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	<title>Mindestlohn &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Mindestlohn &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wurmfortsätze sind in der Demokratie überflüssig – Digitale Presseschau 27/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2014 14:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Man sollte es so laut schreien, dass selbst die NSA es ohne Überwachungsapparate hört: „Endlich, endlich, der NSA-Ausschuss liefert mal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte es so laut schreien, dass selbst die NSA es ohne Überwachungsapparate hört: „Endlich, endlich, der NSA-Ausschuss liefert mal wieder spannende Neuigkeiten! Facebook dagegen macht in dieser Woche mit einer gruseligen Nachricht von sich reden. Aber auch schlechte PR ist PR! Die Verlage arbeiten sich weiter an Google ab und verteidigen unfaire Löhne mit der Pressefreiheit. Und zu guter Letzt: Haben Sie schon mal daran gedacht, Onlineaktivist zu werden? Weiterlesen ist die bessere Idee!<br />
https://www.youtube.com/watch?v=nA059zH0oAI<br />
Überrascht es, dass Facebook für eine Universitätsstudie die Startseite von zirka 700.000 Nutzern manipulierte? Nicht wirklich! Da die unfreiwillige Teilnahme auf englischsprachige Nutzer beschränkt blieb, sind wir hierzulande diesmal ungeschoren davon gekommen. Aber was, wenn wir auch bald Versuchskaninchen von Facebook werden? Wir sollten uns klarmachen, dass wir manipuliert werden – alles andere wäre naiv!</p>
<h3><a href="http://www.golem.de/news/internet-governance-das-maerchen-vom-multistakeholderismus-1406-107505.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Märchen vom Multistakeholderismus</a></h3>
<p>Während Facebook unsere Gehirne manipuliert, sitzen vorwiegend weiße alte Männer auf Podien und diskutieren über Internet Governance. Eine kritische Haltung gegenüber dem Multistakeholder-Modell beim Thema Internetregulierung nimmt Friedhelm Greis auf golem.de ein. In seinen Augen dürfen zwar fast alle mitmachen, aber weder macht das die Beteiligten egalitär, noch bewegen diese sich von der Stelle oder erzielen gar Ergebnisse. Zuckerberg und Co. lachen sich derweil ins Fäustchen!<br />
<em><a href="http://www.golem.de/news/internet-governance-das-maerchen-vom-multistakeholderismus-1406-107505.html">golem.de</a></em></p>
<h3><a href="https://netzpolitik.org/2014/zur-netzpolitischen-dimension-5-von-mindestloehnen-fuer-zeitungsboten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mindestlöhne für Zeitungsboten – Parteinahme von Verlagen</a></h3>
<p>Nichts zu lachen haben die Zeitungsboten, seit der Bundestag in letzter Minute beschlossen hat, sie vorerst vom Mindestlohn auszunehmen. Leonhard Dobusch zeigt auf netzpolitik.org die netzpolitische Dimension des Mindestlohns für Zeitungsboten auf. Der Konflikt zeige, dass die Zeitungsverlage nicht nur bei Themen wie Urheberrecht, Datenschutz und Tracking parteiisch sind. Erliegen die Journalisten dabei gar ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen, anstatt ausgewogen zu berichten?<br />
<em><a href="https://netzpolitik.org/2014/zur-netzpolitischen-dimension-5-von-mindestloehnen-fuer-zeitungsboten/">netzpolitik.org</a></em></p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-06/vg-media-google-klage-leistungsschutzrecht-till-kreutzer/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Verleger wollen Google zwingen, für Verlinkungen zu zahlen</a></h3>
<p>Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger (LSR) veranschaulicht sehr gut, wie die Verlage zwischen den Stühlen ihrer wirtschaftlichen Interessen und dem Gebot ausgewogener Berichtserstattung sitzen. Das LSR stellt weltweit einen deutschen Sonderweg dar, dessen Sinn sehr zweifelhaft ist. In dem Beitrag „Eine Farce nähert sich ihrem Höhepunkt“ für Zeit Online stellt der Jurist Till Kreutzer sehr treffend fest, dass das Vorgehen der Verlage mit einer Kartellbeschwerde gegen Google absolut absurd ist.<br />
<em><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-06/vg-media-google-klage-leistungsschutzrecht-till-kreutzer/komplettansicht">Zeit.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-07/nsa-ausschuss-binney" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BND ist Wurmfortsatz der US-Geheimdienste</a></h3>
<p>Edward Snowden will nicht vor dem NSA-Ausschuss aussagen, andere hingegen schon: Die ehemaligen NSA-Mitarbeiter Drake und Binney haben es in dieser Woche getan. Kai Biermann fasst ihre Aussagen für Zeit Online zusammen. Sie dürften allen – auch den ignoranten – Parlamentariern vor Augen führen, dass der BND seit Jahren im Dienste der NSA agiert und derzeit faktisch nicht parlamentarisch kontrolliert wird. Das kann nicht im Sinne des deutschen Volkes sein.<br />
<em><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-07/nsa-ausschuss-binney">Zeit.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/piratenpartei-und-online-aktivismus-verbrannt-im-feuer-der-parteifreunde-1.2016745" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Aktivismus: Eine Einbahnstraße zum Burnout</a></h3>
<p>Ene, mene, muh, raus bist du! Nicht mal ein halbes Jahres hat der letzte Vorstand der Piratenpartei durchgehalten: Der erneute Rücktritt ist symbolisch für die harte Welt des Online-Aktivismus, von dem Hannah Beitzer für Süddeutsche.de berichtet. Das Netz kann ein ungeheuer bewegendes Medium sein, aber es fordert gleichfalls von Aktivisten, permanent zu reagieren, und ist erbarmungslos in seiner (persönlichen) Kritik. Ohne Schutz halten das weder Piratenpolitiker noch Online-Aktivisten lange aus und wenden sich oft schnell wieder ab.<br />
<em><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/piratenpartei-und-online-aktivismus-verbrannt-im-feuer-der-parteifreunde-1.2016745">Sueddeutsche.de</a></em></p>
<p id="stcpDiv">Bild: Screenshot aus dem Video</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Suchtrends: &#034;Syrien, Mindestlohn, Snowden&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 09:38:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Snowden]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie verhält sich das Suchinteresse an &#8220;Syrien&#8221; zu anderen politischen Themen, die im Wahlkampf eine Rolle spielen? Bei früheren Erhebungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130911_Infogr_Syrien_Snowden_Mindestlohn_1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132924" alt="130911_Infogr_Syrien_Snowden_Mindestlohn_1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130911_Infogr_Syrien_Snowden_Mindestlohn_1-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>Wie verhält sich das Suchinteresse an &#8220;Syrien&#8221; zu anderen politischen Themen, die im Wahlkampf eine Rolle spielen? Bei früheren Erhebungen hat sich bereits gezeigt, dass nach dem Auslöser der Überwachungsaffäre, &#8220;Snowden&#8221;, häufig gesucht wird. Ein drohender Militärschlag gegen Syrien hat das Suchinteresse daran jedoch so stimuliert, dass der Begriff im Verhältnis dazu wesentlich häufiger gesucht wird. Das Suchinteresse am innenpolitischen Dauerbrenner &#8220;Mindestlohn&#8221; ist im Vergleich zu den beiden anderen Themen hingegen durchgängig geringer.<br />
<a href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
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		<title>Suchtrends: &#034;erste Hälfte TV-Duell&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 08:46:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Welche Themen wurden während des TV-Duells zwischen Kanzlerin Merkel und Herausforderer Steinbrück gesucht? Unsere Grafik zeigt die Begriffe, die in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130901_Infografik_Cloud_9.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132418" alt="130901_Infografik_Cloud_9" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/130901_Infografik_Cloud_9-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>Welche Themen wurden während des TV-Duells zwischen Kanzlerin Merkel und Herausforderer Steinbrück gesucht? Unsere Grafik zeigt die Begriffe, die in den ersten 45 Minuten am stärksten zulegen konnten. “Seehofer” und “Leiharbeit” waren besonders gefragt.<br />
<a style="font-size: 16px" href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
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		<title>Suchtrend: &#034;Top-Wahlkampfthemen&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/infografiken_btw13/suchtrends-von-jun-2013-aug-2013-132217/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2013 10:08:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was sind die Top-Wahlkampfthemen, fragen sich derzeit nicht nur die Umfrageinstitute. Die Auswertung verdeutlicht, dass das Suchinteresse an aktuellen Themen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Snowden_NSA-Mindestlohn_Betreuungsgeld_7.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-132218" alt="Snowden_NSA, Mindestlohn_Betreuungsgeld_7" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Snowden_NSA-Mindestlohn_Betreuungsgeld_7-630x354.jpg" width="630" height="354" /></a>Was sind die Top-Wahlkampfthemen, fragen sich derzeit nicht nur die Umfrageinstitute. Die Auswertung verdeutlicht, dass das Suchinteresse an aktuellen Themen wie &#8220;Mindestlohn&#8221; oder &#8220;NSA&#8221; gegenüber dem Suchinteresse an der Person &#8220;Snowden&#8221;, dem Protagonisten im Abhör-Skandal, verblasst. An der familienpolitischen Maßnahme &#8220;Betreuungsgeld&#8221; zeigt sich ein kurzfristig erhöhtes Interesse zum Zeitpunkt seiner Einführung.<br />
<a style="font-size: 16px" href="http://www.google.de/elections/ed/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.de/wahlen</a><br />
Bild: politik-digital.de</p>
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		<title>Michael Sommer: &#034;Die Hartz-IV-Planungen reichen nicht aus&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/michael-sommer-die-hartz-iv-planungen-reichen-nicht-aus-5020/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rita Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 16:30:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftbundes, Michael Sommer, stellte sich am 22. September 2010 im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de den Fragen der Nutzer. Fragen waren unter anderen zu den Themen gesetzlicher Mindestlohn, Neuregelung der Hartz-IV-Regelsätze und Rente mit 67.
