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		<title>Recht digital: Maschinenverständlich und automatisiert anwendbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 12:04:40 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Wie können Gesetze so gestaltet werden, dass sie eine Digitalisierung bzw. Automatisierung der Rechtsanwendung ermöglichen? Und welche Veränderungen braucht es dafür im Rechtssetzungsprozess? Mit diesen Fragen hat sich das Kompetenzzentrum Öffentliche Informationstechnologie (ÖFIT) in ihrer neuesten Publikation auseinandergesetzt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Zum ersten September hat die <a href="https://www.oeffentliche-it.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">interdisziplinäre Denkfabrik</a> des Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme (Fraunhofer FOKUS) ein Impulspapier zur digitalen Vollzugstauglichkeit von Gesetzen veröffentlicht. Das <a href="https://www.oeffentliche-it.de/documents/10181/14412/Recht+Digital+-+Maschinenverst%C3%A4ndlich+und+automatisierbar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Papier</a> mit dem Titel: „Recht digital: Maschinenverständlich und automatisiert anwendbar“, gibt Handlungsempfehlungen zur Erarbeitung und Gestaltung von Gesetzestexten, um diese für Maschinen und Künstliche Intelligenz auslesbar und anwendbar zu machen.</p>
<p>Die Digitalisierung birgt riesige Potenziale für eine effektivere und effizientere Umsetzung von Verwaltungsprozessen, jedoch ist die nachträgliche Umsetzung eines Gesetzestextes in Softwareprogramme mit einem sehr hohen Aufwand und einer hohen Fehlerquote verbunden. In fünf Handlungsfelder beschreibt das Impulspapier, welche Maßnahmen notwendig sind, um eine Maschinenlesbarkeit von Gesetzen herzustellen. „Es gilt […] die inhaltliche Bedeutung der Regeln, die im Medium der Rechtssprache verfasst sind, im Medium der Programmiersprache abzubilden.“</p>
<h3>Ausarbeitung der Gesetze</h3>
<p>Um Gesetze digital vollzugstauglich zu machen, müssen die Entwicklerinnen und Entwickler bereits im Gesetzgebungsprozess die späteren verwaltungstechnischen Prozessabläufe berücksichtigen. Dazu wird eine grafische Visualisierung empfohlen, die Optimierungspotenziale, aber auch mögliche Fehleranfälligkeiten bereits erkennbar macht. Außerdem ist es notwendig interdisziplinäre Gesetzgebungsteams zu bilden. Durch das Heranziehen von Vollzugsexpertinnen und Vollzugsexperten sowie IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten können bereits vor der Verschriftlichung des Rechts die zukünftigen Verwaltungsabläufe berücksichtigt und visualisiert werden. Somit werden Fehler bei späteren Übersetzungen vermieden und eine Kohärenz des entstehenden Gesetzes sichergestellt.</p>
<h3>Formulierung von Gesetzestexten</h3>
<p>Bei der Verschriftlichung der Gesetze ist es dann wichtig, klare Formulierungen zu wählen. Rechtsbegriffe müssen gesetzübergreifend klar definiert werden, was heute noch nicht der Fall ist. „Im Sinne eines hohen Automationsgrades und der Korrektheit von Software sollten eine hohe Standardisierung und geringe Begriffsvielfalt das rechtspolitische Ziel sein.“ Der Begriff „Wohnsitz“ zum Beispiel könnte vereinheitlicht an die Meldeadresse gebunden sein. Somit ergibt sich mit der Zeit ein Pool an klar definierten Begrifflichkeiten, aus denen sich neue Gesetzestexte einfach und verständlich zusammensetzen und mit denen auch IT-Systeme arbeiten können. Bei der Formulierung sollte man sich an einfachen sogenannten „Wenn-Dann“-Regeln orientieren. Also nach dem Motto: Wenn A auf eine Person zutrifft, hat diese Person Anspruch auf Leistung B. Zur Erschließung einer regelbasierten Logik wird es zudem nützlich sein, die Bedingungen, Ausnahmen und Folgen zu visualisieren und dadurch einfacher verständlich zu machen. Dies dient nicht nur der Auslesbarkeit durch Maschinen, sondern auch den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern.</p>
<h3>Die Umsetzung in der Verwaltung</h3>
<p>Zur Umsetzung des Rechts in Vollzugsprozesse, unter Unterstützung von IT-Systemen, muss die verwendete Technik mit den entsprechenden Datenquellen verbunden werden. Somit kann diese einen Großteil des Vollzugsprozesses selbständig vollziehen und das klassische Vollzugspersonal wird nur noch in komplizierten Fällen oder bei uneindeutigen Gesetzen, bei der das Recht ausgelegt werden muss, herangezogen. Auch in diesen Fällen sollte das Potenzial einer Automatisierung jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden, denn auch Teilaspekte und Vorarbeit kann von IT geleistet werden ohne dass die endgültige Entscheidung dann bei der IT selbst liegt.</p>
