<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Parteien im Netz &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/parteienimnetz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Nov 2012 11:57:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Parteien im Netz &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Inforadio Forum: Parteien bereiten sich auf Bundestagswahl 2013 vor</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/inforadio-forum-parteien-bereiten-sich-auf-bundestagswahl-2013-vor-123477/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/inforadio-forum-parteien-bereiten-sich-auf-bundestagswahl-2013-vor-123477/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Germar Molter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 11:57:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=123477</guid>

					<description><![CDATA[Das RBB-Inforadio lud gestern ins ARD-Hauptstadtstudio, um mit Vertretern von Parteien, Kommunikationsstrategen und Demoskopen einen Ausblick auf den Wahlkampf zur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/inforadio-forum-parteien-bereiten-sich-auf-bundestagswahl-2013-vor/img_2128_kleiner/" rel="attachment wp-att-123478"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-123478" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/IMG_2128_kleiner-630x472.jpg" alt="v.l.n.r.: Göbel, Lemke, Lohse, Döring (nicht mehr anwesend), Hilmer" width="630" height="472" /></a><br />
Das RBB-Inforadio lud gestern ins ARD-Hauptstadtstudio, um mit Vertretern von Parteien, Kommunikationsstrategen und Demoskopen einen Ausblick auf den Wahlkampf zur Bundestagswahl im kommenden Jahr zu geben. Dabei blieb die Rolle des Internets noch ungeklärt.</p>
<p>Zu Gast unter der Leitung von RBB-Korrespondentin Kerstin Lohse waren der Geschäftsführer der Agentur SUPER J &amp; K für politisches Campaigning, Karsten Göbel, die Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90 / Die Grünen, Steffi Lemke, der Generalsekretär der FDP, Patrick Döring, und der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts <a href="http://www.infratest-dimap.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Infratest Dimap</a>, Richard Hilmer.</p>
<p>Karsten Göbel, dessen Agentur zusammen mit Johannsen + Kretschmer die SPD-Wahlkampagne erarbeitet, meinte zur Rolle des Internets im kommenden Wahlkampf, die SPD könne die Bundestagswahl im Internet nicht gewinnen, wohl aber verlieren. Daher sei es wichtig, diesen zusätzlichen Kommunikationskanal zu nutzen. Steffi Lemke wandte ein, man dürfe das Internet nicht bloß als einen weiteren Kommunikationsweg verstehen. Vielmehr würde das Internet die Politik an sich verändern. Bündnis 90 / Die Grünen hätten dies mit ihrer Urwahl für die Spitzenkandidaturen versucht, abzubilden.</p>
<h3>Lemke: Piraten setzen Inhalte nicht um</h3>
<p>Auch die Piraten hätten diese Veränderung der Politik durch das Internet perzipiert, doch mangele es ihnen daran, Inhalte auch umzusetzen, so Lemke weiter. Patrick Döring fügte hinzu, das Internet stelle eine Herausforderung für jede Partei dar, es müsse in die Partei mit aufgenommen werden.</p>
<p>Fazit: Die Parteien stehen schon seit der letzten Bundestagswahl 2009 in den Startlöchern für den Bundestagswahlkampf 2013 getreu dem Motto „Nach der Wahl ist vor der Wahl“, doch ist bei der Podiumsdiskussion nicht klar geworden, welche Rolle Internet und soziale Medien im Wahlkampf spielen werden. Bisher zeichnet sich eher eine<a href="http://politik-digital.de/bundestagswahl-2013-spd-in-den-startloechern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> zurückhaltende Nutzung</a> sozialer Medien ab, obwohl in den Vereinigten Staaten <a href="http://politik-digital.de/thomas-jefferson-und-der-facebook-wahlkampf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> hierfür intensiv genutzt worden ist.</p>
<p>Die vollständige Diskussion wird am Sonntag, 25.11. ab 11:05 Uhr auf <a href="http://www.inforadio.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Inforadio </a>übertragen, in Berlin auf 93,1 MHz.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-121978 alignleft" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/inforadio-forum-parteien-bereiten-sich-auf-bundestagswahl-2013-vor-123477/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzpolitische Bewegung in der Union</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitische-bewegung-in-der-union-4981/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitische-bewegung-in-der-union-4981/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 17:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/netzpolitische-bewegung-in-der-union-4981/</guid>

					<description><![CDATA[Als Volksparteien müssen CDU und CSU viele Strömungen vereinen. Das zeigt sich insbesondere bei der Netzpolitik. Zwischen Innovationsfreudigen, Lernwilligen und Internetregulierern ist &#34;die&#34; netzpolitische Leitlinie nicht immer klar erkennbar. In der Serie &#34;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&#34; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Volksparteien müssen CDU und CSU viele Strömungen vereinen. Das zeigt sich insbesondere bei der Netzpolitik. Zwischen Innovationsfreudigen, Lernwilligen und Internetregulierern ist &quot;die&quot; netzpolitische Leitlinie nicht immer klar erkennbar. In der Serie &quot;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&quot; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Koalitionsvertrag sorgt für Aufschub</b>
</p>
<p>
Die Unionsfraktion verabschiedete in der vergangenen Legislaturperiode das Zugangserschwerungsgesetz – damals noch in der Großen Koalition mit der SPD. Die Union wurde für viele User zum roten Tuch in Sachen Netzpolitik. Die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) personifizierte als &quot;Zensursula&quot; die geplanten Internetsperren – und wurde zur Zielscheibe des Protests.
</p>
<p>
Die neue schwarz-gelbe Regierung setzte Netzsperren unter der Prämisse &quot;Löschen statt Sperren&quot; zunächst aus. Im <a href="http://openenquete.wordpress.com/2010/06/07/open-enquete-stellt-sich-vor-sebastian-blumenthal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koalitionsvertrag</a> ist zu lesen, das Problem werde nach einem Jahr ergebnisoffen neubewertet. Laut dem stellvertretenden CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Michael Kretschmer (CDU), befinde sich die Union derzeit in der Meinungsfindung. Für ihn müsse eine Lösung &quot;auch den Sachverstand der Netzaktiven und der Branchenverbände einbeziehen&quot;, so der Bundestagsabgeordnete zu politik-digital.de. Am 26. Oktober 2010 wird der Koalitionsvertrag ein Jahr alt. Es stünde also &#8211; wenn man vom Unterzeichnungsdatum ausgeht &#8211; die Evaluation der Netzsperren an.  
</p>
<p>
Aufgeschoben hat man auch die umstrittene Vorratsdatenspeicherung. Der staatliche Zugriff auf die Telekommunikations- und Verbindungsdaten der Bürger wurde im Koalitionsvertrag lediglich ausgesetzt. Stattdessen ließ man das Bundesverfassungsgericht entscheiden (politik-digital.de <a href="/jetzige-vorratsdatenspeicherung-verfassungswidrig" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Die Vorratsdatenspeicherung wurde zwar in ihrer damaligen Form für verfassungswidrig erklärt, doch eine EU-Richtlinie verpflichtet Deutschland zu einem neuen Gesetzentwurf.
</p>
<p>
<object height="240" width="320"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9857749&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=FF7700&amp;fullscreen=1"></param></object>
</p>
<div align="center">
<object height="240" width="320"><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9857749&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=FF7700&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="240" width="320"></embed></object>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sieht diese Aufgabe bei Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Er wolle seine Kabinettskollegin bei der Planung &quot;drängend unterstützen&quot;, sagte er in einem <a href="/de-maiziere-cdu-urteil-vorratsdatenspeicherung-bundesverfassungsgericht-Innenminister" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Statement nach der Urteilsverkündung</a>. Ein neuer Gesetzesentwurf lässt jedoch auf sich warten.  </p>
<p>Und Aufschub, die Dritte: Der Koalitionsvertrag verspricht die Gründung einer &quot;Stiftung Datenschutz&quot;. Von dieser existiert bislang wenig &#8211; abgesehen von einem internen Eckpunktepapier (mehr dazu im <a href="/parteien-im-netz-fdp-netzpolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Artikel der Serie</a> &quot;Parteien im Netz&quot;).
</p>
<p>
<b>Starkes Urheberrecht – aber wie?</b>
</p>
<p>
&quot;Das Internet darf kein urheberrechtsfreier Raum sein&quot;, steht im Koalitionsvertrag. Urheberrechtsfreiheit im Internet sei &quot;digitaler Kommunismus&quot;, sagt Dorothee Bär, stellvertretende Generalsekretärin der CSU und Bundestagsabgeordnete gegenüber politik-digital.de. In Sachen Urheberrecht weiß die Union eigentlich nur, was sie nicht will: die Kulturflatrate. Eine solche monatliche Pauschalabgabe belaste die Bürger unabhängig von der tatsächlichen Nutzung geschützter Inhalte, argumentiert Bär. Bei Lösungsansätzen bleibt die Union vage.
</p>
<p>
Konkreter sind da die Pläne zur Einführung eines &quot;Leistungsschutzrechts für Presseverlage&quot; (mehr dazu im <a href="/parteien-im-netz-fdp-netzpolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Artikel der Serie</a>), welche ebenfalls im Koalitionsvertrag verankert sind.
