Apps-Flüchtlingshilfe-640px.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-149978" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Titelbild_Apps-Flüchtlingshilfe-640px.png" alt="Apps Flüchtlingshilfe" width="640" height="314" /></a>Facebook und Viber – damit hat Zabi seine lange Reise aus Afghanistan nach Deutschland bewältigt. Ein eigenes Smartphone hatte der 17-Jährige auf der Flucht nicht. Damit stellt Zabi, laut kürzlich veröffentlichter <a href="http://www.betterplace-lab.org/wp-content/uploads/ICT4Refugees-Report.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">ICT4Refugees-Studie</span></a>, keine große Ausnahme dar. Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (<a href="https://www.giz.de/de/html/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GIZ</a>) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (<a href="http://www.bmz.de/de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">BMZ</span></a>) haben FeldforscherInnen von <a href="http://www.betterplace-lab.org/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">betterplace lab</span></a> und <a href="https://kiron.ngo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">Kiron Open Higher Education</span></a> erstmals das digitale Nutzerverhalten von Menschen auf der Flucht untersucht – in Jordanien, Griechenland und der Türkei.</p>
<p><em>„Warum haben die denn alle Smartphones?“ </em>fragten sich manche Bürger zu Beginn der großen globalen Zufluchtssuche. Glücklicherweise verwandelten sich skeptische Blicke &#8211; in vielen Fällen &#8211; zu verständnisvollen Mienen. Schnell erkannten Initiativen, NGOs und die netzaffine Zivilbevölkerung: Smartphones für Geflüchtete sind einerseits notwendig und andererseits auch Potenzial für technische Innovationen. Eine bereits breite Angebotspalette an Apps und Websites für Zufluchtssuchende bereichert die digitale Welt heute. Nicht nur zur Integration in Deutschland, sondern auch zur Erleichterung der Flucht und der Arbeit in den weltweiten Camps sprudelte es an digitalen Ideen. Plattformen, welche Angehörige wieder zusammenbringen sollen – wie <a href="https://refunite.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">Refunite</span></a> oder <a href="http://familylinks.icrc.org/europe/en/Pages/Home.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">Trace the Face</span></a> des Roten Kreuzes sowie Online-Informationsportale – wie <a href="https://www.refugeeinfo.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">refugeeinfo-org</span></a> oder die Initiative eines Syrers <a href="http://8rbtna.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">8rbtna</span></a> – sollen Menschen auf der Flucht helfen. Ohne Frage: auf der Flucht ist das Smartphone mehr als nur ein nützliches Werkzeug. Der emotionale Wert überwiegt. Das Smartphone ist oft die einzige Verbindung nach Hause sowie Schnittstelle zwischen Flüchtenden. So kann das vergebliche Warten auf eine Antwort von Angehörigen auf WhatsApp in manchen Fällen auch eine schleichende Hiobsbotschaft sein. Eine zusätzliche psychische Belastung, in die man sich von außen kaum hineinversetzen kann.</p>
<p>Nun verkündet die ICT4Refugees Studie: Smartphones sind auf der Flucht schon weit verbreitet, aber nicht jede Person besitzt eins. Schwankungen gebe es dort auch je nach materiellem Wohlstand eines Landes: Während der Smartphone-Besitz unter Geflüchteten aus Syrien nahezu Standard sei, sehe es bei AfghanInnen anders aus. Besonders bei Gruppen sei ein gemeinsames Smartphone pro Familie oder Freundeskreis auf der Flucht nicht unüblich. Jedoch nutzen nur Wenige neben privaten Messenger-Diensten andere Plattformen oder Apps. Das bestätigt auch Zabi: „Ich wusste nicht einmal, dass es Apps und Websites gibt, die Flüchtlingen helfen sollen.“</p>
<h3>Empfehlungen der ICT4Refugees-Studie: „Do no Harm“</h3>
<p>Für Engagierte, Fachleute und EntscheidungsträgerInnen im Rahmen der digitalen Entwicklungshilfe sprechen die beiden Autoren der ICT4Refugees-Studie einige Anregungen aus. Primär gilt es zu berücksichtigen, inwiefern Flüchtlingsgruppen Zugang zum Internet haben – und das nicht nur im technischen Sinne. Die Frage muss viel breiter gefasst werden: Haben Flüchtende auch kulturellen, sozio-ökonomischen, politischen und legalen Zugang? Problematisch wird digitale Innovation, sobald wir von unseren eigenen Nutzungsgewohnheiten und – kompetenzen ausgehen. Laut der ICT4Refugees-Studie seien vor allem ein verantwortungsvoller Umgang mit Datenschutz und niedrige Nutzerbarrieren wichtig. Freigegebene Informationen über die Identität einer flüchtenden Person können fatale Folgen für Einzelne haben. Der Schutz des Individuums sollte immer höchste Priorität haben.</p>
<p>Viele Apps können allein schon aus Gründen wie einem Mangel an Speicherplatz, Datenvolumen oder einer fehlenden E-Mail Adresse zur Registrierung scheitern. Nicht nur der Umgang mit E-Mails, auch das Konzept einer Website muss nicht jeder Person geläufig sein. So bestätigten viele in den Camps, die Banneraufschriften mit „refugeeinfo.org“ gar nicht als URL verstanden zu haben. Auch Zabi wusste von solchen Angeboten nichts und nutzte das Internet nicht in diesem Sinne als Informationsquelle. Manchmal ging er in Griechenland in ein Internetcafé, um Neues aus seinem Vertrautenkreis zu erfahren: „Ich war glücklich, dass ich über das Internet Kontakt zu Freunden halten konnte.“ Auch die ICT4Refugees-Studie bestätigt, dass viele Befragte ausschließlich eine private Eins-zu-Eins Kommunikation über ihre Smartphones nutzen: Textnachrichten über Chats und das Verschicken von Sprachnachrichten seien demnach üblich, alles darüber hinaus eher die Ausnahme.</p>
<p>Auch sind wir durch politisch-kulturelle Hintergründe alle auf verschiedene Arten mit Medien sozialisiert worden – das Level an Vertrauen in Nachrichten und Technologien kann sehr unterschiedlich sein.  Vielleicht haben sich auch deshalb private Messenger-Tools wie WhatsApp und Facebook als die meistgenutzten Plattformen herauskristallisiert. Die Autoren der Studie raten, diese als Grundlage für zukünftige Innovationen zu nutzen. So mache es bereits das <a href="http://www.yuva.org.tr/index.php?lang=EN" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="text-decoration: underline">Yuva Community Centre</span></a> in Gaziantep (Türkei): per Facebook und Telegram informieren sie und halten Kontakt zu Geflüchteten. Daher lautet das Credo im Bericht: Mit dem agieren, was es bereits gibt, anstatt dauernd das Rad neu zu erfinden. Wie wichtig auch eine gründliche Erfahrung der Gegebenheiten vor Ort ist, verbildlicht eine Anekdote der Studie: Auf der griechischen Insel Lesbos wartet man mit einer griechischen SIM-Karte oft vergebens auf Mobilfunksignal. Mancherorts liegt die Insel weniger als zehn Kilometer vom türkischen Festland entfernt. Geflüchtete und HelferInnen mit einer türkischen SIM haben auf der griechischen Insel manchmal eine höhere Signalstärke.</p>
<h3>Digitales Nutzerverhalten von Menschen auf der Flucht – Wie misst man das?</h3>
<p>Das individuelle Nutzerverhalten über Smartphones kann sicherlich nicht nach dem Herkunftsland der Flüchtlinge generalisiert werden. Die ICT4Refugees Studie hat aber versucht, Trends und Potenziale der „Information Communication Technology“ (ICT) in Flüchtlingscamps herauszufinden. Durch mehr als 100 qualitative Interviews mit Geflüchteten und HelferInnen vor Ort sowie Beobachtungen fanden sie viele Parallelen in Jordanien (Amman, Mafraq), Griechenland (Athen, Lesbos) und der Türkei (Istanbul, Gaziantep). Doch um wirklich bewerten zu können, wie sinnvoll manche Apps oder Info-Websites waren, fehlt vor allem immer noch eins: Feedback von Menschen wie Zabi – den Zufluchtssuchenden selbst.</p>
<p>Zur groben Planung der Route müssen Smartphone und Internet dennoch unerlässlich gewesen sein. Auch Zabi erinnert sich, dass manche „Google Maps und anderes“ auf ihrem Handy zur Routenplanung nutzten, „davon habe ich dann mit profitiert.“ Konkrete Websites extra für Flüchtlinge – darüber hatte Zabi aber auch von anderen nichts gehört. An dieser Stelle wird deutlich: nicht das digitale Angebot ist das Problem. Die wahre Hürde liegt in der Verbreitung und Koordination des vorhandenen, digitalen Hilfsangebots. Zu einem ähnlichen Resümee kam auch der digitale Flüchtlingsgipfel in Berlin Ende Juni, auf dem sich viele TeilnehmerInnen für mehr Koordination zwischen den vielen Initiativen aussprachen. Zugleich könnte dadurch auch die Finanzierung solcher Projekte nachhaltiger gestaltet werden. Damit von der ganzen technischen Mühe auch etwas bei den Geflüchteten in Camps und auf dem Weg ankommt, bedarf es aber vor allem der Kommunikation – zwischen den Initiativen und HelferInnen vor Ort sowie den Geflüchteten. Warum nicht technisch affine Geflüchtete in den Camps zu MultiplikatorInnen ermutigen? Vielleicht wäre das ein Anfang, um die digitale Kluft in den Camps langsam zu verkleinern und das technische Angebot auch wirklich an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen.</p>
<h3>Effektive Flüchtlingshilfe online oder digitales Durcheinander?</h3>
<p>Mittlerweile hat auch Zabi ein Smartphone von einem Freund bekommen und lernt das Internet seit seiner Flucht immer besser kennen: „Hier in Deutschland habe ich das Smartphone dann zum Deutschlernen genutzt. Das mache ich jetzt noch oft.“ Seit einem knappen Jahr wohnt der 17-Jährige jetzt in Deutschland. Noch ein Jahr geht Zabi zur Schule, bevor er eine Ausbildung anfangen will. Jetzt spricht und schreibt Zabi schon sehr gut Deutsch. Die Verständigung mit ihm ist einfach. Auf die Frage, mit welchen Apps und Seiten er lernt, verrät er: „Wenn ich im Internet Deutsch lernen will, dann schreibe ich einfach „Deutsch lernen“ und dann kommen viele Programme“.</p>