<p>
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</p>
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&#160;
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<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftbundes, Michael Sommer, stellte sich am 22. September 2010 im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de den Fragen der Nutzer. Fragen waren unter anderen zu den Themen gesetzlicher Mindestlohn, Neuregelung der Hartz-IV-Regelsätze und Rente mit 67.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
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<i>Wenn Sie den Chat noch einmal sehen möchten, klicken Sie bitte auf das Bild.</i></p>
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		<title>Expedition in den Gewerkschafts-Dschungel</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/expedition-in-den-gewerkschafts-dschungel-4564/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tknobloch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 13:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mindestlohn ist das zentrale Thema der Gewerkschaften im Wahlkampf - begleitet von einer Online-Kampagne. politik-digital.de hat sich die Portale der Arbeitnehmervertreter einmal genauer angesehen. Und glücklicherweise aus dem Webseiten-Dschungel wieder herausgefunden. 
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mindestlohn ist das zentrale Thema der Gewerkschaften im Wahlkampf &#8211; begleitet von einer Online-Kampagne. politik-digital.de hat sich die Portale der Arbeitnehmervertreter einmal genauer angesehen. Und glücklicherweise aus dem Webseiten-Dschungel wieder herausgefunden. </p>
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</p>
<p>
Ziemlich genau zehn Prozent der Wahlberechtigten zur Bundestagswahl sind im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) organisiert. Enormes Potenzial zur Mobilisierung für die eigenen Forderungen. Dabei darf das Internet im Wahlkampfjahr 2009 nicht fehlen &#8211; und die Gewerkschafter nutzen es in zahlreichen Varianten.
</p>
<p>
<b>Botschaft einfach &#8211; Struktur kompliziert</b>
</p>
<p>
&quot;Deutschland braucht den Mindestlohn&quot; prangt auf der Seite des Portals <a href="http://www.mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mindestlohn.de</a>. Die Wahlkampfbotschaft des DGB ist überschaubar, weniger dagegen der Umfang der Online-Kampagne. Zu dieser zählen nämlich auch noch zahlreiche weitere Seiten. Zumindest könnte man diesen Eindruck aufgrund von Verlinkungen und Äußerungen der Verantwortlichen gewinnen.
</p>
<p>
<a href="http://www.initiative-mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/initiative_mindestlohn_screenshot2.png" alt="Homepage Initiative Mindestlohn" title="Homepage Initiative Mindestlohn" width="224" align="left" height="152" /></a>Wir starten auf der Seite <a href="http://www.mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mindestlohn.de</a> des DGB. Von hier aus führt uns ein Link in eine <a href="http://www.mindestlohn.de/ausstellung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Virtuelle Ausstellung&quot;</a> zum Thema Niedriglohn in Deutschland. Dort wiederum ist auch <a href="http://blog.mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein Blog</a> zur Domain mindestlohn.de aufgeführt. Dieser wird allerdings nicht vom DGB sondern von ver.di und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) betrieben. Im Blog findet man wieder bisher nicht gekannte Seiten verlinkt. Diesmal <a href="http://www.mindestlohn09.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mindestlohn09.de</a> und <a href="http://www.initiative-mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">initiative-mindestlohn.de</a>. Beide werden wiederum von ver.di und der NGG unterhalten. Von dort gelangt man dann auch wieder auf die Virtuelle Ausstellung des DGB. 
</p>
<p>
<a href="http://www.mindestlohn.de/ausstellung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/virtuelle_ausstellung_screenshot2.png" alt="Homepage &quot;Virtuelle Ausstellung&quot;" title="Homepage &quot;Virtuelle Ausstellung&quot;" vspace="25" width="172" align="right" border="3" height="152" hspace="25" /></a>Die Verwirrung ist komplett. Starke thematische Überschneidung, ein fehlendes Corporate Design und unterschiedliche Mobilisierungskonzepte der einzelnen Seiten lassen den User leicht die Orientierung verlieren. Es stellt sich die Frage, wo der zentrale Dreh &#8211; und Angel &#8211; oder zumindest Startpunkt der Kampagne(n) liegt. Oder ob es überhaupt einen gibt. 
</p>
<p>
<b>Getrennte Kampagnen der Gewerkschaften</b>
</p>
<p>
Tatsächlich ist die eigene Kampagne laut ver.di eine Zuspitzung der DGB-Kampagne. Der Fokus liegt auf dem gesetzlichen Mindestlohn. Nur leider wird dem einfachen User das allein <a href="http://blog.mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/mindestlohn_weblog_screenshot2.png" alt="Mindestlohn-Weblog" title="Mindestlohn-Weblog" vspace="3" width="172" align="left" border="3" height="160" hspace="3" /></a>durch die Seiten nicht klar. Das Thema sei zu komplex, um es so differenziert in die Webseiten zu integrieren, so der DGB. Im Übrigen sei man mit dem Verlauf der Kampagne sehr zufrieden, eine zukünftige gemeinsame Kampagne noch nicht geplant.
</p>
<p>
Doch könnte durch abgestimmte Inhalte und Designs noch mehr erreicht werden. Denn das Angebote der einzelnen Webpräsenzen zeigt sich als umfangreich und ideal für die Online-Mobilisierung. Alle Seiten bieten als Basis Nachrichten, Aktionsideen und Kommentare an. Besonders bemüht ist man dabei um Rückkanalität und Interaktivität.
</p>
<p>
<b>Umfangreiches Mitmach-Angebot</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/mindestlohn_de_screenshot.png" alt="Homepage mindestlohn.de" title="Homepage mindestlohn.de" vspace="20" width="224" align="right" border="1" height="152" hspace="20" /></a>So ist auf <a href="http://www.mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mindestlohn.de</a> für jeden Nachrichten- und Meinungsbeitrag eine Kommentarfunktion eingerichtet. Der User kann eine Petition zeichnen oder einen &quot;Niedriglohn-Melder&quot; nutzen. Ebenso ist es möglich, auf der Seite ein Foto nebst eigener Meinung zur Thematik hochzuladen. Aktuell sind über 2300 Unterstützer diesem Aufruf nachgekommen. Zentral beworben wird die Möglichkeit, eine virtuelle Postkarte mit vorgefertigter Frage an den eigenen Wahlkreisabgeordneten zu schicken. Geantwortet haben bisher 40 von ihnen.
</p>
<p>
<a href="http://www.mindestlohn09.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/mindestlohn09_screenshot.png" alt="Homepage mindestlohn09.de" title="Homepage mindestlohn09.de" vspace="0" width="224" align="left" border="1" height="152" hspace="0" /></a><a href="http://www.mindestlohn09.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mindestlohn09.de</a> ist laut ver.di das Mitmach-Angebot zu initiative-mindestlohn.de. Optisch und inhaltlich macht es den modernsten Eindruck. Dafür sorgen ein aufgeräumtes Design und zahlreiche Videos auf der Seite. Die teilweise fehlende Aktualität wird durch viel user-generierten Content aufgewertet. Hier kann der User ebenfalls für den Mindestlohn unterschreiben, fotografieren und per Telefonanruf eigene Statements auf einem Anrufbeantworter hinterlassen. Über 130 solcher telefonischer Kommentare kann man sich auf der Seite anhören. 
