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	<title>Robin Meyer-Lucht &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Robin Meyer-Lucht &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Re: Robin Meyer-Lucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 17:08:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme Online Award]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Meyer-Lucht]]></category>
		<category><![CDATA[Carta]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Robin Meyer-Lucht hat die deutsche Online-Öffentlichkeit eine wichtige, oft nachdenkliche, manchmal unbequeme Stimme verloren.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Robin Meyer-Lucht hat die deutsche Online-Öffentlichkeit eine wichtige, oft nachdenkliche, manchmal unbequeme Stimme verloren.</p>
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<p>
Mit politik-digital, sowohl als Verein wie auch mit einzelnen Mitarbeitern und Autoren, stand Robin Meyer-Lucht in freundschaftlichem wie professionellem Kontakt.</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/teaser_meyer_0.png" align="left" height="99" width="150" />Sein Arbeits- und Wirkungsfeld hat Robin in den gemeinsamen Arbeiten mit Peter Glotz in St. Gallen abgesteckt, die Promotion zu „Nachrichtensites im Wettbewerb“ (2005) stellt den Ausgangspunkt für seine weitere Auseinandersetzung in und mit der digitalen Medienöffentlichkeit dar. Hier dürfte auch die Erkenntnis gereift sein, diese schleichende und doch schnelle Veränderung nicht nur im Innern des Elfenbeinturms diskutieren zu wollen, sondern aktiv in einen wichtigen gesellschaftlichen Veränderungsprozess einzugreifen.</p>
<p>Gelungen ist ihm dies mit der Einrichtung des <a href="http://www.berlin-institute.de/institute.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin Institute</a>, vor allem aber mit <a href="http://carta.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CARTA.info</a>, das 2009 nach einer kurzen, aber sehr sichtbaren Anlaufzeit mit dem <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=948" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grimme Online Award</a> ausgezeichnet wurde. Robin war es gelungen, eine Vielzahl kompetenter Autoren unter einem Dach zusammenzuführen und dafür einen konzeptionellen Rahmen zu finden. Die Jury befand damals, CARTA könne „die Funktion eines führenden Medienbeobachters und -kommentators in Deutschland übernehmen“.</p>
<p>Neben dieser Positionierung einer für Deutschland neuen Schreib- und Diskussionsstätte hat sich Robin auch für kleine, zielgenaue Kampagnen eingesetzt, die auf besondere Missstände und Fehlentwicklungen in der digitalen Öffentlichkeit hinweisen sollten. Gefunden hat er zahlreiche Ansatzpunkte für seine Form des informierten, maßvollen Aktivismus, der nicht zwingend lautstark und in der Öffentlichkeit ausgetragen sein musste.</p>
<p>Robin hat es verstanden, in einer zunehmend unübersichtlichen Medienlandschaft Sichtbarkeit und Widerspruch zu organisieren – diese Form der „Voice“ gilt es zu bewahren und fortzuführen. Seine Stimme wird uns dabei fehlen.</p>
<p>Christoph Bieber, Steffen Wenzel für Vorstand, Mitarbeiter und Mitglieder von politik-digital.de/pol-di.net e.V.</p>
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		<title>Braucht es eine Interessenvertretung für die Netzgemeinde?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/braucht-es-eine-interessenvertretung-fuer-die-netzgemeinde-5237/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2011 17:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Meyer-Lucht]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[eco]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Alvar Freude]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gründung der „Digitalen Gesellschaft“ erregt weiterhin die Gemüter. Einige engagierte Vertreter der heterogenen Szene versammelten sich gestern in Berlin, um engagiert über die Kinderkrankheiten der neuen netzpolitischen Interessenvertretung zu debattieren. politik-digital.de fasst den Verlauf zusammen.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gründung der „Digitalen Gesellschaft“ erregt weiterhin die Gemüter. Einige engagierte Vertreter der heterogenen Szene versammelten sich gestern in Berlin, um engagiert über die Kinderkrankheiten der neuen netzpolitischen Interessenvertretung zu debattieren. politik-digital.de fasst den Verlauf zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viele hatten sich bereits in den vergangenen Tagen und Wochen über die Vorteile, Probleme und über mögliche Alternativen zu einer netzpolitischen Interessenvertretung geäußert – seitdem der Verein „Digitale Gesellschaft, e.V.“ auf der Bloggerkonferenz re:publica vor einem Monat erstmals öffentlich vorgestellt worden war. Die bisherigen Stellungnahmen fanden jedoch zumeist über meinungsfreudige Blogeinträge oder „launische Tweets“ statt. Am gestrigen Mittwoch hatten verschiedene Netzpolitiker beziehungsweise netzpolitisch-Interessierte zu einer Diskussion geladen. Auf dem Podium: ein Mitglied der Digitalen Gesellschaft, e.V. sowie Vertreter aus Parteipolitik, Wirtschaftsverbänden und Netzgemeinde.</p>
