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	<title>NGO &#8211; politik-digital</title>
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	<title>NGO &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wie Apps die Welt verändern wollen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 09:49:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[New York Civil Liberties Union]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht: Apps, die das tägliche Leben beeinflussen? Ob Straßenkarten, Restaurant-Kritiken oder Fahrplanauskünfte &#8211; Apps sind moderne Helferlein. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wie-apps-die-welt-veraendern-wollen/6794795074_579ee82486_b/" rel="attachment wp-att-119690"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-119690" alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/6794795074_579ee82486_b-e1343723831424.jpg" width="630" height="418" /></a><br />
Wer kennt sie nicht: Apps, die das tägliche Leben beeinflussen? Ob Straßenkarten, Restaurant-Kritiken oder Fahrplanauskünfte &#8211; Apps sind moderne Helferlein. Doch können sie auch etwas verändern? Wenn man ehrlich ist, sollen sie unser Leben vor allem bequemer machen. politik-digital.de hat sich vier Apps angeschaut, die das Prädikat „weltverbessernd“ verdient haben. Denn auch Weltverbesserer nutzen Smartphones.</p>
<p><strong>Alles in einem: Cause.it verbindet Freiwillige, Organisationen und Geschäfte</strong></p>
<p>Nicht die Verbesserung der Welt, aber die Verbesserung des Gemeinschaftslebens in Kommunen verspricht die neue App <a title="Cause.it" href="http://cause.it/">&#8220;Cause.it&#8221;</a>. Damit sollen Wohltäter Rabatte bei lokalen Händlern bekommen, wenn sie freiwillig ihre Zeit oder Social Media-Konten für gemeinnützige Organisationen “spenden“. Eine Win-Win-Win-Situation, da nicht nur die NGOs davon profitieren, sondern auch Geschäfte, die neue Kunden gewinnen, und außerdem Freiwillige, die mit ihren Aktionen Gutes tun können. Der Grundgedanke, der hinter der Entwicklung dieser App steckt, ist die Zusammenführung von Freiwilligen, gemeinnützigen Organisationen und kleinen Geschäften zur Verbesserung der Gemeinschaft lokaler Gemeinden.</p>
<p>Nutzer von &#8220;Cause.it&#8221; können zwischen zwei Handlungen unterscheiden: zum einen &#8220;say cause&#8221;, womit sie zum Beispiel über eine gemeinnützige Organisation twittern sollen und zum anderen &#8220;do cause&#8221;, womit sie beispielsweise Bäume pflanzen oder Essen aus Supermärkten abholen und gemeinnützigen Organisation bringen können. Mit beiden Aktivitäten lassen sich Punkte sammeln, die der Freiwillige dann nutzen kann, um Rabatte bei lokalen Händlern zu erhalten.</p>
<p><strong>UNICEF: Schuldeneintreibung für einen guten Zweck</strong></p>
<p>Wer kennt das nicht? Man leiht einem Freund oder Kollegen kleinere Geldbeträge, weil er gerade kein Bargeld dabei hat. Eine freundschaftliche Geste, die nicht selten in Vergessenheit gerät. Die App <a title="Repay for Good" href="http://www.unicef.de/presse/2011/repay-for-good/">&#8220;Repay for Good&#8221;</a>, die vergangenes Jahr von UNICEF-Deutschland veröffentlicht wurde, will genau das verhindern, allerdings nicht zum Wohl des Gläubigers, sondern fürs Gemeinwohl.</p>
<p>Denn diese Mini-Schulden, die viele vergessen, können in einigen Teilen der Welt eine große Hilfe bedeuten. &#8220;Repay for Good&#8221; bittet nämlich den Schuldner per SMS oder E-Mail, das ausstehende Geld direkt an UNICEF zu spenden. Der Gläubiger kann mit der App im Vorfeld sogar aussuchen, welches UNICEF-Projekt mit dem Geld unterstützt werden soll. Eine gute Alternative, um Schulden einzutreiben. So können sich in Zukunft nicht nur Mini-Gläubiger, sondern auch Mini-Schuldner bei Rückzahlungen gut fühlen.</p>
<p>[youtube http://www.youtube.com/watch?v=q4cHiI_QE0s&amp;feature=player_embedded#!;w=630&amp;h=340]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bürgerrechtler-App: Stop &amp; Frisk Watch </strong></p>