</p>
<p>
<b>Alleinstellungsmerkmal gesucht</b>
</p>
<p>
Der Koalitionsvertrag lässt vielfach Spielräume, um alte Beschlüsse zu überdenken und sich netzpolitisch neu aufzustellen – siehe Zugangserschwerungsgesetz. Jedoch entstand der Koalitionsvertrag in Zusammenarbeit mit der FDP. Es bleibt also die Suche nach dem Alleinstellungsmerkmal der Unions-Netzpolitik. Kretschmer beruft sich hierzu auf die CDU-Werte &quot;Freiheit, Sicherheit und Solidarität&quot;. In der Netzpolitik werde &quot;die Abwägung zwischen &#8216;Freiheit&#8217; und &#8216;Sicherheit&#8217; sicherlich eine wichtige Rolle spielen&quot;, sagte er gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
Eindeutig positionierte sich vor kurzem die Junge Union (JU). In &quot;<a href="http://www.junge-union.de/media/resolutions/147266_DLRat_Beschluss_Netzpolitik.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freiheit und Verantwortung – Plädoyer für eine moderne Netzpolitik</a>&quot;, spricht sich der Deutschlandrat der CDU/CSU-Jugendorganisation gegen ein Leistungsschutzrecht und für &quot;Löschen statt Sperren&quot; aus. Einen Internetminister hält die JU für &quot;dringend erforderlich&quot;. Netzpolitisch relevant ist dieser Beschluss, weil der JU-Vorsitzende Philipp Mißfelder und seine Stellvertreterin Dorothee Bär schon jetzt einflussreiche Positionen in CDU und CSU innehaben und ihre Stellung in der Union noch stärken könnten. Für Stefan Hennewig ist &quot;Netzpolitik ein klassisches Thema, wo die Junge Union die CDU treiben kann&quot;, so der Bereichsleiter Internes Management und Online-Wahlkämpfer der CDU zu politik-digital.de
</p>
<p>
<b>Offline-Gremienarbeit</b>
</p>
<p>
Die CDU/CSU-Fraktion diskutiert Netzpolitik in einem eigenen Gesprächskreis. Dieser ist offen für alle Parteimitglieder. Prominentester Teilnehmer ist CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Durch ihn soll der Gesprächskreis und damit Netzpolitik parteipolitischen Stellenwert erlangen. Für netzpolitische Expertise sorgen unter anderen die Mitglieder der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Kommission &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot;</a> im Bundestag, Thomas Jarzombek und Peter Tauber. Standpunkte werden virtuell diskutiert und im eigenen Wiki festgehalten. Dieses liegt allerdings im parteiinternen <a href="http://www.cdunet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDUnet</a> und ist nicht öffentlich zugänglich. Eine Online-Präsenz hat die Runde anders als <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ihr SPD-Pendant</a> nicht. politik-digital.de erfuhr nur auf Nachfrage bei der CDU-Pressestelle vom netzpolitischen Gesprächskreis.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
<a href="/" class="colorbox"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ZTUA_Dorothee_Baer.jpg" title="Dorothee Bär, CSU" alt="Dorothee Bär, CSU" class="playbutton" height="183" width="320" />
</div>
<p></a><br />
<!-- Inhalt der Colorbox --><br />
<object height="338" width="601"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11259644&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11259644&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="338" width="601"></embed></object>
</div>
<p><noscript><br />
<!-- Alternative Anzeige für Besucher ohne Javascript --><br />
<center><br />
<object width="300" height="250"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="300" height="250"></embed></object><br />
</center><br />
</noscript></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Ebenfalls &quot;offline&quot; trifft sich unter Vorsitz von Dorothee Bär der <a href="http://www.csu.de/partei/unsere_politik/bildung_wissen/medienpolitik/94011059.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzrat der CSU</a>. In diesem Gremium wolle man &quot;eine Internetpolitik für die CSU entwickeln, um im Netz als kompetenter Diskussionsteilnehmer und politischer Ansprechpartner wahrgenommen zu werden&quot;, so Bär. Laut der stellvertretenden CSU-Genrealsekretärin setzt der Netzrat vor allem auf Sachverstand von außen. Neben dem CSU-Enquête-Mitglied Reinhard Brandl gehören vier Experten der Runde an, unter anderen der Rechtsprofessor Dirk Heckmann. Bär hat zudem angekündigt, den Chaos Computer Club <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32387/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in das „schlanke Expertengremium“ einzuladen</a>. Auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt versuche, so oft wie möglich dem Netzrat beizuwohnen, heißt aus der CSU-Parteizentrale. Konkrete Auskunft, wie die Nutzer an der Arbeit des Rates beteiligt werden, konnte die Partei auf Anfrage von politik-digital.de nicht geben.
</p>
<p>
<b>Online-Programmdiskussion</b>
</p>
<p>
Offener in Sachen Partizipation ist die Junge Union Bayern. Die Anträge zur Landesversammlung 2010 <a href="http://antragsdebatte2010.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wurden online diskutiert</a>. Auch Nicht-Mitglieder konnten sich beteiligen.
</p>
<p>
Die CSU sammelt ebenfalls online Ideen. So kann man in der Aktion &quot;<a href="http://www.csu.de/partei/leitbild_2010plus/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leitbild 2010plus</a>&quot; in Foren und <a href="http://www.facebook.com/pages/CSU-Leitbild-2010plus/266395351891?v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf Facebook</a> Vorschläge für die Zukunft der Partei machen, die dann auf dem CSU-Parteitag 2010 Gehör finden sollen. Laut Bär diskutiere man in diesem Zusammenhang auch über bessere Online-Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger und Parteibasis.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.cdunet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100809_cdunet.jpg" height="288" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Bei der Schwesterpartei findet Partizipation im <a href="http://www.cdunet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDUnet</a> statt. Um mitmachen zu können, muss man allerdings Parteimitglied sein. Nach CDU-Angaben hat hier im Jahr 2001 der erste &quot;Online-Parteitag&quot; stattgefunden. 2007 konnte man online am <a href="http://www.grundsatzprogramm.cdu.de/page/31.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grundsatzprogramm</a> mitarbeiten. Aktuell entwerfe man &quot;einige netzpolitischen Positionen der CDU&quot; im internen Wiki, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kretschmer auf Anfrage von politik-digital.de. Fazit: Textarbeit dominiert bei der CDU auch in 2010. Webbasierte Mitglieder- und Unterstützerkampagnen, wie bei der Linkspartei oder den Grünen, sucht man bei der Union außerhalb des inzwischen stark heruntergefahrenen Wahlkampfnetzwerks &quot;<a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Team Deutschland</a>&quot; vergeblich.
</p>
<p>
Stefan Hennewig ist &quot;stolz darauf, dass wir als einzige Partei seit Mitte der 90er Jahre ein offenes <a href="http://diskussion.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskussionsforum </a>anbieten&quot;, sagte er 2009 <a href="/stefan-hennewig-interview-team-deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im politik-digital.de-Interview</a>. Auch wenn man dem Forum sein Alter ansieht, gibt es hier noch täglich neue Beiträge.
</p>
<p>
Das Blog der Union findet man unter <a href="http://blogfraktion.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogfraktion.de</a>. Ein großes Thema ist die Internet-Enquête, aber auch nicht-netzpolitische Themen werden angesprochen.
</p>
<p>
<b>Das Personal – ein weites Feld</b>
</p>
<p>
Auf der einen Seite stehen hier die Regulierer. Ursula von der Leyen ist wohl das prominenteste Beispiel. Es gibt aber innerhalb der Union noch andere Befürworter von mehr staatlichem Eingriff im Internet. So sei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,707877,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laut der bayerischen Justizministerin Beate Merk</a> &quot;die Laissez-faire-Politik der FDP bei Kinderpornos im Netz grob fahrlässig.&quot; Der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident <a href="http://www.nrw.de/presse/ministerpraesident-ruettgers-im-internet-ist-nicht-alles-erlaubt-9436/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jürgen Rüttgers sagte anlässlich der Eröffnung</a> des Kölner Medienforums im Juni 2010: &quot;Es kann nicht sein, dass im Internet alles erlaubt ist.&quot;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
<a href="/" class="colorbox"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100415_Fischer_Internetenquete.jpg" height="182" width="320" />
</div>
<p></a><br />
<!-- Inhalt der Colorbox --><br />
<object height="338" width="601"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10946320&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10946320&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="338" width="601"></embed></object>
</div>
<p><noscript><br />
<!-- Alternative Anzeige für Besucher ohne Javascript --><br />
<center><br />
<object width="300" height="250"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="300" height="250"></embed></object><br />
</center><br />
</noscript></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Zwischen den Stühlen sitzt Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Sein Projekt &quot;Perspektiven deutscher Netzpolitik&quot; war für ihn <a href="/Netzpolitik+BMI+Thomas+de+Maiziere+Online-Konsultation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;ein Forum, auf dem ich öffentlich lernen durfte&quot;</a>. Der Internet-Enquête-Vorsitzende Axel E. Fischer (CDU) bezeichnet sich <a href="/fischer-internet-enquete-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im politik-digital.de-Videointerview</a> als &quot;durchschnittlichen Anwender&quot;, sagt aber auch, dass er sich &quot;in zwei Jahren anders im Internet bewegen wird als heute.&quot; Ein Indiz: Seit Juli 2010 <a href="http://twitter.com/axel_fischer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twittert Axel E. Fischer</a>.
</p>
<p>
Die netzpolitischen Experten runden das Meinungsspektrum ab:
</p>
<p>
<a href="http://www.michaelkretschmer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100811_kretschmer80x96.jpg" alt="Quelle: www.michaelkretschmer.de" title="Quelle: www.michaelkretschmer.de" align="left" height="96" width="80" />Michael Kretschmer</a> (CDU) ist als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion maßgeblich mitverantwortlich für die Medienpolitik der Union, gilt als einer der Initiatoren der Enquête-Kommission und bezieht klar Stellung gegen das Zugangserschwerungsgesetz. &quot;Eine Sperre ist nur eine Scheinlösung&quot;, sagte er zu politik-digital.de. Er setzt sich zudem <a href="http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für OpenAccess</a> und OpenData ein.
</p>
<p>
<a href="http://www.petertauber.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100811_tauber70x95.jpg" alt="Quelle: www.petertauber.de" title="Quelle: www.petertauber.de" align="right" height="95" width="70" />Peter Tauber</a> (CDU) ist Mitglied in der Enquête-Kommission &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot;. Im <a href="/test-enquete-kommission-internet-digitale-gesellschaft-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Mitgliedertest</a> von politik-digital.de war Tauber der beste CDU-Abgeordnete. Und er beweist Lernfähigkeit: Damals führte das Nicht-Vorhandensein eines Blogs noch zur Abwertung. Hier <a href="http://petertauber.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">legte Tauber nach</a>. Außerdem lädt der Historiker wöchentlich <a href="http://twitter.com/petertauber/status/19915456750" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit seiner &quot;Freitagsfrage&quot; zur (virtuellen) Diskussion</a> ein.