<p>Neben dem CDU-Politiker und MdB Peter Tauber, Hannah Seiffert vom Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und dem Internetaktivisten Alvar Freude war die Berliner Politikwissenschaftlerin Geraldine de Bastion als Repräsentantin auf dem Podium angetreten, den Verein, vor allem die gewählte Organisationsform, seine Arbeitsweise und konkreten Zielsetzungen vor den schätzungsweise 50 Zuhörern zu verteidigen. Auf die vielfältigen Reaktionen angesprochen, hob sie vor allem die Freude über eine breite öffentliche Resonanz in verschiedenen Medien hervor, die die Bekanntgabe der Vereinsgründung bewirkt hatte.</p>
<p>Mit der Rechtsform eines eingetragenen Vereins sei es zunächst darum gegangen, feste und zugleich transparente Strukturen zu schaffen, alles weitere solle zukünftig durch das Prinzip „learning by doing“ fortentwickelt werden. Auf Grundlage der geschaffenen Strukturen möchte der Verein „Digitale Gesellschaft“ zukünftig Themen wie Vorratsdatenspeicherung, OpenData oder Netzneutralität in das politische Bewusstsein der breiten Bevölkerung rücken. „Themen, die schwer kommunizierbar sind“, wie de Bastion ergänzt. Der Verein sehe seine Aufgabe darin, diese Themen zunächst in die politische Arena hineinzuführen. Darüber hinaus seien sie auch kein „U-Boot der Grünen“, ergänzte de Bastion in Anspielung darauf, dass ein gewisser Teil der öffentlich bekannt gewordenen Gründungsmitglieder bei Bündnis90/Die Grünen parteipolitisch organisiert ist.</p>
<p>Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Tauber*, Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, begrüßte die Vereinsgründung und die Vielfalt von Interessenvertretungen mit netzpolitischem Schwerpunkt, die hierdurch entstehen könne. Diese Vielfalt sei für ihn als Politiker durchaus ein Vorteil bei der Suche nach kompetenten Ansprechpartnern, so Tauber in seinem Eingangsstatement. Er warnte aber zugleich vor dem verfälschenden Bild und den Ansprüchen, die eine Organisation wecken könne, die die Bezeichnung „Digitale Gesellschaft“ führt.<img fetchpriority="high" decoding="async" title="Bild" src="/wp-content/uploads/basecamp-finalerrand.jpg" alt="Bild" width="250" height="334" align="left" /> Um den letztgenannten Kritikpunkt wurde vor allem zwischen den Podiumsteilnehmern lebhaft debattiert. Die „DigiGes“-Vertreterin Geraldine de Bastion verteidigte die Namensgebung aber mit dem Hinweis auf die Erfordernis, eine griffige Formulierung für das Projekt zu finden.</p>
<p>Der baden-württembergische Netzaktivist Alvar Freude, zugleich Sachverständiger in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages, kritisierte als Podiumsteilnehmer vor allem die Transparenz der neu gegründeten Organisation. Er selber hatte vor gut zwei Jahren in der breiteren Öffentlichkeit für ein wahrnehmbares Mediencho gesorgt, als er den vielfältigen Protest gegen die Netzsperren-Pläne der damaligen Großen Koalition organisierte und im AK Zensur bündelte, einer Organisation, die es, wie Freude gestern betonte, in puncto Organisationskraft jedoch niemals mit dem Verein „Digitale Gesellschaft“ aufnehmen könne, sondern lediglich in Form einer Mailingliste existiere.</p>
<p>Anders als es die oben erwähnten, mitunter polemischen Stellungnahmen erahnen ließen, verlief die gut einstündige Podiumsdiskussion, moderiert vom Hamburger „politcamp“-Organisator und Bürgerschaftsabgeordneten Hansjörg Schmidt, durchweg sachlich und argumentativ fundiert. Auch im Rahmen der anschließenden Fragerunde, in der dem Publikum ein Forum für Anmerkungen gegeben wurde, waren die Kommentare und Nachfragen mehrheitlich sachlich und themenbezogen. In der Diskussion unter den Zuhöreren, bei der ein in etwa ausgeglichenes Verhältnis zwischen Befürwortern und Skeptikern der Vereinsgründung festzustellen war, wurden kaum Argumente vorgebracht, die nicht bereits aus Twitter -und Blogbeiträgen bekannt waren. Unter Umständen, soviel bleibt abschließend festzuhalten, hat allein der persönliche Austausch zwischen den Kontrahenten ja zu einer Versachlichung der Debatte beigetragen.</p>
<p>Die gestrige Diskussionsveranstaltung diente den Organisatoren als sogenannte Kick-off-Veranstaltung für die Social-Media-Konferenz <a href="http://11.politcamp.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„politcamp“ 2011</a>, die Anfang Juni in Bonn stattfinden soll. Alle diejenigen, die die gestrige Debatte verpasst haben, können sich die Videoaufzeichnung <a href="http://www.ustream.tv/recorded/14593320" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> anschauen.</p>
<p><em>* = Einige Fragen, die MdB Peter Tauber den Veranstaltern im Vorfeld der Podiumsdiskussion beantwortet hat, finden sich als Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dnCkdqjvXAY" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.<br />