<p>Anwendung finden die in der Publikation dargestellten Maßnahmen in der frühen Phase der Gesetzgebung. Der zentrale Ansatz ist eine Maschinenverständlichkeit des Rechts, der in der Entwurfsphase Anwendung findet und in der Folge sowohl die verwaltungstechnischen Prozesse als auch die Umsetzung im privaten Sektor erheblich vereinfachen kann.</p>
<p><strong>Titelbild:</strong> by <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geralt</a>, on <a href="https://pixabay.com/de/photos/smartphone-handy-app-icon-paragraf-3317473/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Ersetzen Codes bald das Recht? Chancen und Grenzen von Smart Contracts und Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 15:27:49 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Vieles ist möglich in der künftigen Welt 4.0. Kühlschränke bestellen automatisch Nachschub, Überweisungen werden zweckgebunden und sogar komplexe Verträge könnten ohne schriftliche Fixierung abgeschlossen werden. Aber wie realistisch sind solche Visionen in Zeiten stark ausdifferenzierter Rechtssysteme? Und wo liegen mögliche Gefahren, wenn sich auf Computerprotokollen basierende Transaktionen in einem ganz eigenen System verselbstständigen, quasi fast autonom agieren? Diese und andere kontroverse Fragen wurden auf der Blockchain Expo 2017 in Berlin heiß diskutiert. Wir haben uns umgehört und die Argumente gesammelt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Geht es nach Adam Vaziri, selbst ernannter „Blockchain-Anwalt“ und Begründer der Blockchain-basierten Online-Lotterie Quanta (wir berichteten), würde sich für ihn als Unternehmer wenig ändern. Wie er denn gedenke, die Steuerproblematik zu lösen, wenn Lotto-Gewinne plötzlich global und anonymisiert ausgeschüttet werden, will einer der Zuschauer nach Vaziris Vortrag wissen. Der wiederum verweist lediglich auf die Politik. Diese sei nun im Angesicht solcher Veränderungen an der Reihe, gewisse gesetzliche Änderungen vorzunehmen bzw. bestehendes Recht an die neue Technik anzupassen. Solche Reaktionen, aber auch kritische Nachfragen hört man dieser Tage auf der Blockchain-Expo nicht selten. Die Technologie ist zwar da, aber wie kann sie auch rechtliche Absicherung bieten?</p>
<h3>Blockchain soll Rechtssicherheit bieten</h3>
<p>Eine höchst relevante Frage, denn: Blockchain soll aus den teils skeptisch beäugten Tiefen des World Wide Web herausgeholt werden. Unternehmen sollen Blockchain-basierte Plattformen gerne nutzen und darauf vertrauen können, sich immer im Rahmen der Legalität zu bewegen. Doch genau dort liegt ein Problem: Die Nutzung von Blockchain ist dezentral organisiert. Viele Ideen, Anbieter, Start-Ups, aber kaum ein zentraler Fixpunkt. Gleichzeitig könnte eine kluge Strategie die Finanz- und Wirtschaftswelt, aber auch den öffentlichen Sektor entscheidend umformen. Gerade deshalb, so waren sich alle Teilnehmer der im Rahmen der Blockchain stattfindenden Diskussionsrunde mit dem Titel „Is Code the new Law?“ einig, sei juristische Expertise neben guten IT-Kenntnissen unbedingt notwendig, um Rechtssicherheit bei der Nutzung von Blockchain gewährleisten zu können.</p>
<h3>Smart Contracts könnten klassische Verträge vollständig ersetzen</h3>
<p>Der Legal-Tech-Branche kommt daher besonders bei den sogenannten „Smart Contracts“  eine wichtige Rolle zu. Smart Contracts, also Computerprotokolle, die Verträge zwischen zwei oder mehreren Vertragsparteien abbilden, werden innerhalb des Blockchain-Diskurses als eine der zukunftsträchtigsten Perspektiven gehandelt. Sie könnten schon bald nicht nur klassische Kaufverträge vollkommen automatisieren, sondern ebenfalls bei Börsentransaktionen oder im Bereich des E-Government zum Einsatz kommen.</p>
<figure id="attachment_152320" aria-describedby="caption-attachment-152320" style="width: 203px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2020/06/Daniel_700x700.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-152320" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Daniel_700x700.jpg" alt="Gründer Addi Rull im Gespräch mit Autor Daniel Krüger" width="203" height="203" /></a><figcaption id="caption-attachment-152320" class="wp-caption-text">Gründer Addi Rull im Gespräch mit Autor Daniel Krüger</figcaption></figure>
<p>So könnte man bei entsprechender Programmierung, Transaktionen zwischen Beteiligten automatisiert ablaufen lassen. Das System würde automatisch erkennen, ob die vorher festgelegten Vertragsregeln eingehalten werden, um dann eine Reaktion zu veranlassen, wie zum Beispiel eine Boni-Auszahlung der Krankenkasse für Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Jene Vertragsregeln  müssen sich aber in einem rechtlich einwandfreien Rahmen bewegen, um die Gültigkeit der Verträge nicht zu gefährden. Falsche Programmierung und fehlende Rechtskenntnisse könnten die Branche sonst Milliarden kosten. Sie würden zudem das Vertrauen in Smart Contracts und die Blockchain-Technologie generell zerstören.</p>
