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	<title>Netzkampagnen &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Digitale Presseschau 33/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 15:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst und Terror verursacht im Internet: Sei es der mexikanische Drogenkrieg 2.0 oder die Angst der US-Abgeordneten vor Internetaktivisten. Dabei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angst und Terror verursacht im Internet: Sei es der mexikanische Drogenkrieg 2.0 oder die Angst der US-Abgeordneten vor Internetaktivisten. Dabei kann das Internet auch Menschen helfen, wie beim Thema Menschenrechte oder bei der Wahrheitsfindung im Fall Vatileaks. Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau. </p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=xpgHhV5JmsY" title="Bloggerstatements zum Thema &quot;Menschenrechte und Internet&quot;" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/xpgHhV5JmsY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Medium Internet hat dazu geführt, dass das Thema Menschenrechte immer weiter in den Fokus rückt. Seien es Onlinekampagnen wie Kony oder &#8220;nur&#8221; ein Blogeintrag einer jungen ägyptischen Freiheitsliebenden. Die Internet und Gesellschaft Co:llaboratory hat nun ein Video produziert, in dem Bloggerinnen und Blogger aus aller Welt ihre Erfahrungen zum Thema Menschenrechte und Internet geschildert haben.</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/im-netz-der-kartelle" title="Im Netz der Kartelle"><strong>Im Netz der Kartelle</strong></a></p>
<p>Mexiko &#8211; ein aufstrebendes Land, allerdings von der Drogenmafia mitregiert. Auch nach der Präsidentschaftswahl von Enrique Peña Nieto im Juli hat sich daran nicht viel geändert. In der Zeitung der Freitag hat Sonja Peteranderl diese Woche dargestellt, wie der mexikanische Drogenkrieg auf soziale Netzwerke ausgedehnt wurde. Dabei spielt nicht nur die Blogosphäre eine Rolle, es geht auch Killer, die Fotos von Opfern auf Facebook posten. Anonymität ist die letzte Hoffnung der mexikanischen Social-Media-Aktivisten.</p>
<p><a href="http://futurezone.at/netzpolitik/10693-trapwire-wikileaks-schuert-ueberwachungsaengste.php" title="TrapWire: Wikileaks schürt Überwachungsängste"><strong>TrapWire: Wikileaks schürt Überwachungsängste</strong></a></p>
<p>Wegen des Wirbels um den Haftbefehl für Mitbegründer Julian Assange wurde es in den letzten Monaten etwas still um die Aktivitäten von Wikileaks. Durch die jüngste Veröffentlichung ist Wikileaks aber wieder in aller Munde. Gegenstand des &#8220;Leaks&#8221; war die Überwachungs-Software Trapwire, die frühzeitig die Planung von Terrorattacken erkennen und jetzt in Großstädten in den USA und Großbritannien zum Einsatz kommen soll. Jakob Steinschaden erklärt auf der österreichischen Nachrichtenplattform Futurezone, dass die Informationen über Trapwire teilweise nicht korrekt oder veraltet sind, trotzdem könne Wikileaks von der medialen Aufmerksamkeit profitieren.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article108628371/Piraten-und-FDP-streiten-ueber-Mitbestimmung.html" title="Piraten und FDP streiten über Mitbestimmung"><strong>Piraten und FDP streiten über Mitbestimmung</strong></a></p>
<p>Liquid Feedback vs. New Democracy, oder besser gesagt Piratenpartei gegen die FDP. Welche Online-Beteiligungsplattform ist besser? Im Interview für Welt Online haben Manuel Bewarder und Thorsten Jungholt mit Christopher Lauer (Piraten) und Jimmy Schulz (FDP) nicht nur über die Stärken und Schwächen der beiden Plattformen gesprochen, sondern auch gefragt, warum die FDP den Piraten dankbar sein können.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/netzpolitik-nach-sopa-protesten-die-angst-der-us-abgeordneten-vor-dem-internet-1.1441464" title="Die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet"><strong>Die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet</strong></a></p>
<p>Für die USA ist es das Jahr der erfolgreichen Online-Proteste: Erst der &#8220;Stop Online Piracy Act“ (SOPA), dann der &#8220;Protect IP Act“ (PIPA). Beide scheiterten im Repräsentantenhaus beziehungsweise im Senat. Nicht verwunderlich ist daher, dass Matthias Kolb von der Süddeutschen Zeitung in seinem Artikel die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet beleuchtet. Nach SOPA und PIPA haben die Online-Aktivisten schon den nächsten Geheimvertrag der Regierung im Auge. Und dieses Mal hat es nichts mit dem Thema Urheberrecht zu tun.</p>
<p><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/08/viele-wahrheiten-im-fall-vatileaks/" title="Viele Wahrheiten im Fall Vatileaks"><strong>Viele Wahrheiten im Fall Vatileaks</strong></a></p>
<p>Die Klatschpresse war voll davon: ein Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. hat Informationen über den Vatikan verkauft und muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Auch der Journalist Gianluigi Nuzzi hat vertrauliche Dokumente über Umwege aus dem Vatikan geschleust und veröffentlicht. Resultat: Erschreckende Geschichten über Korruption, Vergewaltigung und Geldwäsche. Was ist aber an den Geschichten dran? Um das herauszufinden gibt es in Italien unlängst eine Facebook-Gruppe und eine Online-Petition. Giuseppe Paletta hat sich für den ZDF-Blog Hyperland die Suche der Italiener nach der Wahrheit im Fall Vatileaks etwas genauer angeschaut.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunstprojekt durchbricht Internetzensur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mhenschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Wachter]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Jud]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Picidae]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Kunstprojekt &#34;picidae&#34;
wollen zwei Schweizer Künstler die weltweite Internetzensur
umgehen. Beim Besuch in der politik-digital.de-Redaktion sprachen
Christoph Wachter und Mathias Jud darüber, wie sie die chinesische
Firewall ausgetrickst haben und wie man mitmachen kann.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Kunstprojekt &quot;picidae&quot;<br />
wollen zwei Schweizer Künstler die weltweite Internetzensur<br />
umgehen. Beim Besuch in der politik-digital.de-Redaktion sprachen<br />
Christoph Wachter und Mathias Jud darüber, wie sie die chinesische<br />
Firewall ausgetrickst haben und wie man mitmachen kann.<br />
<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>politik-digital.de:</b> <a href="http://www.picidae.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">picidae</a><br />
ist jetzt seit einer Woche online. Was gab es bislang für Reaktionen?
</p>
<p><b></b></p>
<p>
<b>Wachter und Jud:</b> Es gab schon wahnsinnig viele<br />
Rückmeldungen, die waren unglaublich positiv. Bis auf ein paar<br />
Programmierer, die sich in irgendwelche Animositäten verstrickt<br />
haben. Es gibt halt so ein paar Eitelkeiten: „Eigentlich hab<br />
ich es erfunden“, „Das gab’s doch schon“,<br />
„Das ist der völlig falsche Weg, das geht doch niemals“.<br />
Aber das ist wirklich marginal.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><b></b></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><b></b></p>
<p align="center">
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/images/cwachter_mjud.jpg" alt="Quelle: www.picidae.net" align="middle" height="270" width="360" /><i><br />
picidae-Entwickler Mathias Jud (links) und Christoph Wachter<span style="font-size: medium"><br />
</span> </i>
</p>
<p>
<b>Was entgegnen Sie denen?</b>
</p>
<p>
Es ist da und es funktioniert. (lacht)
</p>
<p>
<b>picidae wandelt HTML-Seiten in Bilder um, damit die maschinelle<br />
Internet-Zensur umgangen werden kann. Im Kern ist es ein Screenshot-Programm,<br />
das Links erkennt und Webadressen sowie Suchanfragen codiert: Ein<br />
Werkzeug gegen Zensur. Warum sagen Sie trotzdem: Wir sehen uns als<br />
nicht als Menschenrechtsaktivisten, sondern als Künstler?</b>
</p>
<p>
Wir kommen aus der bildenden Kunst und machen Projekte von dieser<br />
Seite her. Beim Kunstwerk gibt es eine Interpretationsoffenheit.<br />
Ich kann anhand eines Kunstwerks meine eigenen Ansichten gewinnen.<br />
Wir gehen einen Schritt weiter und fragen: Wie entstehen die eigenen<br />
Ansichten? Eine kleine Radikalisierung des Kunstbegriffs. Die Frage<br />
führt uns an die Grenzen der Wahrnehmung, an Grauzonen wie<br />
ein konkretes Verbot oder bewusste Ausblendungen. Deshalb ist es<br />
spannend zu fragen: Wer hat die Autorenschaft über meine eigene<br />
Sicht? Das ist natürlich von diesen Randgebieten aus besser<br />
sichtbar als aus der Mitte, wo wir immer nur das angucken, von dem<br />
wir denken, das ist das Richtige und Wahre. Wir als Künstler<br />
geben den Leuten ein Tool an die Hand, um die eigene Wahrnehmung<br />
zu befragen. Wie souverän bin ich in meiner Wahrnehmung?
