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	<title>politcamp &#8211; politik-digital</title>
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	<title>politcamp &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Facebook als Kampagnenwerkzeug: Online-Wahlkampf in den USA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicola Jenne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 15:06:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor vier Jahren war der Einsatz von sozialen Medien wie Facebook im US-amerikanischen Wahlkampf revolutionär. Eine Online-Kampagne in diesem Ausmaß [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><a href="http://politik-digital.de/facebook-als-kampagnenwerkzeug-online-wahlkampf-in-de-usa/linder/" rel="attachment wp-att-121385"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-121385" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/linder.jpg" alt="" width="630" height="377" /></a>Vor vier Jahren war der Einsatz von sozialen Medien wie Facebook im US-amerikanischen Wahlkampf revolutionär. Eine Online-Kampagne in diesem Ausmaß hat es vor 2008 noch nicht gegeben. Vier Jahre später stellt sich die Frage, welche Rolle Facebook im diesjährigen Wahlkampf spielt. In ihrem Vortrag auf dem <a href="http://12.politcamp.org/#alle" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politcamp</a> beschäftigte sich die Facebook-Repräsentantin Elizabeth Linder am Wochenende mit dieser Frage.</p>
<p align="JUSTIFY">Elizabeth Linder, die sich bei Facebook um „Politics &amp; Government“ in Europa, dem Nahen Osten und Afrika kümmert, hat eine klare Antwort auf diese Frage: Facebook ist auch im US- Wahlkampf 2012 wichtig. Denn die Wahrscheinlichkeit, jemanden über Facebook von seiner Person oder Partei zu überzeugen, sei um 57 Prozent höher als mithilfe anderer Medien.</p>
<p align="JUSTIFY">Allerdings habe sich die Nutzung von Facebook als Kampagnenwerkzeug seit 2009 erheblich verfeinert und ausdifferenziert. Statt auf der eigenen Facebook-Seite Wahlwerbung zu betreiben, zielten Politiker heute darauf ab, die Gesellschaft Informationen für sie verbreiten zu lassen, „weil man seinen Freunden mehr vertraut“. Dieser Prozess wird &#8221;micro-listening&#8221; genannt, also Zuhören auf Mikro-Ebene. Vor allem Barack Obama nutze diese Strategie. So wolle der Amtsinhaber mit der Webseite <span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.barackobama.com/latinos">“Latinos for Obama&#8221;</a></span></span> per „micro-listening“ die Unterstützung der in den USA lebenden Latinos gewinnen. Die Wähler sollen öffentlich teilen, was sie interessiert, damit andere Leser dies auch erfahren: &#8220;making the community spreading the message for you&#8221; beschreibt Elizabeth Linder diesen Prozess.</p>
<p align="JUSTIFY">Dabei findet sich eine nicht geringe Anzahl an Politikern in der Community: So veröffentlicht beispielsweise der republikanische Vizepräsidentenkandidat Paul Ryan auf seiner Homepage Videos von anderen führenden Republikanern, um diese zu unterstützen.</p>
<p align="JUSTIFY">Neu sei auch die enge Verzahnung von Online- und Offline-Wahlkampf, erklärt Lindner. Die Wähler möchten ihre Politiker demnach nicht nur online treffen, sondern auch die Chance auf den realen Kontakt haben, wie bei einem Abendessen mit Barack Obama oder auf Bootstouren mit Mitt Romney. Der Wähler müsse selbst feststellen können, dass das Online-Ich des Politkers zum Offline-Ich passe.</p>
<p align="JUSTIFY">Um die Aufmerksamkeit der Facebook-Nutzer auf sich zu ziehen, sei es außerdem wichtig, unterschiedliche Themen aufzugreifen. Selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise müsse der Umweltschutz weiter thematisiert werden. Und vor allem wolle der Wähler bzw. Facebook-Nutzer das Gefühl haben, dass er in die Diskussion einbezogen werde. Die Gesellschaft zu involvieren, wie es Scheich Mohammed tat, als er für die Vereinigte Arabischen Emirate die Bürger nach einer neuen Regierungs-Strategie auf Facebook suchte, ist nur ein erfolgreiches Beispiel für diese Methode.</p>
