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	<title>Open Data Network &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Open Data Network &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Daniel Dietrich: Evangelist für Open Data</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
		<category><![CDATA[Open Knowledge Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Dietrich]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Weg zu seinem Steckenpferd Transparenz und Offene Regierungsdaten führte für Daniel Dietrich über Medienaktivismus und ein Start Up-Unternehmen. Seit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft  wp-image-9621" title="Daniel Dietrich" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/slider_ddietrich.png" alt="" width="378" height="203" />Der Weg zu seinem Steckenpferd Transparenz und Offene Regierungsdaten führte für Daniel Dietrich über Medienaktivismus und ein Start Up-Unternehmen. Seit einigen Jahren versucht der IT-Experte, sein Thema in die Chefetagen der Politik zu bringen.</p>
<p>Open Data ist ein Thema, das spätestens seit dem vergangenen Jahr auch in Deutschland heiß diskutiert wird und erste Fortschritte vorweisen kann. <a href="http://daten.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen02.c.730.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bremen</a>, <a href="http://daten.berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin</a> und <a href="http://offenedaten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weitere</a> Städte und Behörden eröffneten eigene Datenportale. Unter der Schirmherrschaft des Innenministers findet ein <a href="http://politik-digital.de/wettbewerb-apps-f%C3%BCr-deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wettbewerb</a> für offene Daten statt, und auf <a href="http://politik-digital.de/40-milliarden-durch-offene-daten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">europäischer Ebene</a> sollen Verwaltungsdaten für Wirtschaftswachstum sorgen. Dennoch <a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/09/08/viele-hadern-noch-mit-der-idee-open-data/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beklagen </a>vor allem Blogs und Organisationen die rückständige Entwicklung der Bundesrepublik im Bereich Open Data und Open Government. Einer, der nicht nur kritisiert, sondern auch aktiv an einer Verbesserung der Situation arbeitet, ist Daniel Dietrich. Gemeinsam mit der <a href="http://okfn.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Knowledge Foundation</a> setzt er sich leidenschaftlich für die Veröffentlichung von freien Daten und Wissen ein.</p>
<h3>„Es geht nicht darum, Daten irgendwie ins Netz zu stellen“</h3>
<p>Es sei nicht so, dass deutsche Behörden grundsätzlich zu wenige Daten preisgeben, erklärt Dietrich, sie seien sogar durch entsprechende Gesetze dazu verpflichtet. Das Problem sei jedoch, dass die Behörden  Open Data nicht aus Überzeugung und nicht in der Form betreiben, die er sich wünschen würde. „Es geht nicht darum, Daten irgendwie ins Netz zu stellen. Sie müssen in maschinenlesbaren Formaten verfügbar sein und unter Lizenzen, die die Weiterverarbeitung rechtlich ermöglichen“, kritisiert der Open Data-Experte. Der explizite Verweis auf eine bestimmte Lizenz schaffe eine Rechtssicherheit für Nachnutzer. Außerdem sollten Daten in Zukunft besser auffindbar werden. „Da sind wir in Deutschland in der Tat noch nicht sehr weit“, resümiert Dietrich, nennt aber das Statistische Bundesamt sowie das Umweltbundesamt ausdrücklich als positive Ausnahmen.</p>
<p>Bei all seinem Engagement für offene Daten sieht sich Daniel Dietrich schon lange nicht mehr als Aktivist, sondern bezeichnet sich auf seinem <a href="http://ddie.me/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a> und auf seinem <a href="http://twitter.com/ddie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Account</a> als Evangelist. „Aktivist klingt so, als müsse man gegen etwas kämpfen. Das fühlt sich aber nicht so an, ich bin eher für etwas. Mir geht es um gesellschaftliche Emanzipation“, begründet er dies. Ein Evangelist sei nicht nur Experte für ein Thema, sondern wolle dieses auch aus Überzeugung voranbringen. Was ihn persönlich antreibe, sei das Streben nach Transparenz. Zwar seien auch andere Aspekte wichtig, wie die Möglichkeit, in Open Data eine Ressource für gesellschaftliche und wirtschaftliche Innovationen zu sehen. „Mein Interesse wurde aber durch den Transparenzfaktor geweckt“, betont Dietrich.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-9638 alignnone" title="opendata_ddietrich" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/opendata_ddietrich.png" alt="" width="600" height="338" /><br />