</p>
<p>
<b>Das World Wide Web also nur eine Illusion?</b>
</p>
<p>
Natürlich ist eine Art von Vernetzung da, aber wir können<br />
uns über das Internet noch mal vernetzen, um noch etwas über<br />
das Medium herauszufinden. Dann wird picidae zu einem Werkzeug des<br />
Erkennens, das uns eine andere Perspektive auf das Internet ermöglicht.<br />
Es ist eine Abbildung des Internets an einem anderen Ort. Das ist<br />
schon alles. Es bringt nichts Neues an Inhalten, es macht nur sichtbar,<br />
was anderswo unsichtbar ist. Es ist später nicht mehr nachzuvollziehen,<br />
was man damit abgerufen hat und deshalb relativ unproblematisch.<br />
Es geht auch darum, dass man ein Tool kriegt, mit dem man plötzlich<br />
mal durch diese Mauer, diesen digitalen Vorhang gucken kann. Das<br />
ist ja eigentlich das Spannende. Auch von unserer Seite mal zu gucken,<br />
wann diese Filtersysteme überhaupt eingreifen. Darüber<br />
überhaupt nachzudenken, ist denke ich das größte<br />
Potenzial von picidae – neben dem konkreten Nutzen.
</p>
<p>
<b>Wie lange haben Sie an der Technik gefeilt? </b>
</p>
<p>
Wir haben im Frühjahr 2007 in Halle mit dem Projekt begonnen<br />
und der Frage: Wie kann man eigentlich eigene Ansichten generieren,<br />
wenn man abgeschnitten ist von ganz vielen anderen Positionen in<br />
der Welt? Auf die heutige Zeit übertragen ist das sicherlich<br />
das Internet und die eigene Position darin. So kam die Idee. Wir<br />
haben einige Wochen daran entwickelt, bis es geklappt hat. Wir haben<br />
das Tool aber nicht geschaffen, weil wir etwa die einzigen wären,<br />
die die technischen Feinheiten dazu haben. Wenn man sich fragt,<br />
wie man Zensur konkret umgehen kann, kommt man immer auf ganz andere<br />
technische Lösungen. Da überlegt man an Verschlüsselungen<br />
rum und wie man seine IP-Adresse möglichst schnell ändern<br />
kann. Dadurch, dass wir von der künstlerischen Seite kommen,<br />
die immer nach dem „Bild der Welt“ fragt, war das für<br />
uns der Weg, den wir genommen haben. Und deshalb ist es auch so<br />
ein einzigartiger Weg.
</p>
<p>
<b>Sie waren im März und April für drei Wochen in<br />
Shanghai und Peking, wo Sie picidae getestet haben. Blieb die Aktion<br />
erst mal geheim?</b>
</p>
<p>
Von dem Projekt hat niemand gewusst. Ich wäre ungern nach<br />
China gereist unter dem Motto: Wir kommen jetzt eure Firewall ausprobieren.<br />
Auch wenn es wirklich kein Hacking ist, was wir machen. Das Zensur-System<br />
dort wurde erst in den letzten Jahren aufgebaut. Und es wird immer<br />
stärker. 2006 wurde es noch einmal verschärft. Man muss<br />
sich jetzt ausweisen, wenn man in ein Internetcafé geht,<br />
dann wird man handschriftlich in Listen eingetragen. Die haben auch<br />
Aufseher, die rumgehen und vor allem Touristen überwachen.
</p>
<p>
<b>Ihnen ist trotzdem gelungen, ihr Programm auf dem Server<br />
in Zürich aufzurufen und von Peking aus brisante Webseiten<br />
anzusteuern. Sicher nicht ohne Risiko?</b>
</p>
<p>
Es ist ja nicht so, dass jeder einzelne Monitor eine Kamera hat,<br />
sondern der ganze Raum ist überwacht. In Peking hängen<br />
auch überall auf der Straße Videokameras rum. Wir haben<br />
ja nicht nur picidae verwendet, das wäre ja kein Problem gewesen.<br />
Wir wollten halt auch gucken, ob es wirklich zensiert ist und haben<br />
auch zensierte Seiten aufgerufen. Daran hatten sie, glaube ich,<br />
weniger Spaß. Da legt man schon mal verschiedene Seiten lahm.<br />
Es gibt einmal die einfachen Filter: Ruft man BBC und Wikipedia<br />
auf, kommt ein Timeout. Das waren auch die ersten Sachen, die wir<br />
wirklich merkten. Denn das sind Quellen, auf die wir oft zugreifen,<br />
um ganz banale Dinge nachzugucken, auch vor Ort über Shanhai<br />
und Peking. <br />
Und dann gibt es komplexere Filtersysteme, die Inhalte erkennen<br />
können. Da darf ein Wort nur ganz bestimmt vorkommen, sonst<br />
wird es gesperrt. Was dahinter steckt und wie das genau funktioniert,<br />
weiß natürlich niemand, außer den Programmierern.
</p>
<p>
<b>Gab es gefährliche Situationen? </b>
</p>
<p>
Gefährlich ist ein superschwieriger Terminus. Es ist ja nur<br />
ein Gefühl, was man hat, zumindest solange nichts passiert<br />
– und es ist ja nichts passiert. Deshalb ist schwer zu sagen,<br />
ob es gefährlich war oder nicht. Wir haben das Ganze auch dokumentiert.<br />
Das heißt: Abgesehen davon, dass wir sowieso schon super auffällig<br />
waren, waren wir auch noch mit der Videokamera unterwegs. Das gab<br />
schon immer Probleme. Wir waren jetzt nicht die beliebtesten Gäste.<br />
Beim Test der Seiten gab es auch verschiedene Wege, wie die Zensur<br />
griff: Einer ist, dass die IP-Adressen geblockt wurden. Das ist<br />
natürlich im Internetcafé schlecht…na ja, das<br />
ganze Café haben wir jetzt nie lahm gelegt. Aber dass dann<br />
keiner der hundert Leute mehr per Internet aus China rauskommt,<br />
ist da durchaus möglich.
</p>
<p>
<b>Für viele Chinesen ist das öffentliche Internetcafé<br />
der einzige Zugang zum Netz. Wird vom Regime bewusst gesteuert,<br />
dass es vergleichsweise wenig Heim-PCs gibt mit Online-Anschluss?</b>
</p>
<p>
Ja, das ist eine straffe Zensur, den Internetzugang nur über<br />
Internetcafés zur Verfügung zu stellen – die können<br />
kontrolliert werden. Und da hat man auch eine wirtschaftliche Sanktionsmöglichkeit,<br />
weil jeder Internetcafébetreiber natürlich gern ein<br />
Internetcafébetreiber bleiben möchte. Der Betreiber<br />
selbst hat schon ein Kontrollbedürfnis, dass nichts passiert,<br />
was ihm dann die Lizenz kostet.
</p>
<p>
<b>Was kann der Nutzer in Staaten wie China mit Ihrem Werkzeug<br />
konkret anfangen?</b>
</p>
<p>
Das Tolle an picidae ist, dass du eine Seite aufrufen kannst, ohne<br />
eine Verschlüsselungstechnologie zu benutzen oder ein Programm<br />
auf dem Rechner zu installieren. Das wäre im Internetcafé<br />
nicht möglich, weil die Sachen ja kontrolliert werden.
</p>
<p>
<b>Wie erfährt ein chinesischer Internetnutzer, dass<br />
und wo es dieses Werkzeug picidae gibt? Sie können ja schlecht<br />
Reklamezettel verteilen oder Werbekampagnen im Netz starten. </b>
</p>
<p>
Das Problem an der Zensur ist natürlich, dass man nicht nur<br />
nach Worten suchen, sondern auch ganze Seiten blocken kann. Wenn<br />
wir sagen würden, auf dieser Seite kann man auf picidae zugreifen,<br />
dann ist die natürlich einfach weg. Deshalb ist picidae ein<br />
Community-Projekt. Jeder kann sich diese Software herunterladen,<br />
kann sie sich installieren. Dann haben wir verlinkte Tags bzw. Zeichen<br />
gemacht – das sind Klammern mit einem kleinen „O“<br />
in der Mitte – die kann man sich auf seiner Seite irgendwohin<br />
machen. Und wenn man so durch das Netz surft und die Community entsprechend<br />
groß ist, trifft man irgendwann auf dieses Zeichen. Aber:<br />
Der Name des Links, der Name des Bildes und der Alt-Text des Bildes,<br />
dort darf nirgendwo ein Wort vorkommen, sonst ließe sich das<br />
schon wieder indizieren. Das ist die eine Ebene. Für den Fall,<br />
dass ein pici-Server gesperrt wird, haben wir noch ein zweites Tool<br />
gebaut. Das heißt pici-Proxy und funktioniert wie eine Umleitung<br />
zu einem anderen pici-Server. Das kann man sich ganz normal von<br />
unserer Homepage runterladen. Dadurch kann eine Art doppeltes Netz<br />
entstehen, in dem man sich Gedanken machen und Einblick gewinnen<br />
kann in den Internetzugang anderer Regionen. Das ist das Ideal.<br />
Aber es funktioniert auch ohne Netzwerk, etwa wenn sich ein Cyber-Dissident<br />
einen Server einrichtet, den er seinen Leuten kommuniziert. Hier<br />
in Deutschland sind schon ganz viele pici-Proxys entstanden und<br />
pici-Server sind am Entsehen. Und es gibt natürlich kein zentrales<br />
Server-Verzeichnis.
</p>
<p>
<b>Man geht davon aus, dass hinter der chinesischen Firewall<br />
etwa 30.000 Zensoren stecken. Befürchten Sie, in einigen Monaten<br />
oder Jahren können diese auch Bilder zensieren? </b>
</p>
<p>
Bilder zu erkennen und in Text umzuwandeln, kann heute jeder Scanner.<br />
Das Problem ist nur, dass in China alles ausgelegt ist auf Filtersysteme<br />
nach Worten. Die Datenmenge und die Art, wie mit diesen Daten umgegangen<br />
wird, hat einen ganz anderen Ansatz. Das ist wie wenn man sagt:<br />
Man kann das Meer entsalzen! Kann man. Aber wenn das in der Menge<br />
auftritt, ist es halt nicht mehr möglich. Die Chinesen müssten<br />
ganz umrüsten. Es ist dort eben alles darauf ausgelegt, dass<br />
es so funktioniert. Es ist die ausgefeilteste Zensur weltweit, aber<br />
es gibt auch wahnsinnig viele Internetnutzer. Man sagt, dass in<br />
China das Internet aufgrund der Zensur schon ziemlich langsam sei.<br />
Und das schon jetzt, mit der ganz einfachen Filtertechnologie, die<br />
– wie berichtet wird – noch wirklich nur ein Paket nach<br />
Text durchscannen kann. Um aber ein Bild durchscannen zu können,<br />
sind so viel mehr Schritte notwendig. Und das macht natürlich<br />
in 99,9 Prozent der Fälle null Sinn.