<p>Einmal mehr wird klar, dass wir umdenken müssen – auch technisch. Unsere eigenen Ansichten, Nutzungsverhalten und Vorstellungen engen uns oft gedanklich so sehr ein, dass wir trotz warmherzigen Engagements gegen eine digitale Wand laufen. Koordination zwischen den Projekten und Kommunikation mit den Geflüchteten sind hier die Zutaten für eine benutzerorientierte, digitale Flüchtlingshilfe. Beginnende <a href="http://politik-digital.de/news/digitale-fluechtlingshilfe-gemeinsam-sind-wir-staerker-149862/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kooperationen</a> von Initiativen, wie sie sich auf dem digitalen Flüchtlingsgipfel ergeben haben, zeigen immer mehr Potenzial zur Zusammenarbeit – erfreulicherweise auch immer öfter mit Geflüchteten zusammen. Denn, ohne die Zielgruppe aktiv miteinzubeziehen, werden wir es nicht schaffen, aus der digitalen Erschöpfung herauszuklettern und das Potenzial der Flüchtlingshilfe voll auszuschöpfen.</p>
<p>Titelbild: Screenshot Apps Flüchlingshilfe von <a href="http://politik-digital.de/user/jdonat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jana Donat</a> / <a href="http://politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a>, licenced <a class="external" href="http://i0.wp.com/politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY SA 3.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier – KW 51</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 13:58:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Migrantenjugendliche sind mit Demokratie gut vertraut, Kants Träume von WikiLeaks, Kürung der Datenkrake 2010 und  die Bedeutung des Internet für Demokratie und Gesellschaft - diese und mehr Themen der Woche in der Linkliste.  
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Migrantenjugendliche sind mit Demokratie gut vertraut, Kants Träume von WikiLeaks, Kürung der Datenkrake 2010 und die Bedeutung des Internet für Demokratie und Gesellschaft &#8211; diese und mehr Themen der Woche in der Linkliste.<br />
<strong><a href="http://idw-online.de/pages/de/news402165" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie: Migrantenjugendliche ohne Demokratie-Defizit<br />
</a></strong><br />
In Deutschland lebende Jugendliche mit Migrationshintergrund sind ebenso gut über das Thema Demokratie sowie Meinungs- und Religionsfreiheit informiert wie ihre deutschen Altersgenossen. Zudem nutzen sie weitaus mehr das Internet als Informationsquelle und beziehen politisches Wissen häufiger aus dem deutschsprachigen Fernsehen als letztere. Das ergab eine gemeinsame Studie der Universitäten Würzburg, Hamburg und Mannheim.<br />
<strong><a href="http://blog.zeit.de/open-data/2010/12/21/im-opendata-neandertal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zwischenbilanz zu OpenData<br />
</a></strong><br />
Lorenz Matzat hinterfragt das OpenData-Konzept und dessen bisherige Wirkungsmacht. Die Idee der frei zugänglichen Daten habe inzwischen weltweit an Bedeutung gewonnen, schreibt er auf Zeit-Online. Zugleich sei es noch ein langer Weg zur Veränderung der Gesellschaft, wir befänden uns derzeit noch in einem OpenData-Neandertal, so Matzat. Auch mangele es der OpenData-Bewegung an einheitlichen Standards.<br />
<strong><a href="https://www.bigbrotherawards.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenkrake des Jahres 2010 wird gekürt<br />
</a></strong><br />
Bereits zum elften Mal werden die BigBrotherAwards vergeben. Bis zum<br />
Ende des Jahres kann jeder Bürger Firmen, Organisationen oder Personen <a href="https://www.bigbrotherawards.de/nominate" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nominieren</a>, die im Jahre 2010 nachweislich gegen die Privatsphäre bzw. den Datenschutz verstießen. In der Jury sind u.a. der <a href="https://www.foebud.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FoeBuD e.V.</a>, der <a href="http://www.ccc.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club</a> und die <a href="http://www.ilmr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationale Liga für Menschenrechte</a> vertreten.<br />
<strong><a href="http://www.zeit.de/2010/51/Wikileaks" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Träumte Kant von WikiLeaks?<br />
</a></strong><br />
Der Philosoph Julian Nida-Rümelin verweist darauf, dass Wissenschaftler, die sich mit internationalen Beziehungen beschäftigen, Immanuel Kants Theorie des demokratischen Friedens bestätigt sehen. Kant hielt die radikale Publizität für eine Bedingung des Friedens, schreibt der ehemalige Kulturstaatsminister auf zeit.de. Nida-Rümelin kritisiert, dass der Fall WikiLeaks zeige, dass das Publizitätskriterium nicht nur von Diktaturen, sondern auch von der US-Diplomatie und vermutlich allen westlichen Staaten verletzt wird.<br />
<strong><a href="http://www.goethe.de/wis/med/idm/mpl/de6938450.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview I: Das Internet als Resonanzraum<br />
</a></strong><br />
Der Onlinekommunikations-Experte Thorsten Quandt setzt sich mit der Bedeutung des Internet für Demokratie und Gesellschaft auseinander. Dabei wirft er einige interessante Fragen auf: Erhöht das Internet die politische Teilhabe und Mitbestimmung? Verbessert es die zwischenmenschliche Kommunikation? Er hinterfragt außerdem die verschwimmenden Grenzen zwischen virtueller und echter Realität.<br />
<strong><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/1345625" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview II: ICANN wird zum Politikum<br />
</a></strong><br />
In der UN regt sich Widerstand gegen den großen Einfluss der US-Regierung auf die Internetverwaltung &#8220;Internet Corporation for Assigned Names and Numbers&#8221; (ICANN). In einem Deutschlandfunk-Interview erklärt der Wissenschaftsjournalist Peter Welchering, warum sich Länder wie Brasilien, Indien und Südafrika für eine Neuregelung aussprechen. Zudem legt er dar, wie die europäischen Länder dazu stehen und welche Erfolgsaussichten die Initiative hat.<br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Unter Mitarbeit von </em></a><em><a href="/user/palbrecht">Philipp Albrecht</a>.</em></p>
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		<title>Neuköllns Bürgermeister: Mehr Einwanderung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/neukoellns-buergermeister-mehr-einwanderung-5048/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Janek Reimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:28:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heinz Buschkowsky (SPD), Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, stellte sich am 12. Oktober 2010 im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de den Fragen der User. Der SPD-Politiker beantwortete unter anderem Fragen zu Integrationsbemühungen in Neukölln, der Schulbildung von Kindern mit Migrationshintergrund und zu HartzIV.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heinz Buschkowsky (SPD), Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, stellte sich am 12. Oktober 2010 im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de den Fragen der User. Der SPD-Politiker beantwortete unter anderem Fragen zu Integrationsbemühungen in Neukölln, der Schulbildung von Kindern mit Migrationshintergrund und zu HartzIV.</p>
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</p>
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<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
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		<title>Frankfurter Vielfalt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/frankfurter-vielfalt-4732/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Integrationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Nargess Eskandari-Grünberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Frankfurt hat ein neues Integrationskonzept vorgelegt. Darin geht es nicht mehr um die Eingliederung einiger weniger in die Mehrheitsgesellschaft sondern um die Vernetzung und Partizipation aller. Um die Idee der Teilhabe auch gleich umzusetzen, stand die grüne Stadträtin Nargess Eskandari-Grünberg im <a href="http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/node/1224" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Chat </a>den Frankfurter Bürgern Rede und Antwort.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Frankfurt hat ein neues Integrationskonzept vorgelegt. Darin geht es nicht mehr um die Eingliederung einiger weniger in die Mehrheitsgesellschaft sondern um die Vernetzung und Partizipation aller. Um die Idee der Teilhabe auch gleich umzusetzen, stand die grüne Stadträtin Nargess Eskandari-Grünberg im <a href="http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/node/1224" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Chat </a>den Frankfurter Bürgern Rede und Antwort.<br />
<!--break--></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Teehäuser im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fkirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 10:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internet könnte das Teehaus als traditionelles Forum türkischer Politikdiskussion in Deutschland ablösen. Wie wichtig es für junge Deutschtürken geworden ist, zeigte die Forschungsgruppe „Politisches Potential des Internets“ der Uni Münster auf ihrer Tagung am 3. und 4. Juli.  Auf Seiten wie www.politikcity.de tauschen türkische Migranten sich über spezifische politische Themen aus – und das meist auf deutsch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet könnte das Teehaus als traditionelles Forum türkischer Politikdiskussion in Deutschland ablösen. Wie wichtig es für junge Deutschtürken geworden ist, zeigte die Forschungsgruppe „Politisches Potential des Internets“ der Uni Münster auf ihrer Tagung am 3. und 4. Juli.  Auf Seiten wie www.politikcity.de tauschen türkische Migranten sich über spezifische politische Themen aus – und das meist auf deutsch.<!--break--></p>
<p>
Kann eine Integration stattfinden, wenn sich Migranten nur in der eigenen Gruppe bewegen? Diese Frage kam schon in den 70er Jahren auf und ist angesichts der anhaltenden Diskussion über Parallelgesellschaften noch immer aktuell. Ja, und zwar über das Internet, lautet die Antwort einer Forschungsgruppe der Universität Münster.