</p>
<p>
<a href="http://www.dorothee-baer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100811_b__r80x96.jpg" alt="Quelle: www.dorothee-baer.de" title="Quelle: www.dorothee-baer.de" align="left" height="96" width="80" />Dorothee Bär</a> (CSU) ist seit dieser Legislaturperiode nur noch stellvertetendes Mitglied im &quot;Unterausschuss Neue Medien&quot; im Bundestag. Trotzdem ist die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sehr präsent in Sachen Netzpolitik. Für die CSU war sie die einzige Vertreterin in der Arbeitsgruppe, die die Bereiche Kultur und Medien des christlich-liberalen Koalitionsvertrags verhandelt hat. Bär sitzt auch in der <a href="http://www.deutschercomputerspielpreis.de/11.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jury des deutschen Computerspielpreises</a>. Übrigens: Gegenüber politik-digital.de gab sie an, das iPad &quot;bestimmt zwei Wochen&quot; länger als ihre FDP-Kollegen zu besitzen.
</p>
<p><b></b></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitische-bewegung-in-der-union-4981/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Parteien im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/parteien-im-netz-0-4980/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/uncategorized/parteien-im-netz-0-4980/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/parteien-im-netz-0-4980/</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/uncategorized/parteien-im-netz-0-4980/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linkspartei: Netzpolitik gesucht</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/linkspartei-netzpolitik-gesucht-4972/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/linkspartei-netzpolitik-gesucht-4972/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 10:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/linkspartei-netzpolitik-gesucht-4972/</guid>

					<description><![CDATA[Abschaffung der Hartz-IV Gesetze, Mindestlohn und „Raus aus Afghanistan“: Offline ist klar, wo die Linkspartei steht. Die Schnittmenge von sozialer Gerechtigkeit und Netzpolitik sucht die Partei derzeit noch. In der Serie &#34;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&#34; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter? 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Abschaffung der Hartz-IV Gesetze, Mindestlohn und „Raus aus Afghanistan“: Offline ist klar, wo die Linkspartei steht. Die Schnittmenge von sozialer Gerechtigkeit und Netzpolitik sucht die Partei derzeit noch. In der Serie &quot;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&quot; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter? </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Glaubwürdiges Abstimmungsverhalten</b>
</p>
<p>
Die brisanten Themen vorweg: Bei den jüngsten netzpolitisch-relevanten Abstimmungen lehnte die Linkspartei <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/vorratsdatenspeicherung-636-140.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorratsdatenspeicherung</a>, <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zugangserschwerungsgesetz</a> (Zensursula) und das <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/swift_abkommen_ii-106-283.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SWIFT-Abkommen</a> ab. Allerdings sollte man hierbei auch beachten, dass die Partei bei diesen Abstimmungen immer aus der Opposition heraus agierte. Die SPD zum Beispiel hat es als Regierungspartei der Großen Koalition in der Zensursula-Debatte ungleich schwerer gehabt (mehr dazu im <a href="/parteien-im-netz-spd-netzpolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Artikel der politik-digital.de-Serie</a>). Aber: Die Linksfraktion im Bundestag <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/die-linke-legt-aufhebungsgesetz-vor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">war die erste Fraktion</a>, die am 27. Januar 2010 einen <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700646.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesetzentwurf zur Aufhebung</a> des umstrittenen Zugangserschwerungsgesetzes vorgelegt hat. Bei diesem Thema zog die SPD – nun ebenfalls in der Opposition – erst später nach.
</p>
<p>
<b>Ein netzpolitisches Profil schaffen</b>
</p>
<p>
„Linke Netzpolitik ist gerade in der Entwicklung“, gibt Halina Wawzyniak, Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Parteivorsitzende, im <a href="/halina-wawzyniak-enquete-kommission-bundestag-netzpolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de-Video-Interview</a> zu. Als Themenschwerpunkte ihrer Partei nennt Wawzyniak Netzneutralität (im Sinne von „offenes Netz“), Internetzugang für Jedermann und die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt. Das Leitmotiv „Soziale Gerechtigkeit“ lässt sich daran bereits erahnen. Aber welche Ideen hat die Linkspartei, um aus dem Leitmotiv netzpolitische Praxis zu machen?
</p>
<p>
<b>Die Teilhabe aller sichern</b>
</p>
<p>
Für Wawzyniak ist soziale Gerechtigkeit „die Verwirklichung der Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger an der Gesellschaft“. Diese Teilhabe schließe auch Breitbandinternet ein. Die Partei „Die Linke“ sieht hier den Staat in der Pflicht. „Breitband-Internet-Anschlüsse in den gesetzlichen Universaldienst aufnehmen“ fordert das <a href="http://die-linke.de/fileadmin/download/wahlen/pdf/LinkePV_LWP_BTW_090703b.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2009</a>.
</p>
<p>
Zur Teilhabe im Netz gehören auch „konkrete Strategien, um Medienkompetenz aufbauen zu können“, so Wawzyniak weiter. Diese müsse über die schulische Ausbildung bis ins Alter vermittelt werden. Wie konkrete Strategien allerdings aussehen, bleibt offen.
</p>
<p>
<b>Fair Work im digitalen Zeitalter</b></p>
<p>Besondere Beachtung bei der Linkspartei finden die Kreativschaffenden in der „digitalen Ökonomie“. Damit sind zum Beispiel (Online-)Journalisten und Softwareentwickler gemeint. In deren Arbeitswelt sehe man „neue Formen von Ausbeutung und Prekarisierung“, heißt es in einer Erklärung der Linkspartei zur Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ im Bundestag. Schon das Bundestagswahlprogramm 2009 forderte einen &quot;sozial verantwortlichen Umgang&quot; mit Kreativschaffenden. Dazu gehörten unter anderem die Achtung von Arbeitszeitgesetzen und mehr Festanstellungen in der Branche. Weiterhin schlägt das Wahlprogramm ein „Fair Work- Siegel“ für Spiele, Programme und Online-Angebote vor. </p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
<a href="/" class="colorbox"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ZTUA_hwawzyniak.jpg" title="Halina Wawzyniak, DIE LINKE" alt="Halina Wawzyniak, DIE LINKE" class="playbutton" height="185" width="320" />
</div>
<p></a><br />
<!-- Inhalt der Colorbox --><br />
<object height="338" width="601"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11490009&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11490009&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="338" width="601"></embed></object>
</div>
<p><noscript><br />
<!-- Alternative Anzeige für Besucher ohne Javascript --><br />
<center><br />
<object width="300" height="250"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11490009&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11490009&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="338" width="601"></embed></object><br />
</center><br />
</noscript></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Genauer betrachtet sind das Probleme, die bereits „offline“ bestanden &#8211; beispielweise bei Freischaffenden in der Medienbranche, die schon vor dem Internetboom mit ungewissen Zukunftsaussichten leben mussten. Für die Linkspartei gehört es zu einer sozial gerechten Netzpolitik, hier Regelungen zu schaffen. „Die Gesellschaft von gestern ist nicht auf die Gesellschaft von heute übertragbar“, begründet Wawzyniak die besondere Beachtung der Arbeitsverhältnisse im politik-digital.de-Video-Interview. Auch in der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-Enquête</a> wolle man das Thema ansprechen, hieß es in der Erklärung der Linkspartei zur Kommission im Bundestag. Bisher ist das nicht geschehen: Auf die offizielle Agenda der Enquete-Kommission hat es das Thema nicht geschafft.