<p>Das ist Bürgerrechtsüberwachung 2.0: Die App <a title="Stop and Frisk Watch" href="http://www.nyclu.org/app">&#8220;Stop &amp; Frisk Watch&#8221;</a> der NGO New York Civil Liberties Union (NYCL) soll Polizeikontrollen überwachen und so rechtswidrige oder rassistische Überprüfungen verhindern beziehungsweise dokumentieren. Bisher nur in New York City verfügbar, soll die Überwachungs-App dazu dienen, polizeiliche Kontrollmaßnahmen flächendeckend zu dokumentieren und andere Nutzer warnen, wenn eine Kontrolle im Gange ist.</p>
<p>Die App besteht aus drei primären Funktionen: 1. Durch das Filmen wird der Vorgang dokumentiert und nach Beendigung automatisch ans NYCL geschickt, 2. Nutzer werden mithilfe der App vor Polizeikontrollen gewarnt, 3. Berichterstattung von Polizeiinteraktionen. Dazu besitzt die App einen &#8220;Kenne deine Rechte&#8221;- Bereich, in dem die Bürger sich über ihre Rechte informieren können, wenn sie mit der Polizei konfrontiert werden.</p>
<p>Die Bürgerrechtler-App &#8220;Stop &amp; Frisk Watch&#8221; könnte für Aufsehen sorgen, denn in den USA werden immer noch viele Bürger Opfer rechtswidriger Kontrollen. Insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund sind davon betroffen. Ein neues Mittel, um auf diese Rechtswidrigkeit zu reagieren.</p>
<p><strong>Charity Miles: Gutes tun beim Training</strong></p>
<p>Immer mehr Menschen begeistern sich für den Laufsport. Man hat den Eindruck, dass mittlerweile jede kleinere Stadt einen Marathon-Lauf ausrichtet. Wenn man schon tagtäglich die Kilometer zählt, warum nicht für einen guten Zweck? Die App <a title="Charity Miles" href="http://www.charitymiles.org/">&#8220;Charity Miles&#8221;</a> will das nun ermöglichen. Athleten wie Hobby-Läufer können in den USA mit der App 25 Cent pro Meile für neun verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen(z.B. Feeding America oder Autism Speaks) &#8220;erlaufen&#8221;. Auch Radfahrer können sich beteiligen, bekommen aber nur 10 Cent pro Meile.</p>
<p>Die erlaufenen Beträge zahlen verschiedene amerikanische Unternehmen an die Organisationen. Damit wird man als Läufer nicht nur zum Wohltäter, sondern die Unternehmen können auf besondere Weise mit den Konsumenten in Verbindung treten. Hilfsbereitschaft funktioniert mit &#8220;Charity Miles&#8221; auch sportlich.</p>
<p>Die Apps zeigen, dass neue Wohltätigkeitskonzepte durchaus Erfolg versprechen. Insbesondere die junge Generation wird damit angesprochen. Aufpassen muss man ein wenig bei den Apps, die massiv von Unternehmen unterstützt werden. Natürlich kann man zum Beispiel mit &#8220;Charity Miles&#8221; etwas Gutes tun, allerdings stehen die Kundengewinnung und das Prestige der spendenden Firma dabei im Vordergrund. Nichtsdestotrotz zeigt die Kreativität der Entwickler das enorme Potential von Apps &#8211; auch im Bereich der Gemeinnützigkeit.</p>
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		<title>Transparenz für alle(s)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 12:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mehr e-Demokratie wagen]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Robert McKinnon]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Macht des Netzes kann Politik transparenter machen – und damit auch demokratischer. Diese Bemühungen dürften aber nicht an der politischen Pforte stehen bleiben, fordert NGO-Aktivist Rob McKinnon auf einer Veranstaltung von politik-digital.de. Auch Großkonzerne, Lobbyisten und Journalisten sollten in ihren Aktivitäten stärker von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
<br />
<center>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Macht des Netzes kann Politik transparenter machen – und damit auch demokratischer. Diese Bemühungen dürften aber nicht an der politischen Pforte stehen bleiben, fordert NGO-Aktivist Rob McKinnon auf einer Veranstaltung von politik-digital.de. Auch Großkonzerne, Lobbyisten und Journalisten sollten in ihren Aktivitäten stärker von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.<br />
