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	<title>Nichtwähler &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Nichtwähler &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Online-Wahlkampf in der Schweiz: Wenig Ressourcen, viel Theater</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2015 09:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwähler]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schweiz ist das Lehrbuchbeispiel für direkte Demokratie. In kaum einem anderen Land darf so viel abgestimmt werden wie bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Schweiz.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-147218" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Schweiz-630x276.png" alt="Schweiz" width="630" height="276" /></a>Die Schweiz ist das Lehrbuchbeispiel für direkte Demokratie. In kaum einem anderen Land darf so viel abgestimmt werden wie bei unseren Nachbarn. Im letzten Jahr wurden die Wähler neun Mal an die Urne gebeten, um über Volksinitiativen abzustimmen.</p>
<p>Man könnte deshalb meinen, den Schweizern läuft schon seit Wochen das Wasser im Munde zusammen ob der Nationalrat- und Ständeratswahlen an diesem Sonntag.  Doch wenn es um die Bestimmung der Vertreter im hohen Haus geht, sind die Nichtwähler in der Mehrheit. Bei den letzten <a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/key/national_rat/wahlbeteiligung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalratswahlen vor vier Jahren, machten nur 48,5% von ihrem Wahlrecht Gebrauch</a>. 1995 war der Tiefpunkt mit einer Wahlbeteiligung von 42%.</p>
<p>Institutionen und Parteien versuchen daher vieles, um mehr Menschen an die Urne zu locken. Aber auch in diesem Jahr deutet der bisherige Rücklauf bei der beliebten Briefwahl daraufhin, dass die Nichtwähler in der Mehrheit bleiben. Insbesondere unter jungen Wählern herrscht ein ausgeprägtes Desinteresse. 2011 gaben nur 32% der 18-24jährigen ihre Stimme ab. Wie auch in Deutschland, informieren sich junge Schweizer überdurchschnittlich stark im Netz über politische Themen. Grund genug, einen Blick auf die Online-Kampagnen zu den Nationalrat- und Ständeratswahlen zu werfen.</p>
<p><strong>Welcher Kandidat ist ein Hipster?</strong></p>
<p>Der Dachverband der Schweizer Jugendparlamente hat das Portal <a href="https://www.easyvote.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">easyvote.ch</a> aufgesetzt. Dieses besteht zum einen aus einem klassischen „Vote Matching“-Tool, ähnlich dem deutschen Wahl-O-Mat. Zum anderen wurden Profile für alle Kandidaten erstellt, deren Basisinhalte von den Kandidaten selbst ergänzt werden konnten, etwa um die Zuordnung zu einem „Jugendtyp“. In Kategorien wie Hipster, Pausenclown oder Gamer fanden sich jedoch nur die wenigsten Politiker wieder, sodass junge Hip-Hopper, Emos und Hipster vergeblich nach Artgenossen unter den Kandidaten suchen.</p>
<p>Verheißungsvoller ist dagegen das „Peer-to-Peer“-Element der easyvote-Kampagne. 2.176 junge Schweizer meldeten sich an „<a href="https://www.easyvote.ch/de/votenow2015/uebersicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vote Heroes</a>“ und wurden daraufhin mit einem Mobilisierungskit versorgt, mit dem sie ihre Freunde zum Wählen bewegen sollen. Studien haben bewiesen, dass der Bekanntenkreis einen signifikanten Einfluss auf die individuelle Wahlbeteiligung haben kann. Die Offline-Mobilisierung scheint daher am stärksten zum Kampagnenziel, 20.000 zusätzliche Jungwähler zu rekrutieren, beizutragen zu können.</p>
<p><strong>Geringe Ressourcen für den Online-Wahlkampf</strong></p>
<p>Bei den Schweizer Parteien hat der Online-Wahlkampf eher eine geringe Priorität. Eine <a href="http://www.nzz.ch/schweiz/wie-die-parteien-social-media-im-wahlkampf-nutzen-ld.2208" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Befragung der Wahlkampfmanager</a> ergab, dass selbst die beiden größten Parteien, SVP und SP, kein zusätzliches Personal für den Online-Wahlkampf angestellt haben. Der Wahlkampfleiter der BDP (2011: 5,4%) gab zu Protokoll, dass die Betreuung der Social-Media-Kanäle täglich eine Stunde in Anspruch nehme. Erschreckend wenig. Da kaum in personellen Ressourcen für den Online-Wahlkampf investiert wird, überrascht es auch wenig, dass die Budgets für Online-Werbung wie Facebook-Anzeigen oder Google AdWords gering ausfallen: Die Anteile für Online-Anzeigen am Gesamtbudget liegen zwischen 2% und 5%. Zum Vergleich: Die FDP steckte im Bundestagswahl 2013 rund 20% des Wahlkampfbudgets in Online-Elemente. Von eigenen Web-Agenturen wie der SPD-nahen D64 Media scheinen die Schweizer Parteien noch weit entfernt zu sein.</p>
<p>Dennoch haben die Parteien und auch einzelne Kandidaten mit vielen Online-Formaten experimentiert. Die CVP streamte Wahlkampfveranstaltungen über Periscope, die Grüne Aline Trede mobilisierte mit der Dating-App Tinder für ihre Kneipen-Bürgersprechstunde (#EinBierMitMir). Als erster Wahlkampfversuch auf Tinder im deutschsprachigen Bereich erregte das sogar Aufmerksamkeit in <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/dating-app-tinder-herzklopfen-im-wahlkampf/12438600.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deutschen Medien</a>.</p>
<p>Reichweitenmäßig schoss die konservative SVP den Vogel ab: Mit ihrem viralen Youtube-Hit „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ysYg6sWD8B4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Welcome to the SVP</a>“ – eine Hochglanzproduktion mit mehr bauchfreien Tänzerinnen als politischen Inhalten – landete die SVP zwar auf Platz 6 der Schweizer Charts, löste gleichzeitig aber auch <a href="http://www.nzz.ch/schweiz/welcome-to-the-wahlkampf-show-1.18623571" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Debatte über die Oberflächlichkeit</a> der Wahlkampagnen aus.</p>
<p>Durchaus erfolgreich waren einige Parteien dabei, mit Unterstützung von Hashtag-Kampagnen Agenda-Setting in den traditionellen Medien zu betreiben. So brachten die Grünliberalen mit dem Hashtag #EhefuerAlle das Thema der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare auf die Tagesordnung. Ihre Jugendorganisation verschaffte mit #StopBuepf ihrem Widerstand gegen das Überwachungsgesetz („BÜPF“) Aufmerksamkeit.</p>
<p><strong>Anrufe und WhatsApp-Nachrichten</strong></p>
<p>Aufgrund der niedrigen Wahlbeteiligung sind die Schweizer Parteien mitunter stark auf die Mobilisierung der eigenen Anhänger fokussiert. Inspiriert von Obamas Instrumenten des direkten Wählerkontakts, steckten die Sozialdemokraten (SP) die Hälfte ihres Budgets in eine Telefonaktion, bei der sie 100.000 Sympathisanten und Mitglieder anriefen. Die Grünen ließen Wahlaufrufe per WhatsApp weiterleiten und <a href="https://www.facebook.com/bastien.girod/photos/a.611241419018605.1073741828.607076092768471/657471364395610/?type=3&amp;theater" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mobilisierten mit der App Anhänger für den Straßenwahlkampf</a>. WhatsApp könnte auch bei den nächsten Landtags- und Bundestagswahlkämpfen in Deutschland mehr Gewicht bekommen. Für jüngere Zielgruppen hat die App mittlerweile einen höheren Stellenwert als Email.</p>