</p>
<p>
Das <a href="http://blog.mindestlohn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Mindestlohn-Blog&quot;</a> komplettiert schließlich die Sammlung zentraler Konzepte, die im Online-Wahlkampf genutzt werden müssen: Virale Videos von Flashmobs und stundenweise Updates zu Protestaktionen lassen den User direkt am Wahlkampf teilhaben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Unser Problem ist, die Mittel wirklich auf die zu konzentrieren, die Unterstützung und Hilfe brauchen.&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/unser-problem-ist-die-mittel-wirklich-auf-die-zu-konzentrieren-die-unterstuetzung-und-hilfe-brauchen-127/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[bbergevoet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Laurenz Meyer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="normal">
<b><span style="font-size: x-small"><span style="font-size: x-small"><span style="font-size: x-small">Am 
Donnerstag, 21. September, <span style="font-size: x-small">war Laurenz Meyer, wirtschaftspolitischer 
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu Gast im tagesschau-Chat 
in Kooperation mit politik-digital.de. Er diskutierte mit den Nutzern 
über die Gesundheitsreformen, Mindestlöhne und Energiepolitik.</span></span></span></span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal">
<b><span style="font-size: x-small"><span style="font-size: x-small"><span style="font-size: x-small">Am<br />
Donnerstag, 21. September, <span style="font-size: x-small">war Laurenz Meyer, wirtschaftspolitischer<br />
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zu Gast im tagesschau-Chat<br />
in Kooperation mit politik-digital.de. Er diskutierte mit den Nutzern<br />
über die Gesundheitsreformen, Mindestlöhne und Energiepolitik.</span></span></span></span></b><!--break-->
</p>
<p class="normal">
Herzlich willkommen zu 60 Minuten tagesschau-chat.<br />
Zu Gast im ARD-Hauptstadtstudio ist heute der CDU-Bundestagsabgeordnete<br />
und wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Laurenz Meyer.<br />
Vielen Dank, dass Sie gekommen sind, Herr Meyer. Ihr Feld ist die<br />
Wirtschaftspolitik, Sie sind aber Generalist genug, um auch Fragen<br />
aus anderen Bereichen beantworten zu können. Können wir<br />
beginnen?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer</b>: Ja.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Zum Thema Gesundheitsreform: Die SPD beharrt auf der<br />
Ein-Prozent-Regelung, über die die Union neu verhandeln möchte.<br />
Geht es hier schon um das Überleben der großen Koalition?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Nein, es handelt sich um ein wichtiges Detail der<br />
Gesundheitsreform, was möglicherweise den Wettbewerb unter<br />
den Krankenversicherungen sehr stört und auch nicht praktikabel<br />
erscheint. Deshalb sind wir dafür, eine solche Begrenzung nicht<br />
einzuführen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Die SPD beharrt aber auf den schon verhandelten Eckpunkten<br />
&#8211; eine schwierige Situation.
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Ich gehe davon aus, dass das Funktionieren eines<br />
möglichst konsequenten Wettbewerbs unter den Krankenversicherungen<br />
die einzige Möglichkeit ist, für die Versicherten die<br />
Kosten in diesem Wachstumsmarkt Gesundheit in erträglichen<br />
Grenzen zu halten. Das muss oberste Priorität haben. Wenn sich<br />
also im Nachhinein Details herausstellen, die nicht praktikabel<br />
sind, muss man darüber auch vor der Verabschiedung eines Gesetzes<br />
reden können.
</p>
<p>
<b>malota:</b> Wie weit wird sich die Gesundheitsreform<br />
Ihrer Meinung nach noch verzögern?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Hier gilt der Grundsatz Qualität vor Schnelligkeit.<br />
Nach den bisherigen Zeitvorgaben gehe ich nicht von einer weiteren<br />
Verzögerung über den 1.4.2007 hinaus aus.
</p>
<p>
<b>robotics45:</b> Hallo Herr Meyer, die Umfragen sind<br />
so schlecht &#8211; da können Sie sich ein Platzen der Koalition<br />
doch gar nicht leisten, oder? Dann landen Sie beide bei 30 Prozent.
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Wichtig ist, dass wir am Ende der Legislaturperiode<br />
in der Beurteilung der Wähler vernünftige Ergebnisse vorzuzeigen<br />
haben. Zwischenzeitliche Umfragen zu einem Zeitpunkt wie jetzt sollten<br />
uns nicht in dieser Absicht verunsichern. Wir haben zurzeit eine<br />
Vielzahl von Reformprojekten in Arbeit. In solchen Zeiten wird immer<br />
ein gewisses Maß an Unsicherheit bei den Wählern aufkommen.<br />
Das lässt sich leider nicht vermeiden.
</p>
<p>
<b>Jay:</b> Beide Volksparteien haben vor der Bundestagswahl<br />
sehr unterschiedliche Vorschläge zur Reform des Gesundheitssystems<br />
gemacht. Glauben Sie, dass eine Mischung aus beiden Vorschlägen<br />
überhaupt eine effektive und langfristige Lösung darstellen<br />
kann?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Die Gesundheitspolitik ist, wenn man die Vorgaben<br />
aus den Wahlprogrammen betrachtet, sicher einer der schwierigsten<br />
Punkte für eine Einigung unter den Parteien der großen<br />
Koalition. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir den Wettbewerb<br />
unter den Versicherungen und bei den Anbietern im Gesundheitsmarkt<br />
vernünftig gemeinsam regeln können, wenn alle das wirklich<br />
wollen. Die Frage des heutigen Beitragssystems, das ich für<br />
die Durchschnittseinkommensbezieher in Deutschland für sehr<br />
ungerecht halte, werden wir in der großen Koalition nicht<br />
lösen können und haben es deshalb ausgeklammert.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Zwei Fragen im Doppelpack:
</p>
<p>
<b>Hanne Behn:</b> Brauchen wir überhaupt so viele<br />
verschiedene Kassen, die das Geld unter sich ständig umverteilen<br />
müssen und dabei unnötige Verwaltungskosten erzeugen?
</p>
<p>
<b>zweiling:</b> Weshalb wird die Zahl der Krankenkassen<br />
nicht deutlich reduziert? Wie werden künftig chronisch Kranke<br />
zumutbar finanziell belastet? Wer wird als chronisch krank eingestuft?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Es ist nicht Aufgabe des Staates, die Zahl der Kassen<br />
zwangsweise zu reduzieren. Es kann durchaus sein, dass kleinere<br />
Kassen für ihre Versicherten bessere Leistungen erbringen als<br />
große Kassen. Von einer Einheitskasse halte ich gar nichts.<br />
Das Beispiel des Telekommunikationssektors sollte jedem zeigen,<br />
dass Wettbewerb unter den verschiedenen Anbietern die beste Lösung<br />
ist für die Verbraucher. Das gilt auch für die Versicherten<br />
bei den Krankenversicherungen. Zur Frage der chronisch Kranken:<br />
Jede Versicherung, die sich an dem Wettbewerb im Gesundheitsbereich<br />
beteiligen will, muss sich verpflichten, jeden unabhängig von<br />
seinem Alter, seinem Einkommen und seinem Gesundheitszustand zu<br />
gleichen Konditionen zu versichern. Das ist Grundvoraussetzung.
</p>
<p>
<b>Hermann:</b> Wie sieht Ihrer Meinung nach die Zukunft<br />
der privaten Krankenkassen aus?
</p>
<p>
<b>marhal75:</b> Sind noch maßgebliche Änderungen<br />
in Bezug auf die privaten Kassen zu erwarten? Immerhin fördern<br />
die doch durch die deutlich höheren Arzthonorare das gesamte<br />
System.
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Marhal75 hat recht. Wir wollen die privaten Krankenkassen<br />
erhalten und auch hier den Wettbewerb unter den privaten Kassen<br />
stärken. Zum Beispiel dadurch, dass man Altersrückstellungen<br />
beim Wechsel der Krankenkasse mitnehmen kann. Heute ist ein Wechsel<br />
im Bereich der privaten Krankenkassen nur zu verschlechterten Versicherungsbedingungen<br />
möglich, wenn man etwa zehn Jahre oder länger in einer<br />
privaten Krankenkasse versichert war. Richtig ist aber, dass wir<br />
bei der SPD noch einige ideologische Vorbehalte gegen private Krankenkassen<br />
korrigieren müssen vor Verabschiedung eines Gesundheitsreformgesetzes.
</p>
<p>
<b>kurt_funk:</b> Ich kenne kein anderes Politikfeld,<br />
das so von hochbezahlten Interessenverbänden durchsetzt ist<br />
wie das Gesundheitswesen. Wie hält man das als Parlamentsmitglied<br />
eigentlich aus, wenn man andauernd von hochbezahlten Lobbyisten<br />
mit wohlmeinenden Vorschlägen angegangen wird? Halten Sie das<br />
auch für das zentrale Strukturproblem des Gesundheitswesens?<br />
Wie unabhängig sind da unsere Politiker, sind Sie?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Bei Lobbyisten weiß man als Parlamentarier,<br />
welche Position sie vertreten. Lobbyisten haben nach meiner Meinung<br />
auf Dauer überhaupt nur Einfluss, wenn sie einem wichtige aber<br />
auch nachprüfbare Informationen liefern. Vieles von dem, was<br />
Lobbyisten, die nur beeinflussen wollen liefern, landet sicher bei<br />
den allermeisten Kollegen im Papierkorb. Wir erleben bei der Gesundheitsreform<br />
jetzt allerdings, wie schwer es ist, Strukturen, in denen sich die<br />
Betroffenen wohlgefühlt haben, aufzubrechen. Solche Verbände<br />
und Interessenvertretungen wehren sich naturgemäß gegen<br />
Veränderungen. Davon dürfen wir uns bei unserer Entscheidungsfindung<br />
aber nicht beeinflussen lassen.