</p>
<p>
<b>Ihr Test zeigte auch, welche Seiten in Westeuropa gesperrt<br />
sind. Kein heimischer Internetnutzer fühlt sich normalerweise<br />
zensiert. </b>
</p>
<p>
In Deutschland hatte „Heise“ 2005 einen Link zu dem<br />
Programm „Any DVD“ gesetzt, diese Seite wurde per Gerichtsentscheid<br />
gesperrt. In der Folge wäre dann Heises Seite über den<br />
Provider gesperrt worden: Ein klarer Fall von Takedown! Oder Wikipedia<br />
wurde runtergenommen, als es einen Streit gab um Namensnennung.<br />
Diese Fälle werden aber nur bekannt, wenn es zu langen Prozessen<br />
kommt. Wenn allerdings nur irgendein Anwalt irgendwohin schreibt:<br />
&quot;Nehmt das sofort runter!&quot;: Wer erfährt das? Das<br />
ist ja das Unglaubliche. Und es gibt nirgendwo ein Recht darauf,<br />
Zugang zu allem zu haben. Manche Suchmaschinen zeigen sogar an,<br />
dass etwas von den Suchresultaten rausgenommen wurde. Wer aber was,<br />
wann, warum und auf wessen Verantwortung gelöscht hat, bleibt<br />
in der Regel im Dunkeln.
</p>
<p>
<b>Wo picidae auf einem Server liegt, umgeht es die Zensur<br />
in dieser Region. Dann wird man darüber auch Seiten erreichen<br />
können, die aufgrund fremdenfeindlicher Inhalte gesetzlich<br />
gesperrt wurden. </b>
</p>
<p>
Da muss dann die Selbstkontrolle greifen, der letzte Punkt in der<br />
Zensur. Dass in den USA der Begriff „Stormfront“ (rassistische<br />
Website in den USA, Anm. der Red.) rausgenommen wurde, kann man<br />
ganz richtig finden. Aber mit diesem Stormfront-Filter fiel auch<br />
ein gleichnamiger PC-Spielehersteller raus und ein Song von Billy<br />
Joel. Da fangen wir schon an abzuwägen und zu sagen: Okay,<br />
das geben wir jetzt mal alles ab und wenn dadurch etwas wegfällt,<br />
egal. Aber wie ist das mit dem Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_B%C3%BCssow" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Jürgen<br />
Büssow“</a>. Ich glaube, da würde einige Leute schon<br />
noch interessieren, was da rundherum noch rausgerissen wird. Etwas<br />
anderes ganz Bizarres: Man sagt, es ist völlig richtig, dass<br />
das Hakenkreuz gesperrt wird. Aber die Falun Gong, die in China<br />
verfolgt werden und dessen Suchwort dort sofort geblockt wird, wollen<br />
immer wieder aufmerksam machen auf die Menschenrechtssituation in<br />
China. Deren Zeichen ist das seitenverkehrte Hakenkreuz. Bei einer<br />
Demonstration mit Gerhard Schröder in München wollten<br />
die nur für ihre Rechte kämpfen, weil in China ihr Zeichen<br />
konfisziert wird. Aber hier konnten sie das nicht artikulieren,<br />
denn hier findet ja das Gleiche statt, aus anderen Gründen<br />
allerdings. Das ist ein Problem. Wenn wir anfangen, unsere Sprache<br />
zu beschneiden: Wie nutzen wir dann noch unsere Sprache und was<br />
fällt dann weg?
</p>
<p>
<b>picidae kann auch die Kindersicherung von Providern umgehen.<br />
So etwas spricht sich schnell rum auf dem Schulhof. Zuhause setzt<br />
sich das 12-jährige Kind allein an den PC und kann auf alles<br />
zugreifen. Ein berechtigter Vorwurf?</b>
</p>
<p>
Man setzt Kinder ja auch nicht vor den Fernseher, drückt ihnen<br />
die Fernbedienung in die Hand und sagt: „Mach mal.“<br />
Beim Computer sollte das genauso sein. Denn die Kinder wissen ganz<br />
schnell, wo man die Firewall abschaltet. Aber wenn ein Kind über<br />
picidae reingeht und irgendwas mit sexpics.com eingibt, dann hat<br />
das Kind ein Alter erreicht, wo der Kinderfilter am heimischen PC<br />
ohnehin zur Debatte steht. Die haben dann auch ein Interesse, genau<br />
das zu sehen. Es gab noch vor der Internetzeit die Kids, die hingen<br />
rum und haben Sexhotlines angerufen und wussten, wenn sie über<br />
die Frauennummer anrufen, ist es umsonst. Das ist ein Abenteuer<br />
und gehört vermutlich irgendwie dazu. Es gibt auch ganz viele<br />
andere Möglichkeiten, den Kinderfilter leicht ohne picidae<br />
zu umgehen. Wenn ein Kind das möchte, kriegt es das auch hin.<br />
Wenn man das als Erziehungsmaßnahme sieht, tut man auch gut<br />
daran, das Internet mit dem Kind gemeinsam anzuschauen. Aber irgendwann<br />
kommt der Moment, wo Selbstverantwortung gefragt ist. Das hat ja<br />
auch was von Erwachsenwerden und Medienkompetenz erlernen.
</p>
<p>
<b>Wird sich picidae weltweit verbreiten? </b>
</p>
<p>
Das ist eine Möglichkeit, wie sich picidae entwickelt, die<br />
optimale natürlich. Aber es gibt Ansätze da drin, die<br />
sind auch darüber hinaus bedeutend, wenn das so nichts wird.<br />
Wir umgehen die Zensur auf andere Art und Weise. Wir können<br />
mit dem Filtersystem glücklich sein, dass wir überhaupt<br />
eine andere Vorstellung vom Internet bekommen können. Das Internet<br />
ist nicht mehr das Gleiche, wenn man mal mit picidae rumgespielt<br />
hat. Wir müssen das alles vernetzen. Da muss nicht jede Universität<br />
noch ein neues Tool entwickeln, und dann sagen „Wir haben<br />
jetzt was erfunden, wir knacken die chinesische Firewall“,<br />
das ist Blödsinn. Wir müssen uns verlinken und wir müssen<br />
die Dinge zusammenbringen, denn sonst gewinnt die Zensur immer.</p>
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		<item>
		<title>Die Websozis</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht jeder Sozialdemokrat ist ein „Websozi“, aber jeder „Websozi“ ist ein Sozi. 1300 „gepflegte Anarchisten“ engagieren sich in diesem als „Selbsthilfegruppe Internet“ gegründeten Forum unabhängig von der Bundespartei im Internet – werkeln oft aber auch alleine vor sich hin. Ein Lagebild von Kerstin Hinrichsen-Dreyer.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder Sozialdemokrat ist ein „Websozi“, aber jeder „Websozi“ ist ein Sozi. 1300 „gepflegte Anarchisten“ engagieren sich in diesem als „Selbsthilfegruppe Internet“ gegründeten Forum unabhängig von der Bundespartei im Internet – werkeln oft aber auch alleine vor sich hin. Ein Lagebild von Kerstin Hinrichsen-Dreyer.<br />
<!--break--><br />
Weil das Thema „Internet und Sozialdemokrat“ etwas komplexer ist, neigt der typische „WebSozi“ zu einer gewissen Faltenfreiheit, was nichts anderes heißt, dass der Altersdurchschnitt etwas jünger ist als bei der Bundespartei. Dabei ist der gemeine „WebSozi“ ein ganz normaler Bürger: Das älteste Mitglied dieser Szene ist 75 Jahre alt, aber es gibt auch Studenten, Hausfrauen und Angestellte, die Mitglieder in <a href="http://www.websozis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Forum</a> sind. Sie alle versuchen den Tücken des Internets Herr bzw. Frau zu werden und ein SPD-Banner auf der Webseite da zu platzieren, wo es hingehört &#8211; von den Problemen mit Hackern, Scripts und XML-Prefix Kommentaren ganz zu schweigen.<br />
<strong>Von den Krabbelversuchen bis zum Laufenlernen</strong><br />
Ein maßgebliches Mitglied der „WebSozis“ ist Markus Hagge, 32 Jahre alt und von Beruf „Fachinformatiker Anwendungsentwicklungen“ und Hüter des SoziServers. Seit vier Jahren ist er bei den „WebSozis“ dabei, seit über zehn Jahren Mitglied der SPD. Und weil er ein ebenso freundlicher wie engagierter Mensch ist, auch stellvertretender Ortsvorsitzender<br />
in seinem Kreis in Lübeck-Dornbreite. Markus Hagge hat den Internetauftritt der „WebSozis“ von den ersten Krabbelversuchen bis zum Laufenlernen beobachtet und das Internetprojekt vor einigen Jahren mit an die Hand genommen.<br />
Die „WebSozis“ sind eine Privatinitiative, geboren aus der parteilichen Not, dass der Internetauftritt heutzutage zum guten Ton gehört, aber nicht jeder weiß, wie man denn<br />
reinkommt, um wirklich drin zu sein. Deshalb haben sich einige Sozialdemokraten im Januar 2002 zusammengeschlossen und eine „Selbsthilfegruppe Internet“ gegründet. Geplant war der Zusammenschluss als zusätzliches Angebot zum damals bereits existierenden Webmasterforum der SPD Nordrhein-Westfalen. Dabei sei ein wichtiger Aspekt der Wunsch gewesen, völlig unabhängig von irgendwelchen parteilichen Strukturen agieren zu können, so die Aussage des WebSozi-Kurzporträts.<br />
<strong>1300 „gepflegte Anarchisten“ als Mitglieder</strong><br />
Aus dem kleinen Häuflein Webmaster ist eine große Gruppe entstanden: mittlerweile hat das Forum 1300 Mitglieder. Damit jeder „WebSozi“ feststellen kann, wo denn der Internet-Kollege herkommt, mit dem er gerade über Computerprobleme gefachsimpelt hat, gibt es die WebSozi-Landkarte, eine „riesige Linkliste“ wie Markus Hagge sagt, auf der jeder SPD-Verband einmarkiert ist. Von dort aus kann man auf die Webseite des jeweiligen Kreisverbandes surfen, auch in der Schweiz und Österreich. Und wie die parteiliche<br />
Internetgeneration es mit dem Spaß hält, ist auf der WebSozis <a href="http://www.websozis.de/index.php?mod=content&amp;menu=27&amp;page_id=112&amp;__wsde=2a7113308207234cc5eea1308f4e6192" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jux-Seite</a> zu lesen.<br />
