<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schule &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/schule/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Jun 2025 07:59:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Schule &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Lernen neu gestalten &#8211; wann, wenn nicht jetzt?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/lernen-neu-gestalten-jetzt-163758/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/lernen-neu-gestalten-jetzt-163758/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Wulf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 08:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Themenseite]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungskonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/?p=163758</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Für die Gestaltung von Lernen und Schule zu Corona-Zeiten gibt es leider bis heute in Deutschland keine zentrale Plattform mit Konzepten, Infos, Tipps, etc. seitens der Bildungsministerien oder der Kultusministerkonferenz. Schulen sind sich selbst überlassen, Konzepte für Distanzunterricht zu entwerfen sowie Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern zu begleiten und gegebenenfalls zu schulen. Wünschenswert wäre ein Portal, auf dem Angebote für die entsprechenden Zielgruppen zentral verlinkt und sortiert sind.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Wir haben uns auf die Suche nach Angeboten gemacht, die Lehrkräften, Schüler*innen und Eltern helfen können, das Lernen zu Hause zu gestalten. <strong>Über weitere Hinweise sind wir dankbar!</strong> Dies soll ein lebendiger Artikel sein, der durch <strong>Anregungen von Leser*innen</strong> weiterentwickelt wird. Hinweise nehmen wir gern <strong>über die Kommentarfunktion oder per Mail an </strong><strong><a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Lernen%20neu%20gestalten%20-%20Ideensammlung">redaktion@politik-digital.de</a></strong> mit dem Betreff &#8220;Lernen neu gestalten &#8211; Ideensammlung&#8221; entgegen.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Der zweitbeste Zeitpunkt ist immer noch besser als später</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Schon vor Jahren hätten Schulen digital ausgestattet werden sollen. Endgeräte, Lernmanagementsysteme oder ein Schul-Wlan standen nur wenigen Lehrkräften und Schüler*innen zur Verfügung. Was beispielsweise in Estland schon seit Jahrzehnten auf der Agenda steht – Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen und der Weiterbildung der Bildungsakteur*innen – lief in Deutschland bisher maximal schleppend. Wenn der beste Zeitpunkt, Schule digital zu denken, verpasst ist, ist jetzt aber der zweitbeste.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Seit Beginn der Coronapandemie sind Schulen damit beschäftigt, notdürftig umzurüsten und den Unterricht auf Distanz soweit wie möglich umzusetzen. Das ist eine Mammutaufgabe für Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern, schließlich war auf eine solche Situation niemand vorbereitet. Seit Beginn der Coronapandemie gibt es für Schulen keine einheitlichen Konzepte und noch nicht einmal eine zentrale Informationsquelle. Alle Beteiligten müssen selbstständig lernen, wie sie technische Probleme lösen, schulbuchbasierten Unterricht digital transformieren, Videokonferenzen professionell abhalten, Lernfortschritte auf Distanz beobachten und auf besondere Bedürfnisse eingehen. Fortbildungen zu den entsprechenden Themen gibt es zwar, sie werden aber nicht zentral durchgeführt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Bildungsministerien, Schulen in der digitalen Transformation zu begleiten, digitale Infrastruktur auszubauen und durchdachte Konzepte für alle Beteiligten zu erstellen.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Konzepte für Fern- und Hybridunterricht</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Weil es bisher von den Ministerien keine inhaltliche Unterstützung gab, haben Schulen haben eigene Konzepte dafür erstellt, wie sie den Distanzunterricht umsetzen. In den meisten Fällen werden die entsprechenden Leitfäden intern verbreitet, sodass Lehrkräfte,  Eltern und Schüler*innen informiert sind. Die Schulen haben ganz unterschiedliche Voraussetzungen: Wenige sind bereits von Seiten der Schule oder Gemeinde mit zentral eingerichteten Endgeräten ausgestattet. Einige arbeiten seit Jahren aktiv mit E-Learning-Plattformen. Die Kommunikations- und Lernmanagement-Systeme unterscheiden sich von Schule zu Schule, genauso wie der Einsatz von Videokonferenzen oder gemeinsames Arbeiten. Genauso unterschiedlich sind entsprechend die Erfahrungen der Lehrkräfte sowie der Schüler*innen mit den entsprechenden Systemen.