</p>
<p>
Erste Ergebnisse der Forschungsgruppe <a href="http://ppi.uni-muenster.de/">„Politisches Potential des Internets“</a> zeigen, dass gerade junge Deutschtürken das Internet für politische Zwecke nutzen. Während die Auflage der Tageszeitung Hürriyet in Deutschland noch schneller einbricht als die ihrer deutschen Pendants, steigt der Wert des Internet als Informationsquelle junger Deutschtürken. In der Onlinebefragung unter 313 Migranten gab die große Mehrheit der Türken an, dass die Nutzung des Internets zu einer allgemein wachsenden Auseinandersetzung mit politischen Themen führe. So würden durch die Möglichkeiten der Online-Information auch offline verstärkt politische Diskussionen stattfinden.
</p>
<p>
Dabei fehlt den Usern oft ein spezielles, deutschtürkisches Angebot. Da sie sich von der öffentlichen Diskussion ausgeschlossen fühlen, ziehen sie sich in die eigene Gruppe zurück. Diese ist im Internet durch Foren, Blogs und Nachrichtenseiten repräsentiert. Eine Länderpräferenz lässt sich jedoch nicht feststellen, vielmehr steigt das Interesse am politischen Geschehen sowohl Deutschlands als auch der Türkei. Mit 60 Prozent überwiegt die Diskussionssprache Deutsch. Im Gegensatz zum Teehaus.</p>
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		<title>bundestag.de-Chat zur Integration von Ausländern</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/bundestagde-chat-zur-integration-von-auslaendern-3934/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 17:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
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		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Donnerstag, 19.06.08, waren Sevim Dagdelen (Die Linke.) und Stephan Mayer
(CDU/CSU), Abgeordnete im Bundestag, zu Gast im
bundestag.de-Live-Chat und diskutierten zum Bundesbericht zur Integration von Ausländern und Ausländerinnen. <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/20882975_kw25_auslaender/chat_transkript_080619_auslaender_in_deutschland.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Chattranscript finden Sie hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 19.06.08, waren Sevim Dagdelen (Die Linke.) und Stephan Mayer<br />
(CDU/CSU), Abgeordnete im Bundestag, zu Gast im<br />
bundestag.de-Live-Chat und diskutierten zum Bundesbericht zur Integration von Ausländern und Ausländerinnen. <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/20882975_kw25_auslaender/chat_transkript_080619_auslaender_in_deutschland.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Chattranscript finden Sie hier.<!--break--></a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>„Wie politisch sind Migranten im Internet?“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wie_politisch_sind_migranten_im_internet-3249/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[abackhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche politischen Aktivitäten entfalten Migranten in Deutschland im
Internet? Wie nutzen sie das Internet zur Vernetzung und Partizipation?
Dient das Internet den Migranten lediglich als Kommunikations- und
Informationsmedium, oder erhalten ihre Aktivitäten durch das Internet
auch eine ganz neue Qualität?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche politischen Aktivitäten entfalten Migranten in Deutschland im<br />
Internet? Wie nutzen sie das Internet zur Vernetzung und Partizipation?<br />
Dient das Internet den Migranten lediglich als Kommunikations- und<br />
Informationsmedium, oder erhalten ihre Aktivitäten durch das Internet<br />
auch eine ganz neue Qualität?<!--break--> Diese aktuellen Fragen will das<br />
Forschungsprojekt <a href="http://ppi.uni-muenster.de/" title="Projekthomepage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Politisches Potential des Internet – Die virtuelle Diaspora der Migranten aus Russland und der Türkei in Deutschland“</a> unter der Leitung des Politikwissenschaftlers <a href="http://egora.uni-muenster.de/pol/personen/hunger.shtml" title="Dr. Uwe Hunger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Uwe Hunger</a><br />
(Westfälische Wilhelms-Universität Münster) beantworten. Dazu sollen<br />
nicht nur eine empirische Untersuchung durchgeführt, sondern auch ein<br />
Online-Atlas über die virtuelle Diaspora sowie ein themenbezogener<br />
Informationspool erstellt und Handlungsempfehlungen für die Nutzung des<br />
Internet für die Integration erarbeitet werden. Erste <a href="http://ppi.uni-muenster.de/Workingpapers.html" title="Working Papers" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Working Papers</a> sind auf der Projekthomepage einsehbar. Das von der <a href="http://www.fritz-thyssen-stiftung.de/" title="Fritz-Thyssen-Stiftung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fritz-Thyssen-Stiftung </a>geförderte Projekt soll im September 2008 abgeschlossen sein.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Kristina Köhler fordert Lehrstühle für islamische Theologie an deutschen Unis</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/kristina-koehler-fordert-lehrstuehle-fuer-islamische-theologie-an-deutschen-unis-206/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rthurnher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländerpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="normal">
<b><b>Kristina Köhler, MdB und Islam-Expertin 
der CDU, war am 16. Juni zu Gast im tacheles.02 Live-Chat von tagesschau.de 
und politik-digital.de. Sie sprach über die Positionen der 
CDU zur Zuwanderungs- und Integrationspolitik.</b></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal">
<b><b>Kristina Köhler, MdB und Islam-Expertin<br />
der CDU, war am 16. Juni zu Gast im tacheles.02 Live-Chat von tagesschau.de<br />
und politik-digital.de. Sie sprach über die Positionen der<br />
CDU zur Zuwanderungs- und Integrationspolitik.</b></b><!--break-->
</p>
<p class="normal">
<b>Moderator:</b> Liebe Politikinteressierte,<br />
herzlich willkommen im tacheles.02-Chat. Unsere Chat-Reihe wird<br />
veranstaltet von tagesschau.de und politik-digital.de und unterstützt<br />
von tagesspiegel.de. Im ARD-Hauptstadtstudio ist jetzt Kristina<br />
Köhler bereit zum chatten. Frau Köhler ist seit 2002 Bundestagsabgeordnete<br />
und Mitglied im Innenausschuss. Bei der Union kümmert sie sich<br />
auch (und in Wahlkampfzeiten ganz sicher nicht nur) um das Problem<br />
Integration. Den Antrag der Union: &quot;Politischen Islamismus<br />
bekämpfen – verfassungstreue Muslime unterstützen&quot;<br />
hat sie federführend erarbeitet. Zu welchen Themen sie auch<br />
immer Fragen haben ob Integration, Europa-Krise oder die siegesgewisse<br />
Union, nur zu. Beginnen wir damit:
</p>
<p>
<b>Hans-Christian:</b> Wäre es möglich, dass<br />
Einwanderer einen Schwur auf das Grundgesetz ablegen, ich fände<br />
das (auch für alle anderen Bürger der BRD) sehr gut!