</p>
<p>
<b>SPDmensch:</b> Wird in Deutschland tatsächlich<br />
schleichend Sozialabbau betrieben? Warum fallen Kürzungen (auch<br />
im Gesundheitswesen) immer zu Lasten der ohnehin schon Benachteiligten?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Ich kann in Deutschland aus den Haushaltsentwicklungen<br />
unseres Landes keinen Sozialabbau feststellen. Der Sozialhaushalt<br />
ist in keinem Land Europas größer als bei uns. Unser<br />
Problem ist, die Mittel wirklich auf die zu konzentrieren, die Unterstützung<br />
und Hilfe brauchen. Die wirklich Benachteiligten dürfen aus<br />
meiner Sicht nicht gekürzt werden.
</p>
<p>
<b>321..meins:</b> Gibt es Ihrer Meinung nach bereits<br />
ein Gesundheitssystem, das Deutschland als Vorbild dienen kann?<br />
In welchem Land?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> In den Niederlanden ist man nach den Veränderungen<br />
von vor ca. zwei Jahren in eine Richtung gegangen, die nahe an dem<br />
ist, was ich für sinnvoll halte.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Noch mal zur Ein-Prozent-Regelung: Welchen Kompromiss<br />
halten Sie für denkbar?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Dazu werden wir wirklich die Verhandlungen der kommenden<br />
Tage vielleicht Wochen abwarten müssen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Aber es wird einen geben?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Da bin ich sicher.
</p>
<p>
<b>Hanseat:</b> In wieweit kann auf die Forderung des<br />
bayerischen Ministerpräsidenten nach regionalspezifischen &quot;Rabatten&quot;<br />
für den Gesundheitsfonds eingegangen werden? Gefährdet<br />
die CSU damit absichtlich eine schnellere Einigung der Koalitionspartner?<br />
Wie sehen die anderen Unions-Landeschefs diesen Vorschlag?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Die Lage in den einzelnen Bundesländern ist<br />
bedingt durch die Einkommenshöhe aber auch &#8211; Beispiel Sachsen<br />
&#8211; durch politisches Handeln und Erfolge der Landesregierung durchaus<br />
unterschiedlich. Wir werden aber solche Unterschiede in einem System,<br />
in dem nicht die Länder, sondern Versicherungen im Wettbewerb<br />
stehen sollen, nur sehr begrenzt berücksichtigen können.
</p>
<p>
<b>Herr A.: </b>Man hätte auch mal aber die Pharmaindustrie<br />
zur Kasse bitten können, diese Gruppe verdient am meisten an<br />
den Patienten!
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Solche Eingriffe des Staates auch im Bereich der<br />
Pharmaindustrie hat es in der Vergangenheit mehrfach gegeben. Meine<br />
Grundüberzeugung ist, dass wir vom grünen Tisch in den<br />
Ministerien in Berlin den Gesundheitsmarkt durch Regulierung oder<br />
&quot;zur Kasse bitten&quot; niemals in den Griff bekommen können.<br />
Die Krankenversicherungen müssen in die Lage versetzt werden,<br />
mit den einzelnen Gruppen in diesem Markt Verträge zu schließen,<br />
also mit der Pharmaindustrie, mit Ärzten, Apothekern, Krankenhäusern.<br />
Dann sehen die Versicherten an den Versicherungsbeiträgen,<br />
wie erfolgreich ihre Versicherung gewesen ist. Das ist Markt und<br />
das ist im Interesse der Versicherten.
</p>
<p>
<b>hannah_arendt:</b> Wie sehen Sie das Spannungsverhältnis<br />
zwischen den Pflichten des Staates und der Verantwortung der Wirtschaft<br />
im Bereich des Gesundheitswesens, insbesondere der Krankenkassen,<br />
aber auch der Arbeitgeber?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Es ist in unserem System Pflicht des Staates, für<br />
ein Gesundheitswesen zu sorgen, das jedem unabhängig von Alter<br />
und Einkommen die bestmögliche Gesundheitsversorgung sichert.<br />
Die Arbeitgeber haben sicher in ihrem Bereich &#8211; Stichwort Arbeitsschutz,<br />
Arbeitsmedizin &#8211; spezifische Aufgaben. Außerdem beteiligen<br />
sie sich über die Sozialversicherungsbeiträge an den Kosten<br />
des Gesundheitssystems.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Wir wechseln das Thema: Zum Mindestlohn. Die SPD will<br />
Mindestlöhne einführen, die Union lehnt dies ab. Aber<br />
was wollen sie für jene tun, die Vollzeit arbeiten, aber nicht<br />
davon leben können?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Genau um den letzten Satz ihrer Frage geht es. Wir<br />
brauchen Mindesteinkommen für die Familien und nicht Mindestlöhne,<br />
die möglicherweise Hunderttausende von Arbeitsplätzen<br />
kosten könnten. Wer arbeitet und dabei nicht genügend<br />
verdient, um seine Familie ernähren zu können, sollte<br />
zusätzlich staatliche Transferleistungen bekommen. Das verstehen<br />
wir unter dem Stichwort Kombilohn. Wir müssen immer den ganz<br />
einfachen Satz beherzigen &quot;Wer arbeitet, soll mehr in der Tasche<br />
haben, als wenn er nicht arbeitet.“
</p>
<p>
<b>kl:</b> Sind Sie nicht auch der Auffassung, dass der<br />
Preis, den die Union für diese Koalition zahlt, zu hoch ist?<br />
Wo sind die mutigen Beschlüsse von Leipzig hin? Ich bin 27<br />
Jahre und habe große Hoffnungen in den Reformmut der Union<br />
gehabt.
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Da ich an den Beschlüssen von Leipzig nicht<br />
unwesentlich beteiligt war, freue ich mich über Ihre Stellungnahme.<br />
Die Beschlüsse von Leipzig sind aus meiner Sicht nach wie vor<br />
wegweisend und zielbestimmend für die CDU. Wir müssen<br />
jetzt in dieser großen Koalition dafür kämpfen,<br />
dass Teile dieser Politik umgesetzt werden können. Auch wenn<br />
uns vielleicht an manchen Stellen nur 30-40 prozent des Weges sind,<br />
den wir uns vorgenommen haben. Was wir demgegenüber vermeiden<br />
müssen, ist, Schritte in die falsche Richtung zu tun. Dafür<br />
sehe ich allerdings bisher kaum Ansatzpunkte.
</p>
<p>
<b>Hossa: </b>Hallo Herr Meyer, einen Mindestlohn wollen<br />
Sie nicht, von der Globalisierung profitieren aber nachweislich<br />
nur die Firmen. Wäre hier nicht ein Ausgleich angebracht?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Von der Globalisierung profitieren nicht nur die<br />
Firmen. Millionen von Arbeitsplätzen in Deutschland wären<br />
ohne freien Welthandel gar nicht denkbar. Stichwort Exportweltmeister.<br />
Wir müssen aber auch sehen, dass wir eben in manchen Bereichen<br />
nicht auf einer Insel leben, wo man sich abschotten kann, sondern<br />
unsere Bedingungen in allen Bereichen immer wieder überprüfen,<br />
ob wir unsere Wettbewerbsfähigkeit aufrecht erhalten können.<br />
Soziale Probleme müssen dann über Sozialpolitik gelöst<br />
werden, für die eine funktionierende Wirtschaft erst die Voraussetzungen<br />
schafft.
</p>
<p>
<b>Georg Frankl:</b> In Österreich gibt es nun seit<br />
sechs Monaten einen Kombilohn. Mit der ersten Halbjahres-Bilanz<br />
entpuppte sich das Projekt laut Einschätzung des Chefs der<br />
oberösterreichischen Arbeitsagentur jedoch als &quot;Rohrkrepierer&quot;,<br />
da mit den 15 Millionen Euro statt der erwarteten 5 000 Jobs nur<br />
ca. 180 geschaffen wurden.