(Berlin Open Data Day / by <a href="http://www.flickr.com/photos/63096517@N02/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Opendata Network</a> in <a href="http://www.flickr.com/photos/63096517@N02/5738502704/sizes/l/in/set-72157626635937403/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a>; Lizenz: CC BY 2.0)</p>
<h3>Vom Transparenz-Evangelisten zur Open Knowledge Foundation</h3>
<p>Vor vier Jahren stieg er so richtig in die Materie ein. Ursprünglich war er in der freien Wirtschaft tätig, in einem IT-Start Up, das sein Bruder gegründet hatte. Dort sah der Technikbegeisterte eine Perspektive für sich. Sein Studium der Politikwissenschaft, Medienwissenschaft und Informatik hat er nie beendet. Der Prozess, sich Wissen und Technologien anzueignen um damit zu arbeiten, hingegen war etwas, was ihn schon früh fasziniert habe. Zudem habe er sich dafür interessiert, wie Menschen Technologien nutzen können, um einen Dienst an der Gesellschaft zu leisten und nicht nur, um im Internet Geld zu verdienen.</p>
<p>Bereits damals waren ihm das Thema Transparenz in Regierung und Verwaltung besonders wichtig. In Deutschland habe es keine Organisation oder Interessenvertretung gegeben, die in der Lage gewesen wäre, das Thema auf die politische Agenda zu setzen, und so gründete Dietrich schließlich 2009, gemeinsam mit Gleichgesinnten, das <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Data Network</a>, dessen Vorstand er noch bis 2011 war. Durch sein ehrenamtliches Engagement gelangte er zu einer bezahlten Stelle bei der Open Knowledge Foundation und ist nun seit Anfang 2011 Mitbegründer und Vorstand der <a href="http://okfn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Knowledge Foundation Deutschland</a>.</p>
<h3>„Das Thema Open Data gehört ins Kanzleramt“</h3>
<p>Als  Hauptproblem für die Entwicklung einer Open Data Kultur in Deutschland sieht Daniel Dietrich den Umgang mit dem Thema auf oberster politischer Ebene. „Die Schwachstelle ist, dass das Thema zwar in allen Parteien von netzpolitischen Ausschüssen und jüngeren Politikern diskutiert wird, aber es noch nicht auf Entscheidungsebene und in der Chefetage angekommen ist“, stellt er fest. Die Pilotprojekte, die es aktuell gebe, gingen von Verwaltungen  aus und das sei falsch, da diese an politische Weisungen gebunden seien.  Auch die Tatsache, dass die Zuständigkeit für Open Data in der Abteilung Verwaltungsmodernisierung im Bundesinnenministerium angesiedelt ist, beurteilt Dietrich als schwierig, da dieses nicht weisungsbefugt über andere Ministerien oder über Bundesländer sei. Als Querschnittsthema gehöre Open Data eigentlich in das Kanzleramt. „Klar zu erkennen ist jedoch, dass Open Data im Jahr 2011 durch zivilgesellschaftliche Gruppen wie die Open Knowledge Foundation auf die politische Agenda gesetzt wurde“, weist er auf die erfolgreiche Arbeit seiner Organisation hin.</p>
<p>Seit Beginn dieses Jahres kann sich Dietrich allein auf die Open Knowledge Foundation konzentrieren. Er arbeitet nun Vollzeit für die Stiftung, nachdem seine Stelle im Fachbereich Informatik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin ausgelaufen  und er aus dem Vorstand des Open Data Network ausgetreten ist. Diesen Schritt sei er allein deshalb gegangen, um nicht für zwei Organisationen gleichzeitig sprechen zu müssen und beiden die Möglichkeit zu bieten, sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu positionieren. Mit der Open Knowledge Foundation führte er bereits <a href="http://okfn.de/projekte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekte</a> in Deutschland durch, die sehr erfolgreich waren. Dazu zählen unter anderem die Beteiligung am Programmierwettbewerb „Apps für Deutschland“, das Open Government Data Camp sowie die Webseiten <a href="https://fragdenstaat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frag den Staat</a> und <a href="http://bund.offenerhaushalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offener Haushalt</a>.</p>
<p>Offener Haushalt bietet Bürgern die Möglichkeit, sich detailliert und übersichtlich über den Bundeshaushalt zu informieren. Der Start und die Öffentlichkeit für das Projekt seien toll gewesen. „Alle Haushaltsexperten aus den Parteien haben sich gefreut, dass sie endlich an strukturierte Daten herankommen können. Wir haben von diesen Fachpolitikern viel positives Feedback bekommen.“ Das eigentliche Ziel des Projekts, das Finanzministerium dazu zu bewegen, die Daten selbst in maschinenlesbaren Formaten zu veröffentlichen, habe jedoch nicht realisiert werden können. Dietrich erzählt, das Finanzministerium habe nun selbst eine ähnliche Visualisierung in Auftrag gegeben. Die Open Knowledge Foundation befürchtet jedoch, dass lediglich ein weiteres hübsches Tool geschaffen werden wird, ohne dass die Daten an sich strukturiert veröffentlicht werden würden.</p>
<h3>Offene Daten für mündige Bürger</h3>