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Der folgende Beitrag stellt nur ein Beispiel dar, wie Fernunterricht umgesetzt werden kann: <a href="https://deutsches-schulportal.de/konzepte/gelungener-wechsel-von-praesenz-und-fernunterricht/">https://deutsches-schulportal.de/konzepte/gelungener-wechsel-von-praesenz-und-fernunterricht/</a></p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Bereits vorhandene Sammlungen</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>In der Schweiz sowie in Österreich gibt es von Hochschulen erstellte Sammlungen, die viele der für den Fernunterricht nötigen Infos zusammenfassen. Hier wird zum Teil auf in der Schweiz bzw. in Österreich genutzte Dienste oder Medien verwiesen, weswegen die Sammlungen nicht 1:1 auf die Bedürfnisse der Schulen und Deutschland übertragen werden können. Dennoch empfehlen wir Lehrkräften und Eltern, einen Blick auf die umfassenden Sammlungen zu werfen. Hier gibt es didaktische Hinweise, Tipps zu Tools, Projektideen und vieles mehr.</p>
<ul>
<li>Für die Schweiz: <a href="http://www.lernentrotzcorona.ch">lernentrotzcorona.ch</a></li>
<li>Für Österreich: <a href="http://www.lernentrotzcorona.at">lernentrotzcorona.at</a></li>
</ul>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Darüber hinaus gibt es einige weitere Angebote:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://mobile.schule/">Fortbildungen für Lehrkräfte</a> zu digitalen Themen wie Lernmanagementsystemen, Einbindung von Software, Organisationsmanagement etc. von mobile.schule</li>
<li>Unterstützung zum <a href="https://www.lmz-bw.de/index.php?id=15049">Thema digitale Lehre für Lehrkräfte</a> vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg</li>
<li><a href="https://broschüren.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf">Handreichung für Lehrkräfte bzw. Schulen in NRW</a> / Hilfestellungen zur Entwicklung von Konzepten zum Distanzlernen</li>
<li><a href="https://www1.wdr.de/schule/digital/index.html">Schule digital</a>: Unterrichtsmaterial und Fortbildungen für Lehrkräfte vom WDR</li>
<li><a href="https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/impulspapier_lernen-auf-distanz.pdf">Impulse für Chancen des Distanzlernens</a> im Auftrag des Schulministeriums NRW</li>
<li>Erkenntnisse und Tipps der <a href="https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/311070/neun-tipps-und-erkenntnisse-fuer-den-digitalen-unterricht">Bundeszentrale für politische Bildung</a></li>
<li>Methoden sowie Weiterbildungen zu zeitgemäßem, digitalem Unterricht vom <a href="https://www.netzwerk-digitale-bildung.de/">Netzwerk Digitale Bildung </a></li>
<li>Angebote für Veränderungsprozesse hin zu mehr Digitalität in Schulen vom <a href="https://www.forumbd.de/">Forum Bildung Digitalisierung</a></li>
<li>Hinweise zum <a href="https://www.datenschutz.rlp.de/fileadmin/lfdi/Dokumente/Publikationen/flyer-schulischer-datenschutz.pdf">Umgang mit digitalen Medien und Datenschutz</a> für Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz</li>
<li><a href="https://visual-books.com/hybrid-unterricht-101/">OpenSource-Buch</a> mit Ideen zur Verzahnung von Präsenz- und Fernunterricht (zusammengestellt von 33 Autor*innen, die sich v.a. über Social Media ausgetauscht haben)</li>
<li>Tipps für Lehrkräfte für die <a href="https://tollerunterricht.com/">Gestaltung und Aufbereitung von digitalem Unterricht</a></li>
<li>Empfehlungen, Links und <a href="https://bildungspunks.de/unterstuetzungsmaterialien/">Materialien für Lehrkräfte</a> von den Bildungspunks</li>
</ul>
<p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Video-Inhalte auf YouTube, in Mediatheken, im Fernsehen und Co.</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>In Mediatheken und auf YouTube gibt es eine Fülle von informativen Inhalten für Eltern und Lehrkräfte zu Digitalthemen rund um Schule. Auch Schüler*innen finden hier Kanäle mit Lerninhalten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Für Lehrer*innen</h3>
<ul>
<li>YouTube-Reihe <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1ccQU4W3XjM&amp;list=PLC9D2mzTyJeXYa6E1y_d0fc_7-V7BJnSq">DigiFernunterricht</a> vom Lehrer Philippe Wampfler</li>
<li>Didaktisches Material, Tools und ARTE Programme mit <a href="https://www.educarte.de/">Educ&#8217;ARTE</a></li>
<li><a href="https://www1.wdr.de/schule/digital/index.html">Schule digital</a>: Unterrichtsmaterial (und Fortbildungen) für Lehrkräfte vom WDR</li>
</ul>
<h3>Für Eltern und Schüler*innen</h3>
<ul>
<li>Hier erhalten SuS eine <a href="https://www.corona-school.de/">1:1-Lernunterstützung</a> durch ehrenamtliche Studierende</li>