</em></p>
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		<title>Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 16:45:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Meyer-Lucht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der vom Suchmaschinenbetreiber Google geförderte Thinktank <a href="http://collaboratory.de/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Co:llaboratory</a> hat den Abschlussbericht seiner dritten Initiative vorgelegt. In dem Papier werden Leitlinien für eine Neuformulierung des Urheberrechts in Zeiten der digitalen Gesellschaft formuliert. Der Berichtsband ist zwischen den Mitgliedern des Expertenkreises umstritten. 
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der vom Suchmaschinenbetreiber Google geförderte Thinktank <a href="http://collaboratory.de/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Co:llaboratory</a> hat den Abschlussbericht seiner dritten Initiative vorgelegt. In dem Papier werden Leitlinien für eine Neuformulierung des Urheberrechts in Zeiten der digitalen Gesellschaft formuliert. Der Berichtsband ist zwischen den Mitgliedern des Expertenkreises umstritten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit gut einem Jahr befasst sich der Thinktank, basierend auf einer multi-stakeholder-Arbeitsweise unter Beteiligung aller betroffenen gesellschaftlichen Kräfte, nun mit dem Thema Digitale Gesellschaft. Gestern hat er den <a href="http://collaboratory.de/home">Abschlussbericht</a> seiner dritten Inititative vorgelegt. Der Berichtsband sammelt die Ergebnisse von größtenteils online-basierten Diskussionsprozessen, Vorträgen und Expertenanhörungen zu der Frage, wie das Urheberrecht im Jahre 2035 aussehen könnte. Vorschläge dazu gibt es nicht nur in dem nun publizierten Abschlussbericht, bereits im März hatte der Karlsruher Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Dreier Thesen zum Urheberreicht in der digitalen Gesellschaft im Rahmen eines öffentlichen <a href="http://www.vimeo.com/user659985/videos" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vortrags</a> in Berlin vorgestellt.</p>
<p>In den am gestrigen Dienstag vorgestellten Leitlinien wird von den Autoren unter Federführung des Rechtswissenschaftlers Dr. Till Kreutzer dafür plädiert, die Frage, wie ein zukünftiges Urheberrecht aussehen könnte, losgelöst von der aktuellen juristischen und politischen Debatte zu betrachten und Zukunfts-Szenarien für die einzelnen Regelungsbereiche zu formulieren. Uneinigkeit herrschte, wie in dem Abschlussdokument der dritten Initiative deutlich wird, bereits über die Zusammensetzung des Expertenkreises. Der Lenkungskreis hat sich hier für eine &#8220;reformorientierte Besetzung&#8221; entschieden. Auch inhaltlich waren die Teilnehmer jedoch nicht immer einer Meinung. Einige der insgesamt 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen der Berliner Blogger und Medienberater <a href="http://carta.info/autor/robin_meyer-lucht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Robin Meyer-Lucht</a>, haben daher eine <a href="/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gegenposition</a> (&#8220;Dissenting Oppinion&#8221;) zu den in dem Papier geäußerten Leitlinien verfasst, die ebenfalls in die Präsentation auf der Co:llaboratory-Webseite eingeflossen ist.</p>
<p>Nach dem Abschluss der dritten Initiative wird seit dem 1. April 2011 in neuer Zusammensetzung das Thema &#8220;Privatheit und Öffentlichkeit&#8221; diskutiert und im Rahmen der aktuell in Berlin stattfindenden Web 2.0-Konferenz <a href="http://re-publica.de/11/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">re:publica XI</a> einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p align="center"><img decoding="async" title="Screenshot" src="/wp-content/uploads/collaboratory.jpg" alt="Screenshot" width="480" height="307" /></p>
<p>politik-digital.de ist offizieller Medienpartner des Co:llaboratory, eines interdisziplinären Expertenkreises von Wissenschaftlern, Künstlern, Bloggern und Unternehmern und wird weiterhin in loser Folge über die veröffentlichten Expertisen des in Deutschland bisher einmaligen Think-Tanks berichten.</p>
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		<item>
		<title>Wutbürger in Zeitnot?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wutbuerger-in-zeitnot-5163/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 12:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Rudolf Korte]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Meyer-Lucht]]></category>
		<category><![CDATA[Wutbürger]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie verzahnt man partizipative Online-Elemente mit schwergängigen parlamentarischen Prozessen? Unter dem Titel 'Die Zeitkrise im Superwahljahr 2011' hatten CARTA, die NRW School of Governance und politik-digital.de zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung nach Berlin eingeladen.