So amüsant und kuschelig das alles klingen mag, es gehe hier um ganz „ernsthafte ehrenamtliche Arbeit“, so Markus Hagge. Von der Bundes-SPD werde man nicht unterstützt, es gebe<br />
weder direkte noch finanzielle Unterstützung. Man werde mittlerweile vorab informiert, so zum Beispiel als das Layout der SPD gewechselt habe &#8211; aber das sei es auch gewesen. Die „WebSozis“ seien „gepflegte Anarchisten“, demokratische Formen wie man es im normalen Ortsverband kennt, gebe es nicht. Wenn über ein Thema abgestimmt werden müsse, dann werde ein Forum eröffnet, wo jeder seine Meinung schreiben kann. Am Ende werde gezählt, wie die Meinungstendenz aussieht.<br />
Auch Wahlkonzepte für Internetauftritte gäbe es nicht. Bei der letzten Wahl habe es ein recht erfolgreiches Blog gegeben, erzählt Markus Hagge, „aber das ist mangels Betreuung irgendwann eingeschlafen&#8221;. Den Blick auf die nächsten Wahl habe man bei den „WebSozis“ noch nicht geworfen.<br />
Kontakt zu anderen Parteien oder ähnlichen Organisationen gibt es laut Markus Hagge nicht. Zwar hat Markus Hagge „mal eine Zeit lang an der Schleswig-Holsteinischen Westküste gelebt und mit dem dortigen CDU-Mann gemeinsam an einem Internet-Auftritt gebastelt“, im Großen und Ganzen seien die „WebSozis“ aber eine „geschlossene Gesellschaft“. Diese öffnet sich dann in Zeiten des Wahlkampfes. Im Jahre 2005 wurde seitens der SPD verstärkt der Bundestagswahlkampf per Online-Kampagne geführt. Im Rahmen dessen sind natürlich auch die Webmaster verstärkt eingebunden gewesen, als es darum ging, eine einheitliche Linie im Internet-Auftritt herzustellen.<br />
So bleibt es wie es ist im Internet: eine Szene ganz in Zwiesprache mit sich, dem Bildschirm und irgendwann dem Händedruck eines Genossen, der zwar um die Wichtigkeit seines Webmasters weiß, ihn aber gar nicht unbedingt kennt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Teilnehmer im Video-Interview</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-teilnehmer-im-video-interview-3291/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 12:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin in August: eDemocracy- Konferenz 2007]]></category>
		<category><![CDATA[BerlinInAugust]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
(Interviews, 16. August 2007) Die eDemocracy-Konferenz brachte auch die erfahrensten Teilnehmer auf Ideen für neue Projekte. Welche Eindrücke sie mit nach Hause nehmen und was das Wichtigste für eine gelungene Online-Bürgerbeteiligung ist, beschreiben sieben Vordenker der digitalen Demokratie.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
(Interviews, 16. August 2007) Die eDemocracy-Konferenz brachte auch die erfahrensten Teilnehmer auf Ideen für neue Projekte. Welche Eindrücke sie mit nach Hause nehmen und was das Wichtigste für eine gelungene Online-Bürgerbeteiligung ist, beschreiben sieben Vordenker der digitalen Demokratie.<!--break--><b></b>
</p>
<p class="teaser">
<b>Tom Steinberg</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg von <a href="http://www.mysociety.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySociety.org</a><br />
organisierte die eDemocracy-Konferenz „Berlin in August“<br />
gemeinsam mit Christoph Dowe von <a href="http://www.politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a>,<br />
Christian Heise (<a href="http://www.e-politik.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-politk.de</a>,<br />
<a href="http://start.freifunk.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freifunk</a>)<br />
und Tobias Escher vom <a href="http://www.oii.ox.ac.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oxford<br />
Internet Institute</a>. Steinberg hat bereits zahlreiche Projekte<br />
zur Online-Beteiligung verwirklicht, darunter unter anderem ein<br />
<a href="http://petitions.pm.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petitionssystem</a> für<br />
den britischen Premierminister. Im Video-Interview erklärt<br />
er die Ziele der Konferenz und berichtet, was für ihn die größten<br />
Überraschungen waren.
</p>
<p>
<object height="313" width="380"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"></param><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/QnJClQ9/380x313/swf"></param><embed src="http://de.sevenload.com/pl/QnJClQ9/380x313/swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" flashvars="apiHost=api.sevenload.com" height="313" width="380"></embed></object><br />
<br />
Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/QnJClQ9/Interview-Tom-Steinberg">sevenload.com</a><br />
3 :01 Minuten. Interview in Englisch.
</p>
<p>
<b><br />
Lobke van der Meulen</b>
</p>
<p>
Lobke van der Meulen aus den Niederlanden arbeitet für Kennisland<br />
/ <a href="http://www.kennisland.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Knowledgeland</a>).<br />
Ein Projekt der Stiftung sind die <a href="http://www.digitalpioneers.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digital<br />
Pioneers</a>. Die digitalen Pioniere unterstützen Internet-Projekte<br />
nicht nur finanziell, sondern stehen den Machern auch beratend zur<br />
Seite. Im Video-Interview fordert Lobke van der Meulen: „Den<br />
Bürgern muss von Beginn an klar sein, was mit den Ergebnissen<br />
von ePartizipations-Projekten geschieht. Andernfalls nehmen sie<br />
nur einmal daran teil und denken sich dann: Das bringt nichts.“
</p>
<p>
<object height="313" width="380"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"></param><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/nkwP3Ct/380x313/swf"></param><embed src="http://de.sevenload.com/pl/nkwP3Ct/380x313/swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" flashvars="apiHost=api.sevenload.com" height="313" width="380"></embed></object><br />
<br />
Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/nkwP3Ct/Interview-Lobke-van-der-Meulen">sevenload.com</a><br />
2:58 Minuten. Interview in Englisch.
</p>
<p>
<b><br />
Rob McKinnon</b>
</p>
<p>
„Das Wichtigste bei einem eDemocracy-Projekt ist, es einfach<br />
zu machen Diesen Ansatz habe ich immer verfolgt: Sobald ich etwas<br />
fertig hatte, habe ich es online gestellt, so dass die Leute es<br />
gleich benutzen und Feedback geben konnten.“ Das sagt Rob<br />
McKinnon aus Neuseeland im Video-Interview. McKinnon hat das MySociety-Projekt<br />
<a href="http://theyworkforyou.co.nz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TheyWorkForYou</a><br />
für das neuseeländische Parlament übernommen. Mit<br />
der Website möchte er zeigen, welche Themen das Parlament aktuell<br />
beschäftigten.
</p>
<p>
<object height="313" width="380"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"></param><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/8emcDdx/380x313/swf"></param><embed src="http://de.sevenload.com/pl/8emcDdx/380x313/swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" flashvars="apiHost=api.sevenload.com" height="313" width="380"></embed></object><br />
<br />
Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/8emcDdx/Interview-Rob-McKinnon">sevenload.com</a><br />
1:42 Minuten. Interview in Englisch.
</p>
<p>
<b><br />
Guglielmo Celata </b>
</p>
<p>
Guglielmo Celata aus Italien stellte auf der eDemocracy-Konferenz<br />
gleich zwei Projekte vor: Mit „<a href="http://www.democraziaelettronica.it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">democrazia<br />
elettronica partecipazione pubblica</a>“ (depp) entwickelt<br />
er Online-Formate, über die sich die Bürger direkt beteiligen<br />
können. Über die Website <a href="http://www.openpolis.it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">openpolis.it</a><br />
möchte er in Zukunft über Politiker und italienische Politik<br />
informieren. Im Video-Interview beschreibt er, was für gute<br />
eDemokcracy-Projekte notwendig ist: „Ein gutes eDemocracy-Projekt<br />
sollte natürlich versuchen, so viele Nutzer wie möglich<br />
anzuziehen. Wichtig ist aber auch, Online-Projekte mit demokratischen<br />
Mitteln in Verbindung zu setzen, die bereits offline, im wirklichen<br />
Leben, existieren.“
</p>
<p>
<object height="313" width="380"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"></param><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/MNCP6rs/380x313/swf"></param><embed src="http://de.sevenload.com/pl/MNCP6rs/380x313/swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" flashvars="apiHost=api.sevenload.com" height="313" width="380"></embed></object><br />
<br />
Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/MNCP6rs/Interview-Guglielmo-Celata">sevenload.com</a><br />
2:42 Minuten. Interview in Englisch.