<p>Und was bringt eigentlich das Veröffentlichen all dieser Daten den Menschen? Darauf hat Daniel Dietrich eine klare Antwort: „Ein mündiger Bürger muss sich informieren können, um Zusammenhänge besser zu verstehen“. Offene Daten machten nichts per se besser, sondern seien Grundvoraussetzung für Demokratie- und Gesellschaftsbeteiligung. So könne der Bürger Politiker in die Rechenschaftspflicht nehmen und deren Handlungen würden somit nachvollziehbar und überprüfbar werden. Offene Regierungsdaten gelten für Dietrich als Allgemeingüter und sollen aus dieser Motivation veröffentlicht werden,  nicht nur deshalb, weil der Steuerzahler dafür bezahlt habe. Dietrich beschwört den Vergleich zu öffentlichen Bibliotheken: „Als die ersten öffentlichen Bibliotheken gebaut wurden, wurde das nicht getan, weil da draußen so viele Leute waren die lesen konnten und diese Bibliotheken brauchten, sondern sie wurden geschaffen, damit mehr Leute über die Jahre lesen lernen können“. Der Bedarf und die Nachfrage seien durch die Installation der Bibliotheken entstanden. Ähnlich sei es auch mit den offenen Daten.</p>
<p>Evangelist ist man solange, wie das Ziel noch nicht erreicht ist und es noch Aufklärungsbedarf gibt. Somit wird Dietrich seine Rolle wohl noch eine ganze Weile beibehalten.</p>
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		<item>
		<title>Offene Daten für Berlin</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/offene-daten-fuer-berlin-5249/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Schiedchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 14:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="http://berlin.opendataday.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img src="/sites/politik-digital.de/files/boddy_rand_0.jpg" width="200" align="left" height="153" /></a>Im Rahmen der <a href="http://berlinwebweek.de/2011/02/01/berlinwebweek-2011/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BerlinWebWeek 2011</a> fand gestern der erste Berlin Open Data Day 2011 statt. Neben allgemeinen Fragen zur Bereitstellung offener Daten in der Verwaltung wurden Berliner Open-Data-Projekte vorgestellt. politik-digital.de war dabei. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://berlin.opendataday.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/boddy_rand_0.jpg" width="200" align="left" height="153" /></a>Im Rahmen der <a href="http://berlinwebweek.de/2011/02/01/berlinwebweek-2011/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BerlinWebWeek 2011</a> fand gestern der erste Berlin Open Data Day 2011 statt. Neben allgemeinen Fragen zur Bereitstellung offener Daten in der Verwaltung wurden Berliner Open-Data-Projekte vorgestellt. politik-digital.de war dabei. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Eingeladen zum <a href="http://berlin.opendataday.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin Open Data Day</a> 2011 (BODDy 2011) hatte die Berliner Wirtschaftsverwaltung gemeinsam mit dem <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Data Network</a> und dem <a href="http://www.gov20.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Government 2.0 Netzwer</a>k.
</p>
<p>
Berlin zählt neben den Städten Amsterdam, Barcelona, Helsinki und Paris zu den europäischen Modellstädten, die bereits über eine ansehnliche Sammlung offener Daten verfügen. Ziel dabei ist es, innovative Methoden wie Open Data und Crowdsourcing auf den öffentlichen Sektor zu übertragen und anhand von Pilotvorhaben zu testen.
</p>
<p>
Einvernehmliches Fazit der gestrigen Veranstaltung war das Zugänglichmachen von Daten mit gesellschaftlicher Relevanz. Dabei sollte dies für die Rohdaten gelten, die somit auch von Dritten, das heißt nicht nur von Behörden, interpretiert werden und für diese von Nutzen sein können. Einig war man sich aber auch darüber, dass die Offenlegung immer ein Restrisiko in sich birgt, woraus grundsätzlich Skepsis gegenüber Open Government-Projekten entstehen kann. Dennoch könnten in der Zukunft „blühende Landschaften“ entstehen, wenn Daten vernetzt würden, wie Daniel Dietrich, Vorstandsvorsitzender des Open Data Network, in seinem Eröffnungsvortrag in Aussicht stellte.
</p>
<p>
Anke Domscheit-Berg, Mitgründerin des Government 2.0 Netzwerk und selbständige Beraterin, sprach zum Thema „Offene Verwaltung  &#8211;  Partizipation und Teilhabe“ und stellte die Erwartungen der Bürger nach Transparenz innerhalb von Verwaltungen und die Vorteile der Bereitstellung offener Daten deutlich heraus. Die vier am häufigsten vorgebrachten Argumenten gegen Open Data – Technik, Geld, Kultur und Kompetenz – bezeichnete sie als „(Schein-)Barrieren“ und stellte ihnen Lösungsvorschläge gegenüber: Unerlässlich seien Kompetenzaufbau der Beteiligten, Leitfäden für Social Media und mehr Autonomie für die Mitarbeiter.