<p>Doch ob all das am Sonntag helfen wird? Den ersten Denkzettel verpasste noch vor dem Wahltag der 26jährige Student Donat Kaufmann mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4SPcUJtzrlA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seiner Crowdfunding-Kampagne „Mir langets“</a>. Als Replik auf die SVP, die für die Bewerbung ihres Youtube-Hits die Titelseite der meistgelesene (Gratis-)Zeitung „20 Minuten“ buchte, schaltete Kaufmann mit dem Spendenaufkommen von 130.000 Franken auf dem gleichen Werbeplatz die Botschaft <a href="https://twitter.com/petarmarj/status/654154378719399940/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Aufmerksamkeit kann man kaufen. Unsere Stimmen nicht“.</a> Abgedruckt wurden auch die Namen aller Spender. Aufmerksam wollte Kaufmann auf die Intransparenz der Wahlkampffinanzierung machen. Vielleicht schafft  seine pointierte, bürgerschaftlich-engagierte Botschaft aber sogar auch, was durch die Einteilung von Politikern in Hipster und Hip-Hopper nicht gelingt: den ein oder andere Wähler mehr am Sonntag an die Urne zu bringen.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/airflore/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Airflore</a><a href="https://www.zu-daily.de/daily-wAssets/fotos/2014/510x330/weblication/wThumbnails/02_10_Schweiz_Flagge-ed1d55d2833bae2a42c39138287a404e.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a><a class="external" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC 2.0)</a></p>
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		<title>7. Berliner Hinterhofgespräch: “Ich gehe nicht wählen!”- Wie fremd sind sich Politik und Bürger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 15:16:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA["Berliner Hinterhofgespräche"]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 22. September ist Bundestagswahl. Und wieder werden einige Wählerinnen und Wähler nicht hingehen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/steffi-lemke-im-wahlkampftalk-von-politik-digital-de-und-cicero-online-2/p1020225_mehr_kontrast-3/" rel="attachment wp-att-131673"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-131673" alt="P1020225_mehr_kontrast" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1020225_mehr_kontrast2.jpg" width="648" height="364" /></a>Am 22. September ist Bundestagswahl. Und wieder werden einige Wählerinnen und Wähler nicht hingehen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: zur letzten Bundestagswahl 2009 haben rund 30% der wahlberechtigten Deutschen keinen Gebrauch von ihrem Stimmrecht gemacht. In diesem Jahr wird es kaum besser aussehen. Aber warum? Dieser Frage sind wir in unserem 7. Berliner Hinterhofgespräch auf den Grund gegangen.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/xZ4wKnOg6cQ" title="7. Berliner Hinterhofgespräch: &quot;Ich gehe nicht wählen!&quot;- Wie fremd sind sich Politik und Bürg" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/xZ4wKnOg6cQ?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, sich zu informieren, eine politische Meinung zu bilden und am politischen Geschehen mitzuwirken. Darüber hinaus zeigen Stuttgart 21 und Co., dass es in Deutschland durchaus zivilgesellschaftliches Engagement gibt. Aber warum scheint dann das Wählen-gehen für viele Bürger so unattraktiv zu sein? Sind die Gründe in einer Unzufriedenheit mit den politischen Akteuren und den Inhalten der Parteien zu finden? Oder ist es gar eine generelle “Entfremdung” zwischen Bürger und Politik? Unser Moderator und Geschäftsführer Steffen Wenzel diskutierte diese und andere Fragen am 11.09. ab 17.15 Uhr mit: <a href="http://www.sollmann-online.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ulrich Sollmann</a>, Experte für Körpersprache und öffentliche Wirkung, <a href="http://www.lotharprobst.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lothar Probst</a>, Professor an der Universität Bremen und Experte für Wahl-, Parteien- und Partizipationsforschung und <a href="http://wahllos.de/Autoren/oliver-schmidt/static,Autoren,schmidt_de.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oliver Schmidt</a>, Chef vom Dienst der Initiative &#8220;wahllos.de- Deutschland, deine Nichtwähler&#8221;.<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/steffen-wenzel/" rel="attachment wp-att-130720"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130720" alt="Steffen Wenzel" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Steffen-Wenzel.jpg" width="108" height="163" /></a><a href="http://politik-digital.de/steffi-lemke-im-wahlkampftalk-von-politik-digital-de-und-cicero-online-2/sollmann_174_bild_coach/" rel="attachment wp-att-132289"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-132289" alt="sollmann_174_bild_coach" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/sollmann_174_bild_coach.jpg" width="122" height="162" /></a><a href="http://politik-digital.de/steffi-lemke-im-wahlkampftalk-von-politik-digital-de-und-cicero-online-2/probst_4-3/" rel="attachment wp-att-132308"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-132308" alt="Probst_4" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Probst_42.jpg" width="133" height="164" /></a><a href="http://politik-digital.de/steffi-lemke-im-wahlkampftalk-von-politik-digital-de-und-cicero-online-2/oliver-schmidt-2/" rel="attachment wp-att-132310"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-132310" alt="Oliver Schmidt" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Oliver-Schmidt1.jpg" width="134" height="163" /></a></h3>
<h3>Weitere Termine der Hangout-Reihe:</h3>
<p>17. September, 17 Uhr: Hangout On Air mit Julia Klöckner, stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU<br />
18. September, 19 Uhr: Hangout On Air mit den Vorsitzenden der Jugendorganisationen der Parteien<br />