<center><br />
<object width="300" height="250" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7233187&amp;server=vimeo.com&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed width="300" height="250" type="application/x-shockwave-flash" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7233187&amp;server=vimeo.com&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></center>&nbsp;</p>
<p>Gerhard Schröder macht es, Horst Teltschik macht es, Joschka Fischer macht es auch: Wenn Politiker keine Politik mehr gestalten, nutzen sie oft die gesammelten Kontakte und gesponnenen Netzwerke für ihre weitere berufliche Laufbahn. Schröders Aktivitäten beim russischen Energieriesen Gazprom oder Fischers Beratungstätigkeit für RWE <a title="theyworkforyou.co.nz" href="http://www.theyworkforyou.co.nz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="TheyWorkForYou.co.nz" src="/wp-content/uploads/tehyworkforyou.jpg" alt="TheyWorkForYou.co.nz" width="145" height="107" align="left" hspace="5" vspace="5" /></a>werden in der Öffentlichkeit oft kritisch bewertet, sind aber nüchtern betrachtet eine konsequente Weiterführung der eigenen Expertenlaufbahn. Gerade deswegen fordert der neuseeländische Transparenz-Aktivist Rob McKinnon, Gründer von <a title="theyworkforyou.co.nz" href="http://www.theyworkforyou.co.nz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TheyWorkForYou</a>, diese kontinuierliche Vermengung von politischen und wirtschaftlichen Sphären stärker zu beleuchten und sich nicht nur auf die parlamentarische Arena zu konzentrieren.</p>
<p>Die Karriere des früheren britischen Premierministers Tony Blair sei laut McKinnon ein perfektes Beispiel dafür, wie sich die Interessen von Politik und Wirtschaft in einer Person manifestieren können. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik arbeitete Blair zuerst als Sondergesandter des Nahost-Quartetts, lehrte an der Yale School of Management und gründete schließlich seine eigene Lobby-Beratungsfirma. Nun kann jeder – mit entsprechendem finanziellen Hintergrund – Blairs politische Kontakte für eigene wirtschaftlichen Zwecke buchen.</p>
<p><strong>Das Parlament im Fokus</strong></p>
<p>Die internationalen Bemühungen von Nichtregierungsorganisationen, politisches Handeln ein wenig transparenter zu machen, haben sich mittlerweile zu festen Konstanten in liberalen Demokratien entwickelt: <a title="govtrack.us" href="http://www.govtrack.us/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GovTrack.us</a> in den USA, TheyWorkForYou in <a title="www.theyworkforyou.com/" href="http://www.theyworkforyou.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Großbritannien</a> und <a title="theyworkforyou.co.nz" href="http://theyworkforyou.co.nz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neuseeland</a>, <a title="openaustralia.org" href="http://www.openaustralia.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenAustralia.org</a>, <a title="kildarestreet.com" href="http://www.kildarestreet.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KildareStreet</a> in Irland, <a title="parlamento.openpolis.it" href="http://parlamento.openpolis.it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenParlamento</a> in Italien und nicht zuletzt der deutsche <a title="abgeordnetenwatch.de" href="http://www.abgeordnetenwatch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abgeordnetenwatch</a>. Der traditionelle Blick ist dabei jedoch fast immer auf politische Parteien, die Arbeit von Abgeordneten oder deren Spendenpraktiken gerichtet.</p>
<p>&#8220;Wir sollten uns mit unseren Projekten nicht nur auf Parlamente beschränken, sondern das Netzwerk von Machtressourcen als Ganzes wahrnehmen&#8221;, fordert daher McKinnon im Rahmen der e-Demokratie Konferenz &#8220;<a title="BerlinInOctober 2009" href="http://berlininoctober.e-demokratie.org/index.php?title=Main_Page" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BerlinInOctober 2009</a>&#8220;. Die &#8220;landscape of power&#8221; (Landschaft der Macht), wie er die verschiedenen Verbindungen von einflussreichen Organisationen und Institutionen nennt, profitiert in großem Maße von Menschen wie Blair oder Schröder.</p>