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Wir haben auch in Deutschland schon einige Kombilohnmodelle<br />
gehabt, die nicht immer besonders erfolgreich gewesen sind. Trotzdem<br />
ist für mich das größte Problem unseres Arbeitsmarktes,<br />
dass bei sinkender Arbeitslosenzahl die Zahl der Langzeitarbeitslosen<br />
kaum zurückgeht. Insbesondere Menschen ohne Schulausbildung<br />
und Berufsabschluss werden es auf Dauer bei den heute vorhandenen<br />
Lohnstrukturen sehr schwer haben, neue Arbeit zu finden. Deshalb<br />
wollen wir jetzt versuchen, zumindest für die unter 25-jährigen<br />
und die über 50-jährigen neue Anreize der Beschäftigung<br />
über Kombilohnmodelle zu schaffen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Der Siemens-Vorstand will seine Gehälter um 30<br />
Prozent erhöhen. Die Belegschaft wird gleichzeitig zum Lohnverzicht<br />
aufgefordert. Ist das die Art und Weise, wie unser Wirtschaftssystem<br />
funktioniert?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Der Siemensvorstand sollte sich darüber im<br />
Klaren sein, dass in dieser Kombination die Öffentlichkeit<br />
Gehaltserhöhung für den Vorstand nicht versteht. Eine<br />
solche Botschaft passt auch nicht zusammen mit dem Bild, was ich<br />
in der Vergangenheit von der Siemens AG gewonnen habe.
</p>
<p>
<b>Sc: </b>Guten Tag Herr Meyer, wieso arbeiten Sie nur<br />
mit diesen Worthülsen? Alles bekannte Stellungnahmen, aber<br />
wann folgen Taten? Ich bin auch 27 Jahre alt und habe keine Zeit<br />
mehr nur diesen Politstillstand zu erleben. Reformieren Sie und<br />
sprechen Sie dann von Reformen, wenn diese auch das Wort Reform<br />
verdienen. Wieso treibt die Politik uns Junge in die Arme rechter<br />
Gestriger?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Nach meiner Überzeugung gab es bisher keine<br />
einzige Periode in der deutschen Politik, in der so grundsätzliche<br />
Reformen in solcher Vielzahl angegangen worden sind wie gerade jetzt.<br />
Wir werden uns in diesem Herbst mit der Reform der Gesundheitsvorsorge,<br />
der Unternehmenssteuer, der Erbschaftssteuer, mehr Wettbewerb und<br />
Kontrolle am Energiemarkt, der Kohlefinanzierung, der weiteren Kernenergienutzung,<br />
mit Fehlentwicklungen bei Hartz IV, mit Kombilöhnen, mit dem<br />
Grundthema Bürokratieabbau und einer Vielzahl von weiteren<br />
Projekten, z.B. Beteiligung Privater an der Deutschen Bundesbahn<br />
auseinander zusetzen haben. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man<br />
davon &quot;nur Reden&quot; sprechen kann. Ich bin allerdings überzeugt,<br />
wir werden an den Ergebnissen gemessen und nicht an Ankündigungen.
</p>
<p>
<b>erwinperwin: </b>Wie viel Freiraum will die Politik<br />
den großen Stromkonzernen eigentlich noch lassen?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Richtig ist, dass der Wettbewerb unter den großen<br />
Stromkonzernen nur unvollkommen funktioniert. Erste Änderungen<br />
sind bereits erfolgt, weil die Regulierungsbehörde, die neu<br />
eingerichtet wurde, die Kosten für die Stromnetze bereits gesenkt<br />
hat. Der Wirtschaftsminister hat darüber hinaus vor, die Möglichkeiten<br />
des Kartellamtes gegen Machtmissbrauch von Energiekonzernen zu verstärken.<br />
Die CDU/CSU-Fraktion unterstützt den Wirtschaftsminister in<br />
seinem Vorhaben.
</p>
<p>
<b>RPG:</b> Wie sehen Sie die Zukunft der deutschen Steinkohle?
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Die deutsche Steinkohle ist für die Stromerzeugung<br />
nach wie vor sehr viel teurer als Importkohle. Deshalb wird der<br />
Weg, die Steinkohlesubventionen abzubauen, fortgesetzt werden. Wir<br />
werden in diesem Herbst darüber entscheiden müssen, ob<br />
und in welchem Jahr ein Enddatum für den Abbau deutscher Steinkohle<br />
festgesetzt wird. Darüber hinaus werden wir Anfang nächsten<br />
Jahres über neue Strukturen und einen eventuellen Börsengang<br />
der Teile der heutigen RAG entscheiden, die nicht Kohle sind. Wichtig<br />
für die im Bergbau Betroffenen ist, dass alle Verantwortlichen<br />
zugesagt haben, den Abschmelzungsprozess sozialverträglich<br />
ablaufen zu lassen.
</p>
<p>
<b><b>Moderator:</b></b> Das waren 60 Minuten tagesschau-Chat.<br />
Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben. Unsere Bitte um<br />
Verständnis an jene, die wir heute mit ihrer Frage nicht berücksichtigen<br />
konnten. Unser besonderer Dank gilt Laurenz Meyer, der sich für<br />
uns Zeit genommen hat. Der nächste Chat findet am 9. Oktober<br />
statt. Unser Gast ist dann ab dreizehn Uhr der Ministerpräsident<br />
von Thüringen, Dieter Althaus. Das letzte Wort gehört<br />
Ihnen, Herr Meyer.
</p>
<p>
<b>Laurenz Meyer:</b> Allen Teilnehmern noch einen guten Tag. Mir hat<br />
der Chat wieder neue Erkenntnisse gebracht. Die direkte Art von<br />
Fragen und Antworten beim Chat ist bei den großen Reformfragen<br />
manchmal schwierig, zwingt aber auch, sich gedanklich kurz zu fassen.<br />
Falls es an der einen oder anderen Stelle zu kurz war, tut es mir<br />
leid. Tschüss!
</p>
<p><!-- #EndEditable --></p>
<p>
<!-- Content --><br />
<span style="font-size: x-small"> </span></p>
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		<title>&#8220;Arbeitgeber müssen mit Investitionen neue Arbeitsplätze schaffen&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mullrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span class="fett"><span style="font-size: x-small">Am Donnerstag, 
den 27. April, war Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, zu Gast im 
tagesschau-Chat <span style="font-size: x-small">in Kooperation mit politik-digital.de. 
</span>Er diskutierte mit den Usern über das Frühjahrsgutachten, 
Mindestlöhne und die Entwicklung des Arbeitsmarktes.</span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span class="fett"><span style="font-size: x-small">Am Donnerstag,<br />
den 27. April, war Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, zu Gast im<br />
tagesschau-Chat <span style="font-size: x-small">in Kooperation mit politik-digital.de.<br />
</span>Er diskutierte mit den Usern über das Frühjahrsgutachten,<br />
Mindestlöhne und die Entwicklung des Arbeitsmarktes.</span></span><!--break-->
</p>
<p>
<span class="fett">Moderator: </span>Liebe Chatgemeinde, unser<br />
Gast im ARD-Hauptstadtstudio ist heute Michael Sommer, Chef des<br />
Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Wie immer versuchen wir, dem<br />
Chat Struktur zu geben und nach Themen zu sortieren. Deshalb keine<br />
Sorge, wenn eine Frage nicht sofort auftaucht. Herr Sommer, können<br />
wir beginnen?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Wir können beginnen.
</p>
<p>
<b>optimist:</b> Korrektur der Wachstumsprognosen nach<br />
oben (stärkstes Wachstum seit 2000), leichtes Sinken der Erwerbslosenquote<br />
im Vergleich zum Vorjahr: Ist das ein momentaner Höhenflug<br />
oder ein wirklicher Anlass zur Freude?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer: </b>Es ist erstmal positiv, dass ganz<br />
offensichtlich die Konjunktur angekurbelt wird. Wir müssen<br />
das jetzt bestätigen. Neben vielem anderen erwarte ich von<br />
den Arbeitgebern, die Impulse aufzunehmen und ihrerseits mit Investitionen<br />
neue Arbeitsplätze zu schaffen. Im Übrigen gilt das alte<br />
Sprichwort: Eine Schwalbe macht noch keine Sommer.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Wird es jetzt nicht auch Zeit, dass<br />
sich die Gewerkschaften ein bisschen zurück nehmen mit ihren<br />
Lohnforderungen?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Im Gegenteil. Der Metallabschluss<br />
von drei Prozent kann mithelfen, die Binnenkonjunktur anzukurbeln,<br />
denn das erste Mal seit langer Zeit haben die Metaller mehr Geld<br />
als im Vorjahr.
</p>
<p>
<b>winter:</b> Glauben Sie wirklich an diese Prognosen?<br />
Da ist doch auch ganz viel Psychologie drin. Von vermeintlichen<br />
Aufschwüngen habe ich in den letzten Jahren immer wieder gehört,<br />
aber es wurde dann doch nie was raus. Oder ist das jetzt eine andere<br />
Situation?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Die Ökonomen haben schon<br />
relativ verlässliche Instrumente, um real die wirtschaftliche<br />
Entwicklung festzustellen. Und das sind ja auch keine Politiker,<br />
die vor Wahlen immer etwas anderes erzählen, als sie nach Wahlen<br />
zugeben müssen. Deswegen glaube ich schon, dass das Gutachten<br />
relativ realistisch die Lage widerspiegelt.