Bild: politik-digital.de<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Datenüberwachung überall &#8211; Digitale Presseschau KW 31</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-presseschau-kw-31-2-130831/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christoph Eisfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2013 14:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Lassen sich die Geheimdienste noch aufhalten? Der US-Dienst NSA überwacht die digitale Kommunikation mithilfe seines Systems Xkeyscore noch umfassender als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lassen sich die Geheimdienste noch aufhalten? Der US-Dienst NSA überwacht die digitale Kommunikation mithilfe seines Systems Xkeyscore noch umfassender als bisher angenommen. Einige Telekommunikationskonzerne sind ihm dabei behilflich. Aber keine Panik, vielleicht gibt es bald einen Notfall-Button auf Twitter. Eine Online-Petition fordert die Einführung eines solchen Alarmknopfs bei Belästigungen. Wer sich darüber in unterschiedlichen Medien informieren will, hat es seit gestern ein bisschen schwerer. Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes zum Leistungsschutzrecht werden viele Medien nicht mehr bei Google News gelistet. Das und mehr in der wöchentlichen Presseschau.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=iHlzsURb0WI" title="Überwachungsstaat - Was ist das?" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/iHlzsURb0WI?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Ist Überwachung gut oder schlecht für die Gesellschaft? Oder sind wir bereits auf dem Weg in den Überwachungsstaat? Dieses animierte Video des Berliner YouTubers manniac erklärt, was ein Überwachungsstaat ist und wie er funktioniert. Dabei geht es um das Verhältnis von Sicherheit und Freiheit, von Staat und Bürger, um Prism und Tempora, um die Schere im Kopf und die Frage, ob man sich Sarkasmus noch leisten kann. Wer das Video gesehen hat, kann sich leicht eine Meinung über das Ausmaß und die Geschichte staatlicher Zensur und Überwachung bilden.</p>
<h3><a href="http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2013/07/panik-button.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Panik-Petition</a></h3>
<p>Die britische Aktivistin und Journalistin Caroline Criado-Perez hat sich vor Kurzem erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch Frauen auf den britischen Banknoten abgebildet werden. Dafür erntete sie eine Menge Lob, war aber insbesondere über Twitter auch massiven Anfeindungen ausgesetzt. Twitter-User fordern nun in direkter Reaktion auf diesen Vorfall eine Art Panik-Button für Twitter. Diese Forderungen gingen in eine <span style="color: #0000ff"><a href="http://www.change.org/en-GB/petitions/twitter-add-a-report-abuse-button-to-tweets">Online-Petition</a></span> ein, die mittlerweile große Unterstützung in der Netzgemeinde findet. Über 65.000 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet. Jörg Schieb spricht sich im WDR-Blog für die Einführung des Buttons aus: „Es wäre absolut sinnvoll, wenn Betroffene nicht lange suchen müssten, wie sie sich in bedrohlichen Situationen an jemanden wenden können, der weiterhilft.“</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/xkeyscore-wie-die-nsa-ueberwachung-funktioniert-a-914187.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Überwachung total</a></h3>
<p>Nach „PRISM“, „Tempora“ und „Boundless Informant“ wurde nun das NSA-System „Xkeyscore“ publik, das auch vom deutschen Nachrichtendienst BND genutzt wird. Und es wird klar: Die anlasslose und verdachtsunabhängige Überwachung ist noch viel weitreichender und umfassender als bisher gedacht. Xkeyscore erfasst alle ungefilterten Daten, die das System erreichen. Es ermöglicht Geheimdienstmitarbeitern, die Inhalte digitaler Kommunikation nach bestimmten Kriterien zu durchforsten oder Facebook-Nachrichten und Mails nachträglich einzusehen. Außerdem kann das Programm Meta- und Logindaten sowie Google-Suchanfragen erfassen und Daten und Nachrichten einem bestimmten Standort zuordnen. Spiegel Online beantwortet die wichtigsten Fragen zu dem von Edward Snowden aufgedeckten Spähprogramm.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internet-ueberwachung-snowden-enthuellt-namen-der-spaehenden-telekomfirmen-1.1736791" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hilfsdienste für NSA</a></h3>
<p>Der britische Geheimdienst GCHQ steht der NSA in Sachen Überwachung in nichts nach. Im Gegenteil: Laut weiteren Enthüllungen von Edward Snowden späht der GCHQ noch massiver als die NSA. Und dabei sind ihm etliche private Internetanbieter behilflich. Geheime Powerpoint-Folien des britischen Geheimdienstes, die der Süddeutschen Zeitung (SZ) vorliegen, offenbaren das ganze Ausmaß. Es sind die Global Player unter den Telekommunikationsunternehmen, die mit dem GCHQ kooperieren: Verizon Business, British Telecommunications , Vodafone Cable, Global Crossing , Level 3, Viatel und Interoute. Einige dieser Firmen scheinen gegen Entlohnung durch den GCHQ sogar eigene Spähprogramme entwickelt zu haben. Die SZ hat nun all diese Unternehmen angeschrieben. Und siehe da: Viatel ist das einzige Unternehmen, das bestreitet, dem GCHQ „Zugang zu unserer Infrastruktur oder zu Kundendaten“ verschafft zu haben. Andere Firmen, so beispielsweise Interoute, geben vergleichsweise offen zu, Anfragen von Behörden – wenn diese „rechtlich einwandfrei“ seien – entsprechend zu bearbeiten.</p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/berliner-republik/digital-native-auch-wir-wollen-unsere-privatsphaere/55253" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die „Digital Natives“ und ihre Privatsphäre</a></h3>
<p>Das Verständnis der Privatsphäre ist bei der Generation der „Digital Natives“ vollkommen anders ausgesprägt als bei älteren Generationen. Yannick Haan, der selbst dieser Gruppe entstammt, beschreibt das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre so: „Digital natives pflegen einen neuen Umgang mit der Öffentlichkeit. Man sollte aber nicht den Fehler machen und daraus schließen, dass uns Privatspähre egal ist“. Denn die aktuellen Nachrichten über die Überwachung des gesmten Echtzeit-Internetverkehrs gehen auch den jüngeren Internetnutzern unter die Haut. Gerade sie, deren Leben online stattfindet, können nicht mehr so anonym kommunizieren wie bislang angenommen. Hahn erklärt sich die dünn besetzten Demonstrationen gegen PRISM vom vergangenen Wochenende mit dem Gefühl der politischen Ohmacht gegenüber staatlichen Überwachungsmechanismen.</p>
<h3><a href="http://www.netzpiloten.de/lsr-was-sich-ab-heute-fur-die-internetsuche-und-das-monitoring-andert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Monitoring „light“</a></h3>
<p>Journalisten, die für einen Artikel recherchieren; Studenten, die aktuelle Informationen für eine Hausarbeit suchen; PR-Leute, die sich via Google Alert über das politische Geschehen informieren: Sie alle nutzen Google News. Gestern ist das Leistungsschutzrecht in Kraft getreten, das es Presseverlegern ermöglicht, in Zukunft Geld für die Nutzung ihrer Beiträge durch Dritte zu verlangen. Das betrifft insbesondere auch News-Aggregatoren wie Google. Manche Verlage stellen Google ihre Artikel dennoch kostenlos zu Verfügung, andere nicht. Was bedeutet das für die Suche auf Google News? Damit befasst sich Tobias Schwarz von den Netzpiloten. Die Antwort in aller Kürze: Die Recherche wird mühsamer und teurer.</p>
<h3><a href="http://www.habbel.de/wordpress/?p=366" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Junge Nichtwähler könnten die Wahl entscheiden</a></h3>