</p>
<p>
Zentrale Aussage des zweiten Vortrages von Daniel Dietrich war die Botschaft an die Verwaltung: „Keep it simple“. Er plädierte für eine Bereitstellung roher Behördendaten, damit diese von den Bürgern weiter genutzt werden können. Unter der Bedingung, dass zwei zentrale Prinzipien für Open Data erfüllt werden müssen: die rechtliche und technische Offenheit, d. h. neben der Klärung der Rechte sollten die Daten auch so aufbereitet sein, dass sie weiterverarbeitet werden können.<br />
Die Offenlegung von Daten kann dann einen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert erzielen, wenn die zentralen Forderungen der Open Data-Bewegung erfüllt sind:<br />
mehr Öffentlichkeit, Transparenz, neue Formen der Information und Kommunikation und vor allem neues Wachstum durch Innovationen.
</p>
<p>
Besonders interessant war die Werkschau der schon in die Praxis umgesetzten Projekte in Berlin &#8211; innerhalb und außerhalb der Verwaltung. Diese bereits umgesetzten Projekte bedürfen in einer Art „work in progress“ der ständigen Weiterentwicklung. Hier eine Auswahl:
</p>
<ul>
<li><a href="http://wheelmap.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wheelmap</a>: (Sozialhelden e.V.)<br />
	<br />
	Stadtplan, auf dem rollstuhlgerechte Orte zu finden und einzutragen sind. </li>
<li><a href="http://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/verwaltung/um/1umweltthemen-index.html#umweltamt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umweltdaten</a> (Umweltamt Steglitz-Zehlendorf)<br />
	<br />
	Open Data auf regionaler Ebene: umfangreiche Informationen zum Umweltschutz im Bezirk Steglitz-Zehlendorf </li>
<li><a href="http://stefanwehrmeyer.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ÖPNV-Daten</a><br />
	Verwendung von frei verfügbaren Reisezeiten-Karten mit der Konzentration auf den Öffentlichen Nahverkehr sowie die Einbindung interessanter Orte. </li>
<li><a href="http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/home.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amtliche Statistik und Open Data</a> (Amt für Statistik) <br />
	Datenschatz &amp; Datenschutz</li>
<li><a href="http://berlin.offenerhaushalt.de/dataset/berlin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OffenerHaushalt Berlin<br />
	</a><br />
	Haushalte sollen visualisiert, analysiert und kommentiert werden. </li>
<li><a href="http://www.mundraub.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mundraub.org</a><br />
	Online-Kartierung von Obstbaumstandorten </li>
<li><a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/geoinformation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geodaten-Infrastuktur in Berlin</a> (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)<br />
	<br />
	Zentraler Zugang zu Karten und anderen raumbezogenen Daten, Diensten und Informationen im Bereich Geoinformation. </li>
<li><a href="http://www.openstreetmap.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia und OpenStreetMap</a> (Wikimedia Deutschland)<br />
	<br />
	Bereitstellung freier, editierbarer Karten der gesamten Welt. </li>
<li><a href="http://www.eurocities.eu/main.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EuroCities Working Group Open Data</a><br />
	EU-Projekte zu Open Data,<br />
	Netzwerk von regionalen Verwaltungen in mehr als 140 europäischen Großstädten in über 30 Ländern. </li>
<li><a href="http://hackdeoverheid.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HackDeOverheid<br />
	</a><br />
	Niederländisches Projekt zum Open-Data-Aktivismus. </li>
<li><a href="http://www.kiezatlas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner KiezAtlas</a>: Statistik zum Anfassen (GskA gGmbH – Projekt Network)<br />
	<br />
	Datenbank zur sozialen und kulturellen Infrastruktur des Berliner Sozialraums. </li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/berlin/fluglaerm-bbi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flugroutenatlas</a> (Lorenz Matzat)<br />
	<br />
	Fluglärm-Grafik zum des BBI-Airports Berlin
	</li>
</ul>
<p>
Die abschließende Diskussion fasste noch einmal wesentliche Punkte zusammen, die im Laufe der Veranstaltung immer wieder anklangen. Insbesondere der Aspekt der Kosten und Einnahmen wurden diskutiert. So warnte der Datenjournalist Lorenz Matzat etwa vor Personalabbau, damit in Zukunft nicht weniger Daten erheben würden. Jens Klessmann vom Frauenhofer Institut FOKUS gab zu bedenken, dass die bisherigen Einnahmen der Verwaltungen beachtet werden müssen, Kosten und Nutzen also abgewogen werden müssen. Deshalb müsse über ein Bezahlprojekt nachgedacht werden. Eine Möglichkeit wäre, die Grenzkosten in Rechnung zu stellen. Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, resümierte, es gebe bei Neuerungen stets Licht und Schatten. Unerlässlich sei daher eine ausführliche Kommunikation, nicht nur zwischen Bürgern und Verwaltung, sondern ebenso zwischen den einzelnen Verwaltungen.