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Ich fände das auch<br />
sehr gut. Ich will auch, dass das in unser Regierungsprogramm aufgenommen<br />
wird und in Wiesbaden setze ich mich auch noch dafür ein.
</p>
<p>
<b>valeri lowanofski:</b> Stehen Sie mit Ihrem Kampf<br />
gegen fundamentalistische Islamisten in einer laizistischen also<br />
antiklerikalen Tradition oder eher pro-christlich?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Weder noch. Deutschland<br />
ist weder ein christliches Land noch ein laizistisches. Sondern<br />
wir sind ein säkulares Land und an dieser Tradition will ich<br />
festhalten.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Nachfrage zum Schwur:
</p>
<p>
<b>Hans-Christian:</b> Ist das überhaupt gesetzlich<br />
durchsetzbar? Gibt es dafür reale Chancen?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Oh ja. Denn selbst in der<br />
SPD spüre ich sehr viel Sympathie für diesen Vorschlag<br />
und mit der Verfassung gibt es gar keine Probleme.
</p>
<p>
<b>gb:</b> Wieso denken Sie, dass mit einem Schwur auf das Grundgesetz<br />
sich etwas ändert, in den USA funktioniert dies auch nicht?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Ich glaube, dass Rituale<br />
auch sehr bewusstseinsbildend sein können. Denjenigen, der<br />
sich in einem Kampf gegen unsere Verfassung befindet, wird man damit<br />
in der Tat nicht beeindrucken können, der wird einfach lügen.<br />
Aber anderen macht man vielleicht klar, dass wir mit dem deutschen<br />
Pass auch Identität und uneingeschränkte Verfassungstreue<br />
verbinden.
</p>
<p>
<b>maza:</b> Welche Maßnahmen zur Integration der „verfassungstreuen<br />
Muslime“ haben Sie vorgesehen und wie werden Sie überhaupt<br />
solche Menschen finden/identifizieren?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Wir müssen Rahmenbedingungen<br />
schaffen, dass sich ein europäischer, ein deutscher Islam ausbilden<br />
kann. Ein aufgeklärter, ein säkularer Islam. Dafür<br />
ist es wichtig, dass sich auch hier in Deutschland islamische Theologie<br />
eigenständig entfalten kann. Deswegen will ich, dass wir Lehrstühle<br />
für islamische Theologie einrichten, an denen wir Imame und<br />
Religionslehrer für Islam ausbilden. Zu ihrer zweiten Frage:<br />
Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass wir in Deutschland rund<br />
30.000 Islamisten haben. Sowohl solche, die gewaltbereit sind als<br />
auch solche, die Gewalt ablehnen aber versuchen, über politische<br />
Mittel hier die Durchsetzung des islamischen Rechts, der Scharia,<br />
zu erreichen. In Deutschland leben aber 3,2 Millionen Muslime, d.h.<br />
die Islamisten sind eine wirkliche Minderheit. Das Problem ist aber<br />
in der Tat, dass gerade sie nicht organisiert sind, sondern die<br />
muslimischen Verbände, die sich organisiert haben, werden in<br />
der Mehrheit vom Verfassungsschutz als problematisch eingestuft.<br />
Deswegen gibt es keinen zentralen Ansprechpartner für verfassungstreue<br />
Muslime. Das ist auch für die Politik ein riesiges Problem.
</p>
<p>
<b>honky:</b> Wie stehen Sie zu den einstweiligen Verfügungen<br />
des Münchner Landgerichts, die Ihnen verbieten, die Islamische<br />
Gemeinschaft in Deutschland öffentlich mit der Muslimbruderschaft<br />
in Verbindung zu bringen?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Gegen diese einstweilige<br />
Verfügung gehe ich gerade rechtlich vor.
</p>
<p>
<b>strigga2:</b> Denken Ihre Parteikollegen genau wie<br />
Sie bezüglich der islamistischen Lehrstühle?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Islamische Lehrstühle!<br />
Ich verwende den Begriff &quot;islamistisch&quot; nur für die<br />
radikale Variante des Islams. In der Tat haben wir über die<br />
Frage der Lehrstühle heftig diskutiert. In dem Antrag sprechen<br />
wir uns immerhin grundsätzlich dafür aus – das verbuche<br />
ich für mich schon mal als Erfolg.
</p>
<p>
<b>flamboiant:</b> Schöne Idee mit den islamischen<br />
Lehrstühlen, aber braucht man für eine ernsthafte aufgeklärte<br />
islamische Theologie nicht die Unterstützung der wichtigsten<br />
islamischen Zentren? Die allerdings konservativ sind.
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Ich weiß jetzt nicht,<br />
was Sie mit islamischen Zentren meinen. Wenn Sie den Islamrat oder<br />
den Zentralrat der Muslime meinen, sage ich, dass man deren Unterstützung<br />
nicht braucht. Denn beide Organisationen vertreten nur einen Bruchteil<br />
der Muslime in Deutschland und sind insofern keinesfalls legitimiert,<br />
für &quot;den Islam&quot; in Deutschland zu sprechen. Deswegen<br />
halte ich es auch für falsch, wenn Politiker diese beiden Organisationen<br />
hofieren und damit aufwerten.
</p>
<p>
<b>tyrson:</b> Was glauben Sie, wie groß die Bereitschaft<br />
der Muslime in Deutschland ist, sich integrieren zu wollen?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Eine pauschale Aussage ist<br />
schwierig. Wir haben in der Tat gerade bei den Jüngeren eine<br />
Tendenz, sich wieder weniger integrieren zu wollen, die mir sehr<br />
viel Sorgen macht. Ich glaube das hängt vor allem auch mit<br />
der schlechten Bildung vieler jüngerer Muslime in Deutschland<br />
zusammen. Sie wissen, dass sie kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt<br />
haben und ziehen daher ihr Selbstbewusstsein aus ihrer Identifikation<br />
mit ihrem Herkunftsland. Deswegen ist Bildung der wichtigste Schlüssel<br />
zur Integration. Und natürlich Deutsch, aber das haben mittlerweile<br />
ja alle Parteien eingesehen.
</p>
<p>
<b>Faithdancer:</b> Sind denn die Einwanderer eigentlich<br />
das Problem, wenn wir von Integration sprechen oder sind nicht vielmehr<br />
die Ausländer mit ungeklärtem Status schwer zu integrieren?
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Ich denke das bezieht sich auch auf<br />
Asylbewerber mit dauerhafter Aufenthaltserlaubnis etc.
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Leider sind auch die, die<br />
schon lange, oft in dritter Generation, hier leben, nicht genügend<br />
integriert. Viele von denen haben sogar einen deutschen Pass! Das<br />
ist auch ein Ergebnis einer Politik, die zu lange geglaubt hat,<br />
bei den sogenannten &quot;Gastarbeitern&quot; handle es sich wirklich<br />
um Gäste.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Ist diese Einstellung &quot;Gastarbeiter<br />
sind Gäste&quot; in der CDU (und in der CSU) inzwischen vollständig<br />
verschwunden?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Ich habe noch nie gehört,<br />
dass ein Parteifreund von mir überhaupt noch von &quot;Gastarbeitern&quot;<br />
spricht. Daher bin ich schon überzeugt, dass wir uns dieser<br />
Illusion nicht mehr hingeben.
</p>
<p>
<b>Sulli:</b> Was sind ihre Anforderungen an eine Integration?<br />
Wer ist integriert?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Gute Frage, schwierige Frage!<br />
Ich verlange keine vollständige Assimilation, also z.B. die<br />
Religionsausübung oder auch kulturelle Gebräuche kann<br />
jeder leben, wie er will. Problematisch wird es, wenn Menschen ihr<br />
ganzes Leben so organisiert haben, dass sie fast gar nicht mit der<br />
deutschen Mehrheitsgesellschaft in Berührung kommen. Wenn also<br />
von der Hebamme bis zum Bestatter alles in der Hand von anderen<br />
Migranten ist.