<p>Zur Wahl 2013 sind über 60 Millionen Wähler zugelassen. Davon sind fast 10 Millionen unter 30 Jahre alt. Die netzaffine Generation ist über Themen wie Datenschutz, Internetsicherheit und Netzneutralität bestens informiert. Nehmen sich die Parteien dieser Thematiken nicht an, kann es passieren, das junge Wähler noch weniger Vertrauen in die Kompetenz der Parteien und Politiker haben, warnt Franz- Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund in seinem Habbel Blog. Auch der Piratenpartei traut er die Lösung des Problems nicht zu, in seinen Augen können sie die Datenschutzproblematik nicht richtig aufgreifen und nach außen kommunizieren. Die Stimmverweigerung scheint für viele also die einzige Alternative. Zehn Millionen Wähler könnten die Bundestagswahl entscheiden, glaubt Habbel und mahnt: „Es wäre ein großer Fehler, wenn die Parteien die Themen Internet, Informationsgesellschaft und Datenschutz weiter so sträflich vernachlässigen würden. Die Volatilität der Wähler war noch nie so groß wie heute“.<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-04/harper-reed-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a></h3>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Wie erreicht man Nichtwähler?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wie-erreicht-man-nichtwaehler-127931/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Fuchs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 15:35:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwähler]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland droht am 22. September die niedrigste Wahlbeteiligung in der Geschichte der Bundesrepublik. Aber woher kommen diese Nichtwähler und wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Adam-Wyles-cc-by-nd.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-127963" alt="Adam Wyles  cc by-nd 3.0" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Adam-Wyles-cc-by-nd-630x263.jpg" width="630" height="263" /></a>Deutschland droht am 22. September die niedrigste Wahlbeteiligung in der Geschichte der Bundesrepublik. Aber woher kommen diese Nichtwähler und wie kann man sie an die Wahlurne locken? Die neue forsa Studie &#8220;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&#8221; hat sich mit dem Thema Nichtwähler genauer befasst. Dabei fällt auf: Nichtwähler sind politisch interessiert, aber unzufrieden.<br />
Seit ein paar Tagen wissen wir nun wer das TV-Kanzlerduell zwischen Kanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Peer Steinbrück (SPD) moderieren darf: Anne Will (ARD), Maybrit Illner (ZDF), Peter Kloeppel (RTL)&#8230;und ein neues Gesicht in dieser Runde: Stefan Raab (ProSieben/Sat.1).<br />
Das Stefan Raab in dieser Runde Fragen stellen darf hat er ProSieben Sat.1-Beirat und Ex-Ministerpräsident <a href="http://www.stoiber.de/">Dr. Edmund Stoiber</a> zu verdanken, der Stefan Raab in einem großen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kanzlerduell-stoiber-schlaegt-raab-als-moderator-vor-a-882208.html">SPIEGEL-Interview</a> ins Gespräch gebracht hatte.<br />
Über Stefan Raab wurde in den vergangenen Wochen viel diskutiert, dabei ist die Grundlage von Stoibers Forderung, nämlich eine forsa-Umfrage zu den Nichtwählern im Auftrag der <a href="http://www.prosiebensat1.com/de/startseite">ProSiebenSat.1 Media AG</a> fast untergegangen. Aus diesem Grund möchte ich einige spannende Erkenntnisse der Umfrage hinsichtlich des Kommunikations- und Informationsverhaltens von Nichtwählern hier nochmal präsentieren.<br />
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass sie immer mehr werden. So stieg allein zwischen den Bundestagswahlen 1998 und 2009 die Zahl der Nichtwähler von 10,8 auf 18,1 Millionen Bürger. Wichtigste Erkenntnis der Fokus-Gruppen ist, dass sich diese Wähler nicht komplett aus der Politik zurückziehen, sondern lediglich als <strong>&#8220;Wähler auf Urlaub&#8221;</strong> fühlen und hoffen bald wieder an Wahlen teilzunehmen.</p>
<h3>Wer sind die Nichtwähler?</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/1-Grafik-Einkommen-Nichtwähler.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127934" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 12" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/1-Grafik-Einkommen-Nichtwähler-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a><br />
Nichtwähler haben ein <strong>signifikant geringeres Haushaltseinkommen</strong> als Unentschlossene und Wähler. Insgesamt haben Nichtwähler auch weniger optimistische Wirtschaftserwartungen als Wähler.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/6-Grafik-Vereinsmitgliedschaft-Nichtwähler.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127973" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 19" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/6-Grafik-Vereinsmitgliedschaft-Nichtwähler-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a>Insgesamt lässt sich feststellen, dass die <strong>Engagement-Bereitschaft bei Nichtwählern geringer ausgeprägt</strong> ist, als bei Wählern und Unentschlossenen. So sind 53 Prozent der Wähler, aber nur 34 Prozent der Nichtwähler Mitglied in einem Verein.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/7-Grafik-Partizipationsgrad-von-Nichtwählern.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127946" alt="Quelle: forsa Studie Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013, Seite 20" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/7-Grafik-Partizipationsgrad-von-Nichtwählern-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a>Die <b>Beteiligung an Protestaktionen ist allerdings bei Nichtwählern genauso hoch wie bei Wählern</b>. Ebenso  beteiligen sich Nichtwähler fast genauso stark an Unterschriftenaktionen und Bürgerinitiativen wie Wähler<b>.</b>Insgesamt haben sich schon einmal 24 Prozent der wählenden Bundesbürger an einer Protestaktion beteiligt, bei den Nichtwählern sind es 23 Prozent.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2-Grafik-Interesse-an-lokalem-Geschehen-von-Nichtwählern.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127936" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 19" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2-Grafik-Interesse-an-lokalem-Geschehen-von-Nichtwählern-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a>Überraschend ist auch das Interesse von Nichtwählern am lokalen Geschehen vor Ort:<b>Nichtwähler haben ein ebenso großes Interesse an lokalem Geschehen, wie Wähler</b>. Ihnen es also nicht egal, was in ihrem Wahlkreis und vor ihrer direkten Haustür passiert.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<h3>Wie informieren sich Nichtwähler?</h3>
<p>&nbsp;<br />
<b><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/3-Grafik-Informationsquellen-von-Nichtwählern1.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127948" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 21" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/3-Grafik-Informationsquellen-von-Nichtwählern1-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a></b><br />