<p align="JUSTIFY">Die Bedeutung von Online-Medien gegenüber klassischen Medien sieht Linder realistisch. Letztere blieben weiterhin relevanter im Wahlkampf, glaubt die Facebook-Vertreterin.</p>
<p align="JUSTIFY">Fazit ihres erfrischend informativen Vortrags war, dass auch Facebook immer mit dem Trend gehen und sich den Gegebenheiten anpassen müsse. Denn der bestimme, was gerade wichtig und volksnah in der Politik ist: &#8221;Everything you learned today will probably be completely different in twelve months&#8221;, schloss Linder.</p>
<p align="JUSTIFY">
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		<title>POLITCAMP 2012: Politik trifft Web 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Wilke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 09:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politcamp]]></category>
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					<description><![CDATA[An diesem Wochenende (22. und 23. September) ist es in Berlin wieder soweit: das seit 2009 jährlich stattfindende POLITCAMP bringt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/politcamp-2012-politik-trifft-web-2-0/pc12/" rel="attachment wp-att-121290"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-121290" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/pc12.jpg" alt="" width="182" height="351" /></a>An diesem Wochenende (22. und 23. September) ist es in Berlin wieder soweit: das seit 2009 jährlich stattfindende POLITCAMP bringt mit wachsendem Erfolg einmal im Jahr Netzgemeinde, Politiker, Webaktivisten, parlamentarische Mitarbeiter, Unternehmen und Journalisten zu aktuellen netzpolitischen Themen zusammen. Dieses Mal ist politik-digital.de als Medienpartner mit dabei.</p>
<p>Diskutiert werden u.a. Themen wie Urheberrecht, Netzneutralität oder Datenschutz. Aber auch Fragen des digitalen Zugangs oder dem Wirtschaftsfaktor „Neue Medien” spielen dieses Jahr eine Rolle. Teil des Programms sind ebenso Veranstaltungen wie: „Brauchen wir ein Leistungsschutzrecht?“, „Wahlkampf mit Facebook- Einblicke in den US-Wahlkampf und Möglichkeiten in Deutschland“  und „Gefahr Cyberwar?“</p>
<p>Als Gäste haben sich nicht nur Marina Weisband, Volker Beck oder Sabine Leutheusser-Schnarrenberger angekündigt. Auch Andreas Baum, Jimmy Schulz und viele weitere Netzköpfe werden Samstag und Sonntag vor Ort sein.</p>
<p>Nachmittags können dann im Rahmen der „Unkonferenz“ zahlreiche Sessions besucht werden, in denen die Besucher die Möglichkeit einer interaktiven Teilnahme haben. Das Besondere dabei ist, dass die Teilnehmer selbst das Programm, also die Inhalte der einzelnen Sessions,  festlegen. politik-digital.de wird vor Ort sein und vom <a href="http://12.politcamp.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">POLITCAMP</a> berichten.</p>
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		<title>Positionsfindungs-Serviceprovider</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy]]></category>
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		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
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					<description><![CDATA[Was folgt auf das Zeitalter der Volkspartei und welche Bedeutung kommt digitaler Beteiligung zu? Das politcamp e.V. hatte zu einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/positionsfindungs-serviceprovider/positionsfindung_foto/" rel="attachment wp-att-10540"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-10540" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/positionsfindung_foto.png" alt="©www.baumannstephan.de, 2012" width="195" height="119" /></a>Was folgt auf das Zeitalter der Volkspartei und welche