</p>
<p>
Als Schlussfazit wurde eine Aussage von Ulrich Freise, IT-Staatssekretär des Landes Berlin, im Hinblick auf die im September anstehenden Wahlen in Berlin aufgegriffen: „Egal wer an der Macht ist, es wird weitergehen“. Das war hoffentlich nicht die letzte Veranstaltung von BODDy.</p>
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			</item>
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		<title>Berliner votieren für mehr Transparenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Philipp Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 17:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer nicht-repräsentativen Umfrage würden 92 Prozent der Berliner die Daten der Verwaltung regelmäßig im Internet lesen. Das Hauptinteresse gilt dabei den Zahlen zur Stadtplanung, Verwaltung und Umwelt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer nicht-repräsentativen Umfrage würden 92 Prozent der Berliner die Daten der Verwaltung regelmäßig im Internet lesen. Das Hauptinteresse gilt dabei den Zahlen zur Stadtplanung, Verwaltung und Umwelt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die Berliner Initiative <a href="http://www.berlin.de/projektzukunft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Projekt Zukunft&quot;</a> hat an diesem Mittwoch (10.10.2010) die finalen <a href="http://www.berlin.de/projektzukunft/fileadmin/user_upload/pdf/pr%C3%A4sentationen/auswertung_Online_Voting_zu_Open_Data-final.pdf" target="_blank" title="Link zu den Umfrageergebnissen" rel="noopener noreferrer">Ergebnisse einer Umfrage</a> zum Thema E-Government präsentiert. 1.338 Voter stimmten vom 23.09 bis zum 31.10.2010 auf &quot;Berlin.de&quot; darüber ab, welche der Verwaltung zugänglichen Zahlen sie am meisten interessieren. Zudem wurde gefragt, ob sie diese Daten regelmäßig im Internet verfolgen und sie bearbeiten oder aufbereiten würden.
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.berlin.de/projektzukunft/fileadmin/user_upload/pdf/pr%C3%A4sentationen/auswertung_Online_Voting_zu_Open_Data-final.pdf" target="_blank" title="Link zu den Umfrageergebnissen" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20101110_projekt_zukunft_opendata.jpg" title="Tabelle Projekt Zukunft" height="254" width="392" /></a>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Größtes Interesse an Verwaltungs- und Umweltdaten<br />
</b>
</p>
<p>
Bei den 20 angebotenen Kategorien von Abfallentsorgung über Stadtplanung bis zu Umweltdaten, gilt das Hauptinteresse der Befragten den Daten zur Stadtplanung, Verwaltung und Umwelt. 92 Prozent der sich Beteiligenden gaben an, dass sie diese Zahlen auch regelmäßig im Internet verfolgen wollen, 52 Prozent erklärten zudem, dass sie die Daten grafisch aufbereiten und  Anderen zur Verfügung stellen würden.
</p>
<p>
<b>Open Data Network lobt, bleibt aber skeptisch<br />
</b>
</p>
<p>
Daniel Dietrich, Vorstandsvorsitzender von <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Data Network</a>, begrüßte im Gespräch mit politik-digital.de den Ansatz der Verwaltung, eine Bedarfsanalyse zu erstellen und die Open-Data-Idee aufzugreifen. Es bleibe aber abzuwarten, ob die jeweiligen Daten umfassend und verwertbar der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dietrich betonte, dass die Verwaltung im Bemühen um Transparenz nicht allein gelassen werden dürfe, sondern von der Politik unterstützt werden müsse.
</p>
<p>
<b>Nicht repräsentativ<br />
</b>
</p>
<p>
Die Urheber der Umfrage betonen, dass die Umfrage nicht repräsentativ ist und überwiegend von netzaffinen Usern beantwortet wurde.Das &quot;Projekt Zukunft&quot; ist eine Initiative des Senats für Wirtschaft, Technologie und Frauen und soll den Strukturwandel Berlins zu einer Informations- und Wissensgesellschaft fördern.