</p>
<p>
<b>Open Source gegen Abhängigkeit von Konzernen</b></p>
<p>Die Linkspartei unterstützt die Nutzung quelloffener Software (Open Source). Vor allem öffentliche Verwaltungen sollen verstärkt Open-Source-Lösungen einsetzen, so Wawzyniak im Gespräch mit politik-digital.de. Freie Software sei nicht nur kostengünstig und sicher, sondern auch „ein wichtiger Beitrag zur Umgehung von Konzernzwängen“, sagte die stellvertretende Parteivorsitzende.</p>
<p><b>Offene Daten laden zum Mitmachen ein</b></p>
<p>In Sachen elektronischer Partizipation empfiehlt Wawzyniak vor allem „niedrigschwellige Angebote“ zu schaffen, die für alle Bürger zugänglich sind. Auch &quot;Open Data&quot; könne zur Partizipation beitragen, denn frei zugängliche Informationen ließen Bürger und Medien an der politischen Diskussion teilhaben. „Haushaltsdaten und Sozialstrukturdaten müssen maschinenlesbar veröffentlicht werden“, so Wawzyniak weiter.</p>
<p><b>Urheberrechtsdebatte zeitgemäß führen</b></p>
<p>Ein klares Konzept, wie man das Urheberrecht in Zukunft organisieren will, hat die Partei bislang nicht vorgelegt. Enquête-Mitglied Petra Sitte fordert in einer <a href="http://www.petra-sitte.de/fileadmin/17._Wahlperiode/Presse/100505_0591_enquete_pshwa.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung vom 5. Mai 2010</a>, „das Urheberrecht nicht zu verschärfen“. Ihre Parteikollegin Wawzyniak macht gegenüber politik-digital.de deutlich, dass „Regelungen aus Zeiten physischer Informationsträger nicht mehr die richtigen Antworten geben.“ Auch ein Leistungsschutzrecht für Verlage (mehr dazu im <a href="/parteien-im-netz-fdp-netzpolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Artikel der politik-digital.de-Serie</a>) lehne die Linkspartei ab.</p>
<p><b>Netzpolitik betrifft alle</b></p>
<p>Ein zentrales Gremium zur Netzpolitik gibt es bei der Linkspartei nicht. Man wolle vermeiden, dass Netzpolitik in einem „abgeschlossenen Kreis von Experten“ diskutiert wird, so <a href="/mark-seibert-interview-linksaktiv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mark Seibert</a> aus der Öffentlichkeitsarbeit. Die gesamte Partei solle sich mit Netzpolitik beschäftigen. Dennoch sind auch verschiedene Arbeitsgemeinschaften (AGs) mit dem Thema betraut: die AG Netzpolitik der Bundestagsfraktion, die <a href="http://die-linke.de/partei/zusammenschluesse/bag_buergerrechte_und_demokratie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesarbeitsgemeinschaft Bürgerrechte und Demokratie</a> sowie die <a href="http://digitale-demokratie.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AG Digitale Demokratie</a>. Die Aktivität der Letztgenannten stagniert. Der <a href="http://twitter.com/binaer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">letzte Tweet</a> datiert vom 19. Februar 2010, der <a href="http://digitale-demokratie.org/2010/macht-und-verwaltung-im-postinstitutionellen-staat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellste Blogeintrag</a> vom 28. Mai. Aktiver geht es auf <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">digitale-linke.de</a> zu. Hier wird aus Partei, Bundestags- und Landtagsfraktionen zu netzpolitischen Themen gebloggt.</p>
<p><b>Transparenz und Spieltrieb</b></p>
<p>Auf ihren Webpräsenzen setzen die Linkspartei vor allem auf „nüchterne Information“, so Seibert weiter: „Wir haben Entertainment weitgehend verbannt.“ Stattdessen ermögliche man Transparenz durch Information. Als Beispiel dafür führt er die Veröffentlichung der „kompletten Wahl- und Kommunikationsstrategie“ der Linken an.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://linksaktiv.de/linksaktiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a>
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://linksaktiv.de/linksaktiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100804_linksaktiv.jpg" height="239" width="400" /><br />
</a>
</div>
<p><a href="http://linksaktiv.de/linksaktiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
<br />
Mitmachen und Kommunizieren kann man auf der Community-Plattform <a href="http://linksaktiv.de/linksaktiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">linksaktiv.de</a> und in den bekannten sozialen Netzwerken. Beachtenswert auf linksaktiv.de sind die sogenannten „Missionen“ &#8211; die aber auch in Netzwerken anderer Parteien genutzt werden. „Linksaktivisten“ erledigen Aufgaben wie „Mach bei Online-Umfrage XY mit!“ oder „Betreue einen Infostand!“ und bekommen dafür Punkte. „Perspektivisch wird es auch ein Belohnungssystem für die Punkte geben“, teilt Seibert mit. Nach seinen Angaben funktioniere die Aktionsform erstaunlich gut und sei „mehr als bloße Spielerei“. linksaktiv.de hat ca. 3500 Mitglieder (Stand: 16. Juli 2010). </p>
<p><b>Online-Ergebnisse nutzen</b></p>
<p>Laut Seibert versucht die Linkspartei, relevante Threads in Online-Diskussionen zu beobachten und „Ergebnisse gegebenenfalls zu verwerten.“ In Zukunft soll auch die Programmdebatte „verstärkt elektronisch geführt werden.“ Ein digitales Antragsverfahren wolle die Partei hierzu schaffen. Eine „Linke-App“ sei ebenfalls in Planung, lässt Seibert wissen. Auf seinem Blog findet sich übrigens eine <a href="http://www.mark.linkeblogs.de/twitternde-linke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liste der Twitter-Kanäle rund um die Partei „Die Linke“</a>. </p>
<p><b>Die Macher</b>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100804_wawzyniak80x96.jpg" alt="gefunden auf: bundestag.de © Bundestagsfraktion DIE LINKE." title="gefunden auf: bundestag.de © Bundestagsfraktion DIE LINKE." align="left" height="96" width="80" /><a href="http://www.wawzyniak.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Halina Wawzyniak</a> ist eine wichtige Ansprechpartnerin für Netzpolitik in der Linkspartei. Die stellvertretende Parteivorsitzende ist zugleich Obfrau ihrer Partei in der Internet-Enquête. <a href="http://blog.wawzyniak.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sie bloggt</a> auch über nicht-netzpolitische Themen und <a href="http://twitter.com/Halina_Waw/status/19814865053" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twittert selbst aus dem Urlaub</a>. Halina Wawzyniak ist zudem Gründungsmitglied im <a href="http://opendata-network.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenData Network e.V.</a> und der Beweis dafür, dass <a href="http://twitter.com/Halina_Waw/status/16132636902" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nicht nur liberale Politiker iPad-Fans sind</a>.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100804_sitte70x95.jpg" alt="gefunden auf: bundestag.de © DIG/Trialon/ DIG/Trialon" title="gefunden auf: bundestag.de © DIG/Trialon/ DIG/Trialon" align="right" height="95" width="70" />Ein weiteres Internet-Enquête-Mitglied der Linkspartei ist <a href="http://www.petra-sitte.de/index.php?id=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petra Sitte</a>. Die Sprecherin für Forschung und Technologie der Linkspartei-Bundestagsfraktion ist auch Mitglied im <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/a22_neue_medien/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unterausschuss Neue Medien</a>. In der Enquête-Kommission wird sie nach der Sommerpause nur noch stellvertretendes Mitglied sein. Sie ist aber weiterhin in der Arbeitsgruppe Urheberrecht aktiv. Sittes schwache Präsenz im Web 2.0 hat sich nicht verbessert. Diese war politik-digital.de schon beim <a href="/test-enquete-kommission-internet-digitale-gesellschaft-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Mitgliedertest</a> keine Punkte wert. </p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100804_behrens80x96.jpg" alt="gefunden auf: bundestag.de © Herbert Behrens" title="gefunden auf: bundestag.de © Herbert Behrens" align="left" height="96" width="80" />An Sittes Stelle in der Enquête tritt Herbert Behrens, stellvertrender Vorsitzender des „Unterausschuss Neue Medien“. Der frühere Gewerkschafter sollte sich zunächst in das Thema Netzpolitik einarbeiten – deshalb der Positionswechsel, heißt es aus dem Büro von Petra Sitte. Behrens machte jüngst vor dem deutschen Bundestag klar, dass die Einsetzung der Internet-Enquête ohne die Linkspartei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=roKrKxW2JFA&amp;feature=player_embedded" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„parteipolitische Profilierung“ war</a>. Behrens Webpräsenz ist noch ausbaufähig. Er besitzt keine wirklich eigenständige Homepage und <a href="http://lcmsbehrens.linkes-cms.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nutzt stattdessen das Linke-CMS</a>. Auch einen Twitter-Kanal oder Blog von ihm sucht man vergebens. Immerhin findet man ihn bei <a href="http://de-de.facebook.com/people/Herbert-Behrens/100001120115957" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> und <a href="http://www.meinvz.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meinVZ</a>.
</p>
<p>
<i>Unter Mitarbeit von <a href="/user/fmelching">Felix Melching</a>.</i>
</p>
<p><b></b></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/linkspartei-netzpolitik-gesucht-4972/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die FDP: Der internetaffine Koalitionspartner</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-fdp-der-internetaffine-koalitionspartner-4963/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/die-fdp-der-internetaffine-koalitionspartner-4963/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[ePetition]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Höferlin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/die-fdp-der-internetaffine-koalitionspartner-4963/</guid>

					<description><![CDATA[Die FDP profiliert sich derzeit als liberale netzpolitische Alternative. Mit ihrer Forderung nach weniger Staat und mehr Wettbewerb im Internet grenzt sich die Partei von der Konkurrenz linkerseits ab. Allerdings muss sie sich als Regierungspartei auch an der (netz)politischen Tagespolitik messen lassen. In der Serie &#34;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&#34; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die FDP profiliert sich derzeit als liberale netzpolitische Alternative. Mit ihrer Forderung nach weniger Staat und mehr Wettbewerb im Internet grenzt sich die Partei von der Konkurrenz linkerseits ab. Allerdings muss sie sich als Regierungspartei auch an der (netz)politischen Tagespolitik messen lassen. In der Serie &quot;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&quot; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Gütesiegel Datenschutz</b>
</p>
<p>
Datenschutz sei ein wichtiger liberaler Grundwert in der Netzpolitik, erklärt Manuel Höferlin, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der FDP-Arbeitsgruppe &quot;IT und Informationsgesellschaft&quot;, im Gespräch mit politik-digital.de: &quot;Jeder muss darüber informiert werden, was mit seinen Daten geschieht&quot;, so Höferlin weiter. Daher vereinbarte die FDP zusammen mit der CDU/CSU die Gründung einer &quot;Stiftung Datenschutz&quot;. Diese solle sowohl Aufklärungsarbeit zum &quot;Selbstdatenschutz&quot; leisten als auch &quot;Dienstleistungen und Produkte auf Datenschutzfreundlichkeit prüfen&quot;, heißt es im <a href="http://openenquete.wordpress.com/2010/06/07/open-enquete-stellt-sich-vor-sebastian-blumenthal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koalitionsvertrag</a> vom 26. Oktober 2009. Passiert ist seitdem wenig. Eckpunkte zur Ausgestaltung der Stiftung seien Höferlin zufolge immer noch in Arbeit. Laut einem politik-digital.de vorliegendem Eckpunktepapier der Fraktion plant die FDP auch die Einführung von &quot;Datenschutz-Gütesiegeln&quot;. Mit diesem <a href="http://www.heise.de/ct/meldung/Datenschutznovelle-in-abgespeckter-Form-188502.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorhaben scheiterte die CDU/CSU-Fraktion</a> &#8211; damals noch mit der SPD als Koalitionspartner &#8211; bereits in der vergangenen Legislaturperiode von 2005 bis 2009.