</p>
<p>
<b><br />
Christoforos Korakas </b>
</p>
<p>
„Ein gutes eDemocracy-Projekt braucht eine kritische Masse<br />
an Menschen, die sich beteiligen. Kleine Pilot-Projekte sind ohne<br />
Frage wichtig. Aber wir sind jetzt in einer Phase, in der wir starke<br />
Beteiligung brauchen.“ Das ist die Meinung von Christoforos<br />
Korakas aus Griechenland. Mit der Nichtregierungsorganisation <a href="http://www.access2democracy.org/a2d/content/en/index.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">access2democracy<br />
</a> entwickelt er derzeit ein Online-Beteiligungsprojekt für<br />
griechische Kommunen. Das soll den Bürgern helfen, mit lokalen<br />
Regierungen zusammenzuarbeiten.
</p>
<p>
<object height="313" width="380"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"></param><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/Yigj3k8/380x313/swf"></param><embed src="http://de.sevenload.com/pl/Yigj3k8/380x313/swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" flashvars="apiHost=api.sevenload.com" height="313" width="380"></embed></object><br />
<br />
Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/Yigj3k8/Interview-Christoforos-Korakas">sevenload.com</a><br />
2:28 Minuten. Interview in Englisch.
</p>
<p>
<b><br />
Adrian Moraru</b>
</p>
<p>
Adrian Moraru arbeitet für den rumänischen Thinktank<br />
„<a href="http://www.ipp.ro/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institute for<br />
Public Policy</a>“. Im Videointerview berichtet er, welchen<br />
Schwierigkeiten er bei dem Versuch begegnet, eDemocracy-Projekte<br />
in Rumänien zu verwirklichen: „Das Problem mit eDemocracy<br />
in Rumänien ist, dass die Behörden erst einmal mit der<br />
entsprechenden Hardware ausgerüstet werden müssen. Zudem<br />
müssen wir die Beamten schulen: Fast der Hälfte von ihnen<br />
fehlten grundlegende Erfahrungen mit Computern.“
</p>
<p>
<object height="313" width="380"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"></param><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/sh2bdwR/380x313/swf"></param><embed src="http://de.sevenload.com/pl/sh2bdwR/380x313/swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" flashvars="apiHost=api.sevenload.com" height="313" width="380"></embed></object><br />
<br />
Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/sh2bdwR/Interview-Adrian-Moraru">sevenload.com</a><br />
3:18 Minuten. Interview in Englisch.
</p>
<p>
<b><br />
Arend Zwaneveld:</b>
</p>
<p>
„eDemocracy-Projekte brauchen eine gute Verbindung mit klassischen<br />
Medien, damit Leute, die sich jetzt nicht mit eGovernment und eDemocracy<br />
beschäftigen, auch davon hören. So bekommt man die richtige<br />
Masse.“ Arend Zwanefeld aus den Niederlanden plant eine Website,<br />
über die Bürger ihren Politiker direkt eine E-Mail schreiben<br />
können. Zum Vorbild hat er sich dafür TheyWorkForYou von<br />
MySociety genommen. Im Video-Interview spricht er über sein<br />
Projekt.
</p>
<p>
<object height="313" width="380"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"></param><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/ZjYGRSv/380x313/swf"></param><embed src="http://de.sevenload.com/pl/ZjYGRSv/380x313/swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" flashvars="apiHost=api.sevenload.com" height="313" width="380"></embed></object><br />
<br />
Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/ZjYGRSv/Interview-Arend-Zwaneveld">sevenload.com</a><br />
1:46 Minuten</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Linkliste der besten eDemocracy-Projekte</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/linkliste-der-besten-edemocracy-projekte-3281/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/linkliste-der-besten-edemocracy-projekte-3281/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin in August: eDemocracy- Konferenz 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[BerlinInAugust]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/linkliste-der-besten-edemocracy-projekte-3281/</guid>

					<description><![CDATA[<p class="taser">
(Linkliste) Es gibt weltweit spannende Internetseiten, die sich mit eDemocracy beschäftigen. Hier eine Auswahl von Projekten, welche die eDemocracy-Macher empfehlen. Eine kommentierte Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="taser">
(Linkliste) Es gibt weltweit spannende Internetseiten, die sich mit eDemocracy beschäftigen. Hier eine Auswahl von Projekten, welche die eDemocracy-Macher empfehlen. Eine kommentierte Linkliste.<!--break--><b></b>
</p>
<p class="taser">
<b>Markus Beckedahl:<br />
</b><a href="http://www.befreite-dokumente.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
www.befreite-dokumente.de<br />
</a>Sammelt und veröffentlicht online sämtliche Akten<br />
der Informationsfreiheitsgesetze der Länder und des Bundes.<br />
Erspart Bürgern unnötige Kosten, die entstehen können,<br />
wenn diese von ihrem Recht Gebrauch machen, Auskünfte bei Behörden<br />
zu erfragen.<br />
Die Webseite ist ein Gemeinschaftsprojekt des Chaos Computer Club<br />
e.V. (CCC) und des Vereins zur Förderung des öffentlichen<br />
bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V (FoeBuD) und ist somit<br />
unabhängig von offiziellen Behörden.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/lobby_innen.jpg" height="439" width="380" /><br />
<i>Empfang in Erich Honeckers ehemaligem Vorzimmer</i>
</p>
<p>
<b></p>
<p>Christoforos Korakas:</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.californiaspeaks.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.californiaspeaks.org</a><br />
Eine Initiative, die es Tausenden Kaliforniern am 11. August ermöglicht<br />
hat, online an verschiedenen Plätzen über die Debatte<br />
um die geplante Gesundheitsreform mit zu diskutieren. Darunter auch<br />
der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger.
</p>
<p>
<a href="http://www.scorecard.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.scorecard.org</a><br />
Die amerikanischen Staatsbürger haben ein Recht zu wissen,<br />
welche giftigen Chemikalien in ihrer Umwelt freigesetzt werden.<br />
Verschiedene Suchfunktionen ermöglichen es den US-Bürgern<br />
genau herauszufinden, welcher Konzern, wo und wie viel Giftstoffe<br />
produziert.
</p>
<p>
<br />
<b>Rob McKinnon:</b>
</p>
<p>
<a href="http://twitter.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.twitter.com</a><br />
Twitter.com – das ist ein soziales Web-Netzwerk. Die registrierten<br />
User beantworten schreiben tagtäglich auf der Website.. Via<br />
SMS, Instant Messaging (IM) oder Really Simple Syndication (RSS)<br />
schreiben sie sich gegenseitig, womit sie zu einem bestimmten Zeitpunkt<br />
gerade beschäftigt sind. Ob die Informationen allen Usern oder<br />
nur ausgewählten Freunden zur Verfügung stehen, entscheidet<br />
der Absender.
</p>
<p>
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Parliamentary_informatics" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://en.wikipedia.org/wiki/Parliamentary_informatics</a><br />
Diese Wikipedia-Seite bietet einen guten Überblick mit einer<br />
weltweiten Liste von Webseiten. Nichts besonderes auf den ersten<br />
Blick. Interessanterweise handelt es sich jedoch bei den Links zumeist<br />
um eDemocracy-Projekte, die für die User über die tägliche<br />
Arbeit der jeweiligen Parlamente und der Abgeordneten online berichten.
</p>
<p>
<br />
<b>Lobke van der Meulen:</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.politix.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.politix.nl</a><br />
Seit 2006 online zeigt politix.nl, wie die politischen Parteien<br />
im niederländischen Parlament, über Gesetzesentwürfe<br />
und ähnliche politische Vorschläge abstimmen. Jede Woche,<br />
nach den Abstimmungen im Parlament, werden die Ergebnisse erneuert.<br />
siehe auch: <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/sgerdesmeier_Interview_politix_070809.shtml">Interview<br />
mit Josta de Hoog von politix.nl</a>
</p>
<p>
<a href="http://www.150volksvertegenwoordigers.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.150volksvertegenwoordigers.nl</a><br />
Auf dieser Seite erhält man verschiedene Informationen über<br />
die 150 Abgeordneten des niederländischen Parlaments. Darüber<br />
hinaus gibt es Interviews mit jedem einzelnen Abgeordneten.
</p>
<p>
<br />
<b>Adrian Moraru:</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.opensecrets.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.opensecrets.org</a><br />
Opensecrets.org ermöglicht es, Spenden an US-amerikanische<br />
Politiker zu ihren Gebern zurück zu verfolgen. Mit Hilfe zahlreicher<br />
Statistiken ist es außerdem möglich darzustellen, welche<br />
Interessengruppe welchem Politiker welche Summe gespendet hat. Somit<br />
wird die Transparenz, besonders in Wahlkämpfen, deutlich erhöht.<br />
Opensecrets.org hat bereits zahlreiche Auszeichnungen verliehen<br />
bekommen.
</p>
<p>
<br />
<b>Richard Pope:</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.planningalerts.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.planningalerts.com</a><br />
Die britische Seite Planningalerts.com verschickt an die Benutzer<br />
E-Mails über Anträge von Bürgern an die Regierung,<br />
um in ihrer Gemeinde Baumaßnahmen durchführen zu dürfen.<br />
Dabei werden nur Anträge in einem bestimmten Umkreis des jeweiligen<br />
Wohnortes der Benutzer angezeigt. Die Seite erleichtert somit die<br />
Konzentration von Bürgerinteressen.