<p><strong>Transparenz abseits der demokratischen Entscheidungszentren</strong></p>
<p>Ansatzweise formieren sich bereits Transparenz-Aktivisten, die sich auf einflussreiche Konzerne, Organisationen oder Netzwerke abseits der Parlamente spezialisieren. <a title="freerisk.org" href="http://freerisk.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freerisk.org</a> zum Beispiel versucht sich auf dem amerikanischen Kreditratingmarkt zu positionieren. Das Ziel der Initiatoren ist es, eine Art Wikipedia für Kreditranking zu schaffen,<a title="freerisk.org" href="http://freerisk.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="freerisk.org" src="/wp-content/uploads/freerisk.jpg" alt="freerisk.org" width="150" height="114" align="right" hspace="5" vspace="5" /></a> um so den monopolisierten Markt in den USA mit unabhängigen Analysen versorgen zu können.</p>
<p>Das britische Projekt <a title="whoslobbying.com" href="http://whoslobbying.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WhosLobbying.com</a> will offen legen, welcher Politiker in die (Lobby-)Wirtschaft wechselt – und umgekehrt. Momentan lebt das Projekt allein von einem regen Twitter-Austausch, in Kürze soll aber auch die zugehörige Seite online gehen. In Deutschland veröffentlicht <a title="lobbycontrol.de" href="http://www.lobbycontrol.de/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lobbycontrol</a> schon seit 2007 Jahresberichte, die Machtstrukturen und Einflussbereiche von Lobbygruppen für die Öffentlichkeit wahrnehmbar gestalten wollen.</p>
<p>Nicht zuletzt wird auch die Medienbranche, in liberalen Demokratien als die vierte Macht im Staate angesehen, von Nichtregierungsorganisationen beobachtet. Das Projekt <a title="journalisted.com" href="http://www.journalisted.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">journalisted.com</a> zum Beispiel listet sämtliche Artikel von ausgesuchten Journalisten und versucht ein ganzheitliches Spiegelbild der beobachteten Medienvertreter abzubilden. Der Sinn ist, politische oder wirtschaftliche Nähe von Journalisten offen zu legen.</p>
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		<title>Wie Greenpeace und Co. das Internet nutzen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<title>Der Bundestag erforscht die netzbasierte Kommunikation</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<title>Bürgergesellschaft im Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Bin ich schon drin oder nicht?“ Der Autor des Ratgebers „Virtuelle Netze nutzen lernen“ Christoph Dowe, Geschäftsführer pol-di.net beantwortet diese Frage und stellt den Ratgeber für Inititiven und NGOs vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Bin ich schon drin oder nicht?“ Der Autor des Ratgebers „Virtuelle Netze nutzen lernen“ Christoph Dowe, Geschäftsführer pol-di.net beantwortet diese Frage und stellt den Ratgeber für Inititiven und NGOs vor.<!--break--></p>
<p>Ein Internet-Ratgeber für kleine und mittlere Organisationen und Nichtregierungsorganisationen? Ist das nicht fast so etwas wie ein Widerspruch, wie ein anachronistisches oder gar freches Angebot? Schließlich sind es doch gerade solche Organisationen, die das Internet seit Jahren sehr erfolgreich, innovativ und aktivierend nutzen. Hunderttausende Globalisierungs- oder Kriegsgegner gingen inzwischen, ausschließlich über das Netz organisiert, auf die Straße. Tausende von Protestmails überschwemmten politische Akteure aus allen Lagern, vom Gemeinderat bis hin zum Weißen Haus. Unterschriftensammlungen &#8211; auch zu abseitigen Themen &#8211; bringen zehntausende Menschen dazu, ihren Namen im Internet unter ein gemeinsames Dokument zu setzen. Positive Beispiele gibt es massenhaft. Tatsächlich entstand das Netz zum Kommunizieren, und nicht, wie man heute manchmal glauben mag, um Dinge zu verkaufen. Damit entspricht das Internet der Netzwerkstruktur vieler kleiner Grassroot-Organisationen, Bürgerinitiativen oder ideeller Zusammenschlüsse.</p>