</p>
<p>
<b>Taleel:</b> Viele theoretische Ansätze &#8211; wie wollen Sie<br />
konkret gegen sog. &quot;Ehrenmorde“ vorgehen? Gibt es da<br />
schon Pläne?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Ein Problem ist, dass es<br />
immer wieder Urteile gibt, die bei &quot;Ehrenmorden&quot; nicht<br />
von Mord ausgehen, sondern argumentieren, der Mörder sei so<br />
in seinen &quot;fremdkulturellen Wertvorstellungen&quot; verhaftet,<br />
dass man nicht Mord annehmen könne, sondern Strafmilderung<br />
gewährt wird. Deswegen müssen wir meines Erachtens gesetzlich<br />
klar stellen, dass eine Tötung wegen vermeintlicher Verletzung<br />
der sogenannten &quot;Ehre&quot; auch wirklich ein Mord aus niederen<br />
Beweggründen ist.
</p>
<p>
<b>kreuzberg:</b> Mein Sohn soll auf eine Schule in der<br />
von 400 Schülern noch zwei deutscher Herkunft sind. Der Rest<br />
ist klassisches Kreuzberger Sammelsurium. Ist es verwerflich, wenn<br />
ich mein Kind da gar nicht integrieren will sondern gleich in eine<br />
andere Schule schicke? Ich muss die Fehler einer schlechten internationalen<br />
Politik nicht auf dem Rücken meines Kindes austragen.
</p>
<p>
<b>ibizo:</b> In Berlin gibt es jetzt die erste deutsche Schule<br />
ohne deutsche Schüler. Sollte man das einfach so akzeptieren?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> @kreuzberg: Kann ich absolut<br />
nachvollziehen, ich würde als Mutter genauso handeln. Die Politik<br />
muss dafür sorgen, dass Eltern wie Sie gar nicht in diese Problemlage<br />
kommen, indem wir sicherstellen, dass niemand auf die Schule kommt,<br />
der nicht ausreichend Deutsch kann. Dafür haben wir in Hessen<br />
sogenannte &quot;Vorlaufkurse&quot; eingerichtet. Das Einschulungsgespräch<br />
findet bei uns schon ein Dreivierteljahr vor Schuljahresbeginn statt,<br />
und wenn wir dann sehen, dass die Kinder kein Deutsch können,<br />
bekommen sie ein Dreivierteljahr intensiven Deutschunterricht. Und<br />
wenn sie dann immer noch nicht genug Deutsch können, dann noch<br />
ein weiteres komplettes Jahr. Wir machen damit in Hessen super Erfahrungen<br />
und viele Bundesländer haben dieses Modell mittlerweile übernommen.
</p>
<p>
<b>Katharina:</b> Also resignieren wir und überlassen<br />
Ausländern, ob mit Staatsangehörigkeit oder ohne, unsere<br />
Schulen?
</p>
<p>
<b>Hans-Christian:</b> Na ja, aber das ist auch keine<br />
Lösung. Wo sollen die nicht-deutsch-sprechenden denn hin? Auf<br />
die Straßen?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Also Moment. @Hans-Christian:<br />
Nein, natürlich nicht! Sie sollen Deutsch lernen und bekommen<br />
das in Hessen auch vom Staat erstmals so angeboten und sollen dann,<br />
wenn sie gut Deutsch können, in die Schule. Wichtig ist, dass<br />
kein Kind diese frustrierende Erfahrung macht, im Klassenraum zu<br />
sitzen und kein Wort zu verstehen. Denn damit ist schulischer Misserfolg<br />
schon absolut vorprogrammiert. @Katharina: Wenn die Kinder wirklich<br />
integriert sind und wirklich gut dem Unterricht folgen können,<br />
ist das Problem auch nicht mehr so da.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Eine besondere &quot;Problemgruppe&quot;<br />
sind Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund<br />
&#8211; nicht nur mit türkischer sondern etwa auch mit russlanddeutscher<br />
Herkunft:
</p>
<p>
<b>Joachim&#8211;Schmidt:</b> Welche konkreten praktischen<br />
Maßnahmen können Sie sich zum Thema Integration gerade<br />
von Jugendlichen und älteren Ausländern vorstellen. Meines<br />
Erachtens werden zu diesem Thema oft nur Theorien abgegeben, ohne<br />
konkrete, umsetzbare Ideen zu liefern.
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Also @Moderator: In der<br />
Tat sind die Probleme mit jungen Russlanddeutschen oft genauso gravierend.<br />
Deswegen werden bei unserem hessischen Modell auch alle Kinder völlig<br />
unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft auf Deutschkenntnisse<br />
überprüft. Manchmal können sogar solche Kinder kein<br />
gutes Deutsch, die seit Generationen urdeutsch sind! @Joachim-Schmidt:<br />
Das wichtigste ist, dass wir allen Jugendlichen eine realistische<br />
Chance bieten, in unserer Gesellschaft erfolgreich zu sein. Das<br />
heißt, einen Job zu finden, eine Familie gründen zu können,<br />
soziale Anerkennung zu erfahren. Und da müssen wir bei den<br />
Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Tat zusätzlich<br />
zum Beispiel auf Qualifizierung und Weiterbildung setzen, ganz mühsam<br />
uns die Qualifikation jedes Einzelnen angucken und weitere Angebote<br />
machen, um ihm so eine realistische Chance in Deutschland zu geben.<br />
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir hoffentlich bald in Deutschland<br />
flächendeckend islamischen Religionsunterricht anbieten, aber<br />
genau nicht so wie in Berlin, wo mit der islamischen Föderation<br />
eine Gruppe an den Schulen unterrichten darf, die nicht wirklich<br />
von den Schulaufsichtsbehörden kontrolliert werden kann, und<br />
der auch immer wieder Verbindungen zu &quot;Milli Görus&quot;,<br />
die vom Verfassungsschutz als islamistisch eingestuft werden, nachgesagt<br />
werden. So ein Religionsunterricht wirkt gerade gegen Integration.<br />
Ein Religionsunterricht auf dem Boden unserer Verfassung würde<br />
bei der Integration helfen.
</p>
<p>
<b>Hunter6247:</b> Aber die Chance zu bieten, in unserer<br />
Gesellschaft erfolgreich zu sein, ist doch momentan keinem Jugendlichem,<br />
egal welcher Staatsbürgerschaft, gegenüber gewährleistet,<br />
wenn man sich die momentane Arbeitsmarktsituation ansieht, oder?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Gewährleistet ist sie<br />
gegenüber niemandem. Aber es ist nach wie vor so, dass –<br />
je besser die Bildung ist – umso höher die Chance auf<br />
dem Arbeitsmarkt ist. Wer überhaut keinen Schulabschluss hat,<br />
ist so gut wie chancenlos. Und dies sind überproportional viele<br />
Migranten.
</p>
<p>
<b>Gl?sch:</b> Produzieren wir nicht immer mehr Ausländerfeindlichkeit,<br />
wenn man mehr Menschen in die Sozialsysteme einwandern lässt,<br />
ohne ihnen Perspektiven bieten zu können. Macht zusätzliche<br />
Einwanderung eigentlich nur dann Sinn, wenn es wieder aufwärts<br />
geht in Deutschland?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Menschen, die wirklich politisch<br />
verfolgt sind, will ich in jeder wirtschaftlichen Lage helfen. Dies<br />
ist aber nur ein Bruchteil der Menschen, die nach Deutschland kommen.<br />
Dann gibt es noch die Bürgerkriegsflüchtlinge –<br />
auch denen müssen wir helfen. Aber wir müssen sehen, dass<br />
diese Menschen unter den europäischen Ländern gerechter<br />
aufgeteilt werden. Und wir müssen sehen, dass diese Menschen,<br />
wenn die Gefahr im Heimatland vorüber ist, wieder zurückgehen.<br />
Ein Großteil der Menschen, die nach Deutschland kommen, kommt<br />
aber in der Tat aus wirtschaftlichen Gründen. Das kann ich<br />
sogar persönlich nachvollziehen. Aber wir müssen einfach<br />
sehen, dass wir diese Menschen in Deutschland nicht aufnehmen können,<br />
weil das sowohl unsere finanzielle als auch unsere Integrationskapazität<br />
überschreitet. Mit dem neuen Zuwanderungsgesetz hat die CDU/CSU<br />
durchgesetzt, dass es keine Migration in den Arbeitsmarkt nach Deutschland<br />
geben darf.
</p>
<p>
<b>Martin KS:</b> Frau Köhler, wie gedenken Sie<br />
die offensichtlich insbesondere unter den türkischen Zuwanderern<br />
herrschenden tradierten und weit hinter der Aufklärung der<br />
europäischen Neuzeit hinterherhinkenden Rollenbilder von Mann<br />
und Frau zu verändern? Darf Toleranz so weit gehen, dass elementare<br />
Menschenrechtsverletzungen, die türkische Männer an ihren<br />
Frauen begehen hingenommen werden können?