</p>
<p>
<a href="http://www.undemocracy.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.undemocracy.com</a><br />
Veröffentlicht Abschriften der Sitzungen der Vollversammlung<br />
und des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Das Archiv reicht<br />
dreizehn Jahre zurück und enthält alle Abstimmungen und<br />
Resolutionen, darunter auch diejenigen, gegen die ein Veto eingelegt<br />
worden war. Mit Hilfe spezieller Funktionen ist es außerdem<br />
möglich, das Abstimmungsverhalten einzelner Staaten hervorzuheben.
</p>
<p>
<a href="http://www.vote-smart.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.vote-smart.org</a><br />
Das US-amerikanische „Project Vote Smart“ hat ein „Selbstverteidigungssystem“<br />
für Wähler entwickelt, um diese mit den notwendigen Mitteln<br />
auszustatten, Politiker unabhängig beurteilen zu können.<br />
Das Projekt bietet neben biographischen Informationen über<br />
die Kandidaten und Amtsträger auch eine Übersicht über<br />
deren Standpunkte, Wahlergebnisse und deren Bewertung durch Interessengruppen<br />
an.
</p>
<p>
<b>Tom Steinberg:</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.intelligentgiving.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.intelligentgiving.com</a><br />
Kleines, gemeinnütziges Unternehmen in London, welches sich<br />
mit seiner Webseite dafür einsetzt, dass gemeinnützige<br />
Spenden von Bürgern und Unternehmen sinnvoll und sicher eingesetzt<br />
werden. Die Betreiber haben sowohl einen journalistischen als auch<br />
wissenschaftlichen Hintergrund und arbeiten unabhängig von<br />
Regierung oder Wohltätigkeitsorganisationen.
</p>
<p>
<a href="http://www.maplight.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.maplight.org</a><br />
Beleuchtet den Zusammenhang von Parteispenden und politischem Handeln.<br />
Richtet sich gegen die Praxis von Politikern, politische Entscheidungen<br />
zugunsten von<br />
großzügigen Wahlkampfspendern zu treffen. Beschränkt<br />
sich auf den US-Bundesstaat Kalifornien und den amerikanischen Kongress.
</p>
<p><a href="http://www.headstar.com/site/scripts/events_info.php?eventID=15" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.headstar.com</a><br />
Kalender für wichtige Veranstaltungen und Kongresse zum Thema<br />
e-Democracy. Konzentriert sich auf die jährliche Konferenz<br />
„e-democracy 07“, die am 8. November dieses Jahres in<br />
England stattfinden wird und im Vereinigten Königreich als<br />
die größte ihrer Art gilt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projekte der internationalen eDemokraten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/projekte-der-internationalen-edemokraten-3282/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/projekte-der-internationalen-edemokraten-3282/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin in August: eDemocracy- Konferenz 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[BerlinInAugust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
(Linkliste 16. August 2007) In Berlin trafen sich die kreativsten Köpfe der internationalen eDemocracy-Szene zum ersten Austausch dieser Art. Die Praktiker diskutierten ihre Ideen und entwickelten gemeinsame eDemocracy-Konzepte für die Zukunft. Wir stellen die Teilnehmer und ihre Projekte in den Heimatländern vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
(Linkliste 16. August 2007) In Berlin trafen sich die kreativsten Köpfe der internationalen eDemocracy-Szene zum ersten Austausch dieser Art. Die Praktiker diskutierten ihre Ideen und entwickelten gemeinsame eDemocracy-Konzepte für die Zukunft. Wir stellen die Teilnehmer und ihre Projekte in den Heimatländern vor.<!--break--><b></b>
</p>
<p>
<b>Markus Beckedahl<br />
</b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/markus_beckedahl2.jpg" align="left" height="80" width="120" />Gründer<br />
und Geschäftsführer von <a href="http://www.newthinking-communications.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„newthinking communications“</a>. Diese Agentur versteht sich als Online-Dienstleister<br />
und entwickelt Webseiten, Online-Campaigning und Social-Software.<br />
Des Weiteren betreibt Beckedahl einen eigenen Weblog – <a href="http://www.newthinking-communications.de/agentur/wer/netzpolitik.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzpolitik.org</a>.<br />
Dort schreibt er über politische, kulturelle, technische und<br />
gesellschaftliche Themen auf dem Weg in die Wissensgesellschaft.
</p>
<p><b></b></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<br />
<b>Guglielmo Celata</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/G_Celata.jpg" align="left" height="80" width="120" />Arbeitet<br />
für eine <a href="http://www.democraziaelettronica.it/index.php?Itemid=1&amp;option=com_content" target="_blank" rel="noopener noreferrer">parteiunabhängige Online-Informationsplattform</a> in Rom. Im Auftrag der Regierung<br />
arbeiten er und seine Kollegen im Bereich eParticipation. Celata<br />
ist außerdem Mitstreiter von <a href="http://www.openpolis.it/wiki/index.php/Home_Page" target="_blank" rel="noopener noreferrer">openpolis.it</a>,<br />
einer Online-Plattform, auf der sich User über die italienische<br />
Politik austauschen können. Zurzeit stellen die Macher, Biografien,<br />
Tätigkeitsbereiche und Wahlverhalten von mehr als 150.000 italienischen<br />
Politiker online.
</p>
<p align="left">
<br />
<b>Christoph Dowe </b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/christoph_dowe.jpg" align="left" height="80" width="120" />Geschäftsführer<br />
von <a href="http://www.politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a>.<br />
Politik-digital.de ist Teil von <a href="http://www.poldi.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pol-di.net</a><br />
und dokumentiert/ analysiert mit Hilfe zahlreicher Experten aus<br />
Politik, Wissenschaft und Multimedia den fortschreitenden Einfluss<br />
von New Media und digitaler Vernetzung auf die Politik. Neben Chats<br />
führt politik-digital.de unter anderem <a href="http://www.politik-digital.de/studie/index.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studien</a><br />
zum Thema Politik und neue Medien durch.
</p>
<p align="left">
<b><br />
Christian Heise</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/christianheise_bypope.jpg" align="left" height="80" width="120" />Studiert<br />
Politikwissenschaft an der Universität Potsdam und ist Mitarbeiter<br />
bei <a href="http://www.politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a><br />
und <a href="http://www.e-politik.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">/e-politik.de/</a>.<br />
Zusätzlich berät Heise mittelständische Unternehmen<br />
bei ihrer IT-Strategie und engagiert sich für freie Netze.<br />
Zuletzt erschien von ihm eine <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/US2008/cheise_wahlkampf_Linkliste_070809.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linkliste</a><br />
zur US-Präsidentschaftswahl 2008 bei politik-digital.de.
</p>
<p>
<br />
<b>Christoforus Korakas</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/ChristoforosKorakas.jpg" align="left" height="80" width="120" />Engagiert<br />
sich als Projektmanager für die Nichtregierungsorganisation<br />
<a href="http://www.access2democracy.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„access2democracy“</a>,<br />
deren Ziel es ist, eDemocracy-Projekte auf globaler Ebene zu unterstützen.<br />
Außerdem ist Korakas Experte für die Themen eVote/eDemocracy<br />
des griechischen <a href="http://www.cti.gr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Research Academic<br />
Computer Technology Institute“</a>. Sein besonderes Interesse<br />
gilt der Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft auf<br />
kommunalen Ebene.
</p>
<p>
<br />
<b>Dimitrij Kulik</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/Dimitri_Kulick.jpg" align="left" height="80" width="120" />Hat<br />
Politikwissenschaft in Vilnius und Berlin studiert. Zur Zeit arbeitet<br />
er im <a href="http://www.zum.lt/min/index.cfm?langparam=EN" target="_blank" rel="noopener noreferrer">litauischen Landwirtschaftsministerium</a>. Er entwickelt dort ein eGovernment-Konzept.<br />
Sein Hauptanliegen ist, die litauische Gesellschaft für eDemocracy<br />
zu interessieren und so die teilweise mangelnde Kommunikation zwischen<br />
Bürgern und Politikern zu verbessern, etwa wenn es um die Bebauung<br />
freier Räume in der Hauptstadt Vilnius geht.
</p>
<p>
<br />
<b>Rob McKinnon</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/Rob_Mackinnon.jpg" align="left" height="80" width="120" />Freiberuflicher<br />
Programmierer sowie Schöpfer der neuseeländischen Internetseite<br />
<a href="http://theyworkforyou.co.nz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„theyworkforyou“</a>.<br />
Ähnlich wie in Großbritannien wird auch die Arbeit der<br />
neuseeländischen Parlamentarier für die Öffentlichkeit<br />
transparent gemacht. Zudem arbeitet McKinnon, der in London lebt,<br />
für das britische Parlament.
</p>
<p>
<br />
<b>Silver Meikar </b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/silver_meikar.jpg" align="left" height="80" width="118" />Abgeordneter<br />
im estnischen Parlament (<a href="http://www.riigikogu.ee/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Riigikogu</a>).<br />
Der ehemalige Geschäftsführer einer Internetfirma und<br />
studierte Wirtschaftswissenschaftler ist Mitglied im Ausschuss für<br />
auswärtige Beziehungen des Ostseestaates. In der Außenpolitik<br />
gilt sein besonderes Interesse der Stärkung der Opposition<br />
in Weißrussland via eDemocracy.