Bedeutung kommt digitaler Beteiligung zu? Das politcamp e.V. hatte zu einer Podiumsdiskussion geladen. Es ging um die Frage, ob digitale Partizipation an politischen Prozessen „Sargnagel“ oder „Motor“ der Volksparteien ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An das Internet wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Kirchheimer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Otto Kirchheimer</a> damals nicht gedacht haben. Ebenso wenig an die Frage, ob ein solches Medium eines Tages die hergebrachten Parteien herausfordern würde. Und ganz sicher hat er nicht an eine Partei gedacht, die die vielfach beklagte Politikferne breiter Bevölkerungsschichten einmal aufgreifen und digital kanalisieren könnte. In einem Aufsatz aus dem Jahr 1965 prägte der deutsch-amerikanische Staatsrechtler den Begriff der Volkspartei, ein in erster Linie in den politischen Systemen Westeuropas anzutreffender Parteientypus. Was damals neu war, ist in seiner gesellschaftlichen und politischen Strahlkraft heute, bald 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Kirchheimers Analyse, jedoch merklich verblasst.</p>
<h3>Piraten in der Überzahl</h3>
<p>Auch das <a href="http://politcamp.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politcamp e.V.</a>  beschäftigte sich nun auf seiner gestrigen Podiumsdiskussion mit dieser Entwicklung, freilich aus netzpolitischer Perspektive. Auch wenn die Sache mit dem Sargnagel im Veranstaltungstitel als Frage formuliert war &#8211; bereits die Zusammensetzung des Podiums sprach für sich. Moderator Jürgen Ertelt, der gleich nach der Begrüßung bekannte, er selber hätte eigentlich lieber über digitale Beteiligung „als Motor der Volksparteien“ diskutieren wollen, konnte mit CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und dem netzpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil Vertreter eben jener Volksparteien begrüßen.</p>
<p>Zwei bekannte Piratenpolitiker, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,749831,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spackeria</a>-Aktivistin Julia Schramm und Bundesvorstandsmitglied Bernd Schlömer, komplettierten die Runde. Misslich erschien bei dem Veranstaltungsthema jedoch weniger die Überzahl an Piraten. Fruchtbar für die gesamte Debatte aber wäre eine grobe Begriffsklärung des Terminus „Volkspartei“ gewesen. Neben dem fehlenden Vertreter von Bündnis90/Die Grünen, wäre dann möglicherweise aufgefallen, dass die einzige Partei, die bei objektiver Verwendung von Kirchheimers Maßstäben heute noch annährend als Volkspartei gelten kann, auf dem Podium gänzlich fehlte. Die bayerische CSU hatte keinen Vertreter auf das politcamp-Podium entsandt.</p>
<h3>Von Stammtischen und flüssiger Demokratie</h3>
<p>Am klassischen Parteileben seien vor allem das Beisammensein, der soziale Kontakt und das Bier beim Stammtisch wichtig, wusste Lars Klingbeil aus der sozialdemokratischen Praxis in der Lüneburger Heide zu berichten. Das Stichwort Stammtisch provozierte jedoch bei Julia Schramm die Entgegnung, dass jene antiquierten Rituale aufgrund von Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt eben nicht mehr zeitgemäß seien und deshalb zu Recht von den Piraten durch digitale Beteiligungsinstrumente wie Liquid-Feedback ersetzt worden seien. Bundesvorstandsmitglied Schlömer mahnte gar einen vollständigen Wandel der politischen Kultur an. Die Parteien müssten eben lernen, „Vertrauen in den Bürger zu entwickeln“.</p>
<p>Die repräsentative Demokratie habe sich bewährt, so Hermann Gröhe, durch die Parteien seien politische Entscheidungen mit verantwortlichen Personen identifizierbar. Gleichwohl böten ergänzende Beteiligungsformen, wie sie auch die CDU vermehrt nutze, natürlich Chancen. Dass Gröhe, seit den 1970er-Jahren in der Union aktiv und seit 1994 Mitglied im Bundestag, hiermit einem überholten Verständnis von Parteien anhängen mag, verdeutlichte eine Äußerung aus dem Publikum eindrucksvoll. Könne man sich Parteien nicht viel eher als „Positionsfindungs-Serviceprovider“ vorstellen, so die pointierte Frage eines Piraten.</p>