<b>60 Prozent der Wähler </b><b>informieren sich über Politik  im Internet. </b>Nichtwähler tun dies nicht in gleichem Maße<b>,</b>aber trotzdem noch ziemlich stark. Nur Radio, Fernsehen und die lokale Zeitung werden noch häufiger als Informationsquelle genutzt.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/4-Grafik-Informationsquellen-von-Nichtwählern-nach-Altersgruppen.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127949" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 23" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/4-Grafik-Informationsquellen-von-Nichtwählern-nach-Altersgruppen-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a><br />
Bei<b> </b>den beiden jüngeren Altersgruppen, also<b> </b>den 18-29 jährigen und 30-45 jährigen Nichtwählern sieht das Informationsverhalten dann schon deutlich anders aus. <b>Hier wird das Internet häufiger als alle anderen Medien als Informationsquelle genutzt &#8211; auch für politische Inhalte. </b><br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5-Grafik-Nutzung-des-Internets-bei-Wähler-und-Nichtswählern.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127950" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 27" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5-Grafik-Nutzung-des-Internets-bei-Wähler-und-Nichtswählern-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a><br />
Interessant ist zudem der Blick auf die Nutzung von sozialen Netzwerken durch Nichtwähler: <b>Soziale Netzwerke sowie Blogs oder Internet-Foren werden von den Nichtwählern in etwas stärkerem Maße genutzt als von Wählern und Unentschlossenen</b>.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<h3>Wie werden aus Nichtwählern Wähler?</h3>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/12-Grafik-Wahlbereitschaft-durch-Direkte-Demokratie.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127951" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 52" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/12-Grafik-Wahlbereitschaft-durch-Direkte-Demokratie-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a>Auch wenn immer wieder der Ruf nach &#8220;<b>mehr direkter Demokratie</b>&#8221; laut wird denkt nur ein geringer Anteil der Befragten, dass mit &#8220;direkter Demokratie&#8221; die Wahlbeteiligung steigen würde: <b>Nur 13 Prozent der Wähler und 23 Prozent der Nichtwähler sind der Meinung, dass ein Mehr an „direkter Demokratie“ zu einer höheren Wahlbeteiligung führe.</b><br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/13-Grafik-Umfrage-zu-Onlinewahlen.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127952" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 53" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/13-Grafik-Umfrage-zu-Onlinewahlen-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a>Im Gegensatz dazu stoßen Online-Wahlen auf sehr viel mehr Zuspruch: <b>Online-Wahlen werden von der Mehrheit der Befragten begrüßt. Insbesondere bei der jungen Zielgruppe, 91 Prozent der unentschlossenen Jungwähler und 70 Prozent der<br />
jungen Nichtwähler würden von der Möglichkeit der Online-Wahl gebrauch machen.</b> Ob allerdings die Wahlbeteiligung tatsächlich steigen würde, wenn es<b> </b>Online-Wahlen gäbe, ist durchaus fraglich.<br />
&nbsp;<br />
<b><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14-Grafik-Mediennutzung-von-Wählern-und-Nichtwählern.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-127953" alt="Quelle: forsa Studie &quot;Wähler und Nichtwähler zu Beginn des Wahljahres 2013&quot;, Seite 57" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14-Grafik-Mediennutzung-von-Wählern-und-Nichtwählern-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a>Das Internet wird als Medium von Wählern und Nichtwählern in der Altersgruppe 18-29 Jahre am meisten genutzt.</b> Auch in den anderen Altersgruppen liegt es fast gleichauf mit Fernsehen und lokalen Zeitungen.<br />
Im Wahlkampf 2013 wird also keine Partei diesen Kanal vernachlässigen können und dürfen.<br />
&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eine Großzahl der Nichtwähler haben heute das Gefühl, dass viele Politiker kein „Ohr“ mehr für sie, für ihre Sorgen, Nöte, Ängste und Probleme haben. Sie informieren sich aber weiterhin über das politische Geschehen &#8211; zumeist im Internet &#8211; und sind grundsätzlich bereit bei kommenden Wahlen auch wieder ihre Stimme abzugeben.<br />
All dies zeigt, dass gerade soziale Netzwerke und internetbasierte politische Kommunikation ein enormes Potential für die Ansprache von Nichtwählern bieten. In keinem anderen Medium können Politiker Bürgern so gut zuhören, mit ihnen in direkten Dialog treten und auf deren Wünsche und Meinungen direkt und ohne Filter eingehen.<br />
Zudem informieren sich gerade junge Nichtwähler in sozialen Netzwerken und weiteren Internetangeboten über das Weltgeschehen und lokale Nachrichten. Genau hier also erreicht man potentielle Wähler mit seinen Themen.<br />
<b>Auf geht&#8217;s Wahlkämpfer, die 72,7 Prozent Wahlbeteiligung bei der letzten Bundestagswahl waren ein historischer Tiefstand auf Bundesebene. Zeit das sich was dreht! Die Tools stehen bereit.</b><br />
Die komplette Studie kann <a href="http://www.prosiebensat1.de/media/3714356/w%C3%A4hler%20und%20nichtw%C3%A4hler%20zu%20beginn%20des%20wahljahres%202013%20in%20deutschland_190213.pdf">hier</a> als .pdf heruntergeladen werden.<br />
*****<br />
Dieser Beitrag ist ein Crosspost vom <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/03/wie-erreicht-man-nichtwahler.html">Hamburger Wahlbeobachter</a><br />
Titelbild: Adam Wyles (cc by-nd 3.0)</p>
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		<title>&#8220;Politik kann auch Spaß machen&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 16:46:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Genau eine Woche vor der Bundestagswahl haben am Sonntag, 20.September, Vertreter der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien über die Themen Wahlmüdigkeit,
Nichtwähler und Politik-/Parteienfrust diskutiert. 
<br />
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<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Genau eine Woche vor der Bundestagswahl haben am Sonntag, 20.September, Vertreter der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien über die Themen Wahlmüdigkeit,<br />
Nichtwähler und Politik-/Parteienfrust diskutiert.<br />
<br />
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<br />
<!--break--></p>
<p>
Teilnehmer waren Anne Knauf, Mitglied im Bundesvorstand der Jusos, Conrad Clemens, Vorsitzender des Landesverbandes der Jungen Union Berlin, Kathrin Henneberger, Vorstandssprecherin der Grünen Jugend, David Issmer, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Berlin, Marco Heinig, Mitglied des BundessprecherInnen-Rates der linksjugend [&#8216;solid] sowie Julia Reda, Vorstandsmitglied der  Jungen Piraten. Komplettiert wurde die Runde durch Monica Hevelke vom Archiv der Jugendkulturen aus Berlin.