</p>
<p>
<b>Gesetzesrahmen ausschöpfen</b>
</p>
<p>
Kriminalität wolle die FDP nach dem Prinzip online wie offline bekämpfen, so Höferlin zu politik-digital.de. Die meisten Fälle von Kriminalität im Internet seien &quot;weitestgehend strafrechtlich bewehrt&quot;, weil sie auch in der &quot;Offline-Welt&quot; geahndet würden. Als Beispiele nannte er unter anderen Datenmissbrauch, Volksverhetzung und &quot;verbotene Formen von Pornografie&quot;. Hier gelte es zunächst auf vorhandene Gesetze zurückzugreifen, bevor man &quot;übereilte Regelungen für einzelne Sachverhalte schafft&quot;. Trotzdem beobachte man weiterhin aufmerksam, wo es &quot;Rechtslücken im weltweiten Netz&quot; zu schließen gebe, so Höferlin.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.cdu.de/doc/pdfc/091024-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100727_kovertrag400x200.jpg" alt="Koalitionsvertrag 2009" title="Koalitionsvertrag 2009" width="400" height="200" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Schwarz-Gelbe Kompromisse</b>
</p>
<p>
In der Abstimmung im Bundestag über das Zugangserschwerungsgesetz im Juni 2009 positionierte sich die damalige Oppositionspartei FDP <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit 88,5 Prozent ihrer Abgeordnetenstimmen</a> contra Netzsperren. In den Koalitionsverhandlungen &#8211; nun Regierungspartei &#8211; <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4865602/Schwarz-Gelb-stoppt-Internetsperren.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erzielten die Liberalen den Kompromiss</a> einer einjährigen Aussetzung des Gesetzes unter der Prämisse &quot;Löschen statt Sperren&quot;. Unterm Strich <a href="http://computer.t-online.de/internet-sperren-cdu-und-fdp-ueberdenken-plaene-zum-sperrgesetz/id_21670640/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">besteht die gesetzliche Infrastruktur für Internetsperren</a> aber weiterhin. Auch eine Gesetzesinitiative, die eine klare Neuregelung beinhaltet, bleibt die FDP bislang schuldig. Hier wartet man wohl die im Koalitionsvertrag vereinbarte Evaluation und &quot;ergebnisoffene Neubewertung&quot; der Situation ab. Diese solle nach einem Jahr &quot;Löschen statt Sperren&quot; vorgenommen werden.
</p>
<p>
<b>Es gilt das Wettbewerbsprinzip</b>
</p>
<p>
In &quot;<a href="http://www.deutschlandprogramm.de/files/653/Deutschlandprogramm09_Endfassung.PDF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Mitte stärken.</a>&quot;, dem FDP-Wahlprogramm für die Bundestagswahlen 2009, ist von der Forderung nach &quot;mehr Wettbewerb&quot; beim Breitband-Ausbau zu lesen. Dies zu gewährleisten müsse Aufgabe des Staates sein. Laut Wahlprogramm führe der Weg zur &quot;Internetrepublik Deutschland&quot; nicht über &quot;gesetzliche Universaldienstverpflichtungen bei der Breitbandversorgung&quot;, sondern über Zusammenarbeit von Unternehmen und bessere Information über mögliche Zugangstechnologien.
</p>
<p>
&quot;Das Prinzip des freien Wettbewerbs&quot; gelte laut Höferlin auch für die Verwendung von Open Source-Software. &quot;Quelloffene Programmierungen&quot; hält er für innovativ und unterstützenswert. Am Ende entscheide jedoch der Markt, was das Beste ist.<b></b>
</p>
<p>
<b>Nein zur kulturellen Pauschalabgabe</b>
</p>
<p>
Nach Auskunft von Höferlin sei die Frage des Urheberrechts eine in der FDP &quot;intensiv geführte Debatte&quot;, deren Ausgang noch offen sei. Wichtig für ihn: Der Autor soll die Entscheidungsgewalt darüber behalten, was mit seinem Werk geschehen darf.
</p>
<p>
Eine &quot;Kulturflatrate&quot; ist für die Liberalen jedenfalls keine Antwort auf Urheberrechtsfragen. FDP-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bezeichnete eine solche Idee in ihrer &quot;<a href="http://carta.info/28969/dokumentation-berliner-rede-zum-urheberrecht-von-sabine-leutheusser-schnarrenberger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Rede zum Urheberrecht</a>&quot; jüngst als eine &quot;Zwangskollektivierung der Rechte&quot;. Die Kulturflatrate, so Leutheusser-Schnarrenberger, hätte einen &quot;gewaltigen Verteilungskampf der Urheber um die Einnahmen zur Folge&quot;. Laut der Justizministerin helfe gegen Urheberrechtsverletzungen vor allem ein funktionierendes legales Angebot. &quot;Wenn der Markt versagt, gedeiht der Schwarzmarkt&quot;, betonte sie in ihrer Rede.
</p>
<p>
<b>Ja zum Leistungsschutzrecht</b>
</p>
<p>
Umstritten ist in diesem Kontext auch die von der FDP geplante Einführung eines Leistungsschutzrechtes. Das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Vorhaben wird <a href="http://irights.info/index.php?q=node/880&amp;Kategorie=Homepage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von Urheberrechtsexperten, Journalisten und Bloggern kritisch beäugt</a>. Durch das Leistungsschutzrecht sollen &quot;Presseerzeugnisse&quot; der Verlage vor gewerblicher Fremdnutzung bewahrt werden. Dies beträfe zum Beispiel Portale wie &quot;<a href="http://news.google.de/news?pz=1&amp;ned=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google News</a>&quot;. Wer also Inhalte Anderer &quot;in einer Weise ausnutzt, die über das bloße Verlinken weit hinausgeht&quot; (Leutheusser-Schnarrenberger) müsste in Zukunft in eine sogenannte &quot;Verwertungsgesellschaft&quot; einzahlen. Bedenken hegen Kritiker vor allem aufgrund des bislang ungeklärten Begriffs des &quot;Presseerzeugnisses&quot;. &quot;Was darf ich zukünftig auf meinem Blog zitieren?&quot;, fragen sich Blogautoren deshalb. Journalisten sind besorgt, ob sie durch die geplante Regelung die Rechte an ihren Texten an Verlage verlieren könnten.
</p>
<p>
<b>Elektronisches Petitionsrecht stärken</b>
</p>
<p>
Die FDP setzt sich für eine Erweiterung des Petitionsrechts auf Bundesebene ein. &quot;Massenpetitionen&quot;, ist im Koalitionsvertrag zu lesen, sollen in Zukunft im &quot;Plenum des deutschen Bundestages&quot; behandelt werden. Gesetzlich verankern wolle man dies nach der Sommerpause, deutete FDP-MdB <a href="http://jimmy-schulz.blogspot.com/2010/07/rede-zum-volksentscheid-auf-bundesebene.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jimmy Schulz in einer Rede zum Thema Petitionen</a> an. Die Liberalen fordern die Anhörung im Plenum, sobald eine Petition innerhalb von zwei Monaten 100.000 Mitzeichner erreicht hat, erläutert Höferlin gegenüber politik-digital.de. Die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Petition</a> bezeichnet er in diesem Zusammenhang als &quot;das nahezu perfekte Vehikel für Demokratie&quot;.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100727_epetition.jpg" alt="Online-Petition " title="Online-Petition" width="400" height="207" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
<b>Open Data unter Vorbehalt des Datenschutzes</b>
</p>
<p>
Höferlin erklärt &quot;Datentransparenz&quot; zum Ziel liberaler Politik. Die &quot;Offenlegung staatlicher Datensammlungen&quot; sei aber nur unter Wahrung des Datenschutzes sinnvoll. Er stellt deshalb zum Beispiel die schwedische Praxis, Steuerdaten eines jeden Bürgers frei zugänglichen zu machen, in Frage.
</p>
<p>
Apropos Datenschutz: Die FDP-Europaparlamentarier stimmten jüngst für das datenschutzrechtlich umstrittene <a href="http://politik-digital.de/swift+bankdatenabkommen+twitter+alvaro+albrecht+euparlament" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SWIFT-Abkommen</a>, das eine Weitergabe von Daten über Banktransaktionen auch in die USA ermöglicht. In einer <a href="http://jimmy-schulz.blogspot.com/2010/04/rede-vor-dem-deutschen-bundestag-zum.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestagsrede im April 2010</a> forderte Jimmy Schulz noch ausdrücklich ein &quot;hohes Datenschutzniveau beim SWIFT-Abkommen&quot;. In einer <a href="http://www.liberale.de/Nachgebessertes-Swift-Abkommen-verabschiedet/5580c9988i1p69/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung vom 8. Juli</a> bezeichnen die Liberalen den SWIFT-Kompromiss nun als &quot;respektabel&quot;. Trotzdem gesteht man sich im <a href="http://www.liberale.de/files/2027/SWIFT_Argumente.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dazugehörigen Faktenpapier der FDP-Bundestagsfraktion</a> ein, dass die zentrale Forderung nach einer Speicherfristverkürzung der Daten nicht durchgesetzt werden konnte.
</p>
<p>
<b>Liberale Ideen sozial vernetzt</b>
</p>
<p>
Erste FDP-Adresse im Netz ist das &quot;<a href="http://www.liberale.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Portal-Liberal</a>&quot;. Der Besucher findet hier eigentlich alles, was die Liberalen von Information bis Partizipation zu bieten haben. Podcasts, Blogs, Diskussionsforen und Verlinkungen zu weiteren Angeboten und Aktionen der Liberalen im Netz nutzen die Möglichkeiten des Web 2.0.