</p>
<p>
<br />
<b>Lobke van der Meulen</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/Lobke_vdMeulen.jpg" align="left" height="80" width="120" />Arbeitet<br />
im Bildungsbereich für das niederländische Forschungsinstitut<br />
<a href="http://www.kennisland.nl/en/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Knowledgeland</a><br />
(KL). Diese in Amsterdam ansässige, unabhängige „Denkfabrik“<br />
hat sich zum Ziel gesetzt, die Wissensgesellschaft in Holland voranzutreiben.<br />
Darüber hinaus organisiert sie für das niederländischen<br />
Innenministerium ein eParticipation-Projekt.
</p>
<p>
<br />
<b>Adrian Moraru</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/adrian_moraru.jpg" align="left" height="80" width="120" />Arbeitet<br />
am <a href="http://www.ipp.ro/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Insitut für Public Policy“</a> in der rumänischen Hauptstadt Bukarest.<br />
Er ist sowohl auf nationaler, als auch auf lokaler Ebene an eDemocracy-Projekten<br />
beteiligt. Unter anderem half er mit, eine umfangreiche Datenbank<br />
aller rumänischen Parlamentsabgeordneten samt deren Wahlverhalten,<br />
Anwesenheit im Parlament und Kontaktdaten zu erstellen.
</p>
<p>
<b><br />
Richard Pope</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/Richard.jpg" align="left" height="80" width="120" />Der<br />
Brite hat nicht nur ein eigenens Weblog, namens <a href="http://www.memespring.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„memespring“</a>.<br />
Er ist überdies Mitbegründer der englischen Webseite <a href="http://www.farmsubsidy.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„farmsubsidy.org“</a>.<br />
Dort wird für die User transparent gemacht, welcher EU-Staat<br />
in welcher Höhe Agrarsubventionen aus Brüssel bekommt.
</p>
<p>
<br />
<b>Dr. Jan Schmidt</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/jan_schmidt.jpg" align="left" height="80" width="120" />Ist<br />
stellvertretender Leiter der <a href="http://www.fonk-bamberg.de/?page_id=7" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Forschungsstelle Neue Kommunikation“</a> (FoNK) an der Universität Bamberg.<br />
Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im Bereich “Social<br />
Software”. So beschäftigt er sich unter anderem mit onlinebasierten<br />
Anwendungen im Bereich Identitäts-,Beziehungs-und Informationsmanagement.<br />
Er betreibt zudem den so genannten <a href="http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Bamblog“</a>.<br />
2006 führte Schmidt eine <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/blogger/jschmidtBlogger-Studie060214.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Befragung</a><br />
über die Nutzung von Weblogs durch.
</p>
<p>
<br />
<b>Tom Steinberg </b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/tom_steinberg.jpg" align="left" height="80" width="120" />Kommt<br />
aus London und ist Gründer und Direktor der Internetplattform<br />
<a href="http://www.mysociety.org/moin.cgi/TomSteinberg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mysociety.org</a>.<br />
Mysociety.org betreibt mehrere eDemocracy-Webseiten in Großbritannien,<br />
so unter anderem <a href="http://www.mysociety.org/moin.cgi/WriteToThem" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WriteToThem.com</a><br />
oder <a href="http://www.mysociety.org/moin.cgi/TheyWorkForYou" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TheyWorkForYou.com</a>.<br />
Sein aktuelles Online-Projekt heißt <a href="http://www.fixmystreet.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„fixmystreet.com“</a><br />
und soll die gesellschaftliche Diskussion in England zu neuem Leben<br />
erwecken.
</p>
<p>
<b><br />
Matthias Trénel</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/matthias_trenel.jpg" align="left" height="79" width="120" />Hat<br />
Psychologie studiert und ist ausgebildeter Moderator und Verhaltenstrainer.<br />
Er arbeitet für <a href="http://www.zebralog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„zebralog.org“</a>,<br />
eine Online-Agentur, die versucht, Politiker und Bürger durch<br />
Online-Dialoge zusammenzubringen. Unter anderem hat zebralog.org<br />
die offizielle Online-Petitionsseite des Deutschen Bundestags untersucht<br />
und ausgewertet. Kürzlich konzipierte zebralog.org einen Online-Dialog<br />
über die Nachnutzung des Berliner Flughafens Tempelhof.
</p>
<p>
<b>Arend Zwaneveld</b><br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/images/Berlininaugust/Arend_zwanefeld.jpg" align="left" height="80" width="120" />Der<br />
Niederländer ist Mitbegründer und Vizepräsident des<br />
Online-Projekts <a href="http://www.primaries.nl/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„The New Voting Foundation“</a>. Die Stiftung nutzt moderne Technologien,<br />
um die holländische Demokratie transparenter zu machen und<br />
mehr Menschen für Politik zu interessieren. So ermöglichten<br />
es Zwaneveld und seine Mitstreiter, dass Wähler in Holland<br />
2006 erstmals per SMS ihre Stimme abgeben konnten. Zuvor wurden<br />
von allen 450 Kandidaten persönliche Online-Profile erstellt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Berlin in August: eDemocracy- Konferenz 2007</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mhenschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[BerlinInAugust]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			</item>
		<item>
		<title>Kritik an grüner Schnüffel-Schäuble-Kampagne in der Blogosphäre</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/kritik-an-gruener-schnueffel-schaeuble-kampagne-in-der-blogosphaere-2334/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 16:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Durchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/1418-Buendnisgruene-erleichtern-Schaeuble-das-Computerschnueffeln-mit-Ironie-Update.html">Schnüffel-Schäuble-Kampagne der Grünen</a>, die derzeit in den Blogs kontrovers diskutiert wird, war der zweite Streich der Berliner Agentur M&#38;C Saatchi. Dies bestätigte ein Sprecher der Werbeagentur, die sich vor kurzem gegen weitere Agenturen bei den Grünen durchsetzte.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/1418-Buendnisgruene-erleichtern-Schaeuble-das-Computerschnueffeln-mit-Ironie-Update.html">Schnüffel-Schäuble-Kampagne der Grünen</a>, die derzeit in den Blogs kontrovers diskutiert wird, war der zweite Streich der Berliner Agentur M&amp;C Saatchi. Dies bestätigte ein Sprecher der Werbeagentur, die sich vor kurzem gegen weitere Agenturen bei den Grünen durchsetzte.<br />
<!--break--><br />
In der Blogosphäre regt sich derzeit Unmut, dass man sich eine Exe-Datei herunterladen soll, um ein Zeichen gegen die geplante Online-Durchsuchung und Vorratsdatenspeicherung zu setzen. Exe-Programmdateien eignen sich hervorragend, um darin Spionagesoftware wie den vom Innenministerium angedachten Bundestrojaner zu verstecken. Führt man die Grünen-Datei aus, wandert eine naserümpfender Animation von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble über den Bildschirm und der Slogan &quot;Hier wird nicht geschnüffelt&quot; leuchtet auf.<br />
<img decoding="async" src="/metablocker/uploads/Schnueffel-schaeuble.jpg" align="left" border="0" height="254" hspace="5" width="377" /><br />
Die Reaktionen aus Blogs reichen von Verweisen auf die <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=742">Zustimmung der Grünen</a> beim Maßnahmenkatalog von Otto Schily, über <a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2007/07/20/mit-flash-gegen-schnuffel-schauble/">&quot;nach dem Bundestrojaner jetzt der Grünentrojaner ;-)&quot;</a> bis hin zu <a href="http://edufuture.de/2007/07/20/lustige-reaktion-auf-bundestrojaner/">&quot;sehr amüsant&quot;.</a><br />
Kritisiert wird häufig der Download der Exe-Datei. Die gibt es zwar für Mac und PC, lässt aber die Nutzer von offener Open-Source-Software außen vor. Für Open-Source-Aktivisten ist das in etwa so, als zwänge man die Grünenmitglieder zum Kochen mit Walfleisch.<br />
Die Grünen wiederum wollen die Aktion mit der potenziell gefährlichen Exe-Datei ironisch gemeint haben, wie ein Zusatz auf der <a href="http://www.schnueffel-schaeuble.de">Schnüffel-Schäuble-Seite</a> zeigt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Feedback, Feedback, Feedback und an die Wähler denken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/feedback_feedback_feedback_und_an_die_wahler_denken-2275/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/feedback_feedback_feedback_und_an_die_wahler_denken-2275/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2007 13:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogkarneval]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/feedback_feedback_feedback_und_an_die_wahler_denken-2275/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
Dies ist ein Beitrag der politik-digital.de-Redaktion zum ersten <a href="http://www.onezblog.de/item/2007/06/politischer-blog-karneval-bisher-eingereichte-artikel/">politischen Blogkarneval</a>.
Manchmal scheint es, als hätten Politiker Angst vor ihren Wählern. Speziell im Internet verbreiten Politiker ihre Botschaften in eine Richtung: „von oben“ an die Bürger. Eine Diskussion lassen sie nicht zu.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Dies ist ein Beitrag der politik-digital.de-Redaktion zum ersten <a href="http://www.onezblog.de/item/2007/06/politischer-blog-karneval-bisher-eingereichte-artikel/">politischen Blogkarneval</a>.<br />
Manchmal scheint es, als hätten Politiker Angst vor ihren Wählern. Speziell im Internet verbreiten Politiker ihre Botschaften in eine Richtung: „von oben“ an die Bürger. Eine Diskussion lassen sie nicht zu.<br />
<!--break--><br />
Unter den wenigen Politiker-Blogs gibt es kaum welche mit Kommentarfunktion. Reaktionen auf den Videopodcast des Hamburger Senats oder <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/sgievert_merkelpodcast_070608.shtml">Angela Merkels wöchentliche Internetansprache</a> darf der Wähler <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/1214-Reaktionen-auf-Hamburger-Polit-Podcast-per-E-Mail,-Telefon-oder-Brief.html">„per E-Mail, Telefon oder Brief“</a> mitteilen – auf jeden Fall so, dass kein anderer mitkriegt, was an Feedback kommt.