<h3>Leben Totgesagte länger?</h3>
<p>Auch wenn der Unmut über Teile der aktuellen politischen Praxis am gestrigen Abend mit Händen zu greifen war: Die herausgeforderten Volksparteien oder zumindest einzelne Vertreter haben die Zeichen der Zeit erkannt und bleiben gelassen. Hermann Gröhe jedenfalls bekannte, ganz der Polit-Routinier, dass Volksparteien schon so oft abgeschrieben worden seien und Totgesagte ja bekanntlich länger lebten. Eine alles in allem lohnenswerte Veranstaltung zu einem hochaktuellen Thema. Die Einbindung von Publikumsfragen in die laufende Diskussion ist auf den ersten Blick eine charmante Idee, gibt sie doch dem Publikum die Möglichkeit, spontan Position zu beziehen. Der Nachteil ist eine zerfaserte Debatte und ob der vielen inhaltlichen Brüche eine nachlassende Konzentration beim Publikum.</p>
<p>Möglicherweise kann hier schon bei der kommenden Veranstaltung des „politcamps“ nachgebessert werden. Anlässlich der weltweit größten Computermesse „CeBit“ ist im März eine Veranstaltung in Hannover geplant.</p>
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		<title>Bericht aus Bonn: #PC11</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bericht-aus-bonn-pc11-5269/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 15:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
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					<description><![CDATA[Müssen Kinder vor Internet-Inhalten geschützt werden?  Welche Rolle spielten Facebook und Co in Tunesien und Ägypten? Wie kann Partizipation online gestärkt werden?  Diese und andere Fragen wurden am  Wochenende beim Politcamp in Bonn von Polit-Profis, Aktivisten und Interessierten diskutiert.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Müssen Kinder vor Internet-Inhalten geschützt werden?  Welche Rolle spielten Facebook und Co in Tunesien und Ägypten? Wie kann Partizipation online gestärkt werden?  Diese und andere Fragen wurden am  Wochenende beim Politcamp in Bonn von Polit-Profis, Aktivisten und Interessierten diskutiert.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Über 300 Teilnehmer trafen sich am 4. und 5. Juni in der ehemaligen Bundeshauptstadt, um aktuelle Fragen aus der Schnittmenge von Politik und Internet zu diskutieren. Während vormittags im alten Wasserwerk zuvor festgelegte Sessions stattfanden, konnten im  Barcamp am Nachmittag in den Räumen der Deutschen Welle spontan eigene Vorschläge für Themen- und Diskussionsrunden eingereicht werden. Neben dem Schwerpunkt des Kinder- und Jugendschutzes bzw. der Medienkompetenz wurden verstärkt die Geschehnisse in Nordafrika und im Nahen Osten sowie die Möglichkeiten und Grenzen der E-Partizipation, sei es im Rahmen der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-Enquete</a> oder in der Interaktion zwischen Parteien und Bürgern, diskutiert.
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/5800232880_85d737e540_b.jpg" title="Politcamp_2011_photo_MartinKoester" alt="Politcamp_2011_photo_MartinKoester" height="320" width="480" />
</div>
<div align="center">
<span style="color: #000000"><i>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/martinkoester/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Köster</a>/<a href="http://11.politcamp.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politcamp</a>)</i></span>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die Referenten- und Diskutantenrunden war gemischt besetzt: Neben Politikern, Netzaktivisten und IT-Experten fanden sich auch Teilnehmende aus der Jugendarbeit, von der NRW-Landeszentrale für Politische Bildung, außerdem Wissenschaftler und Journalisten sowie aktive Partei-Mitglieder.