</p>
<p>
Unter <a href="https://my.fdp.de/webcom/show_websiteprog.php/_c-882/i.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">my.fdp.de</a> können sich nicht nur Parteimitglieder, sondern auch &quot;Freidenker&quot;, so der Name für Nicht-Parteimitglieder im Portal, vernetzen. Über 45.000 &quot;Freunde der Freiheit&quot; (Stand: 28. Juli 2010) können hier an Debatten und Fundraising-Kampagnen teilnehmen oder die &quot;Liberale Stellenbörse&quot; nutzen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="https://my.fdp.de/webcom/show_websiteprog.php/_c-882/i.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100727_myfdp.jpg" alt="myfdp" title="myfdp" width="400" height="269" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
Einen neuen Weg in der Online-Partizipation innerhalb der Partei beschreiten die Freidemokraten mit ihrem Internetlandesverband &quot;<a href="http://lvnet.fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP LV Net</a>&quot;. Seit dem Jahr 2000 können sich hier Liberale, die wenig Zeit haben oder im Ausland leben, parteipolitisch engagieren. Derzeit kämpft die 560 Mitglieder zählende Gemeinschaft (Stand: 17.06.2010) um ein Antragsrecht beim Bundesparteitag.
</p>
<p>
Das Projekt zeige, dass „digitale Willensbildung funktioniert&quot;, so Höferlin, Vorsitzender des LV Net, zu politik-digital.de. Stolz sei der Internetlandesverband auf den Aufbau von Erfahrung im Bereich der E-Demokratie und deren Umsetzung auf seinen Onlineplattformen. Ziel sei es, E-Partizipation und E-Government in der FDP langfristig „weiterzuentwickeln und zu fördern&quot;, so Höferlin.
</p>
<p>
Beachtenswert ist zudem die Online-Begleitung der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Kommission &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot;</a>. Das <a href="http://www.open-enquete.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Fraktions-Blog &quot;Open-Enquête&quot;</a> bietet übersichtlich aufbereitet Aktuelles, Hintergrundinformationen und eine Schnittstelle für Soziale Netzwerke. Hier finden sich auch exklusive Beiträge wie zum Beispiel ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WumO-x-0BP8&amp;feature=player_embedded" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Best-of&quot;-Video der Diskussion zur Netzneutralität</a>. Die offizielle Webseite der Internet-Enquête kann da (noch) nicht mithalten.
</p>
<p>
<b>Drei &quot;vom Fach&quot;</b>
</p>
<p>
In Sachen Netzpolitik setzt die FDP auf handwerkliche Kompetenz. Die drei FDP-Vertreter in der Internet-Enquête im Bundestag Manuel Höferlin, Jimmy Schulz und Sebastian Blumenthal kommen aus der IT-Branche.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100726_hoeferlin80x96.jpg" alt="gefunden auf: bundestag.de © Manuel Höferlin / Michael Voigt" title="gefunden auf: bundestag.de © Manuel Höferlin / Michael Voigt" width="80" align="left" height="96" /><a href="http://www.manuelhoeferlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Manuel Höferlin</a> ist Vorsitzender der FDP-Arbeitsgruppe &quot;IT und Informationsgesellschaft&quot; und des Internet-Landesverbandes. In Sachen Netzpolitik ist er erster Ansprechpartner bei den Liberalen. Der <a href="http://twitter.com/ManuelHoeferlin/status/18524332160" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bekennende Linux-Fan</a> war Gewinner des politik-digital.de-&quot;<a href="http://politik-digital.de/test-enquete-kommission-internet-digitale-gesellschaft-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Mitglieder-Tests</a>&quot;.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100726_blumenthal70x95.jpg" alt="gefunden auf: bundestag.de © Sebastian Blumenthal / Studio Line Photography" title="gefunden auf: bundestag.de © Sebastian Blumenthal / Studio Line Photography" width="63" align="right" height="95" />Bei der Arbeit in der Enquête will <a href="http://sebastian-blumenthal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sebastian Blumenthal</a> seinen Schwerpunkt vor allem auf Medienkompetenz legen, sagt er in <a href="http://openenquete.wordpress.com/2010/06/07/open-enquete-stellt-sich-vor-sebastian-blumenthal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seiner Vorstellung auf open-enquete.de</a>. Der &quot;aufgeklärte Nutzer&quot; erfordere weniger staatliche Regulierung im Netz. Blumenthal ist zudem Vositzender des Unterausschusses &quot;Neue Medien&quot;.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100726_jschulz80x96.jpg" alt="gefunden auf: bundestag.de © Jimmy Schulz/Christine Olma" title="gefunden auf: bundestag.de © Jimmy Schulz/Christine Olma" width="80" align="left" height="96" />Aufmerksamkeit erregte jüngst <a href="http://www.jimmyschulz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jimmy Schulz</a> mit seiner &quot;<a href="http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_v_f_514_de/od_player.html?singleton=true&amp;content=650527" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iPad-Rede</a>&quot; vor dem deutschen Bundestag. Der eigentliche Inhalt der Rede war die &quot;Europäische Bürgerinitiative&quot;. Die ging aber in der durch das iPad ausgelösten Debatte um die Benutzung von Mobiltelefonen und Notebooks im Bundestag völlig unter. Neben der Enquête ist auch Schulz im &quot;Unterausschuss Neue Medien&quot; aktiv. Zudem tritt er als Redner auf Demonstrationen auf, wie zum Beispiel bei der &quot;Löschen statt Sperren&quot;-Demo 2009.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/die-fdp-der-internetaffine-koalitionspartner-4963/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SPD-Netzpolitik: Schweres Erbe und neuer Kurs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:12:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/</guid>

					<description><![CDATA[Nach der Wahlniederlage von 2009 hat die SPD begonnen, sich neu auszurichten - auch in Sachen Netzpolitik aktualisiert die Partei derzeit ihr Programm. Ein &#34;Gesprächskreis&#34; mit Unterstützung der Genossen im Internet soll Impulse liefern. In der neuen Serie &#34;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&#34; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Wahlniederlage von 2009 hat die SPD begonnen, sich neu auszurichten &#8211; auch in Sachen Netzpolitik aktualisiert die Partei derzeit ihr Programm. Ein &quot;Gesprächskreis&quot; mit Unterstützung der Genossen im Internet soll Impulse liefern. In der neuen Serie &quot;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&quot; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Neuorientierung im Netz</b>
</p>
<p>
Aktuelle Beschlüsse der Bundespartei zum Thema Netzpolitik gebe es zur Zeit nicht, so Björn Böhning, netzpolitischer Sprecher des SPD-Parteivorstands. Momentan würden die netzpolitischen Leitlinien &quot;erneuert&quot; und &quot;zum Teil auch revidiert&quot;, so Böhning zu politik-digital.de. Auf dem Bundesparteitag im September 2010 wolle man eine neue netzpolitische Programmatik diskutieren.
</p>
<p>
Laut Böhning fänden sich im Wahlprogramm zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen aber bereits &quot;erste Hinweise&quot; zum neuen netzpolitischen Kurs der SPD.
</p>
<p>
Inzwischen steht der <a href="http://www2.malte-spitz.de/uploads/100707_koalitionsvertrag_nrw.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NRW-Koalitionsvertrag</a> (politik-digital.de <a href="/koalitionsvertrag-nrw-spd-gruene-netzpolitik-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Die SPD in NRW hat große Teile ihres netzpolitisch-reformierten Wahlprogrammes auch im Koalitionsvertrag verankert. Ist das dieselbe Partei, die noch im vorherigen Jahr im Bundestag mit dem Koalitionspartner CDU für das &quot;<a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2009/24799792_kw25_kinderpornografie/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zugangserschwerungsgesetz</a>&quot; (Zensursula) stimmte?
</p>
<p>
<b>Soziale Unterstützung im Internetzeitalter<br />
</b>
</p>
<p>
Perspektivisch will die SPD sich vor allem um &quot;das Soziale in der digitalen Gesellschaft&quot; kümmern, so Böhning weiter. Soziale Absicherungen für &quot;Solo-Selbstständige&quot; und Internetdienstleister sowie die Förderung von &quot;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Co-Working-Spaces</a>&quot;, also gemeinsam genutzen flexiblen Arbeitsorten, wolle man auf dem Bundesparteitag diskutieren.
</p>
<p>
Auch &quot;neue Eigentums- und Unternehmensregelungen&quot; oder die freie Verfügbarkeit von WLAN würden thematisiert, erläutert Böhning. Voraussetzung für die Umsetzung dieser Pläne ist natürlich, dass der Bundesparteitag im September 2010 zustimmt.
</p>
<p>
Bemerkenswert in Sachen elektronischer Demokratie ist der &quot;Applikationswettbewerb&quot;, der zuerst im NRW-Wahlprogramm und später auch im NRW-Koalitionsvertrag verwirklicht wurde. Ziel ist, Anwendungen zu entwickeln, die öffentlich zugängliche Daten für mehr &quot;Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit&quot; nutzen. Auf Bundesebene strebe man ein &quot;Konzept zur Verbesserung der E-Partizipation&quot; an, so Böhning gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>Netzsperren: Ja oder nein?</b>
</p>
<p>
In puncto Internetkriminalität verfolge die SPD laut Böhning ein &quot;internationales Vorgehen&quot;. Dies müsse von den G20-Staaten übernommen werden, bis es eine &quot;UN-Organisation für digitale Gesellschaft&quot; gebe.
</p>
<p>
Die Verbreitung von Kinderpornografie wolle man in der SPD mit besser ausgestatteten- und geschulten Strafverfolgungsbehörden bekämpfen, so Böhning. &quot;Sperren&quot; seien nicht mehr als eine &quot;Alibimaßnahme&quot;.
</p>
<p>
Aber: War da nicht mal was? In der Debatte um das &quot;Zugangserschwerungsgesetz&quot; positionierten sich die Sozialdemokraten im Juni 2009 für Netzsperren, indem sie im Bundestag <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für den Gesetzesentwurf stimmten</a>. Im Dezember 2009, inzwischen Oppositionspartei, war die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/SPD-wendet-sich-gegen-Internet-Sperrgesetz-884257.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD gegen den umstrittenen Gesetzentwurf</a>.