</p>
<p>
 <img decoding="async" src="http://www.spiegelfechter.com/img/button_klein.gif" />
</p>
<p>
Dabei sitzen in den Staatskanzleien und im Bundespresseamt Mitarbeiter, die den ganzen Tag Bürgeranfragen beantworten und weiterleiten. Selbst wenn die Politik kein Forum für verfassungsfeindliche oder pöbelnde Kommentatoren bieten will: Moderierte Leserstimmen wären möglich. Und vielleicht müsste man so doppelte Fragen nur einmal beantworten. 
</p>
<p>
Warum läuft also gerade die politische Kommunikation im Internet mit weniger Feedback ab als bei einer Podiumsdiskussion oder einer Parteiversammlung?<br />
Die Politiker igeln sich ein, weil sie mitbekommen, dass den „Menschen da draußen“ ihre Entscheidungen nicht passen. Aber allen recht machen können sie es auch nicht, dafür sind die Interessen zu unterschiedlich. Die Kommunikation zu verweigern, ist aber der falsche Weg.<br />
Dabei bietet das Internet zahlreiche Möglichkeiten für Politiker, mehr Offenheit zu zeigen: . Abgeordnete könnten sich beispielsweise nach den Sitzungen ein Stunde Zeit nehmen, um mit ihrem Wahlkreis <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/index.shtml">zu chatten</a> (wie der Grünen-Abgeordnete Reinhard Bütikofer vorgeschlagen hat), Parteien könnten Programmdiskussions-Wikis zu ihren Parteitagen aufsetzen und die Ergebnisse dort <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/1332-E-Partizipation-Mitclicken-und-im-Parteien-Nirvana-untergehen.html">ernst nehmen</a>.
</p>
<p>
Und wenn Parteien die Mitglieder weglaufen oder wegsterben, lassen sich im Internet wie z.B. auf MySpace prima Spenden sammeln.<br />
Denn die Leuten wenden sich verdrossen von der Politik ab, weil sie sich nicht mehr ernst genommen fühlen. Nicht, weil sie kein Interesse an Politik haben. In Computerspielforen diskutieren Teenager fundiert und kontrovers über ein Killerspielverbot , am Arbeitsplatz ist das Rauchverbot Thema und beim Stammtisch wird auch nicht nur über Fußball gesprochen.
</p>
<p>
Auch die angeblich unpolitischen Nichtwähler haben durchaus eine Meinung zum politischen Tagesgeschehen  und debattieren in Online-Foren wie <a href="http://www.ich-gehe-nicht-hin.de">ich-gehe-nicht-hin.de</a>.<br />
Politische Großereignisse wie der G8-Gipfel in Heiligendamm zeigen ebenfalls, dass das politische Interesse der Bürger vorhanden ist.  Über 18.000 Demonstranten zelteten im Protestcamp, mobilisiert nicht zuletzt über die Webauftritte globalisierungskritischer Organisationen wie Attac. Das Internet wurde zum Ort der Live-Berichterstattung: G8-Gegner <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkampagnen/index.shtml#g8_2007">protestierten im Netz</a> und <a href="http://www.gipfelblog.de">Journalisten bloggten</a> über die Ereignisse rund um den Zaun.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mobilisierung durch Multimedia</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mobilisierung-durch-multimedia-3268/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/mobilisierung-durch-multimedia-3268/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 13:18:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[G8-Protest jenseits des Zauns]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[G8-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/mobilisierung-durch-multimedia-3268/</guid>

					<description><![CDATA[Die Aktivisten setzen im Vorfeld des G8-Gipfels vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm auf Webvideos und gemeinsame Webseiten. Zum Demonstrieren trifft sich die Linke vor dem Zaun,
zur Vorbereitung im Internet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktivisten setzen im Vorfeld des G8-Gipfels vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm auf Webvideos und gemeinsame Webseiten. Zum Demonstrieren trifft sich die Linke vor dem Zaun,<br />
zur Vorbereitung im Internet.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der Trend im Online-Aktivismus geht zum Video: Globalisierungs-kritiker<br />
entdecken das Medium Film, um gegen den G8 Gipfel 2007 zu mobilisieren.<br />
Mit der Digitalkamera wollen die Gipfelgegner auch die Ereignisse<br />
im mecklenburgischen Seebad Heiligendamm festhalten, wenn hier vom<br />
6. bis zum 8. Juni die Vertreter der mächtigsten Wirtschaftsnationen<br />
tagen. Bei der Protest-Planung im Internet ist die deutsche Linke<br />
neuerdings weniger zersplittert als in den Jahren zuvor. Zusammenschlüsse<br />
unterschiedlichster linker Gruppen bündeln mit ihren Websites<br />
die Aktionen.
</p>
<p class="fett">
<b>Kleinvieh macht auch Videos</b>
</p>
<p>
Auf verschiedenen Online-Portalen veröffentlichen die Aktivisten<br />
ihre Filme. „G8 – was geht mich das an?“ fragt<br />
das „Netzwerk der Videoaktivisten“ Passanten auf der<br />
Straße, im Clip „Kleinvieh“ geht es einer Ruine<br />
nahe Heilgendamm an den Kragen, mit Farbe und Pinsel. Die Filme<br />
dazu gibt es auf der eigens zum G8-Gipfel eingerichteten Website<br />
<a href="http://www.g8-tv.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">G8-TV.org</a>. Die<br />
Mitglieder des Netzwerks berichten über Veranstaltungen im<br />
Vorfeld der Konferenz, von Demonstrationen wie in Berlin Kreuzberg<br />
nach den polizeilichen Durchsuchungen linker Einrichtungen. Vom<br />
2. bis 8. Juni soll täglich eine halbstündige Nachrichtensendung<br />
das Geschehen in Heiligendamm zusammenfassen. Gedreht wird auf deutsch<br />
und auf englisch, mit Untertiteln in Englisch, Französisch,<br />
Spanisch und Russisch.
</p>
<p>
Anfänger holen sich Tipps und Tricks zum Erstellen eines Protestfilms<br />
auf dem „<a href="http://www.nadir.org/nadir/initiativ/videoactivism/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webportal<br />
Videoaktivismus</a>“ von Nadir, einer Vereinigung antifaschistischer<br />
und anarchistischer Gruppen. Hier erfahren angehende Protest-Filmer<br />
zudem, wie sie ihre Clips nach dem Dreh erfolgreich im Internet<br />
verbreiten. Auch die bekannte Videoplattform YouTube haben die Gipfelgegner<br />
für sich entdeckt. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac<br />
hat <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rsKryWZ69bM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a><br />
zwei Clips online.
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<p class="fett">
<b>Massenblockaden online verabreden</b>
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Statt auf vereinzelte Aktionen und verstreute Websites setzen die<br />
Protestler auf Massenbewegung und übergreifende Online-Auftritte.<br />
Beim Zusammenschluss „<a href="http://www.block-g8.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Block<br />
G8</a>“ etwa machen Umweltschützer, Kirchenverbände,<br />
Antifaschisten und radikale Linke mit, insgesamt 124 Bewegungen<br />
unterstützen die Kampagne. Ziel von „Block G8“<br />
ist ein „neues, gemeinsames Konzept“ für eine alte<br />
Protestform &#8211; die Blockade der Zufahrtswege nach Heiligendamm. Zur<br />
Blockade vor dem Zaun ruft „Block G8“ online auf: Die<br />
Nutzer können auf der Internetpräsenz einen Appell unterschreiben<br />
und so ihre Unterstützung ausdrücken.
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Wer nach Heiligendamm will oder zu einer Großdemonstration<br />
am 7. Juni in Rostock, kann über <a href="http://www.heiligendamm2007.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heiligendamm2007.de</a><br />
Bustickets buchen. Hinter der Demo steht ein ähnlich breites<br />
Bündnis wie hinter Block G8.
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Ein Zusammenschluss aus 40 Nichtregierungsorganisationen (NGOs)<br />
macht ebenfalls im Netz gegen G8 mobil. Die <a href="http://www.g8-germany.info/deutsch/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NGO<br />
G8 Plattform</a> versteht sich als Planungsbasis für alle Veranstaltungen<br />
zum Gipfel und bietet den Nutzern ausführliche Terminübersichten<br />
und Linklisten.
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<p class="fett">
<b>Feedback Fehlanzeige</b>
</p>
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Die Vorbereitung auf die Proteste geschieht im Netz &#8211; die Möglichkeiten<br />
des Mitmach-Internets Web 2.0 und die Online-Einbindung der Nutzer<br />
reizen die Web-Auftritte der Globalisierungsgegner aber nicht aus.<br />
Sich online zu beteiligen, ist für die alternative Berichterstattung<br />
möglich: Die Videoportale geben jedem die Möglichkeit,<br />
sich als „Graswurzeljournalist“ zu betätigen, als<br />
subjektiver Bürgerreporter direkt aus dem Geschehen. Dagegen<br />
gehen die Rückkanäle der Websites, die Aktionen vorbereiten,<br />
selten über Online-Unterschriftenlisten und Mailinglisten hinaus.<br />
Kai Schulze, verantwortlich für die Attac Kampagnenseite „Keine<br />
Macht für G8“, führt dies auf fehlendes Personal<br />
zurück: „Die Technik ist zwar vorhanden, aber es ist<br />
noch keiner da, der sich dahinter klemmt.“</p>
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