</p>
<p>
Auffällig war, dass in den Diskussionen die Bedeutung der digitalen Kommunikation wesentlich nüchterner als bei anderen Veranstaltungen und in vielen Medienberichten der vergangenen Zeit beurteilt wurde.<br />
In der Betrachtung der Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika etwa herrschte überwiegend die  Meinung, dass Twitter und Facebook zwar bei der anfänglichen Organisation der Proteste eine wichtige Rolle spielten, insgesamt aber von untergeordneter Bedeutung waren. Bei der Rückschau auf die Landtagswahlen 2011 betonten Politiker die größere Relevanz des Offline-Wahlkampfes – eine These, die von wissenschaftlicher Seite durch empirische Erhebungen gestützt wurde.  <br />
Und auch die bisherige Bürgerbeteiligung bei der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Bundestages zeigt, dass die Bereitstellung digitaler Partizipations- und Informationswerkzeuge allein nicht ausreichend ist.
</p>
<p>
<br />
Gerade angesichts der teilweise verbreiteten Ansicht, viele der Themen seien schon in den vergangenen Jahren besprochen worden, herrscht kein Grund zur Euphorie. Das Politcamp bot jedoch Anlass, den nach wie vor vorhandenen Handlungsbedarf zu betonen. Dazu können und sollten Veranstaltungen dieser Art  auch in Zukunft beitragen.
</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/C-RraquwBdc" frameborder="0" height="390" width="480"></iframe> </p>
<div align="center">
<span style="color: #000000"><i>(Video: <a href="http://www.youtube.com/user/politcamp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politcamp</a>)<br />
</i></span>
</div>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zurück in die &#8220;Bonner Republik&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zurueck-in-die-bonner-republik-5257/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="/"><img src="/sites/politik-digital.de/files/pclogo-rand.jpg" alt="Bild" title="Bild" align="left" height="114" width="201" /></a>Die Organisatoren der Netzpolitik-Konferenz &#34;politcamp 2011&#34; haben sich als Veranstaltungsort in diesem Jahr die ehemalige deutsche Hauptstadt ausgesucht. politik-digital.de wirft einen Blick auf Programm und Konzept und spricht mit den Veranstaltern über Ziele und Bedeutung des politcamps, das am 4. und 5. Juni stattfinden wird.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/"><img decoding="async" title="Bild" src="/wp-content/uploads/pclogo-rand.jpg" alt="Bild" width="201" height="114" align="left" /></a>Die Organisatoren der Netzpolitik-Konferenz &#8220;politcamp 2011&#8221; haben sich als Veranstaltungsort in diesem Jahr die ehemalige deutsche Hauptstadt ausgesucht. politik-digital.de wirft einen Blick auf Programm und Konzept und spricht mit den Veranstaltern über Ziele und Bedeutung des politcamps, das am 4. und 5. Juni stattfinden wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Kontrast könnte – zumindest räumlich und atmosphärisch – größer kaum sein. In den vergangen beiden Jahren trafen sich netzaffine Politiker, Abgeordnetenmitarbeiter, Online-Journalisten und Blogger noch im Berliner &#8220;Radialsystem&#8221;, um direkt am Ufer der Spree, unweit von Berlin Mitte, über die Veränderung von gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen, Parteipolitik und politischer (Wahlkampf-)Kommunikation durch das Internet zu diskutieren. In diesem Jahr haben die Organisatoren ihre zweitägige Konferenz mit zahlreichen Vorträgen von der Spree an den Rhein verlagert und führen die Veranstaltungen dort in vermutlich deutlich beschaulicherer Atmosphäre teilweise im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages durch.</p>