</p>
<p></p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
<a href="/" class="colorbox"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ZTUA_klingbeil_320x.jpg" class="playbutton" />
</div>
<p></a><br />
<!-- Inhalt der Colorbox --><br />
<object height="338" width="601"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="338" width="601"></embed></object>
</div>
<p><noscript><br />
<!-- Alternative Anzeige für Besucher ohne Javascript --><br />
<center><br />
<object width="300" height="250"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="300" height="250"></embed></object><br />
</center><br />
</noscript></p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Lars Klingbeil, Berichterstatter für neue Medien der SPD-Bundestagsfraktion, sagte dazu im politik-digital.de-<a href="/klingbeil-spd-video-interview-datenschutz-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Interview</a>: &quot;Klar ist, wir haben Fehler gemacht.&quot; Wichtig sei es für ihn, eine  &quot;Neuaufstellung&quot; der SPD in Sachen Internet vorzunehmen.
</p>
<p>
<b>Kurs noch schwer einzuschätzen</b>
</p>
<p>
Es ist der SPD anzumerken, dass sie momentan in einer (netzpolitischen) Umbruchphase ist. Eine klare parteipolitische Leitlinie ist noch nicht zu erkennen.
</p>
<p>
In der rot-grünen Koalition in NRW vertritt die Partei freiheitliche, fast &quot;netzaktivistische&quot; Positionen, wie man sie sonst von Piraten und Grünen kennt. So soll beispielsweise Open-Source-Software eine &quot;Vorreiterrolle&quot; (Björn Böhning) spielen.
</p>
<p>
Aber: In der gleichen Woche, in der man den netzpolitisch-ambitionierten Koalitionsvertrag schuf, <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/swift_abkommen_ii-106-283.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stimmten Genossen im EU-Parlament</a> für das datenschutzrechtlich umstrittene SWIFT-Abkommen, das die Weitergabe von Bankdaten ermöglicht.
</p>
<p>
<b>Neuauftstellung on- und offline</b>
</p>
<p>
Der Online-Beirat der Sozialdemokraten <a href="http://lumma.de/2009/06/17/stellungnahme-des-spd-online-beirats-zu-netzsperren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">löste</a><a href="http://lumma.de/2009/06/17/stellungnahme-des-spd-online-beirats-zu-netzsperren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sich aufgrund der Zustimmung der SPD zum Zugangserschwerungsgesetz</a> im Jahr 2009 auf. Das Gremium war 2007 mit dem Ziel gegründet worden, die Partei in Sachen Internet zu beraten. Prominente Mitglieder des rund 20-köpfigen Beirats waren zum Beispiel der Blogger <a href="http://saschalobo.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sascha Lobo</a> oder der Politikwissenschaftler und politik-digital.de-Vorstand <a href="/user/cbieber" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Bieber</a>. 
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_vorwaerts_0.jpg" alt="netzpolitik@vorwärts.de" title="netzpolitik@vorwärts.de" height="141" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der in 2010 neu geschaffene „Gesprächskreis Netzpolitik“ ist an die Stelle des Online-Beirats getreten und nach Vorstellung seines Sprechers Björn Böhning kein bloßes Beratungsgremium, sondern hat einen „expliziten Handlungsauftrag“. In ihm sollen „programmatische Leitlinien“ entwickelt und „eine Neujustierung der Internetpolitik der SPD“ vorgenommen werden. Partizipation an der Arbeit des Gesprächskreises soll in „zahlreichen Foren“ möglich sein, wie etwa dem <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpolitikbereich</a> auf dem Vorwärts-Portal und in der <a href="http://netzpolitik.mixxt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mixxt-Community</a>, so Böhning.
</p>
<p>
Der Gesprächskreis umfasst <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/who-is-who/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">25 Mitglieder</a> mit und ohne Parteibuch. Viele Experten aus dem damaligen Online-Beirat sind auch wieder dabei – darunter alle Unterzeichner der Erklärung gegen Netzsperren des Online-Beirates inklusive später wahr gemachter Rücktrittsdrohung. Der bisher einzige <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/blogs/netzpolitik/2010/05/eine-neue-netzpolitik-fur-das-ganze-land-und-fur-nrw/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beschluss</a> des Gesprächskreises datiert vom 10. Mai 2010 – eine Forderung nach Netzneutralität und Billigung des netzpolitischen NRW-Wahlprogramms.
</p>
<p>
Gerade was die Einbindung der Internetnutzer angeht, musste die Runde <a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/spd-online-beirat-20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik</a><a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/spd-online-beirat-20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> einstecken</a> &#8211; noch bevor sie ihren ersten Forderungskatalog aufstellen konnte. Im Vorfeld konnten Interessierte für die Aufnahme in den Gesprächskreis kandidieren . Per Internetabstimmung sollte dann entschieden werden, wer dabei sein darf und wer nicht. Jedoch wurden nur drei Stühle in der Runde auf diese Art besetzt – von 25. 
</p>
<p>
<a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a>
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_internethauptstadt.jpg" alt="Internethauptstadt Köln" title="Internethauptstadt Köln" height="178" width="400" /><br />
</a>
</div>
<p><a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
Bemerkenswert sind die <a href="http://www.spd-netzpolitik.de/initiativen-vor-ort/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiativen</a> der SPD auf regionaler Ebene. Vor allem die Kölner SPD versucht, eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Internetpolitik einzunehmen. Sie hat Köln zur <a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internethauptstadt</a> erklärt und stellt mit Martin Dörmann auch den stellvertretenden Vorsitzenden der Enquete-Kommission. In Köln wurden der „Dialogkreis Netzpolitik“ sowie das „<a href="http://www.spd-netzpolitik.de/initiativen-vor-ort/koeln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forum Netzpolitik</a>“ gegründet. Letzteres ist durchaus nicht als lokaler Stammtisch gedacht. Mitbegründerin Valentina Kerst,<br />
die auch (gewähltes) Mitglied im Gesprächskreis Netzpolitik ist, möchte das Forum „über alle Ebenen hinweg etablieren, also kommunal, auf Landes- sowie Bundesebene“, äußerte sie gegenüber politik-digital.de. Know-how für sozialdemokratische Webmaster bündeln seit 2002 die <a href="http://www.websozis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Websozis</a>.
</p>
<p>
<b>Rote Piraten?</b>
</p>
<p>
In der SPD machen netzpolitisch vor allem Lars Klingbeil (SPD-MdB) und Björn Böhning (Parteivorstand) von sich reden. Beide leiten gemeinsam den &quot;Gesprächskreis Netzpolitik&quot;. Martin Dörmann, Bundestagsabgeordneter der SPD, muss dagegen mit Fehlern aus der Vergangenheit und fehlender Glaubwürdigkeit unter Netzaktivisten leben.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100721_klingbeil.jpg" title="Quelle: www.lars-klingbeil.de" alt="Quelle: www.lars-klingbeil.de" align="left" height="96" width="80" />
</p>
<p>
<a href="http://www.lars-klingbeil.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Klingbeil</a> ist seit dieser Legislaturperiode Mitglied im Deutschen Bundestag. Er ist netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied in der Bundestags-<a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</a> sowie im <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/a22_neue_medien/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unterausschuss &quot;Neue Medien&quot;</a>. Klingbeil ist &quot;rundum vernetzt&quot;. Von <a href="http://www.twitter.com/klingbeil09" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> bis <a href="http://www.lastfm.de/user/klingbeil1978" target="_blank" rel="noopener noreferrer">last.fm</a> kann man ihn im Netz fast überall finden. Netzpolitische Stellungnahmen bloggt er regelmäßig auf den Seiten der <a href="http://www.spdfraktion.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Bundestagsfraktion</a>.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_boehning_copy.jpg" alt="Quelle: www.bjoern-boehning.de" title="Quelle: www.bjoern-boehning.de" align="right" height="95" width="70" /><a href="http://www.bjoern-boehning.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Björn Böhning</a> ist erster Ansprechpartner, wenn es um die Netzpolitik der SPD geht. Er vertritt den &quot;Gesprächskreis Netzpolitik&quot; nach außen, ist netzpolitischer Sprecher des SPD-Parteivorstandes und gehört der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=104836344904#%21/group.php?gid=104836344904&amp;v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebookgruppe</a><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=104836344904#%21/group.php?gid=104836344904&amp;v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> &quot;Piraten in der SPD&quot;</a> an. Böhning ist besonders <a href="http://twitter.com/BoehningB" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktiv bei Twitter</a>, weil er sich, wie er im <a href="/zwischen-tuer-und-angel-bjoern-boehning" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Interview</a> mit politik-digital.de erzählt, dort der Diskussion um politische Inhalte &quot;direkt stellen muss&quot;.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100721_doermann.jpg" alt="Quelle: www.martin-doermann.de" title="Quelle: www.martin-doermann.de" align="left" height="98" width="80" />Der dritte im Bund ist der stellvertretende Enquête-Vorsitzende <a href="http://www.martin-doermann.de/live/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Dörmann</a>. Er verlor als Netzpolitiker an Glaubwürdigkeit wegen seines Verhaltens in der &quot;Zensursula-Debatte&quot;. Dörmann war damals SPD-Berichterstatter für das Zugangserschwerungsgesetz. In seinem Namen erging eine <a href="http://www.spd-fraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,47641,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a>, deren Argumentation Grundlage für den Beschluss des SPD-Parteivorstandes wurde, das Zugangserschwerungsgesetz zu befürworten. Im Nachhinein <a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">räumt Dörmann </a><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fehler</a><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> ein</a>, begründet die damalige Entscheidung aber auch mit parteipolitischen Erwägungen: &quot;Wir haben es als kaum vermittelbar angesehen, wenn wir uns total verweigert hätten.&quot;, sagte er der SPD-Parteizeitung &quot;Vorwärts&quot;.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<i>Unter Mitarbeit von <a href="/user/fmelching">Felix Melching</a>.</i></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klare digitale Leitlinien bei den Grünen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/klare-digitale-leitlinien-bei-den-gruenen-4949/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/klare-digitale-leitlinien-bei-den-gruenen-4949/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 11:48:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturflatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/klare-digitale-leitlinien-bei-den-gruenen-4949/</guid>

					<description><![CDATA[Die einstige &#34;Öko-Partei&#34; bekennt sich zur digitalen Revolution. Unter dem Motto: &#34;Digital ist besser – Für ein freies Internet&#34; setzen die Grünen auf Netzpolitik als Kernthema und untermauern dies durch eine umfangreiche Präsenz im Web.