<h3>Vollständige Automatisierung eher Zukunftsvision</h3>
<p style="text-align: left;">Damit das nicht geschieht, haben es sich Blockchain-Begeisterte wie Addi Rull zum Ziel gesetzt, Smart Contracts zukunftsfähig zu machen. Der Este ist Mitbegründer des Start-Ups Agrello. Die Firma hat sich darauf spezialisiert, Kunden bei der Ausarbeitung von Smart Contracts zu beraten. Im Team von Agrello arbeiten Anwälte Hand in Hand zusammen mit IT-Experten und übersetzen Verträge jeglicher Art in die Sprache der Blockchain-Codes. Sind Smart Contracts das gesellschaftliche Modell der Zukunft? Definitiv, meint Addi Rull entschlossen, auch wenn er nicht glaubt, dass menschliche Mitwirkung, vor allem aus juristischer Perspektive, in nächster Zeit ersetzbar wird. Genau wie Dr. Thomas Schönfeld, Finanzberater bei PricewaterhouseCoopers, glaubt auch er, dass die Komplexität der Rechtsmaterie noch nicht zulässt, dass Smart Contracts die Durchführung und Einhaltung von Verträgen autonom regeln können. Es sind vielmehr einzelne Klauseln in Verträgen, die eben aufgrund der erhöhten Effizienz auch automatisiert durch Blockchain erfüllt werden können, sagt Rull. Sie sind somit natürlich kein Ersatz für die Implementierung von Recht, sondern nur ein technisches Hilfsmittel. Generell ist es aber durchaus vorstellbar, dass eines Tages Gesetzestexte auf Server gespeist werden, die dann automatisch Blockchain-basiert kommunizieren und Verträge automatisch überwachen. Nur über den Inhalt der Gesetze müsste noch der Mensch entscheiden. Oder ein Roboter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>politik-digital ist Medienpartner der Blockchain Expo 2017 in Berlin.</p>
<p>Titelbild: Security, by JanBaby via <a href="https://pixabay.com/de/sicherheit-sichern-gesperrt-2168233/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Industrie 4.0: Welche Gesetze brauchen wir?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Judith Alms]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2016 12:15:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei der Veranstaltung „Digitale Wirtschaft – analoges Recht?“ des Bundesverbandes der Deutschen Industrie am 11. Februar ging es um die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Datatunnel-luckey_sun-SA-byCC-2.0-via-flickr.jpg" rel="attachment wp-att-126710"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-148457 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Datatunnel-luckey_sun-SA-byCC-2.0-via-flickr.jpg" alt="" width="640" height="280" /></a>Bei der Veranstaltung „Digitale Wirtschaft – analoges Recht?“ des Bundesverbandes der Deutschen Industrie am 11. Februar ging es um die Rolle des Gesetzgebers in der 4. Industriellen Revolution. Soll der Gesetzgeber frühzeitig regulierend eingreifen oder den Markt zunächst sich selbst überlassen und danach schauen, wie es sich entwickelt hat?</p>
<p>In seiner Begrüßung hob BDI-PräsidentUlrich Grillo die großen Potentiale hervor, die sich für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Digitalisierung ergeben. Laut einer Studie von Roland Berger beläuft sich das Wertschöpfungspotential der Bundesrepublik auf 425 Billionen € bis 2025, wenn die digitale Revolution richtig umgesetzt wird. Doch um dies zu erreichen, bedarf es auch der entsprechenden gesetzlichen Regelungen und/oder Freiräume für die Unternehmen.</p>
<p>Justizminister Maas zeigte sich dieser Forderung gegenüber aufgeschlossen. Er vertrat den Standpunkt, dass keine grundlegenden Änderungen der Rechtsstrukturen nötig sind. Es reiche vorerst völlig aus, durch Anpassungen und Rechtsfortbildung, etwa des Datenschutz- und Urheberrechts, auf die neuen Begebenheiten zu reagieren. Allerdings sei eine Komplettreform des Urheberrechtes irgendwann sicher notwendig. Nach Ansicht des Ministers ist es dafür aber momentan noch zu früh, da die Entwicklungen in dem Bereich sehr dynamisch verlaufen. Eine solche Dynamik stelle den Gesetzgeber vor großen Herausforderungen. Dies verdeutlichte der Minister mit einer Aussage von Julie Brill, der Präsidentin der obersten Datenschutzbehörde der USA: In der Vergangenheit habe das Recht der technischen Entwicklung immer fünf Jahre hinterhergehinkt. Mittlerweile sei das auf ein halbes Jahr reduziert worden. Allerdings entwickele sich die Technik heute in diesem halben Jahr schneller als in den fünf Jahren früher, so Brill.</p>