</p>
<p>
Hier finden Sie die Aufzeichnung der 70minütigen Veranstaltung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GröWaZ: Größte Wahlkampagne aller Zeiten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/groewaz-groesste-wahlkampagne-aller-zeiten-4523/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 15:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwähler]]></category>
		<category><![CDATA[Virales Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[Es soll &#34;die größte Wahlkampagne aller Zeiten&#34; werden. Was die Initiatoren auf ihrer <a href="http://waehlengehen.wordpress.com/" target="_blank" title="Die größte Wahlkampagne aller Zeiten" rel="noopener noreferrer">Kampagnenwebseite</a> vollmundig behaupten, fand an diesem Dienstag, 25. August, in Berlin seinen Anfang - zumindest in der Öffentlichkeit. 
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll &quot;die größte Wahlkampagne aller Zeiten&quot; werden. Was die Initiatoren auf ihrer <a href="http://waehlengehen.wordpress.com/" target="_blank" title="Die größte Wahlkampagne aller Zeiten" rel="noopener noreferrer">Kampagnenwebseite</a> vollmundig behaupten, fand an diesem Dienstag, 25. August, in Berlin seinen Anfang &#8211; zumindest in der Öffentlichkeit.<br />
<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Seit einigen Tagen wurde über die üblichen Web 2.0-Kanäle um rege Teilnahme am Videodreh einer Demonstration geworben. In der Nähe des Reichstagsgebäudes tauchten gegen 9 Uhr morgens die ersten &quot;Demonstranten&quot; mit ihren Bannern und Plakaten auf. Diese waren jedoch weiß und unbeschriftet &#8211; aber das hatte seine Richtigkeit. Die &quot;Demonstration&quot; ist Teil eines Wahlaufruf-Films, den jeder personalisieren kann. Dabei kann der Absender im Spot auftauchen und eine Freundin oder einen Freund direkt ansprechen und sie/ihn bitten, zur Wahl zu gehen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
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</center></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Dass es am Ende nur rund 15 Teilnehmer waren, die sich zur frühen Stunde eingefunden haben, ist für Dietrich Boelter, Chef der Agentur Face2Net kein Problem: &quot;20 bis 25 Leute sind genug, um die richtige Szene zu drehen, den Rest macht die Kamera-Perspektive.&quot; Mit ein paar mehr Interessierten hätte er allerdings schon gerechnet, gibt er gegenüber politik-digital.de zu. Face2Net ist die Agentur, die für die SPD die Online-Kampagne 2009 entwickelt und umgesetzt hat. Gemeinsam mit den Jusos und den Agenturen Micromovie und Panorama3000 hat die Agentur nun auch diese von der SPD finanzierte Aktion konzipiert.
</p>
<p>
<b>&quot;Keine SPD-Werbung&quot;</b>
</p>
<p>
Trotz der offensichtlichen SPD-Nähe legen die Initiatoren Wert auf die Feststellung, dass der Spot keine Wahlwerbung für die Sozialdemokraten darstellen werde. Vielmehr solle er &quot;alle Bürger auf unterhaltsame Weise zum Wählen auffordern&quot;. &quot;Das macht doch sonst keine Partei so selbstlos&quot;, betont Dietrich Boelter. Deutlicher wird da schon ein Teilnehmer der Aktion: &quot;Wir wissen, junge Wähler wählen eher im SPD-Umfeld &#8211; also rot, rot-grün.&quot;
</p>
<p>
<b>Vorbilder Obama und Westerwelle<br />
</b>
</p>
<p>
Der Film, der wie so vieles im deutschen Wahlkampf, sein <a href="http://www.cnnbcvideo.com/taf.shtml?hp=1" target="_blank" title="CNNBC-Video" rel="noopener noreferrer">Vorbild </a>in der Obama-Kampagne in den USA hat, soll rund zehn Tage vor der Wahl den viralen Weg durch das Internet zu den Jungwählern, bzw. &#8211; nichtwählern finden. Micromovie hatte bereits im Mai 2009 die Technik bei der Aktion <a href="http://hauptdarstellergesucht.fdp-fraktion.de/" target="_blank" title="Hauptdarsteller gesucht!" rel="noopener noreferrer">&quot;Hauptdarsteller gesucht!&quot;</a> mit dem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle eingesetzt.</p>
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		<title>Wie ich lernte, die Politiker zu lieben</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/wie-ich-lernte-die-politiker-zu-lieben-4283/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 15:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwähler]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Mishra]]></category>
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					<description><![CDATA[Bücher brauchen schmissige Titel. Sonst verkaufen sie sich womöglich nicht. Ein Titel muss aber auch zum Inhalt passen. Leider passt der Titel „Wie ich lernte, die Politiker zu lieben“ so gar nicht zum Inhalt von Robin Mishras lesenswertem Vademecum. Unser Autor Jochen Zenthöfer über eine ganz besondere Beziehung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bücher brauchen schmissige Titel. Sonst verkaufen sie sich womöglich nicht. Ein Titel muss aber auch zum Inhalt passen. Leider passt der Titel „Wie ich lernte, die Politiker zu lieben“ so gar nicht zum Inhalt von Robin Mishras lesenswertem Vademecum. Unser Autor Jochen Zenthöfer über eine ganz besondere Beziehung.<!--break--></p>
<p>Im Fernsehen kennt jeder Journalist die Ton-Bild-Schere. Will man im Lektorat des Herder Verlags mit einer Titel-Inhalt-Schere im Wahljahr punkten? Mishra beschreibt nicht, wie er „Liebe lernte“, und teilt auch nicht mit, dass er „Politiker liebt“. Ist Liebe überhaupt der richtige Begriff für die Beziehung zu Personen, über die Mishra als Journalist objektiv berichten soll? Nach Bertolt Brecht ist „Liebe der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten“. Mishra aber möchte von den Politikern eine ganze Menge erhalten: das Standvermögen eines Jens Spahn in der Abstimmung zur außerplanmäßigen Rentenerhöhung, die Fähigkeit eines Ole von Beust, Gefühle der einfachen Menschen wahrzunehmen, und die Bereitschaft eines Boris Palmer, den Mund zu halten, wenn er als Oberbürgermeister nicht zuständig ist, wie zum Thema Rauchverbot in Kneipen. Außerdem müssen Politiker Betriebspraktika absolvieren, den Sonntag ihrer Familie widmen und ihre Nebentätigkeiten deutlicher offen legen.</p>