In der neuen Serie &#34;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&#34; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die einstige &quot;Öko-Partei&quot; bekennt sich zur digitalen Revolution. Unter dem Motto: &quot;Digital ist besser – Für ein freies Internet&quot; setzen die Grünen auf Netzpolitik als Kernthema und untermauern dies durch eine umfangreiche Präsenz im Web.<br />
In der neuen Serie &quot;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&quot; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Netzbetontes Wahlprogramm</b>
</p>
<p>
Das Prinzip des offenen Zugangs bestimmt die netzpolitischen Leitlinien der Partei. Diese sind ausführlich im <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/295/295495.wahlprogramm_komplett_2009.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlprogramm 2009</a> ausgearbeitet: Bei Software, Inhalten und Formaten fordern die Grünen &quot;Freiheit auf allen Ebenen&quot;. Davon würden vor allem öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Universitäten aber auch die Wirtschaft profitieren, weil Open Source-Lösungen innovativer, kostengünstiger und &quot;grundsätzlich sicherer&quot; seien, so die Grünen.
</p>
<p>
Außerdem im Wahlprogramm zu lesen: Die Grünen sehen das Internet als neutrales Medium-, aber nicht als &quot;rechtsfreien Raum&quot; an. Besser geschultes- und ausgestattetes Behördenpersonal solle die Verfolgung von Internetkriminalität &quot;intensivieren&quot;.
</p>
<p>
In diesem Zusammenhang lehnen die Grünen Vorratsdatenspeicherung ausdrücklich ab. In einer Pressemitteilung vom 29. Juni 2010 erklärt Konstantin von Notz, innen- und netzpolitischer Sprecher der Grünen, dass es &quot;intelligenterer Alternativen&quot; bedarf. Eine solche Alternative sei das &quot;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quick_Freeze" target="_blank" rel="noopener noreferrer">quick freeze-Verfahren</a>&quot;, in dem Daten nur vorrübergehend und auf Anordnung gespeichert werden können.
</p>
<p>
<b>Datenschutz als Herzensangelegenheit</b>
</p>
<p>
Das Thema Datenschutz betonen die Grünen besonders. Das parteieigene <a href="https://www.datenschutz-ist-buergerrecht.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetportal</a> &quot;Datenschutz ist Bürgerrecht&quot; soll für einen bewussteren Umgang der Nutzer mit ihren Daten sensibiliseren. Konstantin von Notz sieht im Datenschutz die Grundlage, um die &quot;Früchte des digitalen Zeitalters zu ernten&quot;. Das sei nicht nur bürgerrechtlich, sondern auch wirtschaftlich zu verstehen. &quot;Guter Datenschutz&quot; ist für ihn ein Standortfaktor in der IT-Branche, sagte von Notz im <a href="/zwischen-tuer-und-angel-konstantin-von-notz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Interview</a> mit politik-digital.de. 
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="https://www.datenschutz-ist-buergerrecht.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100713_datenschutzistbuergerrecht_gruene.jpg" alt="www.datenschutz-ist-buergerrecht.de" title="www.datenschutz-ist-buergerrecht.de" height="200" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
Wichtig ist den Grünen eine Reform des Urheberrechts. Das Positionspapier der Grünen-Bundestagsfraktion ruft zu einem &quot;Dialog zwischen Kulturschaffenden, Rechteverwertern und NutzerInnen&quot; auf. Die Digitalisierung von Kulturgütern erfordere &quot;strukturelle Umwälzungen&quot;. Dies könne auch die Einführung einer &quot;Kulturflatrate&quot; als Vergütungssystem mit sich bringen.
</p>
<p>
Die E-Partizipation sei laut Konstantin von Notz derzeit im &quot;Aufbruch&quot;. Man müsse sich in den nächsten Jahren &quot;intensiv&quot; mit dem Thema auseinandersetzen. Voraussetzung, um die &quot;neuen Wege der Partizipation&quot; zu nutzen, sei die Achtung der &quot;Bügerrechte&quot;, so von Notz zu politik-digital.de.<br />
Laut Parteiprogramm könnten sich die Grünen, dann aber auch &quot;direkte Beteiligungsformen&quot; vorstellen, die über das &quot;Herunterladen von Formularen&quot; hinausgehen.
</p>
<p>
<b>Partizipation zwischen real und digital</b>
</p>
<p>
Laut Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstandes der Grünen, gibt es in vielen Bereichen keine Unterschiede mehr zwischen on- und offline. Diskussionen und Aktionen fänden &quot;cross-medial&quot; statt. Diese Arbeitsweise wolle man weiter ausbauen, denn darin läge die &quot;Zukunft der politischen Partizipation&quot;.
</p>
<p>
Die Grünen diskutieren netzpolitische Themen in der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Medien und Netzpolitik, verzichten aber ansonsten nach eigener Auskunft auf Gremienarbeit. Man setze auf eine &quot;möglichst breite Beteiligung&quot;, so Malte Spitz zu politik-digital.de. &quot;Gerade im Bereich Web 2.0 hat sich diese Praxis bewährt.&quot;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.gruene.de/meine-kampagne.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/gmeinekampagne.jpg" alt="Meine Kampagne" title="Meine Kampagne" height="286" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
Mitmachen können Mitglieder und Unterstützer unter anderem auf der Plattform &quot;<a href="http://www.gruene.de/meine-kampagne.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine Kampagne</a>&quot;. Registrierte Nutzer werden personalisiert zu Aktionen im und außerhalb des Netzes eingeladen. Zum Beispiel werden nach Angabe bestimmter Daten Demonstrationen in Wohnortnähe empfohlen. Das grüne Netzwerk &quot;<a href="https://wurzelwerk.gruene.de/web/guest" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wurzelwerk</a>&quot;  dagegen ist nur für Mitglieder, die sich selbst organisieren – auch in Sachen Netzpolitik.
</p>
<p>
Sowohl die <a href="http://www.gruene.de/themen/netzpolitik.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundespartei</a>, als auch <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/netzpolitik/rubrik/16/16686.netzpolitik.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestagsfraktion</a> bieten auf ihren Portalen eigene Bereiche zur Netzpolitik. Die grünen Internet-Enquête-Mitglieder im Bundestag haben ein eigenes <a href="http://gruen-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a>, auf dem sie über das Geschehen in der Kommission berichten. Alle Beiträge auf den Grünen-Portalen können kommentiert werden oder sind zumindest mit einem Feedback-Kasten versehen.
</p>
<p>
<b>Dreierbund im Fokus</b>
</p>
<p>
&quot;Netzpolitisch auffällig&quot; ist bei den Grünen vor allem das Trio &quot;Von Notz-Spitz-Albrecht&quot;:
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100715_vonnotz.jpg" title="Quelle: www.von-notz.de" alt="Quelle: www.von-notz.de" align="left" height="78" width="68" /><a href="http://www.von-notz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konstantin von Notz</a> ist netzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. Er repräsentiert die &quot;digitale Position&quot; der Partei und ist als Mandatsinhaber Dreh- und Angelpunkt &quot;grüner Netzpolitik&quot;. Was ihn und die Grünen im Internet beschäftigt, <a href="http://twitter.com/KonstantinNotz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommuniziert er via Twitter</a> in durchschnittlich <a href="http://tweetstats.com/graphs/konstantinnotz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">123 Tweets</a> im Monat.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100713_MalteSpitz.jpg" title="Quelle: www.malte-spitz.de" alt="Quelle: www.malte-spitz.de" align="right" height="75" width="51" /><a href="http://www.malte-spitz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Malte Spitz</a> sitzt im Bundesvorstand der Grünen. Er ist zudem Mitglied im <a href="http://www.nnm-ev.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk Neue Medien</a> und im Chaos Computer Club (<a href="http://www.ccc.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CCC</a>). Er versucht, die Debatte um eine &quot;<a href="http://www.malte-spitz.de/blog/3189485.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturflatrate</a>&quot; vorranzutreiben und erregte jüngst Aufmerksamkeit mit einem kritischen <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-06/maiziere-spitz-netzpolitik?page=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommentar</a> zu den &quot;<a href="/Netzpolitik+BMI+Thomas+de+Maiziere+Online-Konsultation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpolitischen Thesen</a>&quot; von Bundesinnenminister Thomas de Maizière.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100715_albrecht.jpg" title="Quelle: www.janalbrecht.eu" alt="Quelle: www.janalbrecht.eu" align="left" height="75" width="68" /><br />
Shootingstar der Grünen, nicht nur in netzpolitischer Hinsicht, ist <a href="http://janalbrecht.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Philipp Albrecht</a>. Der<br />
Europaparlamentarier wurde in seiner ersten Legislaturperiode sofort zur zentralen Oppositions-Figur in der Debatte um das Swift-Abkommen (politik-digital.de <a href="/swift+bankdatenabkommen+twitter+alvaro+albrecht+euparlament" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Die Financial Times Deutschland taufte den Datenschutzexperten gar &quot;<a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:kopf-des-tages-jan-philipp-albrecht-mister-anti-swift/50072520.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mr. Anti-Swift</a>&quot;.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<i>Unter Mitarbeit von <a href="/user/fmelching">Felix Melching</a>. <br />
</i></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/klare-digitale-leitlinien-bei-den-gruenen-4949/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