<h3>Justizminister Maas: Nationale Rechtsrahmen sind nicht mehr zeitgemäß</h3>
<p>Maas erinnerte daran, dass die Ausarbeitung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DGV) vier Jahre gedauert hat. Nun sei aber ein erster wichtiger Schritt geschafft. Denn im Zeitalter der Digitalisierung sei es nicht mehr zeitgemäß, an nationalen Rechtsrahmen zu bauen. Die Daten sind längst in internationalen Clouds, also müsse man ihnen auch mit internationalem Recht begegnen. Die DGV bildet die Grundlage für eine Harmonisierung der Rechtsnormen für die Datenflüsse in Europa. Eine grundlegende Verfassung für die digitale Gesellschaft hält Maas für wichtig, doch auch hier betont er, dass man solche Fragen nicht auf nationalstaatlicher Basis regeln kann.</p>
<p>Auch die anschließenden Programmpunkte kreisten um die Frage, wie stark der Gesetzgeber regulierend eingreifen muss. In einer Diskussion vertraten die meisten Teilnehmer die Auffassung, dass der Gesetzgeber den Unternehmen die Möglichkeit zum Setzen eigener Standards geben solle, statt selbst durch neue Regelungen zu enge Vorgaben zu machen. Die künftigen Entwicklungen seien noch unklar und man dürfe die Zukunft nicht zementieren und so schon im Voraus Entwicklungen verhindern. Auch die Gestaltung der Verantwortung für Digitalisierung in den Ministerien solle weiter dynamisch verlaufen. Die beiden Vertreter des Innen- und Wirtschaftsministeriums sprachen sich gegen die Ernennung eines Digitalisierungsministers aus. Wichtiger sei eine ressortübergreifende Kooperation aller Ministerien. So soll sichergestellt werden, dass alle von der Digitalisierung betroffenen Themenbereiche betrachtet werden und die Ministerien gemeinsam daran arbeiten.</p>
<p>Diese Diskussion vertieften die drei Sessions am Nachmittag zu den Themen: Daten als Rohstoff des 21. Jahrhunderts, Haftung bei autonomen Systemen und geistiges Eigentum im digitalen Zeitalter. Auch hier ließ sich eine Tendenz zum freien Markt erkennen: Die Gäste sahen in keinem der Bereiche einen akuten Handlungsbedarf für den Gesetzgeber.</p>
<p>Die Veranstaltung zur Industrie 4.0 lässt hoffen. Hoffen wir, dass die Unternehmen ihre gegebenen Möglichkeiten zur Innovation so nutzen, dass für uns alle Gewinne daraus entstehen. Hoffen wir, dass keine zu starren „analogen“ Gesetze dieses Potential schmälern. Und hoffen wir, dass die nächsten Gesetze zur rechten Zeit kommen. Bisher ist die Stimmung positiv.</p>
<p>Bild: big-data_conew1 von <a href="https://www.flickr.com/photos/75279887@N05/6914441342/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">luckey_sun</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a></p>
<h2> <img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011-305x53.png" alt="CC-Lizenz-630x110" width="305" height="53" /></h2>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Für eine Politisierung des digitalen Diskurses! &#8211; Digitale Presseschau 9/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2014 15:26:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was bei den Themen Netzneutralität und NSA-Skandal ins Auge fällt, ist, dass es sich dabei prinzipiell um internationale Debatten handelt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was bei den Themen Netzneutralität und NSA-Skandal ins Auge fällt, ist, dass es sich dabei prinzipiell um internationale Debatten handelt, die auf nationaler Ebene nicht allein gelöst werden können. Denn (noch) ist das Internet international angelegt. Wie kollektive Debatten im Internet auf kreative Art und Weise geführt werden können, zeigen etwa Initiativen wie die ausgerufene „Blogparade“ – wie Partizipationsprojekte international funktionieren können das Projekt Hatebase. Zum anderen wird deutlich, dass es sich bei den Debatten über Netzpolitik und Digitalisierung um gesellschaftliche Debatten handelt, die politisch geführt werden müssen. Der Internet-Aktivist Jens Best <a style="text-decoration: none" href="http://www.slideshare.net/michaelmanis"><font color="#555555">Michael Manis</font></a> fand dafür beim Digitalen Salon vor ein paar Tagen die polemischen, aber richtigen Worte: „Wenn Angela Merkel sich auf das Schengen-Netz einlässt, wird sie die Kanzlerin der Deutschen Telekom“.</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=stm4bhjppM4" title="Open Data Aktivismus: ein Besuch bei der Open Knowledge Foundation" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/stm4bhjppM4?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
„Open Data Aktivismus“ ist das Thema des Videos der Woche. Die Bundeszentrale für politische Bildung war zu Besuch bei Stefan Wehrmeyer und der „Open Knowledge Foundation“, die sich verantwortlich zeichnet für Projekte wie Offenerhaushalt.de, Frag den Staat und Bundesgit.</p>