<p>                    <strong>Defizite bei Internetauftritten kleinerer Organisationen</strong><br />
                    <br />Die Analyse ist richtig und falsch. Tatsächlich haben gerade Nichtregierungsorganisationen (NRO) früh, schnell und innovativ das Netz für ihre Zwecke entdeckt. Bei genauerem Hinsehen jedoch zeigt sich: Hauptsächlich große Organisationen und solche mit junger Mitgliederstruktur nutzen das Internet verlässlich vorbildlich. Natürlich besitzen Amnesty International, Attac oder Greenpeace hervorragende Auftritte – sie haben entweder das Geld oder das Personal (oder beides) um hochgradig professionell zu sein, um Agenturen marktgerecht zu bezahlen oder um eine Armada von Freiwilligen zu mobilisieren. Aber ein Großteil des Bürgerengagements findet nach wie vor nicht in Massenorganisationen statt, sondern in lokal und thematisch begrenzten Zusammenschlüssen aktiver Bürger. Diese verfügen eher selten über eine ausgereifte und gut ausgestattete Struktur. Das Internet setzen sie dabei aus Scheu oder Nichtwissen eher zurückhaltend für die Arbeit ein. Den Internetauftritten kleinerer Organisationen mangelt es oftmals an klaren Vorstellungen und Zielsetzungen. </p>
<p>                    <strong>Ratgeber für den effizienten Internetauftritt</strong><br />
                    <br />An die Aktivisten dieser kleineren und mittelgroßen Organisationen richtet sich der neue Ratgeber, der von der Stiftung Mitarbeit in Zusammenarbeit mit pol-di.net e.V. /politik-digital.de im Juli 2003 veröffentlicht wurde. Auf 66 Seiten sollen gerade diejenigen Mitstreiter kleiner und mittelgroßer Organisationen angesprochen werden, die sich der Bedeutung des neuen Mediums zwar bewusst sind, sich ansonsten aber eher hilflos gegenüber den neuen Aufgaben fühlen, selbst, wenn vielleicht bereits ein Internetauftritt besteht. Verkürzt werden soll mit dem Ratgeber der Schritt zwischen „Da müssten wir eigentlich mal aktiv werden“ zu „Das packen wir jetzt an!“</p>
<p>Der Ratgeber setzt da an, wo jede Überlegung starten sollte: Ist ein Internetauftritt für meine Organisation sinnvoll? Das Internet als Hilfsmittel taugt ja nicht für jede Organisation, und eine realistische Einschätzung ist nötig, um entscheiden zu können, ob tatsächlich die Mühen den späteren Nutzen lohnen. Wie kann z.B. gerade eine kleine oder mittelgroße, meist nur semi-professionell strukturierte Organisation von den Neuen Medien profitieren? Weitere Kapitel sind den eigenen und fremden Erwartungen an eine Website gewidmet und versuchen, eine Hilfestellung bei der Definition der Zielgruppe zu geben. Der Hauptteil widmet sich den nötigen Schritten, um einen erfolgreichen Netzauftritt zu planen: Aus dem Inhalt:<br />
                    <br />&#8211; Wer sollte einen Internetauftritt planen?<br />
                    <br />&#8211; Woraus besteht ein Redaktionskonzept?<br />
                    <br />&#8211; Ist Design wirklich so wichtig?<br />
                    <br />&#8211; Standard-Anwendungen, Innovative Anwendungen, Killer Applikationen<br />
                    <br />&#8211; Welche rechtlichen Fragen sind wichtig?<br />
                    <br />&#8211; Welche technischen Grundlagen sind nicht vermeidbar?<br />
                    <br />&#8211; Warum braucht jede Seite Marketing?</p>
<p>Ergänzt wird der Ratgeber zudem durch Hinweise für den Umgang mit Agenturen, ein Glossar und eine Checkliste für die wichtigsten ersten Schritte.</p>
<p>Der Ratgeber versteht sich als erste Annäherung an das Thema. Am Ende der Lektüre sollen sich die Leser gerüstet fühlen, die wichtigsten Entscheidungen bei der Erstellung oder Neuerarbeitung einer Internetsite zu fällen und Mitstreiter zu beraten.<br />
                    </p>