<p><a href="http://www.politcamp.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politcamp</a>-Mitorganisator und Presseprecher Ralf Makolla nimmt im Gespräch mit politik-digital.de unter anderem zu den Gründen für den diesjährigen Ortswechsel Stellung: &#8220;Wir wollten das Politcamp schon im Jahr 2010 in Bonn durchführen. Dies hat leider aus unterschiedlichsten Gründen nicht geklappt. Dieses Jahr hatten wir eine nette Anfrage der Stadt Bonn aus dem Büro des Oberbürgermeisters&#8221;.<img decoding="async" title="Bild" src="/wp-content/uploads/wasserwerk-rand_0.jpg" alt="Bild" width="277" height="190" align="left" /> Zu den weiteren Vorteilen der Stadt am Rhein ergänzt der Pressesprecher des Organisatorenteams: &#8220;Bonn ist mit seiner Historie ein guter Ort für den politischen Dialog. Wasserwerk und die Räumlichkeiten der Deutschen Welle sind dafür wie geschaffen.&#8221; Diejenigen netzpolitisch Interessierten, die es am ersten Juniwochenende nicht persönlich nach Bonn schaffen, können die einzelnen Veranstaltungsteile, die mitunter im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BarCamp-Format</a> angeboten werden, dennoch in Echtzeit verfolgen: &#8220;Wir werden aus jeder Session einen Live-Stream haben und damit können auch die, die es nicht nach Bonn geschafft haben, am Politcamp teilnehmen&#8221;, so Makolla weiter.</p>
<p><strong>Das Verhältnis zu anderen Veranstaltungen</strong><br />
Den gewaltigen Diskussionsbedarf beim Thema Netzpolitik zeigen die zahlreichen ähnlich gearteten Veranstaltungen auf dem Gebiet. So fand erst vor kanpp zwei Wochen die Konferenz Next mit einem ähnlichen Adressatenkreis in Berlin statt. Vor allem aber mit der gut 3.000 Teilnehmer zählenden Social-Media-Konferenz &#8220;re:publica&#8221; hat bereits im April eine unter Netzpolitikern und klassischen Medien breit rezipierte Versammlung in der Hauptstadt stattgefunden.</p>
<p>Das diesjährige Bonner politcamp versteht sich allerdings, wie Pressesprecher Ralf Makolla deutlich macht, keinesfalls als eine direkte Konkurrenzveranstaltung zu Konferenzen wie der re:publica XI: &#8220;Die beiden Veranstaltungen ergänzen sich und sprechen teilweise sicherlich die gleichen Teilnehmer an. Das politcamp ist aber wesentlich stärker auf die politischen Themen ausgerichtet und richtete sich damit auch an einen erweiterten Teilnehmerkreis.&#8221;<br />
Ein weiterer markanter Unterschied mag, vergleicht man die Programme, darin liegen, dass die re: publica einen merklich internationaleren Fokus hat als das in Bonn stattfindende Pendant.</p>
<p><strong>Die Zielsetzung des politcamp im Jahr 2011</strong><br />
Das dritte politcamp wird sich, genauso wie schon zahlreiche Vorträge auf der re:publica, mit den revolutionären Umwälzungen in Nordafrika und der Bedeutung des Internet in diesem Zusammenhang befassen. Es wird dabei, auch wenn die Konrad-Adenauer-Stiftung und der SPD-nahe &#8220;Vorwärts&#8221;-Verlag zu den Förderern der Veranstatung zählen, jedoch keine Parteimeinung im Mittelpunkt stehen, denn eines der Hauptziele der Initiatoren um den Hamburger Informatiker Valentin Tomaschek und den Bürgerschaftsabgeordneten Hansjörg Schmidt war bereits in den vergangenen Jahren die parteiübergreifende Vernetzung der Teilnehmer. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Diskussion über die bisherigen Ergebnisse der Bundestags-Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; sein. Im Rahmen einer Session mit verschiedenen Kommissions-Mitgliedern der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien soll eine &#8220;Halbzeitbillanz&#8221; der bisherigen Arbeit erfolgen.</p>
<p><strong>Jugend-PolitCamp</strong><br />
Die Blogger und Netzpolitiker von heute haben, auch dies ein Unterschied zu anderen ähnlichen Veranstaltungen, bereits die Zielgruppe von morgen im Blick. Als besondere Adressaten haben die Organisatoren in diesem Jahr die Gruppe der Nachwuchswähler ausgemacht. Einer der Jugendlichen soll sogar auf der großen Podiumsdiskussion teilnehmen dürfen.</p>
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