<h3><a href="http://www.freitag.de/autoren/christian-lehmann/netzneutralitaet-utopie-oder-verbrannte-erde" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzneutralität in der EU</a></h3>
<p>Netzneutralität ist nach wie vor ein wichtiges Thema, das momentan u.a. in Bezug auf die USA (Stichwort: Netflix-Deal) diskutiert wird. Wichtiger erscheint aber die Diskussion auf europäischer Ebene, da dort die Weichen für die nationalen Politiken gestellt werden. Im Industrieausschuss des Europäischen Parlaments wurde die Entscheidung erneut verschoben – fällt vor der Europa-Wahl noch eine Entscheidung? Christian Lehmann stellt sich neben der Frage nach einer gesetzlichen Regelung dieder praktischen Umsetzbarkeit von Netzneutralität in der Praxis des Internets</p>
<h3><a href="http://www.heise.de/ct/artikel/NSA-Skandal-in-Europa-Zwischen-Fassungslosigkeit-Desinteresse-und-Resignation-2123804.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie der NSA-Skandal in anderen Ländern diskutiert wird</a></h3>
<p>Die Diskussionen über den NSA-Skandal reißen seit dem Erscheinen der Leaks von Edward Snowden nicht ab. Aber warum wird die Diksussion nicht länderübergreifend geführt? Martin Holland beschäftigt sich mit der internationalen Dimension der Debatte des NSA-Skandals.</p>
<h3><a href="http://www.socialmediarecht.de/2014/02/25/von-der-vorratsdatenspeicherung-vds-geheimdiensten-nsa-co-und-privaten-datenkraken-facebook-google/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ist ein Mindestmaß an Vorratsdatenspeicherung für uns alle sinnvoll?</a></h3>
<p>Die Rechtsanwältin und Mitbegründerin des „Social Media Recht“-Blogs Nina Diercks versucht juristische Klarheit in die Themenfelder Vorratsdatenspeicherung, Geheimdienste und Datensammeln durch soziale Netzwerke zu bringen. Vordergründig geht es ihr um die richtigen Differenzierungen im Gemengelage der Diskussion. In dem Artikel von dieser Woche geht es aber hauptsächlich um das Thema Vorratsdatenspeicherung und warum diese in einem Mindestmaß für uns alle sinnvoll sein kann: „Es lohnt sich durchaus anzugucken, was das Bundesverfassungsgericht im Einzelnen zur Vorratsdatenspeicherung gesagt hat und dann zu überlegen, ob diese wirklich durch und durch böse ist.“ Legen Sie also ihre Vorurteile ab und holen Sie die Lesebrille raus (oder machen Sie sich den Artikel einfach größer, dann könnte das Lesen leichter fallen)!</p>
<h3><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2014/02/hatebase-org-ein-fruehwarnsystem-gegen-volksverhetzung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hatebase &#8211; Plattform gegen Hate Speech</a></h3>
<p>Laura Stresing stellt im Blog „Hyperland“ des ZDF eine Partizipationsplattform vor, die sich mit der Warnung vor Gewalt, Diskriminsierung und Volksverhetzung im Internet widmet: dem Crowdsourcing-Projekt <a href="http://www.hatebase.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hatebase.org</a> der kanadischen Friedensorganisation <a href="http://thesentinelproject.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>The Sentinel Project For Genocide Prevention</em></a>. Jede_r kann über ein Wiki an der Plattform mitarbeiten, die durch weitere Tools, unter anderem <em>Hatebrain</em>, erweitert wird.</p>
<h3><a href="http://blog.karlshochschule.de/2014/02/09/aufruf-zur-blogparade-internetoptimismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogparade &#8211; der „neue“ Internetoptimismus</a></h3>
<p>Anfang Februar wiesen wir bereits auf die spektralartig geführte Debatte um den Internetpessimismus von Sascha Lobo hin. Patrick Breitenbach hatte als Reaktion darauf eine <a href="http://blog.karlshochschule.de/2014/02/09/aufruf-zur-blogparade-internetoptimismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Blogparade“</a> ausgerufen, bei der Blogger_innen über ihren affirmativen neuen Internetoptimismus schreiben konnten. Wir weisen auf die letzten beiden Artikel hin, die vor dem Ende der Blogparade am 01. März verlinkt wurden. Bei <a href="http://www.junaimnetz.de/neuer-internetoptimismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Juna im Netz“</a> wird die Parade zunächst inhaltlich zusammengefasst, bevor weiterhin für den „alten“ Internetoptimismus geworben wird. Im <a href="http://mediaculturablog.wordpress.com/2014/02/23/internetoptimismus-kulturoptimismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Mediacultureblog“</a> geht es um ein sogenanntes „Randthema“ in der Netzpolitik: um Kultur und digitale Museen.<br />