</p>
<p>
<i>Hinweis: Der Geschäftsführer von pol-di.net e.V. / politik-digital.de Stefan Gehrke ist Mitglied im Vorstand des Open Data Network e.V.<br />
</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gesetze online: Eine Frage des Geldes</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gesetze-online-eine-frage-des-geldes-5057/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Janek Reimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 07:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesanzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government Data Licence]]></category>
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					<description><![CDATA[Der <a href="http://www.bundesanzeiger.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#34;Bundesanzeiger&#34;</a> ist das amtliche Veröffentlichungsorgan des Bundes, in dem u.a. Gesetzestexte oder -änderungen bekannt gemacht werden. Das Blatt wird herausgegeben vom Bundesjustizministerium und kann online kostenlos durchsucht werden. Gesetze unterliegen normalerweise keinem Urheberrechtsschutz. Doch hier liegt der Fall anders.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.bundesanzeiger.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Bundesanzeiger&quot;</a> ist das amtliche Veröffentlichungsorgan des Bundes, in dem u.a. Gesetzestexte oder -änderungen bekannt gemacht werden. Das Blatt wird herausgegeben vom Bundesjustizministerium und kann online kostenlos durchsucht werden. Gesetze unterliegen normalerweise keinem Urheberrechtsschutz. Doch hier liegt der Fall anders.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Ob neue Gesetze, Pflichtveröffentlichungen von Bundesministerien oder gerichtliche Bekanntmachungen &#8211; wenn sie im <a href="http://www.ebundesanzeiger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesanzeiger</a> stehen, gelten sie als veröffentlicht. Wer aber nun Gesetzestexte oder andere Inhalte des Bundesanzeigers für andere als private Zwecke kopieren oder verändern möchte, darf das nicht.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/bundesanzeiger.jpg" alt="bundesanzeiger" title="bundesanzeiger" align="left" width="135" height="136" />Nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) sollte dieser Zustand jedoch gar nicht existieren dürfen. Dort heißt es in <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">§ 5</a>: „Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfasste Leitsätze zu Entscheidungen genießen keinen urheberrechtlichen Schutz“. Da es sich beim Bundesanzeiger aber um eine neue Sammlung in einer Datenbank handelt, unterliegt diese einem Urheberschutz gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/87a.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">§ 87a ff UrhG</a>. Danach wird der &quot;Datenbankersteller&quot; als Urheber und Investor geschützt. Andere bleiben außen vor. Urheber im Sinne dieses Gesetzes ist in diesem Fall die Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, die zu 100 Prozent der Kölner Mediengruppe <a href="http://www.dumont.de/dumont/de/101451/medien" target="_blank" rel="noopener noreferrer">M. DuMont Schauberg</a> gehört.
</p>
<p>
Für den Verein <a href="http://www.opendata-network.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Data Network</a> (ODN) ist dieser Zustand alles andere als zufriedenstellend. Der gemeinnützige Verein setzt sich für die &quot;Befreiung&quot; von mit öffentlichen Mitteln erhobenen, nicht-personenbezogenen Daten ein. Dass die Bürger nur ein Einsichtsrecht haben, aber die von ihnen über Steuermittel finanzierten Texte nicht weiterverarbeiten dürfen, sieht Friedrich Lindenberg vom ODN nicht ein.
</p>
<p>
Auf neue Gesetze hofft Lindenberg allerdings nicht, um das Problem zu lösen. Stattdessen sollten öffentliche Daten als offen gekennzeichnet werden – so, wie das in anderen Ländern bereits der Fall ist. Mit der Einführung einer <a href="http://www.nationalarchives.gov.uk/doc/open-government-licence/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Government Data Licence (for public sector information)</a>, wurde beispielsweise in Großbritannien die unbeschränkte Nutzung möglich. Europäische und nationale Urheberrechtsprobleme werden somit überwunden. Ähnlich wie bei der Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Public Domain Mark&quot;</a> kann hier von Urheberrechtsansprüchen bei Sammlungen zurückgetreten werden. Nicht nur werden so die Daten leichter aus den Strukturen der Verwaltung befreit, noch wichtiger sei es, sie maschinenlesbar für die Weiterverarbeitung zur Verfügung zu stellen. Die Möglichkeit der illustrativen Darstellung in neuen, innovativen Anwendungen oder Applikationen durch private Initiatoren sei bei Gesetzestexten ebenso gegeben wie bei anderen Open-Data-Projekten, so Lindenberg gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
<i>Hinweis: Der Geschäftsführer von pol-di.net e.V. / politik-digital.de Stefan Gehrke ist Mitglied im Vorstand des Open Data Network e.V.</i></p>
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		<item>
		<title>Haushalt für alle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Janek Reimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 09:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[offener Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Minsterium für Arbeit und Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsdebatte]]></category>
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					<description><![CDATA[„Offener Haushalt“, ein Non-Profit-Projekt, visualisiert online die Verteilung von Bundesmitteln. Das Ziel: Mehr Transparenz in der Haushaltsdebatte.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Offener Haushalt“, ein Non-Profit-Projekt, visualisiert online die Verteilung von Bundesmitteln. Das Ziel: Mehr Transparenz in der Haushaltsdebatte.</p>
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<a href="http://bund.offenerhaushalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Projekt</a>, programmiert von den Software-Entwicklern von <a href="http://tactical-tools.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tactical Tools</a>, startete zeitgleich mit der Haushaltsdebatte für 2011 im Bundestag (14. bis 17 September 2010). Durch die Visualisierung der einzelnen Haushaltsposten soll die komplizierte Struktur des Bundeshaushalts vereinfacht dargestellt werden. Dabei wird auch die Verteilung des Etats bis hinunter auf Einzelposten in Funktionen und Anteilen nachverfolgt.