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Zusatzfrage von mir gleich dazu: Wie<br />
ursächlich ist das Mann-Frau-Verhältnis bei Migranten<br />
für Probleme bei der Integration?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Wir dürfen/ müssen<br />
in der Tat ganz deutlich machen, dass die Gleichberechtigung von<br />
Mann und Frau zu den grundlegenden Prinzipien unserer Verfassung<br />
gehört und dass wir das deswegen auch einfordern. Wir haben<br />
in Deutschland zu lange unter dem Stichwort &quot;kulturelle Differenz&quot;<br />
falsche Toleranz geübt. Deswegen müssen wir z.B. schon<br />
im Schulunterricht klar machen, dass wir nicht dulden, dass Mädchen<br />
vom Sportunterricht oder Sexualkundeunterricht befreit werden. Und<br />
wir müssen gegen Zwangsheiraten vorgehen, zum Beispiel indem<br />
wir denjenigen, der seine Braut gezwungen hat, das Aufenthaltsrecht<br />
entziehen. In der Tat ist das Mann-Frau-Verhältnis eines der<br />
Grundprobleme bei der Integration. Es enthält aber auch eine<br />
große Chance, denn 50% der Migranten (die Frauen) würden<br />
durch ein Mehr an Integration wirklich mehr Lebenschancen bekommen<br />
und deswegen setze ich auch auf eine &quot;Emanzipationswelle&quot;<br />
bei muslimischen Frauen. Dabei muss sie aber der deutsche Staat<br />
unterstützen.
</p>
<p>
<b>ibizo:</b> In Frankreich dürfen weder Lehrerinnen noch<br />
Schülerinnen Kopftücher tragen. Sollte dieses Modell auch<br />
in Deutschland eingeführt werden?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Ich finde dieses Modell<br />
sehr sympathisch. Ich habe das auch neulich beim wissenschaftlichen<br />
Dienst des Bundestages prüfen lassen. Dort kam man zu dem Ergebnis,<br />
dass ein Kopftuchverbot für Schülerinnen mit der Verfassung<br />
nicht vereinbar ist. Schade.
</p>
<p>
<b>Storch:</b> Sie sprachen von dem Wunsch von CDU/CSU, die Migration<br />
in den Arbeitsmarkt zu verhindern. Wie lässt sich eine solche<br />
mindestens zweifelhafte Meinung vor dem Hintergrund der demografischen<br />
Perspektiven, die einen Bevölkerungsrückgang prognostizieren,<br />
rechtfertigen?
</p>
<p>
<b>demos:</b> Wer soll denn, wenn wir keine wirtschaftliche<br />
Einwanderung erlauben, für unsere Renten sorgen? Sollten wir<br />
nicht wirtschaftliche Einwanderung akzeptieren, und wie Kanada versuchen,<br />
diese nach unseren Wünschen zu steuern?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Wenn wir wirklich unsere<br />
demografischen Probleme über Zuwanderung lösen wollten,<br />
bräuchten wir eine so riesige Zahl an Zuwanderung, die die<br />
Integrationsfähigkeit unseres Landes bei weitem übersteigen<br />
würde. Außerdem zeigt sich, dass auch Zuwanderer sich<br />
nach ein, zwei Generationen in der Kinderzahl uns anpassen. Wir<br />
hätten also wieder genau dasselbe Problem. @Storch: In der<br />
Tat ist sich die Wissenschaft einig, dass es in ein, zwei Jahrzehnten<br />
eher einen Arbeitskräftemangel geben wird. Dann habe ich auch<br />
nichts gegen gezielte, gesteuerte Zuwanderung von Fachkräften.<br />
Aber zurzeit würde das wirklich keinen Sinn machen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Wurde bereits vorher gestellt, passt<br />
aber auch hier:
</p>
<p>
<b>aber-aber:</b> Das spräche dann für eine<br />
engagiertere Entwicklungspolitik, um den Menschen, die ihre Heimat<br />
aus (auch wirtschaftlicher) Verzweiflung verlassen, den Grund für<br />
das notwendige Abwandern zu nehmen. Sehen Sie da einen Zusammenhang<br />
zwischen Entwicklungspolitik und Zuwanderungspolitik?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Dieser Zusammenhang ist<br />
absolut da. Allerdings sind es auch in der Regel nicht die Allerärmsten,<br />
die nach Deutschland kommen, weil die sich die &quot;Reise&quot;<br />
hierher gar nicht leisten können. Insofern ist eine gute Entwicklungshilfe<br />
vor allem auch ein moralisches Gebot, auch wenn sie bei der Frage<br />
der Zuwanderung nur teilweise Wirkung zeigt.
</p>
<p>
<b>gast1234567:</b> Meinen Sie nicht, dass die CDU-Regierung<br />
unter Kohl es verschlafen hat, die aus der Türkei kommenden<br />
Menschen, in ein Integrationsverfahren einzugliedern? Wieso wundern<br />
Sie sich jetzt, dass eine solche Parallelgesellschaft, wie wir sie<br />
besonders in Berlin vorfinden, entstanden ist?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Ich wundere mich darüber<br />
nicht! Und sicherlich hat die Regierung Kohl auch hier viel versäumt.<br />
Aber es ist auch die Wahrheit, dass wir Deutschkenntnisse schon<br />
seit vielen Jahren einfordern und dafür noch vor wenigen Jahren<br />
von den Grünen vorgeworfen bekamen, wir wollten &quot;Zwangsgermanisierung&quot;<br />
betreiben.
</p>
<p>
<b>Taleel:</b> Integration scheint ein wichtiger Punkt ihrer Politik<br />
zu sein, aber was ist mit den Mitbürgern, die sich nicht integrieren<br />
lassen?
</p>
<p>
<b>Mueller:</b> Sorry, aber ich vermisse bisher die Diskussion<br />
über den Anteil, den die Bevölkerung “deutscher<br />
Herkunft“ leisten muss für eine erfolgreiche Integration<br />
der Migranten. Integration kann doch nie nur einseitig erfolgen.<br />
Wie stehen Sie dazu, Frau Köhler?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> @Taleel: Wer sich wirklich<br />
dauerhaft jeder Integration verweigert, scheint auch kein großes<br />
Interesse zu haben, hier zu leben. Solche Leute müssen wir<br />
dann auch als letzte Konsequenz ausweisen. Das geht allerdings nicht,<br />
wenn ihr Leben in ihrem Herkunftsland bedroht ist. @Mueller: Ich<br />
denke schon, dass die größere Bringschuld bei denen liegt,<br />
die hierher gekommen sind. Aber das, was ich vorhin an Deutschkursen<br />
beschrieben habe ist ja ein Angebot, das der deutsche Staat den<br />
Migranten macht – auch kein ganz billiges! Auch die Integrationskurse,<br />
die seit 01.01.2005 jeder zugewanderte besuchen muss, verstehe ich<br />
als ein solches Angebot.
</p>
<p>
<b>Rory Breaker:</b> Viele Migrantinnen und Migranten<br />
verwechseln Integration mit Assimilation und fürchten um den<br />
Verlust ihrer Werte und Moral. Diese Angst ist vor allem bei Muslimen<br />
sehr ausgeprägt. Wie gedenkt die CDU diese Ängste und<br />
Sorgen aufzulösen und die große Wichtigkeit eines guten<br />
Integrationsprozesses darzustellen?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Zum Beispiel dadurch, dass<br />
sich bei uns gerade bundesweit ein deutsch-türkisches Forum<br />
in der CDU gründet. Das sind also türkische CDU-Mitglieder,<br />
die genau das leben. Sie sind überzeugte Muslime und genauso<br />
überzeugte Deutsche. Dieses deutsch-türkische Forum wird<br />
hoffentlich in der Öffentlichkeit sehr deutlich machen, was<br />
wir unter Integration, und nicht Assimilation, verstehen.
</p>
<p>
<b>ibizo:</b> Wird Kristina Köhler nach einer gewonnenen Bundestagswahl<br />
in die Ministeriumsarbeit einsteigen?
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Ich will erst mal meinen<br />
Wahlkreis gewinnen und dann weiter eine gute Facharbeit machen.<br />
Und den Rest überlassen wir dem Schicksal und Frau Merkel!