Bild: Screenshot Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chat zu web2.0 und Recht</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/projekt/chat-zu-web20-und-recht-3839/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 09:34:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Ulbricht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Blogsprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 16. April, ist
Carsten Ulbricht, Rechtsanwalt und Experte für Internet-, Marken- und
Urheberrecht, von 18.00 bis 19.00 Uhr zu Gast in der Blogsprechstunde,
dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. <a href="http://www.talksalon.de/index.php?cid=146&#38;id=poldi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stellen Sie jetzt schon  ihre Fragen.</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 16. April, ist<br />
Carsten Ulbricht, Rechtsanwalt und Experte für Internet-, Marken- und<br />
Urheberrecht, von 18.00 bis 19.00 Uhr zu Gast in der Blogsprechstunde,<br />
dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. <a href="http://www.talksalon.de/index.php?cid=146&amp;id=poldi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stellen Sie jetzt schon  ihre Fragen.</a><!--break--></p>
<p>
Wann muss ein Blogbetreiber für fremde Kommentare<br />
haften? Gehen soziale Netze wie Facebook und studiVZ zu locker mit dem<br />
Datenschutz um? Reichen unsere bestehenden Gesetze in Zeiten von Web<br />
2.0 und nutzergenerierten Inhalten noch aus?
</p>
<p>
Carsten Ulbricht bloggt bei <a href="http://rechtzweinull.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rechtzweinull.de</a> zum<br />
Thema „Web 2.0 &amp; Recht&quot; über neue Entwicklungen in der<br />
Rechtssprechung, Datenschutz im Internet und rechtliche Erfolgsfaktoren<br />
von Web 2.0 Geschäftsmodellen.<br />
<a href="http://www.talksalon.de/index.php?cid=146&amp;id=poldi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fragen können Sie jetzt schon hier stellen.</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Verfassungsrichter als Datenschützer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/verfassungsrichter-als-datenschuetzer-3813/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 11:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesdatenschutzbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Durchsuchung]]></category>
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					<description><![CDATA[So, bin gerade eben zurück von einem Pressegespräch mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar. Eigentlich wollte Deutschlands oberster amtlicher Datenschützer ja über die Themen der kommenden Datenschutzbeauftragtenkonferenz in Berlin sprechen. Die <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/pm_37-08.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts</a> zu Vorratsdatenspeicherung interessierte die anwesenden Journalisten aber natürlich brennender. Aus der Entscheidung leitete Schaar unter anderem gute Nachrichten für Datenschützer und Tauschbörsennutzer ab.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So, bin gerade eben zurück von einem Pressegespräch mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar. Eigentlich wollte Deutschlands oberster amtlicher Datenschützer ja über die Themen der kommenden Datenschutzbeauftragtenkonferenz in Berlin sprechen. Die <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/pm_37-08.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts</a> zu Vorratsdatenspeicherung interessierte die anwesenden Journalisten aber natürlich brennender. Aus der Entscheidung leitete Schaar unter anderem gute Nachrichten für Datenschützer und Tauschbörsennutzer ab.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Auch wenn in der Hauptsache zur Vorratsdatenspeicherung noch nicht entschieden ist (damit ist Ende 2008 zu rechnen), erkannte Schaar in den Entscheidungen der Verfassungsrichter &quot;eine Linie zugunsten des Datenschutzes.&quot;
</p>
<div align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/pschaar_300x_0.jpg" alt="Peter Schaar" height="222" width="170" />
</div>
<div align="center">
<i>Peter Schaar, Bundesdatenschutzbeauftragter</i>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der Staat dürfe nur in sehr engen Grenzen in das Grundrecht der informellen Selbstbestimmung eingreifen. Das von den obersten Richtern bei der Entscheidung zur heimlichen Online-Durchsuchung angestoßene neue Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme soll staatliche Eingriffe in Computer- und Internetkommunikation  demnach nur zulassen, wenn höchste Rechtsgüter in Gefahr sind. Also nur bei Mord und Totschlag, aber nicht bei Musiktausch oder Beleidigungen.