</ul>
<h3>Für Schüler*innen</h3>
<ul>
<li>Terra x plus von ZDF auf <a href="https://www.youtube.com/channel/UCP8e6wK18jJNdJpKkeQDlsA">YouTube</a></li>
<li>Terra x plus vom ZDF in der <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/terra-x-plus-schule-100.html">ZDF-Mediathek</a></li>
<li>Alpha lernen vom BR auf <a href="https://www.youtube.com/user/brlernen">YouTube</a></li>
<li>Schule daheim vom <a href="https://www.br.de/kinder/schule-daheim-lernen-online-102.html">BR</a> (Grundschulinhalte)</li>
<li>Schule daheim im <a href="https://www.br.de/mediathek/video/jetzt-live-in-der-br-mediathek-schule-daheim-im-tv-werktags-von-9-bis-12-uhr-av:5e72440965f26a00137da6be">Live-Stream vom BR</a> (täglich 9-12 Uhr)</li>
<li>Bildungsangebote des <a href="https://kinder.wdr.de/">WDR</a></li>
<li>Planet Schule vom <a href="https://www.ardmediathek.de/swr/">SWR</a></li>
<li>Schule daheim von <a href="https://www.ardmediathek.de/alpha/schule-daheim/">Ard-Alpha</a></li>
</ul>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Photo by <a href="https://unsplash.com/@comparefibre?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Compare Fibre</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/home-schooling?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-2" data-row="script-row-unique-2" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-2"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/lernen-neu-gestalten-jetzt-163758/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intiative D21: Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Schulunterricht</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/initiative-d21-digitalisierung-ki-im-schulunterricht-156184/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/initiative-d21-digitalisierung-ki-im-schulunterricht-156184/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[InitiativeD21]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgemäßes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Transformation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=156184</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-4"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Am Dienstag, den 4. Juni organisierte die Initiative D21 im Microsoft Atrium in Berlin einen Themenabend zu Künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungsbereich. Nach einleitenden Worten und Keynote fragte eine Diskussionsrunde: „Wo und wie ist digitale Bildung sinnvoll?“</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p>Stefanie Kaste, D21-Referentin Digitale Bildung und Co-Autorin des Denkimpulses, leitete den Abend ein, bevor sie das Wort an den Keynote-Speaker Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, gab. Er hielt eine anschauliche Rede über das Potential von Algorithmen in der Leistungsverbesserung und -optimierung von Schülern und Studenten. Anschließend moderierte der Vizepräsident der Initiative D21, Thomas Langkabel, eine Diskussionsrunde mit Saskia Esken (MdB, SPD), Dr. Anna Christmann (MdB, Die Grünen), Martin Brause (Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg Senat) und Olaf Gründel (Leiter des Leonardo Da Vinci Gymnasium Nauen) sowie Dr. Jörg Dräger.</p>
<h3>„Menschen Zeit für Menschliches geben“</h3>
<p>Der Sorge, dass in näherer Zukunft Roboter Lehrer ersetzen würden, trat Dräger schon in den ersten Sätzen seines Vortrags entgegen. Es ginge lediglich um schwache KI, die u.A. Routineaufgaben von Lehrern übernehmen könne so, dass „Menschen wieder mehr Zeit für Menschliches“ bliebe. Algorithmen erlaubten es, die Leistungen einer sehr großen Anzahl an Schülern zu analysieren und ihnen personalisierte Aufgaben zu geben. Gerade in Fächern wie Mathematik führe der Einsatz von Algorithmen zu positiven Ergebnissen vor. Anhand von Beispielen aus den USA zeigte Dräger, dass man die Leistungen vieler Schüler so stark verbessern könne. Lehrer hätten nun mehr Zeit für den Einzelnen und könnten auf spezifische Schwächen und Schwierigkeiten eingehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Pädagogik und Technik: ein Henne-Ei-Problem?</h3>
<p>Zum Abschluss forderte Dräger eine andere Priorisierung und Reihenfolge bei der Digitalisierung von Schulen. Es wird darauf bestanden, dass Schulen Smartboards haben; es wird die Frage diskutiert, ob Tablets oder Laptops eingeführt werden sollten. Dabei liegt in der ganzen Zeit eigentlich noch kein pädagogisches Konzept vor, <i>wie</i> diese Materialien eingesetzt werden sollten. Das führt häufig dazu, dass Lehrer sich überfordert fühlen. Sie nutzen diese neuen Möglichkeiten dann nicht konstruktiv und sinnvoll. Dadurch kämen direkt und indirekt finanzielle sowie zeitliche Ressourcen abhanden. Es würde nicht nur in die Materialien investiert, die Lehrkräfte müssten auch ausreichend geschult werden. Die Grünen-Abgeordnete Dr. Anna Christmann nannte dies später in der Diskussionsrunde ein Henne-Ei-Problem: so lange es kein pädagogisches Konzept gäbe, in der die Nutzung von Technik sinnvoll sei, würden viele Lehrer sich sträuben letztere einzusetzen. Andererseits scheint ein pädagogisches Konzept nur dann sinnvoll, wenn es umsetzbar ist – und dazu gehört, dass die nötigen Ressourcen existieren.</p>