<div style="text-align: center">
<img src="/sites/politik-digital.de/files/Boehning_RML_Korte.jpg" title="Politischer Salon" alt="Politischer Salon" height="198" width="320" />
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</div>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie verzahnt man partizipative Online-Elemente mit schwergängigen parlamentarischen Prozessen? Unter dem Titel &#8216;Die Zeitkrise im Superwahljahr 2011&#8217; hatten CARTA, die NRW School of Governance und politik-digital.de zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung nach Berlin eingeladen.</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Boehning_RML_Korte.jpg" title="Politischer Salon" alt="Politischer Salon" height="198" width="320" />
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance, steht fest: &quot;Zeit ist eine Messgröße der Freiheit geworden&quot;. Während das Internet die Beteiligung an politischen Prozessen immer weiter beschleunige, sei der klassische parlamentarische Prozess für den Duisburger Politologen nur bedingt beschleunigungsfähig und lasse Zeit zum Nachdenken und Abwägen, ein unerlässliches Element in der parlamentarischen Demokratie, so Korte in seinem Eingangsstatement.
</p>
<p>
Björn Böhning, einer der profiliertesten Netzpolitiker der SPD, verwies in der Diskussion ebenfalls auf die in Jahrzehnten bewährten Prozesse der Entscheidungsfindung hin, ohne jedoch die massiven partizipativen Verschiebungen durch den Einfluss des Internet zu verschweigen: &quot;Die Bürgermacht ist größer geworden&quot;, so Böhning, doch der kollaborative Bürger fehle.<br />
Von Moderator und Initiator Robin Meyer-Lucht auf die Chancen von Einrichtungen wie dem &quot;18. Sachverständigen&quot; der Enquete-Kommission &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot; angesprochen, warnte Korte ausdrücklich davor, dass auf die Mobilisierung über das Internet nicht zwangsläufig eine Steuerung der Online-Beteiligung folgen dürfe: &quot;Die Vorstellung, das Internet steuern zu können, ist absurd.&quot;
</p>
<p>
Auf der Suche nach Lösungswegen forderte Korte vor rund 50 Zuhörern vielmehr eine verstärkte &quot;institutionelle Phantasie&quot; und ein &quot;repräsentatives Gremium der Willensbildung&quot; – sowohl seitens der Netzgemeinde als auch im politischen System. Er regte Parlamente als Bürgerkammern und somit eine zusätzliche Beratungsenquete für den politischen Betrieb an. An die Diskussion zwischen dem Politikprofessor und dem politischen Praktiker aus der Berliner Senatskanzlei schlossen sich Fragen aus dem Publikum dieses ersten &quot;politischen Salons&quot; an. Darin kam vor allem Kortes Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Wutbürgers aus seinem ursprünglichen, auf &quot;CARTA&quot; veröffentlichten <a href="http://carta.info/37072/ueber-die-zeitkrise-im-superwahljahr-2011/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Essay</a> zur Sprache. Für den &quot;Wutbürger&quot; gäbe es in der Auseinandersetzung mit den Regierenden im digitalen Zeitalter eine Hoffnung: &quot;Aussitzen ist nicht mehr&quot;, so Björn Böhning in seinem abschließenden Fazit in Anspielung auf eine verbreitete Regierungspraxis der 1980er- und -90er-Jahre.</p>
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