</p>
<p>
<b><br />
Folgen für Musikindustrie</b></p>
<p>Die Stellungnahme des Verfassungsgerichts erreichte Schaar zwar erst während des Pressegespräches, ad hoc sah der Bundesdatenschutzbeauftragte aber  positive Folgen &#8211; und schlechte Karten für die Musikindustrie. Die Staatsanwaltschaft dürfe auf Vorrat gespeicherte Daten nur noch bei schweren Straftaten weitergeben. Die aktuelle Entscheidung zur Vorratsdatenspeicherung und die vorangegangenen Urteile zur Online-Durchsuchung bzw. die Signale zur automatischen Kennzeichnerfassung zeigten, dass den Verfassungsrichtern die massenhafte Datenschnüffelei nicht passt: &quot;Ich sehe einen Hinweis, dass das Bundesverfassungsgericht hier eine sehr enge Grenze gezogen hat&quot;, sagte Schaar. Und weiter: &quot;Das hat erhebliche Konsequenzen auf die Praxis der Musikindustrie.&quot; Die kommt derzeit über massenhafte Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft an die Namen von potenziellen Datenpiraten. Die Strafverfahren werden dann sehr häufig eingestellt. Ist aber der Name eines Beschuldigten einmal bekannt, lassen sich auf zivilrechtlichem Wege Geldsummen eintreiben &#8211; manchmal mehrere tausend Euro pro Fall. Aber Achtung: Zu Abrechnungszwecken gespeicherte Daten dürfen und müssen weiterhin weitergegeben werden. Die müssen bei den Telekommunikationsanbietern aber in der Regel ziemlich schnell nach Rechnungsstellung gelöscht werden. <br />
<b><br />
Festplatten als Speicher eines virtuellen Selbst</b></p>
<p>Informationstechnische Systeme, also Internetkommunikation oder die Speicherdaten auf Festplatten, brauchen laut Schaar einen besonderen Schutz. Denn aus modernen Kommunikationsmitteln ließe sich &quot;ein Abbild eines Teils der Privatsphäre&quot; ableiten. Teilweise seien auf Festplatten ja Daten gespeichert, an die man sich selbst schon nicht mehr erinnern könne.</p>
<p>Formell sind die deutschen Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung nur die Umsetzung einer EU-Richtlinie. Auch hier war Schaar zuversichtlich, dass der Europäische Gerichtshof diese schon aus formalen Gründen kippt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wikipedia und Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft einigen sich</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wikipedia-und-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-einigen-sich-3504/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor dem Kölner Landgericht haben sich am 24. Oktober 2007 der deutsche Ableger der Online-Enzyklopädie Wikipedia und der von Arbeitgeberverbänden getragene Thinktank Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gütlich geeinigt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Kölner Landgericht haben sich am 24. Oktober 2007 der deutsche Ableger der Online-Enzyklopädie Wikipedia und der von Arbeitgeberverbänden getragene Thinktank Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gütlich geeinigt. <!--break--></p>
<p>
Wie die INSM mitteilt, distanzierte sich der Wikimedia e.V. von einer im Jahr 2006 eingestellten Kritik an dem umstrittenen Think-Tank. Außerdem verpflichtete sich &quot;die umstrittene Formulierung zukünftig nicht zu äußern.&quot; Außerdem soll der entsprechende Eintrag aus der Wikipedia-Versionsgeschichte verschwinden.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schutz vor Spam-Klagen beim Newsletterversand</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schutz-vor-spam-klagen-beim-newsletterversand-2301/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/schutz-vor-spam-klagen-beim-newsletterversand-2301/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 09:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Double-Opt-In]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Elektronische Newsletter sind Werbung – und damit kann es rechtlich gesehen unzumutbar sein, einen unerwünschten Newsletter zu erhalten. Vor Spam-Klagen können sich die Versender von Newslettern nur mit dem so genannten Double-Opt-In-Verfahren rechtlich absichern - dies empfahlen das <a href="http://www.haerting.de/downloads/pdfs/AG_Hamburg_6_C_404_06.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amtsgericht Hamburg</a> und das <a href="http://www.ag-m.bayern.de/Pressemitteilungen/070122%20-%20Unverlangte%20E-Mails/Unverlangte%20E-Mails.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amtsgericht München</a> im Herbst 2006.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Elektronische Newsletter sind Werbung – und damit kann es rechtlich gesehen unzumutbar sein, einen unerwünschten Newsletter zu erhalten. Vor Spam-Klagen können sich die Versender von Newslettern nur mit dem so genannten Double-Opt-In-Verfahren rechtlich absichern &#8211; dies empfahlen das <a href="http://www.haerting.de/downloads/pdfs/AG_Hamburg_6_C_404_06.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amtsgericht Hamburg</a> und das <a href="http://www.ag-m.bayern.de/Pressemitteilungen/070122%20-%20Unverlangte%20E-Mails/Unverlangte%20E-Mails.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amtsgericht München</a> im Herbst 2006.<!--break--> Bei dem Double-Opt-In-Verfahren muss der Empfänger mit einem Klick auf den entsprechenden Link in einer Mail bestätigen, dass er den Newsletter angefordert hat und empfangen möchte.<br />