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		<title>Öffentlichkeitsarbeit, Kampagne, Online-Kampagne, Website, Ratgeber, Bürgergesellschaft, NGO, Bürgerinitiative</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neuer Ratgeber der Stiftung Mitarbeit und pol-di.net e.V. erschienen: Der stellvertretende Geschäftsführer der Stiftung Mitarbeit Hanns-Jörg Sippel erläutert die Problemstellungen für Initiativen und NGOs auf dem Weg zu einem erfolgreichen Internet-Auftritt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neuer Ratgeber der Stiftung Mitarbeit und pol-di.net e.V. erschienen: Der stellvertretende Geschäftsführer der Stiftung Mitarbeit Hanns-Jörg Sippel erläutert die Problemstellungen für Initiativen und NGOs auf dem Weg zu einem erfolgreichen Internet-Auftritt.<!--break--></p>
<p>Als Mitte der 90er Jahre das Internet am Beginn seiner massenhaften Nutzung stand, verbanden sich mit den neuen Kommunikationstechnologien gerade auch für die Demokratisierung der Gesellschaft die Verheißung völlig neuer Möglichkeiten und Chancen. Ein weltumspannender Raum ohne Zensur, demokratisierte Bürger/innen, die per Mausklick wichtige gesellschaftliche und politische Entscheidungen mitbestimmen, neue Formen der Kommunikation, der demokratischen Beteiligung und Beratung. Prophezeit wurde gar eine »schöne neue Welt«, in der sich jenseits räumlicher und zeitlicher Beschränkungen gesellschaftliche Utopien verwirklichen lassen.</p>
<p>                    <strong>Utopie und Wirklichkeit</strong><br />
                    <br />Die euphorischen Verheißungen sind bekanntlich nicht Wirklichkeit geworden. Spätestens mit dem Ende des Internetbooms und dem Börsencrash wird auch das demokratische Potential des Internet nüchterner betrachtet, die Grenzen des Netzes sind allenthalben kritisch in den Blick geraten. Heute glaubt niemand mehr, allein die interaktiven Möglichkeiten des Netzes – jeder »Informationsempfänger« kann selbst auch »Sender« sein – reichten aus, um aus einer »Zuschauerdemokratie« eine lebendige Bürgergesellschaft zu machen.</p>
<p>                    <strong>Internet als demokratisches und bürgernahes Medium</strong><br />
                    <br />Geblieben ist die Vision einer Informationsgesellschaft, in der nicht die Wirtschaft, Wissenschaft und große Medienunternehmen im Vordergrund stehen, sondern die sich frei und ungehindert informierenden und mit anderen kommunizierenden Bürger/innen. In dieser Bürgergesellschaft geht die Initiative von unten, von den Bürger/innen aus, die sich die besonderen Eigenschaften des Netzes zu nutze machen und im Internet den demokratischen Umgang mit Informationen etablieren und einüben. Und tatsächlich haben sich neue Formen des demokratischen Dialogs zwischen Bürger/innen und politischen Institutionen wie auch innerhalb der Bürgergesellschaft entwickelt. Erste Erfahrungen zeigen, dass das Internet insbesondere die lokale politische Kommunikation intensivieren kann und neue Formen globaler Kommunikation ermöglicht. So ist das Internet mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten zu einem wichtigen politischen Werkzeug für weltweit koordinierte politische Kampagnen geworden. Es haben sich neue internetspezifische Kampagnen- und Protest-Formen entwickelt, um netzinterne oder -externe gesellschaftspolitische Themen durchzusetzen.</p>
<p>                    <strong>Vernetzung und politische Aktivierung</strong><br />