</p>
<p>
<b>lib-art:</b> Sind die Prognosen nicht auch ein Marketingtool,<br />
mit dem eben die Konjunktur ein bisschen Rückenwind erhalten<br />
soll?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Selbst wenn es so wäre und<br />
es würde klappen, wäre es doch gut. Wir sollten wirklich<br />
Interesse daran haben, die Lage zu verbessern und sie nicht schlecht<br />
zu reden. Ich bin kein Anhänger des Grauschleiers.
</p>
<p>
<b>june:</b> Wie erklären Sie sich dann die Diskrepanzen<br />
zwischen vorhergesagtem Wirtschaftswachstum und tatsächlichem?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Weil natürlich zusätzliche<br />
Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung kommen, z.B. die<br />
Bereitschaft der Menschen mehr zu kaufen, und die Auftragseingänge<br />
der Importindustrie sind anscheinend wirklich gut. Das kann man<br />
nur bedingt vorher sagen und im Prinzip muss monatlich eine Vorhersage<br />
nachbearbeitet werden, weil das Leben an sich dynamisch ist.
</p>
<p>
<b>Aldi:</b> Die Prognosen für die Wirtschaft stehen<br />
alle auf &quot;Daumen nach oben&quot;. Wann wird sich dies voraussichtlich<br />
auf den Arbeitsmarkt auswirken?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Hoffentlich bald. Aber mir fehlt<br />
der Glaube. Eine deutliche Verbesserung wird es wirklich nur geben,<br />
wenn die Arbeitgeber in neue Produkte und Dienstleistungen investieren<br />
und neue Arbeit schaffen. Und da habe ich die Hoffnung, dass das<br />
insbesondere dem Mittelstand gelingen kann. Aber wie gesagt, das<br />
ist nur eine Hoffnung.
</p>
<p>
<b>Redkiller: </b>Herr Sommer, die Gewerkschaften sind<br />
an vielen Unternehmen beteiligt. Können Sie uns sagen, wie<br />
viele Arbeitsplätze dort geschaffen wurden?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Wir sind kaum noch an einem Unternehmen<br />
beteiligt, wir haben alle unsere Beteiligungen verkauft bzw. verkaufen<br />
müssen. Deswegen ist die Frage quantitativ kaum zu beantworten.<br />
Allerdings habe ich die Parole ausgeben: Bei jeder Stelle im Gewerkschaftsbereich<br />
zu versuchen, sie zu erhalten und nicht abzubauen.
</p>
<p>
<b>Aldi:</b> Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen<br />
Konjunktur und Mitgliedszahlen der Gewerkschaften?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Es gibt einen indirekten Zusammenhang<br />
in der Hinsicht, dass durch das Wachstum der Wirtschaft neue Arbeitsplätze<br />
und damit auch Organisationsmöglichkeiten für die Gewerkschaften<br />
geschaffen werden.
</p>
<p>
<b>malocher:</b> Die Streiks machen doch nur Arbeitsplätze<br />
kaputt. Warum heizen Sie das soziale Klima weiter an? Wollen sie<br />
Zustände wie in Paris?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Von Pariser Zuständen sind<br />
wir in Deutschland weit entfernt, sowohl was die Vorstädte<br />
angeht, als auch die Innenstädte. Und unsere Tarifforderungen<br />
sind alles andere als das Ende des Abendlandes.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> In Deutschland scheint das Thema Kündigungsschutz<br />
die Menschen kalt zu lassen. Kaum jemand geht auf die Straße,<br />
anders als in Frankreich. Hat der DGB ein Mobilisierungsproblem?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> In dieser Frage ja, weil ganz<br />
offensichtlich ganz viele Menschen in Sachen Kündigungsschutz<br />
resigniert haben. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Wenn die<br />
Menschen begreifen, dass sie in jedem Beschäftigungsverhältnis<br />
zwei Jahre geheuert und gefeuert werden, werden sie sich auch wehren.
</p>
<p>
<b>htw:</b> Sind die Gewerkschaften noch zeitgemäß?<br />
Braucht unserer Gesellschaft, wie sie in der heutigen Form besteht<br />
und sich in Zukunft entwickeln wird, noch Gewerkschaften?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ja, aber wahrscheinlich werden<br />
die Gewerkschaften sich genauso wandeln müssen, wie die Gesellschaft<br />
selbst. Das heißt, dass wir uns neben den klassischen Feldern<br />
wie Tarifpolitik und Mitbestimmung insbesondere um Fragen spezifischer<br />
Beratungsmöglichkeiten kümmern müssen. Die Idee gewerkschaftlicher<br />
Solidarität ist zeitlos. Im Vatikan hat es 2000 Jahre gedauert,<br />
bis es eine Gewerkschaft gab. Jetzt hat Benedikt XVI auch eine.
</p>
<p>
<b>matzek:</b> Wie erklären Sie sich die Tatsache,<br />
dass der Hauptteil von Betroffenen (Arbeitslose) in Deutschland<br />
kein Interesse am Protest hat?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> In der Tatsache, dass die Leute<br />
hoffnungslos sind und resigniert haben. Und dagegen müssen<br />
wir angehen.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> &quot;Dagegen angehen&quot; klingt<br />
floskelhaft &#8211; wie konkret?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Wir müssen Arbeitslose organisieren,<br />
wir müssen ihre Interessen gegenüber der Politik vertreten<br />
und wir dürfen uns nicht widerstandslos mit der Existenz der<br />
Arbeitslosigkeit abfinden. Solange es Massenarbeitslosigkeit gibt,<br />
werden wir sie skandalisieren.
</p>
<p>
<b>Kaivanboxen:</b> Wo sehen Sie, Herr Sommer, die Grenzen<br />
des Vertretbaren für die Streikenden erreicht? Mein Vater streikt<br />
in Düsseldorf nun schon seit Wochen. Ihm nimmt dieser Streik<br />
mittlerweile mehr mit als die Arbeit es je getan hat.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Das kann nur die örtliche<br />
Streikleitung beantworten. Ich weiß, wie schwierig die Situation<br />
ist, wenn man lange Zeit streiken muss. In Düsseldorf haben<br />
die Beschäftigten von Gate Gourmet 150 Tage streiken müssen,<br />
bis sie erfolgreich waren. Wenn man einen Streik vorzeitig abbricht,<br />
macht er die Situation nicht besser, sondern für die Betroffenen<br />
schlechter. Deshalb müssen wir jede Unterstützung leisten,<br />
damit die Streikenden durchhalten können.
</p>
<p>
<b>hedon:</b> Herr Sommer, danke dass Sie sich im Chat<br />
den Fragen stellen! Das Image der Gewerkschaften ist seit Ihrer<br />
Amtszeit nicht besser geworden. Woran liegt das?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ich glaube, dass das Klima für<br />
soziale Politik in diesem Land insgesamt sich verschlechtert hat<br />
und dass wir größere Schwierigkeiten haben, uns in Medien<br />
und Wissenschaft anständig zu platzieren. Und was mich selbst<br />
betrifft, nehme ich ihre Frage zum Anlass, weiter nachzudenken.
</p>
<p>
<b>mfrechen:</b> Wenn ich Sie richtig verstehe, ist die<br />
Aufweichung des Kündigungsschutzes, um es mit Ihren Wortes<br />
zu sagen, &quot;das Ende des Abendlandes &quot;. Aber ist Kündigungsschutz,<br />
so wie wir ihn haben, denn sozial gerecht? Provokant gesagt werden<br />
dadurch oft Leute geschützt, die es eigentlich gar nicht verdient<br />
haben, weil sie nicht mehr die Leistung bringen können oder<br />
bringen wollen, und Leute, die eigentlich höher motiviert und<br />
besser geeignet sind, werden geblockt.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Der Kündigungsschutz sagt<br />
nicht mehr und nicht weniger, als dass niemand willkürlich<br />
und ohne Begründung gekündigt werden darf. Wenn jemand<br />
schlecht arbeitet oder dauerhaft fehlt, ist jederzeit eine Kündigung<br />
möglich. Die Frage, ob Arbeitgeber davon Gebrauch machen, ist<br />
deren Problem. Unsere Aufgabe ist es, Menschen vor Willkür<br />
zu schützen.
</p>
<p>
<b>Physikstudent:</b> Der DGB behauptet immer, mehr Lohn<br />
würde zu mehr Kaufkraft und daher zu mehr Wirtschaftswachstum<br />
führen. Warum erhöhen dann nicht die Gewerkschaften ihre<br />
Lohnforderungen dramatisch?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Weil wir realistische Politik<br />
betreiben. Es nützt nichts, utopische Forderungen zu stellen<br />
und sie dann nicht umsetzen zu können.