Hintergrund: Im Fall einer Klage muss der Newsletter-Sender nachweisen, dass der Adressat der Werbung  zugestimmt hat. Bei einem einfachen Opt-In-Verfahren kann der Sender diesen Nachweis nicht erbringen, da er die Bestellung nicht eindeutig einer Person zuordnen kann. Bei diesem Verfahren können falsche E-Mail Adressen oder E-Mail Adressen fremder Personen ohne deren Wissen in den E-Mail-Verteiler eingetragen werden.<br />
Gegen die Bestätigungsmail beim Double-Opt-In kann laut dem Urteil des Amtsgerichts München keine Spam-Klage erhoben werden, da sie keine unzulässige Belästigung darstelle.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Udo Vetter im Chat: &#034;Online-Durchsuchung ungeheure Bedrohung für die Freiheit des Einzelnen&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/udo-vetter-im-chat-online-durchsuchung-ungeheure-bedrohung-fuer-die-freiheit-des-einzelnen-2241/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 14:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[lawblog.de]]></category>
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					<description><![CDATA[Udo Vetter, Strafverteidiger und <a href="http://www.lawblog.de">Lawblogger</a> war heute im tagesschau-Chat in Kooperation mit politik-digital.de zum Thema &#34;Recht und Internet&#34;. Das <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/uvetter_070522.shtml">Transkript des Chat</a>s gibt es hier zum Nachlesen.
Themen waren u.a. der Bundes-Trojaner, Abmahnungen, Impressumspflicht und im Ausland gehostete Weblogs. Hier einige Fragen und Udo Vetters Antworten::
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Udo Vetter, Strafverteidiger und <a href="http://www.lawblog.de">Lawblogger</a> war heute im tagesschau-Chat in Kooperation mit politik-digital.de zum Thema &quot;Recht und Internet&quot;. Das <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/uvetter_070522.shtml">Transkript des Chat</a>s gibt es hier zum Nachlesen.<br />
Themen waren u.a. der Bundes-Trojaner, Abmahnungen, Impressumspflicht und im Ausland gehostete Weblogs. Hier einige Fragen und Udo Vetters Antworten::<br />
<!--break--><br />
Kai Neahnung: Inwieweit kann man sich in einem Blog negativ über Andere äußern? Fällt das alles unter „Meinungsfreiheit“?<br />
Udo Vetter: Man sollte nie etwas schreiben, was man einem anderen nicht auch ins Gesicht sagen würde. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.<br />
Pollux: In der letzten Zeit höre ich oft von Firmen, die mit Klagen drohen und sich dabei an Personen wenden, die anhand ihrer IP-Adressen (Adressen von Computern im Internet, Anm. der Redaktion) identifiziert wurden. Das bedeutet ja, dass der jeweilige ISP (Internet Service Provider z.B. Telekom, Arcor usw., Anm. der Redaktion) diese Daten an Dritte herausgegeben haben muss, schon vor einem Verfahren. Ist das legal?<br />
Udo Vetter: Nein, Internetprovider dürfen Privaten nicht mitteilen, welcher Computer hinter einer IP-Adresse steckt. Bisher. Für die Urheberrechtsverletzungen wird ein privater Auskunftsanspruch gerade ins Gesetzesform gegossen.<br />
kerzengerade: Rechtfertigt Ihrer Meinung nach die Terrorabwehr ein Eindringen auch in meinen Privatcomputer per Bundestrojaner?<br />
Udo Vetter: Die Online-Durchsuchung ist eine ungeheure Bedrohung für die Freiheit des Einzelnen. Es geht gar nicht darum, ob ich tatsächlich mal durchsucht werde. Alleine das Wissen, dass es passieren könnte, wird uns zu Konformisten machen und zu ängstlichen Menschen. Nein, keine Terrorgefahr kann solche flächendeckenden Maßnahmen rechtfertigen. Da geht nach meiner Meinung die Freiheit vor.<br />
Udo Vetter war bereits im Februar Gast in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de in Kooperation mit den Blogpiloten. Das Transkript dieses Chats kann man <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/uvetter_070227.shtml">hier </a>nachlesen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Copy &#038; Paste</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/copy_amp_paste-3403/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Gerdesmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 1980 12:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					
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