                    <br />So begannen sich Ende der 90er Jahre verstärkt Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen wie auch Globalisierungskritiker zu organisieren und ihren Protest auf globaler Ebene zu koordinieren. Zugute kam ihnen dabei, dass es mit Hilfe des Internets – durch die weltweite Vernetzung mit Partnern und Informationsquellen – leicht ist, Kampagnen mit globaler Reichweite durchzuführen. Was früher großen Organisationen vorbehalten war, ist heute selbst kleinen Aktivistengruppen möglich. Es entstehen politische Aktionsgemeinschaften, die durch den virtuosen Einsatz alter und neuer Medien eine effektive, globale Vernetzung und politische Aktivierung erreichen. Die Do-It-Yourself-Medien wie Mailboxen, Internet-Mailinglisten, Newsgroups, Websites, Streaming-Technologien schaffen alternative Öffentlichkeiten und Gemeinschaften, sind vergleichsweise preiswert zu realisieren und relativ frei zugänglich. Zum Symbol für die Kraft eines auf diese Weise organisierten weltweiten Protestes wurde die 3. Konferenz der World Trade Organisation (WTO) Ende 1999 in Seattle. Tausende von Protestierenden reisten in einer großen Mobilisierungswelle aus aller Welt an, um gegen die Wirtschaftspolitik der WTO zu protestieren.</p>
<p>                    <strong>Netzwerkförderung durch „Wegweiser Bürgergesellschaft“</strong><br />
                    <br />Neben diesen spektakulären und medienwirksamen Aktionen stehen die vielfältigen Online-Initiativen von Nicht-Regierungsorganisationen, Verbänden, Zusammenschlüssen, von gesellschaftlichen Initiativen und Projekten. Die Stiftung MITARBEIT hat mit dem »Wegweiser Bürgergesellschaft« (<br />
                    <a href="http://www.buergergesellschaft.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.buergergesellschaft.de</a>) ein Angebot geschaffen, das diese oft voneinander isolierten Internet-Aktivitäten zusammenführt. Das Internetportal für die Bürgergesellschaft will neue Formen des Austauschs und der Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichen Netzwerken fördern und in den neuen Medien einen Informationsverbund etablieren, der nah an der Bürgergesellschaft ist und alle Formen der demokratischen Teilhabe nachhaltig fördert. Zugleich können sich Interessierte umfassend über die Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements informieren.<br />
                    <br />Seit 40 Jahren unterstützt die Stiftung MITARBEIT (<br />
                    <a href="http://www.mitarbeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.mitarbeit.de</a>) bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfeaktivitäten. Dies geschieht durch Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit, Weiterbildungsveranstaltungen, Fachtagungen, Methoden- und Finanzierungsseminare, Projekte zur Demokratieentwicklung und Starthilfeförderung für neue Initiativen. Mit dem »Wegweiser Bürgergesellschaft« überträgt die Stiftung ihre Idee und ihren Auftrag, die »Demokratieentwicklung von unten« zu fördern, ins Internet.</p>
<p>                    <strong>Virtuelle Netze nutzen lernen</strong><br />
                    <br />Mit der Publikation »Virtuelle Netze nutzen lernen. Der erfolgreiche Weg ins Internet« reagiert die Stiftung auf das Problem vieler Non-Profit-Organisationen, Zusammenschlüsse, Initiativen und Projekte, eine erfolgreiche Website zu konzipieren und dann auch umzusetzen. Zwar sind in der ersten Boomphase des Internets, als nach dem Motto »Be fast or be last« ein großer Run auf das neue Medium einsetzte, von vielen Organisationen eigene Websites ins Netz gestellt worden. Manchmal wurden mit diesen Internet-Auftritten auch neue Wege beschritten und erfolgreiche Lösungen für die eigene Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit gefunden. Oft aber wurde auch wenig Wert auf Qualität gelegt. Das Ergebnis: Ein Großteil dieser Websites fristet ein Schattendasein im Niemandsland des Netzes. Ganz zu schweigen von den kleinen Organisationen und Projekten, die aus Mangel an Ressourcen oder technischem Verständnis erst gar nicht den Weg ins Internet suchten.<br />
                    <br />Die Stiftung MITARBEIT und pol-di.net e.V. wollen mit dem Ratgeber die ersten Schritte ins Internet so verständlich wie möglich beschreiben. Am Ende der Lektüre sollen sich die Leser/innen gerüstet fühlen, die wichtigsten Entscheidungen bei der Erstellung oder Überarbeitung einer Internet-Site zu fällen und – falls es einen Etat dafür gibt – mit einer Agentur den Auftritt selbstbewusst zu planen.</p>
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