<h3>Die Lösung zum Henne-Ei-Problem</h3>
<p>Dräger schlug vor eine „top-down“ Herangehensweise anzunehmen. Was sei überhaupt das Ziel einer digitalen Bildung? Darüber müssten sich Bildungspolitiker, Lehrkräfte, Eltern und andere involvierte erst einmal im Klaren sein. Daraus könne man dann eine adäquate Pädagogik entwickeln. Überarbeitete Lehrpläne in Schulen, sowie in der Ausbildung von neuen Lehrern, und Fortbildungen für bereits erfahrene Lehrer würden dann angepasst werden. Dann erst sollte sich die Frage stellen, ob Tablets oder Laptops sinnvoller wären. Zurzeit finge man mit letzterem an und komme so nicht dazu, den Sinn und Zweck einer digitalen Bildung zu erörtern, geschweige denn einen zweckmäßigen Lehrplan zu entwickeln.</p>
<p>Die Initiative D21 veröffentlicht die Livestreams zu ihren Veranstaltungen auf Youtube:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=3IimyF7aojI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> zur Keynote</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=zOZpfyJyeKc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> zur Podiumsdiskussion</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-4" data-row="script-row-unique-4" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-4"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-6"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/initiative-d21-digitalisierung-ki-im-schulunterricht-156184/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1. Digitale Jugendpressekonferenz – Social Media, Jugend und Schule</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-jugendpressekonferenz-155383/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/digitale-jugendpressekonferenz-155383/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philip Matthiessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2018 09:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Desinformation]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=155383</guid>

					<description><![CDATA[75 Prozent der Schüler wünschten sich mehr Aufklärung im Unterricht zu Falschnachrichten und Hasskommentare, 66 Prozent glauben, dass das den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/1.Digitale-JugendPKcut.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-155384" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/1.Digitale-JugendPKcut.jpg" alt="1.Digitale JugendPKcut" width="640" height="280" /></a>75 Prozent der Schüler wünschten sich mehr Aufklärung im Unterricht zu Falschnachrichten und Hasskommentare, 66 Prozent glauben, dass das den gesellschaftlichen Zusammenhang gefährdet, berichtet eine Studie, die die Vodafone Stiftung bei der ersten Digitalen Jugendpressekonferenz am Mittwoch vorstellte.</p>
<p>Im Netz und vor allem in den Sozialen Medien erwarten Jugendliche Information und Desinformation, Anerkennung und Cybermobbing. Für ihre Kommunikation sind die Netzwerke nicht mehr wegzudenken. Doch wie gehen sie damit um, was wünschen sie sich von der Schule, den Eltern und der Politik und wie können sie auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet werden? Um diese Fragen ging es bei der ersten <a href="https://klickwinkel.de/djpk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Jugendpressekonferenz</a>, auf der die Ergebnisse der Studie der Klickwinkel Initiative vorgestellt wurden. Die Konferenz wurde ins Leben gerufen, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, kritische Fragen zum Thema Digitalisierung und Social Media an die Politikerinnen und Politiker zu stellen.</p>
<p>Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten hat die Vodafone Stiftung Deutschland die Klickwinkel Initiative entwickelt. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Kompetenzbildung von Jugendlichen zu stärken.</p>
<p>Die Initiative untersuchte in einer repräsentativen Studie den Umgang von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Desinformation und Hassreden im Netz. Anlass dafür boten die öffentlichen Auseinandersetzungen zur Politik Trumps, dem Brexit oder auch der Flüchtlingspolitik in Deutschland, die deutlich machen, dass es InternetnutzerInnen immer schwieriger fällt, die Verlässlichkeit von Informationen im Internet und vor allem in sozialen Medien zu beurteilen.</p>