</p>
<p>
Zur direkten Kontrolle sind für alle Haushaltsposten Links zu den Datenquellen des Bundesfinanzministeriums angegeben. Für die Weiterentwicklung des Projekts hofft das Entwicklerteam auf lebhafte Rückmeldung und Beiträge aus der Netzgemeinde.
</p>
<p align="center">
<a href="http://bund.offenerhaushalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/droleff_offenerHaushalt_0.jpg" height="210" width="400" /></a></p>
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		<title>Datenpaten gesucht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rita Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:29:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Open Data Network sucht Bürger zum gemeinsamen Durchforsten von Berliner Datenbanken. Ziel ist es, partizipative Stadt-Anwendungen im Netz für Berlin auf die Beine zu stellen. Hintergrund ist ein Kreativ-Wettbewerb der Berliner Senatsverwaltung.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Open Data Network sucht Bürger zum gemeinsamen Durchforsten von Berliner Datenbanken. Ziel ist es, partizipative Stadt-Anwendungen im Netz für Berlin auf die Beine zu stellen. Hintergrund ist ein Kreativ-Wettbewerb der Berliner Senatsverwaltung.</p>
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</p>
<p>
Wie ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung Berlin gegenüber politik-digital.de bestätigte, startet im September in der Wettbewerbsreihe <a href="http://www.berlin.de/projektzukunft/service/wettbewerbe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Berlin – Made to create“</a> eine Ausschreibung zum Thema „Demokratie“. Dafür will <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Data Network</a> jetzt mit Hilfe von Freiwilligen offene Daten in der Hauptstadt aufspüren. Die <a href="https://spreadsheets.google.com/ccc?key=tOjCcuA7U0n9PjsJYJ2qfjQ#gid=0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Datenpaten“</a> sollen sich jeweils um eine der vielen Datenbanken der Stadtverwaltung bemühen und stellvertretend mit der zuständigen Behörde über die Freigabe dieser Daten verhandeln. Freiwillige können sich in diesem <a href="https://spreadsheets.google.com/ccc?key=tOjCcuA7U0n9PjsJYJ2qfjQ#gid=0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spreadsheet</a> eintragen.
</p>
<p>
Disclosure: politik-digital.de-Geschäftsführer Stefan Gehrke ist Vorstandsmitglied im Open Data Network.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>OpenBerlin.net zeigt, wohin das Geld fließt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/openberlinnet-zeigt-wohin-das-geld-fliesst-4892/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Melching]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 15:55:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtinformationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturpaket II]]></category>
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					<description><![CDATA[Das <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Data Network</a> hat am 26. Mai 2010 das Projekt <a href="http://www.openberlin.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenBerlin.net</a> gestartet. Die Plattform soll als Experimentierwiese für ein Stadtinformationssystem auf Basis von offenen Daten dienen.