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Unsere Stunde ist um, vielen Dank für<br />
Ihr Interesse und die zahlreichen Fragen, das Thema werden wir sich<br />
noch einmal aufgreifen. Herzlichen Dank, Frau Köhler, dass<br />
Sie sich für den Chat Zeit genommen haben. Das Transkript dieses<br />
Chats finden Sie auf den Seiten der Veranstalter. Noch ein Terminhinweis:<br />
Morgen, Freitag, 17. Januar chatten wir aus Pjöngjang mit den<br />
ARD-Korrespondenten Mario Schmidt und Martin Fritz, die derzeit<br />
Nordkorea bereisen. Der Chat beginnt um dreizehn Uhr, hoffen wir,<br />
dass uns niemand die Leitung kappt. tagesschau.de wünscht allen<br />
Beteiligten noch einen schönen Tag.
</p>
<p>
<b>Kristina Köhler:</b> Tschüss, hat mir auch<br />
sehr viel Spaß gemacht! Die Fragen waren außerordentlich<br />
gut.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Green Card &#8211; Die Eckpfeiler</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/das-green-card-dossier/green_card_die_eckpfeiler-557/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2000 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Green Card-Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[Green Card]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Die Eckpfeiler der Green-Card-Initiative für ausländische Computerexperten stehen. 
Heiß debattiert und vielfach kritisiert, soll die Verordnung nach den 
<a href="http://www.bundesregierung.de/05/0525/index.html">Plänen der Bundesregierung</a> 
spätestens zum 1. August dieses Jahres in Kraft treten. Die Wirtschaft meldet allerdings schon 
Änderungswünsche an.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Die Eckpfeiler der Green-Card-Initiative für ausländische Computerexperten stehen.<br />
Heiß debattiert und vielfach kritisiert, soll die Verordnung nach den<br />
<a href="http://www.bundesregierung.de/05/0525/index.html">Plänen der Bundesregierung</a><br />
spätestens zum 1. August dieses Jahres in Kraft treten. Die Wirtschaft meldet allerdings schon<br />
Änderungswünsche an.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch wenn die Rechtsgrundlage für die Green Card erst zum 1. August vorliegen wird, die Kernpunkte des<br />
Green-Card-Pakets sind festgezurrt: Maximal 20.000 ausländische IT-Spitzenkräfte können Green-Cards<br />
erhalten. Nach 10.000 erteilten Arbeitserlaubnissen soll durch ein Monitoring-Verfahren geprüft werden, ob<br />
weiterer Bedarf besteht. Die Regelung gilt für alle Computer-Spezialisten aus Nicht-EU-Staaten mit Hochschul-<br />
und Fachhochschulabschluss einschließlich Bachelor und Master. Die Beschäftigungsdauer ist zunächst auf<br />
drei Jahre befristet, kann danach aber um bis zu zwei weitere Jahre auf insgesamt maximal fünf Jahre<br />
verlängert werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Am 2. Mai wird die Bundesregierung mit den Chefs der großen deutschen Informationstechnik-Unternehmen,<br />
zusammengeschlossen in der <a href="http://www.initiatived21.de/">&quot;Initiative D21&quot;</a>, und dem Präsidenten<br />
der Bundesanstalt für Arbeit<br />
(<a href="http://www.arbeitsamt.de/hst/index.html">BA</a>), Bernhard Jagoda, die Umsetzung der<br />
Initiative besprechen. Die Wirtschaft hat bereits Änderungswünsche angemeldet. Ihr sind die Pläne<br />
zu unflexibel gestaltet. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt forderte am 18. April in einem<br />
<a href="http://www.bda-online.de/www/bdaonline.nsf/e5d82c463bddf044c125682400315855">Interview</a><br />
des SWR, es müsse eine Regelung gefunden werden, die es ermögliche, den Bedarf sehr schnell und sehr<br />
unbürokratisch zu decken. Insbesondere die direkte Zuständigkeit der interessierten Firmen für die Rekrutierung<br />
von Arbeitnehmern sei ein wichtiges Anliegen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Besonders der letzte Punkt dürfte noch für Konflikte sorgen. Denn nach den Plänen der Bundesregierung soll<br />
zunächst die Bundesanstalt für Arbeit die konkreten Stellenangebote der Firmen sammeln. Dafür hat sie extra<br />
eine <a href="http://www.arbeitsamt.de/hst/services/it_hotline/index.html">IT-Hotline</a> eingerichtet, in die<br />
Arbeitgeber ihre Stellenangebote direkt einstellen können. Nach Prüfung der Anforderungen für diese Stellen<br />
kann die Arbeitsverwaltung aus den vorhandenen Bewerbungen Vermittlungsvorschläge an die Unternehmen<br />
machen. Bevor ausländische IT-Fachkräfte eine Zulassung erhalten, prüft die BA allerdings, ob es geeignete<br />
Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedsstaaten gibt, die vorrangig zu<br />
vermitteln sind.<br />
Die Arbeitgeber möchten dieses Verfahren gerne umgehen und ihre neuen Mitarbeiter lieber<br />
persönlich im Ausland rekrutieren. &quot;Auf keinen Fall dürfen die Spezialisten nur über einen zentralisierten<br />
Kanal zugeteilt werden&quot;, forderte etwa Christoph Kannengießer, Geschäftsführer der BDA und Leiter der<br />
Abteilung Arbeitsmarkt, in der&quot;Berliner Morgenpost&quot;. Flankierende Unterstützung durch die Zentralstelle<br />
für Arbeitsvermittlung und die Außenhandelskammern sei aber sinnvoll. Entscheidend sei, dass ein<br />
Visa zügig erteilt werde, um den akuten Bedarf zu decken.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Je eher die ausländschen Fachkräfte ihre Arbeit aufnehmen können, so die Erwartung der<br />
Befürworter, desto schneller würden positive Wirkungen für den deutschen Arbeitsmarkt eintreten.<br />
Bernhard Jagoda sagte gegenüber dem Bonner General-Anzeiger, er erwarte, dass jeder der<br />
ausländischen Experten Beschäftigungsmöglichkeiten für zwei bis drei weitere Mitarbeiter eröffne.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>IT Inside</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/it_inside-558/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2000 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[Green Card]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/it_inside-558/</guid>

					<description><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">
Die Welt hinter dem Gesetzesentwurf 
</p>
<p>
<b> Während die Politiker noch über eine Zuwanderungsregelung für ausländische 
Fachkräfte in der Informationstechnik-Branche nachdenken, findet die Realität 
bereits statt.</b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">
Die Welt hinter dem Gesetzesentwurf
</p>
<p>
<b> Während die Politiker noch über eine Zuwanderungsregelung für ausländische<br />
Fachkräfte in der Informationstechnik-Branche nachdenken, findet die Realität<br />
bereits statt.</b><!--break-->
</p>
<p>
Es gibt sie nämlich schon in den hiesigen Büros von IT- und Multimediaunternehmern,<br />
die Mitarbeiter aus Nicht-EU-Ländern. Unternehmen beschreiten bereits neue<br />
Wege, um die begehrten Fachleute zu finden und Menschen am Karriereknick wittern<br />
in einer Weiterbildung die erhoffte Chance. Die Diskussion um die Green Card,<br />
zeitweise auf populistischem &quot;Wolle mer se rei`lasse&quot;-Niveau geführt, zielt<br />
jedoch an den Beteiligten und Betroffenen vorbei.
</p>
<p>
<b>Die Firma</b>
</p>
<p>
Multinationale Konzerne wie beispielsweise IBM oder SAP können vergleichsweise<br />
einfach Mitarbeiter aus ausländischen Filialen nach Deutschland holen. Kleinere<br />
Unternehmen müssen erfinderischer sein, um die starren deutschen Bestimmungen<br />
zu umlaufen. Bei bvm, einer Berliner Multimediaunternehmung, die sich erfolgreich<br />
auf die Konzeption und Gestaltung von Computerspielen konzentriert, sitzen<br />
bereits seit einigen Jahren Mitarbeiter aus Bulgarien an den Computern. Hauptsächlich<br />
sind es Studenten, die rechtlich noch vergleichsweise einfach zu beschäftigen<br />
sind. In manchem Fall mussten allerdings abenteuerliche Umwege begangen werden,<br />
um die bulgarischen Mitarbeiter zu bezahlen: &quot;Wir haben eine Zeitlang&quot; grinst<br />
Axel von Maydell, Geschäftsführer bei bvm, &quot;jede Menge Kunst in Bulgarien<br />
gekauft &#8230;&quot;
</p>
<p>
Irgendwann war jedoch klar, dass solche Praktiken auf Dauer nicht tragbar<br />
sein würden. So gründete bvm, die zur Zeit ungefähr 100 Mitarbeiter beschäftigen,<br />
kurzerhand eine Dependance in Bulgarien. Nachdem im Berliner Büro bereits<br />
einige IT-ler aus Bulgarien mit großem Erfolg tätig waren, lag es für Maydell<br />
nahe, die hier bestehenden Kontakte zu nutzen und nach Bulgarien zu expandieren.<br />
Maydell kritisiert an der Green Card-Regelung, die er auf Grund der eklatanten<br />
Unterschiede zur echten Green Card gar nicht so nennen möchte, vor allem die<br />
Bürokratisierung: &quot;Könnte man bei der Suche nach neuen Mitarbeitern frei auf<br />
dem Weltmarkt operieren, würde so eine Green Card tatsächlich helfen.&quot; Den<br />
deutschen Weg, der immer über die Bundesanstalt für Arbeit führen muss, hält<br />
er für zu langatmig und zu wenig effizient. Versäumnisse sieht er auch im<br />
bildungspolitischen Bereich. Medientechnik und Mediengestaltung sind Lehrberufe,<br />
die erst seit rund einem Jahr existieren. Viel zu spät wurden sie ins Arbeits-Leben<br />
gerufen, um der aktuellen Nachfrage zu begegnen.