<p><b>Was ist Liebe?</b></p>
<p>Im Gegenzug soll sich das Volk an den Wahlen beteiligen und mehr zu sagen bekommen: Vorwahlen in den Parteien verlangt Mishra und die Möglichkeit, auf Landeslisten Bewerber von hinten nach vorne zu kumulieren. Bürgerentscheide seien endlich ernst zu nehmen und nicht, wie vom linken Berliner Senat, zu bekämpfen: in dem man schon vorher sagt, dass man das Ergebnis nicht ernst nehmen werde (Flughafen Tempelhof). Auf der anderen Seite soll das Volk unflätige Äußerungen über „die Politiker“ unterlassen, denn die meisten – so Mishra – machen ihre Sache gut. Sie sollten auch mehr Geld für Mitarbeiter bekommen, um von Lobbyisten weniger abhängig zu sein. Gleichzeitig könnte man die Zahl der Bundestagsabgeordneten verringern. Das alles sind sinnvolle Vorschläge, und Mishra schreibt in der Tat „lebensklug und humorvoll zugleich“ (Verlagswerbung), aber man hat diese Ideen schon oft gelesen, und mit gelernter Liebe haben sie nichts zu tun.</p>
<p><b>Traurige Lektionen</b></p>
<p>Mishra illustriert seine Thesen an Beispielen, wie dem des Werner Kuhlmann. 1997 war der Rentner Augenzeuge eines schlimmen Unfalls an einem unbeschrankten Bahnübergang. Seitdem fordert er, auf jedem Andreaskreuz ein Stoppschild zu montieren. Er sammelte Unterstützer, vom Landrat bis hin zu Bahnchef Mehdorn. 2005 war sogar der Bundestag von der Idee überzeugt. Die geplante Änderung der Straßenverkehrsordnung fiel dann aber im Bund-Länder-Fachausschuss durch. Begründung: Für die Verkehrssicherheit bringe die Verkehrsschilder-Kombination nichts. Für Mishra ist das „eine traurige Lektion in Sachen Föderalismus“. Weshalb? Vielleicht hat der Ausschuss ja recht, die Verkehrssicherheit steigt nicht, dafür steigen Bürokratie und Kosten (für 14000 unbeschränkte Bahnübergänge in Deutschland jeweils 600 Euro)? Eine Auseinandersetzung darüber fehlt in dem Buch. Wie erfahren nur, dass Herr Kuhlmann enttäuscht ist. Er wird die Politiker sicher nicht lieben. Auch dann nicht, wenn sie in Zukunft Betriebspraktika bei der Deutschen Bahn machen.</p>
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		<title>Darf ich Sie zur Wahl schleppen?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/darf-ich-sie-zur-wahl-schleppen-4241/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 16:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwähler]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[wahlschlepper.de]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Autos kann man abschleppen, Bekanntschaften kann man abschleppen,
warum nicht also auch Wähler? So dachten zumindest die Initiatoren
Björn Stecher (27) und Jana Purucker (27). Zusammen mit sechs weiteren Mitstreitern gründeten sie pünktlich zum Superwahljahr <a href="http://www.wahlschlepper.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlschlepper.net</a>. Ihr Ziel: Nichtwähler mobilisieren.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autos kann man abschleppen, Bekanntschaften kann man abschleppen,<br />
warum nicht also auch Wähler? So dachten zumindest die Initiatoren<br />
Björn Stecher (27) und Jana Purucker (27). Zusammen mit sechs weiteren Mitstreitern gründeten sie pünktlich zum Superwahljahr <a href="http://www.wahlschlepper.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlschlepper.net</a>. Ihr Ziel: Nichtwähler mobilisieren.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
„Informieren, diskutieren, aktivieren,“ erklärt Stecher das<br />
Konzept der Wahlschlepper kurz und prägnant gegenüber<br />
politik-digital.de. „Wir werden nicht alle Fragen beantworten<br />
können und bestimmt nicht alle Probleme lösen können. Aber wir<br />
werden darüber reden.“<br />
<b></b>
</p>
<p>
<b>&quot;Nichtwähler sind nicht dumm&quot;</b>
</p>
<p>
Wahlmüdigkeit, Politikverdrossenheit, wirtschaftliche<br />
Unzufriedenheit – all diese Schwerpunkte wollen die Wahlschlepper<br />
behandeln und klar machen, dass der kleine Mann eben doch was bewegen<br />
kann. „Nichtwähler sind nicht dumm, die haben nur einfach keinen<br />
Bock,“ analysiert Purucker die Stimmung.
</p>
<p>
So richtig ein Konzept für die Mobilisierung von Wählern haben<br />
die Wahlschlepper noch nicht parat. Aber das ist auch nicht unbedingt<br />
das Ziel des Blogs. „Nichtwähler haben gute Argumente, denen muss<br />
man einfach nur mal eine Plattform geben,“ erklärt Purucker.
</p>
<p>
<b>eParticipation, kein eVoting</b>
</p>
<p>
Die Community der Wahlschlepper ist noch sehr überschaubar,<br />
allerdings mit großem Potential. Allein die Resonanz aus der Web 2.0<br />
Community seit dem Launch des Blogs ist viel versprechend. Doch bei<br />
aller eParticipation wollen die Hobby-Wahlmanager nicht als<br />
Sprachrohr für eVoting verstanden werden. Im Gegenteil:<br />
„Politikverdrossenheit kann man nicht wegdigitalisieren“, bringt<br />
Stecher seine Einstellung auf den Punkt. Aber darüber kann man ja<br />
noch diskutieren.</p>
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		<title>Nichtwählern den Rücken stärken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nichtwaehlern-den-ruecken-staerken-4178/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[pbrauckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 17:11:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwähler]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[moderne21]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Projektgruppe <a href="http://www.moderne21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moderne 21</a> hat mit ihrem Satire-Spot &#34;<a href="http://www.moderne21.de/wahlabsage.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlabsage</a>&#34; auf sich aufmerksam gemacht. &#34;Nur weil sich ein unheilvoller Vorgang in regelmäßigen Abständen wiederholt, verliert er nicht an Gefährlichkeit: Gewohnheitswähler schädigen aus vordergründig ehrenhaften Motiven die Demokratie. Dagegen leisten bewusste Nichtwähler einen völlig verkannten Beitrag zur Modernisierung. Wir müssen ihnen moralisch den Rücken stärken.&#34; lautet die satirische Botschaft der Wahlabsage von Moderne 21. 