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<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><a href="/" class="colorbox">
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Data Network</a> hat am 26. Mai 2010 das Projekt <a href="http://www.openberlin.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenBerlin.net</a> gestartet. Die Plattform soll als Experimentierwiese für ein Stadtinformationssystem auf Basis von offenen Daten dienen.</p>
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<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><a href="/" class="colorbox"></p>
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</center></noscript></p>
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Auf einer Karte lassen sich die Maßnahmen des Konjunkturpakets II mit Informationen zur Sozialstruktur der Stadt vergleichen. Per Klick auf die roten Kartenpunkte kann man Details zu den verschiedenen Investitionen des Konjunkturpakets abfragen. Die Karte selbst kann nach verschiedenen Gesichtspunkten eingefärbt werden, z.B nach der Zahl der Sozialhilfeempfänger oder der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.</p>
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		<item>
		<title>Hackday made in Germany</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/hackday-made-in-germany-4712/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:57:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Datentransparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Network]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungsdaten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn im April diesen Jahres <a href="http://opendata.hackday.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">100 Hacker zu einem Hackday</a> in Berlin zusammenkommen, planen sie den ganz großen Coup - allerdings mit den besten Absichten. Ihr Ziel: Öffentliche Regierungsdaten für jedermann zugänglich machen. politik-digital.de sprach mit dem Veranstalter Daniel Dietrich.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn im April diesen Jahres <a href="http://opendata.hackday.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">100 Hacker zu einem Hackday</a> in Berlin zusammenkommen, planen sie den ganz großen Coup &#8211; allerdings mit den besten Absichten. Ihr Ziel: Öffentliche Regierungsdaten für jedermann zugänglich machen. politik-digital.de sprach mit dem Veranstalter Daniel Dietrich.</p>
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</p>
<p>
Den Teilnehmern des &quot;Opendata Hackday&quot; geht es nicht um das Hacken geheimer Daten aus dem Pentagon oder das Sammeln von privaten Bank- und Zugangsdaten. Die &quot;guten&quot; Hacker wollen sich vielmehr mit ihrem Können und Wissen für Datentransparenz und interaktive Bürgerbeteiligung stark machen.
</p>
<p>
Dem Gründer des <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Opendata Network e.V.</a> und Veranstalter des Hackday, Daniel Dietrich, geht es vor allem um ein Ziel: Daten und Informationen, die in Politik, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft anfallen und durch Steuergelder finanziert werden, müssen öffentlich und kostenlos zugänglich sein. &quot;Sonst wird man ja doppelt zur Kasse gebeten,&quot; begründet Dietrich gegenüber politik-digital.de sein Anliegen.
</p>
<p>
<b>Deutschlands erster &quot;Hackday&quot;</b>
</p>
<p>
Der &quot;Opendata Hackday&quot; ist das erste Barcamp zum Thema öffentliche (Regierungs-)Daten in Deutschland. Während des Barcamps sollen, so der Wunsch des Veranstalters, kostengünstige und innovative Prototypen und Anwendungen programmiert werden, die Daten der öffentlichen Verwaltung zugänglich und nutzbar machen. &quot;In den zwei Tagen wird es zwar ein bis zwei Vorträge und Workshops geben, aber die meiste Zeit werden die Teilnehmer in kleinen Gruppen an konkreten Projekten und Prototypen arbeiten,&quot; beschreibt Dietrich den geplanten Ablauf.
</p>
<p>
Als Termin stehen der 17. und 18. April 2010 fest. Das Barcamp schließt somit an die <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social-Media-Konferenz re:publica 2010</a> an. &quot;Das allein wird für genug Interesse und Teilnehmer sorgen,&quot; ist Dietrich sich sicher. Er erwartet 50 bis 100 experimentierfreudige Teilnehmer aus den Reihen der Programmierer, Webdeveloper, Designer und Journalisten.
</p>
<p>
<b>Die Niederländer machen es vor</b>
</p>
<p>
Die Veranstaltung des deutschen zivilgesellschaftlichen Vereins Opendata Network wird in Kooperation mit  <a href="http://www.hackdeoverheid.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HackdeOverheid (&quot;Hack die Regierung&quot;) aus den Niederlanden</a> organisiert. Die niederländische Partnerorganisation hatte in der Vergangenheit schon mit mehreren Barcamps dieser Art auf sich aufmerksam gemacht. &quot;Dabei sind vor allem Prototypen entstanden, die plastisch zeigen, was möglich ist,&quot; erzählt Dietrich. So wurden zum Beispiel die kostenpflichtigen Daten von der <a href="http://www.kvk.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kamer van Koophandel</a> (das niederländische Equivalent zur Industrie- und Handelskammer) gehackt und kostenlos auf einer <a href="http://www.openkvk.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> zur Verfügung gestellt.
</p>
<p>
Daraufhin entbrannte in den Niederlanden eine heftige Diskussionen über das Hacken öffentlicher Daten &#8211; mit einem, wie Dietrich findet, positiven Ergebnis: Mittlerweile hätten Vertreter der Kamer van Koophandel sogar Interesse an der Übernahme des kostenlosen Systems bekundet.
</p>
<p>
<b>Wettbewerb für Internetanwendung </b>
</p>
<p>
Der &quot;Hackday&quot; soll nur der Start einer ganzen Veranstaltungsreihe des Opendata Networks e.V. sein. Geplant sind unter anderem auch ein Projekt namens &quot;<a href="http://wiki.opendata-network.org/index.php/Apps4Democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Apps4Democracy Deutschland</a>&quot;, angelehnt an das <a href="http://www.appsfordemocracy.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Apps4Democracy&quot;-Projekt in den USA</a>.</p>
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