</p>
<p>
Auch andere Firmen der Branche haben sich der Einfachheit halber ins nicht-europäische<br />
Ausland begeben. Ausschlaggebend sind hierbei nicht die niedrigeren Löhne,<br />
sondern die Möglichkeit relativ unbürokratisch motivierte Mitarbeiter beschäftigen<br />
zu können. WWL, ein Internet-Dienstleister mit gegenwärtig 140 offenen Stellen<br />
hat eine Niederlassung in Prag eröffnet. Bei IBM begrüßt man den Schritt hin<br />
zu einer Green Card. Christina Hinze, Pressesprecherin, betont jedoch, dass<br />
es sich um eine kurzfristige Regelung handeln sollte. &quot;Die Einführung einer<br />
Green Card bedeutet nicht, dass wir uns in Schulen und Universitäten zurücklehnen<br />
können.&quot; IBM selber, so Frau Hinze, kann seinen Bedarf an Fachkräften zur<br />
Zeit noch decken. Der Zuzug von ausländischen Fachkräften wird den Markt jedoch<br />
insgesamt stimulieren, hofft man bei IBM. Die Konkurrenz um die hochqualifizierten<br />
Arbeitnehmer ist bekanntermaßen groß.
</p>
<p>
<b>Das Amt</b>
</p>
<p>
Ähnlich sehen die Arbeitsämter die Green Card mittlerweile als Möglichkeit,<br />
den deutschen Arbeitsmarkt anzuregen. &quot;Wir begrüßen die Green Card als vorübergehende<br />
Maßname, denn es gibt nicht ausreichend studierte Fachkräfte. Ein solcher<br />
hochqualifizierter Mitarbeiter schafft unter sich gleich mehrere Stellen für<br />
deutsche IT-ler&quot; erklärt Klaus Pohl, Pressesprecher des <a href="http://www.arbeitsamt.de/hst/dienststellen/laaberlinbrandenburg/index.html"><br />
Landesarbeitsamtes Berlin/Brandenburg</a> Damit im Mittelbau auch genügend<br />
Arbeitskräfte nachwachsen, fördert das Landesarbeitsamt derzeit rund 200 Maßnahmen<br />
zur Weiterbildung, 80% der Teilnehmer, so Pohl, können danach vermittelt werden.<br />
Tatsächlich gibt es potentielle IT-Kräfte, die beim Landesarbeitsamt Berlin<br />
gemeldet sind, Ende März waren es gut 2100. Der Umschlag ist in diesem Bereich<br />
jedoch sehr hoch: Von 11 arbeitslosen Systemprogrammieren konnten 10 vermittelt<br />
werden, unter den 216 arbeitsuchenden Anwendungsprogrammieren sind noch 25<br />
ohne Job. Bei anderen Jobprofilen könne sogar mehr vermittelt werden, als<br />
gemeldet sind, meint Klaus Pohl.
</p>
<p>
<b>Die Arbeitnehmer</b>
</p>
<p>
&quot;5 Jahre deines Lebens und dann wirst du wieder heimgeschickt&quot; Boril Boschnakov<br />
aus Sofia, Bulgarien, sieht die Green Card kritisch. Der 28jährige arbeitet<br />
neben seinem Studium an der Hochschule der Künste in Berlin bei bvm. Auch<br />
sein Kollege Dimitre findet die 5 Jahres-Regelung für beide Seiten ungünstig.<br />
Davon abgesehen meint er, hat die Green Card ihren Namen nicht verdient. Beide<br />
können zwar verstehen, dass die Deutschen nach einer Regelung für die Zuwanderung<br />
suchen, aber so wie die Diskussion geführt wird, meint Dimitre, gibt sie auch<br />
Anlass für Ausländerfeindlichkeit.
</p>
<p>
Ihr argentinischer Kollege Diego ist seit 11 Jahren in Deutschland. Er ist<br />
seit letztem Jahr bei bvm als Programmierer und Projektleiter tätig. Mit der<br />
Aufenthaltsgenehmigung hat er inzwischen keine Schwierigkeiten mehr. Trotzdem<br />
begrüßt er die Diskussion um die Zuwanderung. Abgesehen von den ausländerfeindlichen<br />
Parolen, ist viel zu lange nicht über den Status hier arbeitender Ausländer<br />
gesprochen worden, meint Diego. In Berlin leben alle gerne und gerne auch<br />
noch länger. Boril, Dimitre und die Bulgarin Diana, ebenfalls neben ihrem<br />
Studium bei bvm beschäftigt, erleben Deutschland als aufregenden Arbeitsplatz.<br />
In Bulgarien existieren Studiengänge wie Multi-Media Design oder Visuelle<br />
Kommunikation nicht. Dort, so erzählen sie, bringen sich die Leute die Sachen<br />
selber bei. Umso mehr können sie hier -nicht nur an der Uni- lernen. Alle<br />
vier haben nichts dagegen in Deutschland zu bleiben. &quot;Allerdings, fügt Dimitre<br />
hinzu, fühlt sich die deutsche Bürokratie manchmal feindselig an &#8230;&quot;
</p>
<p>
<b>Der Weiterbilder</b>
</p>
<p>
Frank Ringwald von der CIMdata GmbH für Weiterbildung sieht der Green Card<br />
gelassen entgegen. Seinen Schüler, so glaubt er, werde durch den Zuzug von<br />
Fachkräften aus dem Ausland nicht das Wasser abgegraben: &quot;Ich denke nicht,<br />
dass der Bedarf an Arbeitskräften durch die Green Card auch nur ansatzweise<br />
gedeckt werden kann. Daher sehe ich auch keine Konkurrenz für unsere Teilnehmer&quot;.<br />
Auch hier herrscht also die Hoffnung vor, der Markt werde durch den Zuzug<br />
stimuliert.
</p>
<p>
Bei CIMdata, einem der größten privaten Weiterbilder in Berlin werden Hochschulabsolventen,<br />
oftmals mit geisteswissenschaftlichen Abschlüssen, in den Bereichen Multimedia,<br />
Informatik und Maschinenbau fit gemacht. Aber auch Drucker oder Fotografen<br />
können hier den Sprung in die neuen Berufsfelder vorbereiten. Über mangelnde<br />
Nachfrage jedenfalls kann sich Herr Ringwald nicht beklagen. Und da die klassischen<br />
deutschen Bildungsinstitutionen meist nur langsam dem Trend hinterher stolpern,<br />
wird die Weiterbildung im IT-Bereich nach dem Motto &quot;lebenslanges Lernen&quot;<br />
auch weiterhin aktuell bleiben. Die Chancen nach einer ca. einjährigen Weiterbildung<br />
auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein, sind nach Aussage von Frank Ringwald,<br />
gut. Die Green Card wird letztlich überbewertet: &quot;Laut meinem Informationsstand<br />
werden ohnehin schon Spezialisten im Ausland akquiriert, so dass diese ganze<br />
Green Card-Aktion im Grunde eine Vereinfachung einer ohnehin schon herrschenden<br />
Praxis ist.&quot;
</p>
<p>
Angesichts der allgemeinen Gelassenheit, mit der offizielle Stellen, Betriebe<br />
und auch Arbeitnehmer der Grünen Karte begegnen, werden die Panik-Parolen<br />
vom Rhein noch peinlicher als sie es ohnehin schon sind. Viel Lärm um eine<br />
Notwenigkeit, um eine Selbstverständlichkeit. Es bleibt nun abzuwarten, ob<br />
sie auch wirklich kommen werden, die Software-Maharadschas und IT-Zaren.</p>
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