</p>
<p>
<b>Ein Selbstständiger:</b> Wann werden Sie sich<br />
persönlich, Herr Sommer, für ein Ende der sinnlosen Streiks<br />
einsetzen? Erst dann, wenn die Streikkassen leer sind oder bereits<br />
dann, wenn Sie eingesehen haben, dass ihre Streikbemühungen<br />
ins Leere laufen? Es ist doch eine Unverschämtheit, dass vor<br />
dem Hintergrund von fünf Millionen Arbeitslosen für bezahlte<br />
Zigarettenpausen gestreikt wird!</p>
<p><b>Michael Sommer:</b> Ich empfehle Ihnen, mal einen Tag<br />
an einem Band zu arbeiten, mit Überkopfarbeit und hoher Lärmbelastung.<br />
Glauben Sie mir, Sie sind für jede kleine Pause dankbar. Im<br />
Übrigen sind unsere Streikkassen gut gefüllt, also keine<br />
Sorge.
</p>
<p>
<b>Erhan:</b> Herr Sommer, können Sie uns verraten,<br />
wie hoch Ihr Einkommen ist?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ja. Ich verdiene im Monat 11.000<br />
Euro brutto und das 13,5-mal im Jahr.
</p>
<p>
<br />
<b>Ein Selbstständiger:</b> Was hat das Land denn<br />
von einem restriktiven Kündigungsschutz, der kleine Betriebe<br />
daran hindert, nach Bedarf einzustellen?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Kleine Betriebe dürfen heute<br />
schon nach Bedarf einstellen. Es geht um die Frage, ob man nach<br />
Bedarf oder Tagesform entlassen darf. Zu meinem Bedauern gilt der<br />
Kündigungsschutz für Betriebe bis zu 10 Beschäftigten<br />
nicht. Das sollte aber kein Tipp, sondern nur eine Information sein.
</p>
<p>
<b>Kassenpatient:</b> Was können Gewerkschaften<br />
in einer globalisierten Welt überhaupt noch ausrichten? Sind<br />
die Wirtschaftsvertreter nicht schon lange viel besser organisiert<br />
(Lobbyarbeit)?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ja, aber so schlecht sind wir<br />
auch nicht. Wir haben gerade in den vergangenen Jahren unsere internationale<br />
Zusammenarbeit wesentlich gestärkt. Wir werden aus drei internationalen<br />
Gewerkschaftsbünden im November einen machen. Auch mit dem<br />
Ziel, unseren Einfluss auf internationale Organisationen wie die<br />
Weltbank, dem Internationalen Währungsfond, die Internationale<br />
Arbeitsorganisation wesentlich zu verstärken.
</p>
<p>
<b>UEK</b>: Was passiert denn jetzt eigentlich mit Ihrer<br />
Kollegin Engelen-Kefer? Nachdem schon die Nachfolger im Gespräch<br />
waren, ist jetzt wieder Ruhe auf dem Gebiet. Wäre es nicht<br />
gut, Frau Engelen für eine weitere Amtszeit zu gewinnen, weil<br />
sie dem DGB ja doch auch ein starkes Profil gegeben hat und in der<br />
Öffentlichkeit sehr beliebt ist?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ursula Engelen-Kefer hat eine<br />
gute Arbeit geleistet. Dafür danken wir ihr. Aber sie wird<br />
Anfang Juli 63 Jahre alt und dann gilt auch für Menschen in<br />
Gewerkschaften die Weisheit aus dem Buch der Prediger: Alles hat<br />
seine Zeit.
</p>
<p>
<b>Juling:</b> Wie stehen Sie zu dem Thema Grundeinkommen?<br />
Sie haben sicher schon davon gehört. Kein Mensch bräuchte<br />
Existenzängste haben. Arbeitnehmer hätten eine stärkere<br />
Verhandlungsposition gegenüber den Arbeitgebern. Ein freier,<br />
flexibler Arbeitsmarkt würde entstehen, der seinen Namen auch<br />
verdient, da Angebot und Nachfrage unbeeinflusst aufeinander träfen<br />
und den Preis (Lohn) bilden würden. Die Gewerkschaften würden<br />
allerdings an Einfluss einbüßen.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Dass wir dieses Instrument für<br />
fragwürdig halten, hat mit ihrer letzten Feststellung nicht<br />
zu tun. Ein Grundeinkommen für jeden wäre a) sehr schwer<br />
zu finanzieren und b) wahrscheinlich auch ungerecht, weil die Leistung,<br />
die jemand bringt, der arbeitet, nicht mehr in einem angemessenem<br />
Verhältnis stehen würde zu dem, der nicht arbeitet. Und<br />
die Utopie des wissenschaftlichen Kommunismus, dass unsere Gesellschaft<br />
so produktiv ist, dass jeder im Reich der Freien leben kann, dürfte<br />
noch für Jahrtausende eine Utopie bleiben.
</p>
<p>
<b>Schtyle:</b> Was halten sie von der Einführung<br />
von Kombilohn-Modellen im Niedriglohnsektor?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Relativ wenig. Ich halte sie dann<br />
für denkbar und richtig, wenn man die Zeit befristet einsetzt<br />
und für besonders extreme Problemgruppen bei den Langzeitarbeitslosen.<br />
Konkret: es geht um die Gruppe der Über-50-Jährigen und<br />
der Unter-20-Jährigen. Für sie könnte ein zeitlich<br />
befristetes Kombilohnmodell durchaus die Brücke in die reguläre<br />
Beschäftigung sein.
</p>
<p>
<b>htw:</b> Was halten Sie davon, dass es mittlerweile<br />
eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei den Arbeitnehmern gibt: Gewerkschaftlich<br />
Organisierte und die, die zu Billiglöhnen arbeiten müssen?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ergänzung zu Schtyle: Im<br />
Übrigen würde eine flächendeckende Einführung<br />
von Kombilöhnen nicht bezahlbar sein und nur dazu führen,<br />
dass die Arbeitgeber einen Teil ihrer Lohnverpflichtung an den Staat<br />
abdrücken würden.
</p>
<p>
Zu htw: Die Grenze der Zweiklassengesellschaft verläuft anders,<br />
weil wir auch im Bereich der Billiglöhne Gewerkschaftsmitglieder<br />
haben. Das gesellschaftliche Phänomen, dass wir Menschen haben,<br />
die von einer Vollzeitbeschäftigung nicht leben können,<br />
ist ein Skandal und muss beseitigt werden. Ich hoffe sehr, dass<br />
es gelingen wird, in diesem Jahr politisch eine klare Grenze nach<br />
unten zu ziehen, z.B. durch einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50<br />
Euro pro Stunde.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Wird das die Forderung des DGB-Bundeskongresses<br />
im Mai sein?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ja.
</p>
<p>
<b>BobMailman:</b> Wie beurteilen Sie den Fall SAP, wo<br />
nun ein Betriebsrat mit Gewerkschaft eingeklagt wird? Im Vergleich<br />
steht SAP mit Mitarbeiterzufriedenheit und Gehältern auch ohne<br />
Gewerkschaft sehr gut da.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer</b>: Das eine schließt das andere<br />
nicht aus. Man kann zufrieden sein und einen guten Betriebsrat haben.<br />
Das ist in den meisten Unternehmen auch der Fall. Bei SAP gibt es<br />
einen Arbeitgeber, der faktisch seit Existenz der Firma versucht,<br />
organisierte von ihm nicht zu kontrollierende Interessenvertretungen<br />
zu verhindern. Fragen Sie sich mal, warum der das tut. Doch mit<br />
Sicherheit nicht, um seinen Beschäftigten mehr Rechte zu geben.
</p>
<p>
<b>joste</b>: Sind 7,50 Euro Mindestlohn nicht zu niedrig<br />
im Vergleich mit anderen Ländern?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ja und nein. Frankreich wird im<br />
Juni bei 8,15 Euro liegen. Da müssen wir auch irgendwann hinkommen.<br />
Aber wir sollten nicht vergessen, dass es Bereiche gibt, in denen<br />
heute millionenfach Menschen weniger haben als 4,50 Euro die Stunde.<br />
7,50 Euro wäre der Einstieg und dann geht es weiter.
</p>
<p>
<b>Arbeiter:</b> Kennen sie z.B. das &quot;Bocholter<br />
Modell &quot;, bei dem den Siemens Mitarbeitern bis zu 30 Prozent<br />
des Gehalts gekürzt wurde? Wie konnte das passieren, und wie<br />
kommt man da wieder heraus? Jeder kann sich mal selber ausrechnen,<br />
ob er mit 30 Prozent weniger Gehalt pro Monat noch zurechtkommt.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Das so genannte Bocholter-Modell<br />
war das Ergebnis einer miesen Erpressung, mit der Drohung von Werksschließung.<br />
Diesem Modell folgten viele Arbeitgeber nach und wir haben gelernt,<br />
dass wir uns dagegen wehren müssen. Die AEG in Nürnberg<br />
ist ein Musterbeispiel, wie man sich wehren kann. Und derzeit streiken<br />
hier in Berlin 600 Beschäftigte der Firma CNH, früher<br />
Ohrenstein und Koppel (Baumaschinen) für ihre Existenz. Und<br />
das heißt, für einen anständigen Arbeitsplatz bei<br />
anständiger Entlohnung.