<p>
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	<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Hz6ogIDGrJo&#38;hl=de&#38;fs=1">
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</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Projektgruppe <a href="http://www.moderne21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moderne 21</a> hat mit ihrem Satire-Spot &quot;<a href="http://www.moderne21.de/wahlabsage.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlabsage</a>&quot; auf sich aufmerksam gemacht. &quot;Nur weil sich ein unheilvoller Vorgang in regelmäßigen Abständen wiederholt, verliert er nicht an Gefährlichkeit: Gewohnheitswähler schädigen aus vordergründig ehrenhaften Motiven die Demokratie. Dagegen leisten bewusste Nichtwähler einen völlig verkannten Beitrag zur Modernisierung. Wir müssen ihnen moralisch den Rücken stärken.&quot; lautet die satirische Botschaft der Wahlabsage von Moderne 21. </p>
<p>
<object width="300" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Hz6ogIDGrJo&amp;hl=de&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Hz6ogIDGrJo&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="300" height="250"></embed></object>
</p>
<p><!--break--></p>
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		<title>ich-gehe-nicht-hin.de &#8211; Projekt beendet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/neuwahlen-zum-bundestag-2005/wahlkampfbundestagswahl05ignh_final_dowe_050918-shtml-3176/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwähler]]></category>
		<category><![CDATA[Begründung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[politik-digital.de]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[ich-gehe-nicht-hin.de]]></category>
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					<description><![CDATA[Über 100.000 Besuche in zwei Monaten, mehr als 12.000 Einträge und Kommentare, ausführliche Presseberichterstattung - ich-gehe-nicht-hin.de war aus Sicht von politik-digital.de ein voller Erfolg. Bei dem Projekt konnten Nichtwähler Ihre Gründe für eine geplante Nicht-Teilnahme an der Bundestagswahl 2005 darlegen, die Nutzer hatten die Möglichkeit, die Begründungen zu kommentieren. Die Texte können auch weiterhin 
                            eingesehen werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Über 100.000 Besuche in zwei Monaten, mehr als 12.000 Einträge und Kommentare, ausführliche Presseberichterstattung &#8211; ich-gehe-nicht-hin.de war aus Sicht von politik-digital.de ein voller Erfolg. Bei dem Projekt konnten Nichtwähler Ihre Gründe für eine geplante Nicht-Teilnahme an der Bundestagswahl 2005 darlegen, die Nutzer hatten die Möglichkeit, die Begründungen zu kommentieren. Die Texte können auch weiterhin<br />
                            <a href="http://www.ich-gehe-nicht-hin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eingesehen</a> werden.</p>
<p><!--break--></p>
<p>Die Texte der Nutzer machen nachdenklich, irritieren und fordern oft zum Widerspruch auf: Auf ich-gehe-nicht-hin.de war ein gehöriges Maß an Desillusionierung mit und Entfremdung vom politischen System zu spüren. Gleichzeitig beweisen die Nutzer, dass auch Nichtwähler politisch denken und handeln &#8211; allerdings aus ihrer Analyse andere Schlüsse ziehen als ein großer Teil der Wahlberechtigten. Die Nichtwahl wird oft beschrieben als die Wahl<br />
                            <br />zwischen &#8220;Pest und Cholera&#8221;, man sei &#8220;nicht mehr bereit, das kleinere Übel zu wählen&#8221;. Viele Nutzer forderten mehr Mittel der direkten Demokratie wie &#8220;Volksentscheide&#8221; oder &#8220;Volksbegehren&#8221;, da sie sich durch een Urnengang alle vier Jahre als zu machtlos empfinden. Keine guten Noten erhält dabei der Wahlkampf der Parteien &#8211; zu oberflächlich, von konkreten Aussagen zurückschreckend, inhaltliche Unterschiede verwischend, finden viele Nutzer. Doch auch für die Darstellung differenzierter und persönlicher Beweggründe, nicht an der Wahl teilzunehmen, wurde die Website genutzt.</p>
<p>Die hohen Nutzerzahlen sagen daher wenig darüber aus, was die Möglichkeit, den Nichtwählern mit der Website eine Stimme gegeben zu haben, wirklich bewirkt hat. Unser Ziel war es nicht, zum Nichtwählen aufzufordern. Wir wollten unter Beweis stellen, dass es einen großen Bedarf gibt, kritisch über Politik, Wahlen und die Nichtteilnahme zu diskutieren &#8211; auf Augenhöhe, gleichberechtigt, offen und durchaus auch ungeschminkt. Eigentlich müssten aus unserer Sicht die demokratischen Institutionen solche Angebote unterbreiten, und nicht der Verein pol-di.net mit seinen bescheidenen Mitteln. Für eine solche Nutzung des Internets tritt<br />
                            <a href="http:www.pol-di.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pol-di.net</a> seit Jahren ein.</p>
<p>Die Website wurde nun &#8220;kalt&#8221; gestellt &#8211; weitere Einträge und Kommentare sind nicht möglich, da das Moderieren und Betreuen der Website im Wahlkampf ein Fulltime-Job für uns war, den wir leider nicht weiter leisten können. Einzig die &#8220;Beiträge vergleichen&#8221;-Funktion ist noch aktiv &#8211; helfen Sie uns bei der geplanten<br />
                            <a href="http://www.ich-gehe-nicht-hin.de/mysociety/na/web/news/auswertung.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auswertung der Ergebnisse</a>. In unserem<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/politikdigital/newsletter/index.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de-Newsletter</a> können Sie sich zudem über Aktuelles informieren lassen. Alle Kommentare und die die Presseschau sind weiterhin<br />
                            <a href="http://www.ich-gehe-nicht-hin.de/mysociety/na/web/news/presseschau.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verfügbar</a>.</p>
<p>Je länger das Projekt andauerte, desto deutlicher wurde, dass eine<br />
                            <br />Auswertung Ihrer Beiträge unbedingt nötig ist, um aus den Texten lernen zu können: Wieso wenden sich Menschen von politischen Geschehen ab? Wie kann man für mehr Akzeptanz des parlamentarischen Systems sorgen? Und: Welche Dialogangebote müssen von den politischen Institutionen angeboten werden?<br />
                            <br />Wir werden uns in den nächsten Wochen bemühen, finanzielle Unterstützer für eine fundierte wissenschaftilche Auswertung der Ergebnisse zu finden. Gespräche mit Stiftungen und Organisationen sind geplant. Hinweise auf mögliche Unterstützer nehmen wir gerne entgegen.</p>
<p>Wir hoffen, mit dem Projekt aufgezeigt zu haben, wie politische Kultur<br />
                            <br />aussehen könnte, wenn neue Wege beschritte würden. Unsere Forderung bleibt: Das Internet sollte zur dialogischen Gesprächsaufnahme zwischen Bürgern und politischen Institutionen besser genutzt werden. Gerade die kommunikativen und partizipativen Möglichkeiten der gar nicht mehr so &#8220;neuen&#8221; Medien müssen<br />
                            <br />endlich für mehr &#8220;eDemocracy&#8221; genutzt werden. Auch wenn Online-Kommunikation niemals das persönliche Gespräch ersetzen wird, ist es doch ein exzellentes Mittel, um miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Formen des Austausches zu erproben.</p>
]]></content:encoded>
					
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