</p>
<p>
<b>paul rewila:</b> Bei 7,50 Euro ist klar: Einfache<br />
Montagetätigkeiten gehen ab nach Osteuropa.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Bei 7,50 Euro ist klar: Dieser<br />
Lohn gilt für jeden, der in Deutschland beschäftigt wird.<br />
Kein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland kann verhindern, dass<br />
Arbeit ins Ausland verlagert wird. Der Verzicht übrigens auch<br />
nicht.
</p>
<p>
<b>DerBenutzer:</b> Viele Jugendliche haben in Frankreich<br />
keine Arbeit &#8211; viele Experten, auch Gewerkschaftler, führen<br />
das auf den hohen Mindestlohn zurück. Ist es denn dann überhaupt<br />
sinnvoll, einen generellen Mindestlohn einzuführen, wenn er<br />
Beschäftigung verhindert?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ich kenne diese Experten nicht.<br />
Das Gegenteil ist der Fall. Der gesetzliche Mindestlohn in Frankreich<br />
oder Großbritannien hat auf mittlere Sicht nicht Arbeit verhindert,<br />
sondern Beschäftigung stabilisiert.
</p>
<p>
<b>TimS:</b> Herr Sommer, ist es nicht Zeit vom tot gerittenen<br />
Gaul der Erwerbsarbeit abzusteigen und neue Konzepte zu diskutieren<br />
und zu fördern? Wären Sie bereit für eine neue Sicht<br />
und einen Paradigmenwechsel, der auch Ihre Macht kosten könnte?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ja, wenn Sie mir den Ersatzgaul<br />
beschreiben können.
</p>
<p>
<b>coogy:</b> Wenn auf dem deutschen Arbeitsmarkt weder<br />
genügend Fachkräfte noch Spargelstecher vorhanden sind,<br />
warum haben wir dann überhaupt Arbeitslosigkeit?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Weil Menschen in Arbeitslosigkeit<br />
entlassen wurden und teilweise ihre Qualifikation verloren haben.<br />
Wir haben über 60.000 arbeitslose Ingenieure, die mit jedem<br />
Monat Arbeitslosigkeit in der sich rapide ändernden Arbeitswelt<br />
ein Stück Qualifikation verlieren. Und was das Spargelstechen<br />
angeht: Wenn es anständig bezahlt wird, finden sie auch in<br />
Deutschland Spargelstecher. Und seitdem die polnische Regierung<br />
darauf besteht, für polnische Saisonarbeiter auf deutschen<br />
Spargelfeldern 30 Prozent Sozialversicherung nach Polen zu überweisen,<br />
hat sich das Weltbild manches deutschen Spargelbauers deutlich verändert.
</p>
<p>
<b>homeboy:</b> Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit<br />
der jetzigen Regierung, vor allem natürlich mit der SPD? Würden<br />
Sie sich da eine stärkere Unterstützung wünschen?
</p>
<p>
<b>gewerkschaftler:</b> Herr Sommer, wie ist das für<br />
Sie in einer Großen Koalition? Sie scheinen sich ja ganz gut<br />
arrangiert zu haben, nachdem Sie der SPD im Wahlkampf nicht wirklich<br />
unter die Arme greifen wollten und damit die Große Koalition<br />
mit verursacht haben?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Wir haben mit der Großen<br />
Koalition in weiten Bereichen die Möglichkeit vernünftig<br />
zusammenzuarbeiten. Und die politische Konstellation einer Großen<br />
Koalition ist nicht schlecht für uns. Dennoch, auch mit dieser<br />
Regierung werden wir Konflikte haben und austragen, von der Rente<br />
bis zum Kündigungsschutz. Und persönlich bin ich dem Wähler<br />
dankbar, dass er dem deutschen Volk Guido Westerwelle als Vizekanzler<br />
erspart hat.
</p>
<p>
<b>stefan_sys:</b> Die Wirtschaft arbeitet global, aber<br />
Gewerkschaften sind immer noch in erster Linie national tätig.<br />
Kann Gewerkschaftsarbeit so überhaupt wirkungsvoll sein?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Die nationale Gewerkschaftsarbeit<br />
stößt immer mehr an ihre Grenzen. Deshalb werden wir<br />
zwei internationale Projekte wesentlich vorantreiben: Die Zusammenarbeit<br />
der Gewerkschaften in der EU, die noch konkreter und noch ergebnisorientierter<br />
geführt werden muss. Aber unser Kampf gegen Lohndumping in<br />
der Dienstleistungsrichtlinie war ein deutlicher Hinweis, was wir<br />
machen müssen und was wir auch erfolgreich schaffen können.<br />
Noch schwieriger ist eine universelle Zusammenarbeit der Gewerkschaften,<br />
weil sie vor allem auch Solidaritätsarbeit für die Ärmsten<br />
der Armen ist. Aber auch hier machen wir Fortschritte.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Kurz zurück zum Spargel:
</p>
<p>
<b>paul rewila:</b> Gegenargument: Wenn Spargelstechen<br />
in Deutschland &quot;anständig &quot; bezahlt wird, verliert<br />
der Spargelbauer auch noch seinen Job. Dann kaufen die Deutschen<br />
halt Spargel aus Griechenland.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Ich glaube, der deutsche Spargel<br />
ist so gut, dass die Deutschen auch bereit sind, zehn Cent mehr<br />
pro Pfund zu bezahlen. Und generell ist die Vorstellung, dass man<br />
Arbeit so billig machen muss wie Dreck, eine, die mit einer zivilisierten<br />
Welt nichts zu tun hat.
</p>
<p>
<b>weiss:</b> Wenn die Gewerkschaften nicht endlich etwas<br />
für ihre Senioren-Mitglieder tun, treten sie aus der Gewerkschaft<br />
aus. Allein bei Verdi sind über 400.000 Senioren organisiert.<br />
Diese Senioren könnten theoretisch eine eigene Gewerkschaft<br />
&#8211; wie in Italien und Spanien &#8211; gründen, um sich endlich Gehör<br />
zu verschaffen. In der DGB-Satzung werden die Senioren mit keiner<br />
Silbe erwähnt.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Das stimmt nicht ganz. Die Seniorenarbeit<br />
ist Teil des DGB. Aber im Unterschied zu Spanien oder Italien sind<br />
die Senioren genauso Gewerkschaftsmitglieder wie Arbeitslose oder<br />
Berufstätige. Denn sie haben zu den Interessen ihrer anderen<br />
Kollegen auch sehr enge Berührungspunkte. Ich glaube, dass<br />
eine Seniorengewerkschaft nicht wirklich eine bessere Interessenvertretung<br />
der Senioren bedeuten würde. Aber wir können unsere gewerkschaftliche<br />
Seniorenarbeit noch verbessern.
</p>
<p>
<b>Redeekers:</b> Der Weg zur Abschaltung der Kernkraftwerke<br />
in Deutschland hat den Strompreis in Deutschland unwahrscheinlich<br />
verteuert, Energie kostet in Deutschland mehr als anderswo in Europa.<br />
Dadurch werden mehr Jobs abgebaut und Arbeitnehmereinkommen reduziert,<br />
als durch andere politische Maßnahmen. Wo war da eigentlich<br />
der DGB?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Es sind ja kaum Atomkraftwerke<br />
bisher abgeschaltet wurden und die steigenden Strompreisen kommen<br />
vor allem von den gestiegenen Öl- und Gaspreisen. Und der DGB<br />
ist dort, wo es um Energieeinsparungen und die Nutzung neuer Energiequellen<br />
wie Windkraft geht.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Matthias Platzeck wollte das Verhältnis<br />
der SPD zu den<br />
Gewerkschaften entkrampfen. Jetzt kommt Kurt Beck. ändert das<br />
etwas für Sie?
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Nein, ich glaube, dass wir auch<br />
mit Kurt Beck das Verhältnis der Gewerkschaften zur SPD wieder<br />
normalisieren können. Dennoch: Ich hätte gern mit Matthias<br />
Platzeck weiter gearbeitet.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Das waren 60 Minuten tagesschau-Chat.<br />
Herzlichen Dank an alle User für ihr Interesse und die Bitte<br />
um Verständnis an jene, die mit ihrer Frage heute nicht durchgekommen<br />
sind. Besonderen Dank an unseren Gast Michael Sommer, der sich die<br />
Zeit genommen hat, mit uns zu chatten.
</p>
<p>
<b>Michael Sommer:</b> Machen Sie es gut und unterstützen<br />
Sie die Gewerkschaften.</p>
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