<p>Die Befragung der 14-24-Jährigen ergab, dass die Sozialen Medien von 93% aktiv genutzt werden und 44% der Nutzer diese besuchen, um sich über das politische Tagesgeschehen zu informieren. Erschreckend dabei ist, dass 50 Prozent der befragten Nutzer angaben, mindestens ein Mal die Woche mit Fake News konfrontiert zu werden. Zwei Drittel der 14-24-Jährigen glauben, dass die Verbreitung von Falschnachrichten den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland gefährdet. 75 Prozent der Schüler wünschten sich daher mehr Aufklärung im Unterricht zu Falschnachrichten und Hasskommentare.</p>
<p>Doch wie kann die Grundlage für digitale Bildung der Schüler und Weiterbildung der Lehrer in Deutschland geschaffen werden? Dieser und weiteren Fragen der Jugendlichen durften sich auf der ersten Digitalen Jugendpressekonferenz die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär (CSU), der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs, die grüne Europaabgeordnete Terry Reintke und die Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen Ria Schröder stellen. Über den Livestream konnten junge Menschen aus ganz Deutschland teilnehmen und ihre Fragen per WhatsApp stellen.</p>
<p>Zentrale Aussagen waren vor allem die geforderte Auflockerung des Bildungsförderalismus von Dorothee Bär, sowie die Bereitstellung von 10 Milliarden Euro für die Sanierung und digitale Entwicklung der Schulen, die mit einer Änderung des Grundgesetzes einhergehen würde, durch Falko Mohrs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Titelbild: Redaktion, CC-BY-SA 3.0</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111.png"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-151003" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111-305x53.png" alt="CC-BY-NC 2.0" width="305" height="53" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/digitale-jugendpressekonferenz-155383/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bildung von morgen &#8211; Befähigung für die digitale Zukunft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bildung-von-morgen-155203/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bildung-von-morgen-155203/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vivian Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 15:35:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=155203</guid>

					<description><![CDATA[Am Donnerstag, den 13. September lud die Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen ihrer Konferenz „Baustelle Bildung – Befähigung für die digitale Zukunft“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Screenshot-Böll-Stiftung.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-155204 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Screenshot-Böll-Stiftung.png" alt="" width="640" height="280" /></a></p>
<p>Am Donnerstag, den 13. September lud die Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen ihrer Konferenz „Baustelle Bildung – Befähigung für die digitale Zukunft“ dazu ein, sich in verschiedenen Formaten mit den Bedarfen und Anforderungen der digitalen Zukunft auseinanderzusetzen. Die zentrale Frage lautete, wie digitale Bildung zukünftig gestaltet werden soll und welche Konsequenzen sich daraus für Bildungsinstitutionen aber auch die Gesellschaft insgesamt ergeben.</p>
<h3>Bildung für die digitale Zukunft: Ein Problem der Umsetzung?</h3>
<p>Darüber, wie Bildungsinstitutionen zu starken Akteuren werden, sprachen verschiedene Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Wirtschaft und Politik. Als richtungsgebender Input folgte vorweg ein Überblick von Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth, Erziehungswissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin, der für das Thema digitale Bildung die vier wichtigsten Dimensionen bestimmte.</p>
<p>So sei zuerst einmal das Diagnoseproblem entscheidend. Also klar zu definieren, worüber gesprochen und auf welche Referenzsysteme (Politik, Wirtschaft, Bildung, etc.) sich bezogen wird, wenn es um Digitalisierung geht. Ebenso sei auch zwischen der grundlegenden allgemeinen Bildung und speziellen Weiterbildung zu unterscheiden, um möglichst früh digitale Komponenten einzubinden. Tenorth betont, dass digitale Bildung den klassischen Kanon der Modi des Weltzugangs, der das Lernen ausmacht, nicht ersetzen, sondern in den medialen, didaktischen Lernmöglichkeiten erweitern solle. Zuletzt zeigt er die Konsequenzen für die Schulen auf, die sich organisatorisch, fachlich im Curriculum und im didaktischen Bereich bemerkbar machen.</p>
<p>Für Dr. Nils Weichert, Vorstand des Forums Bildung Digitalisierung, handelt es sich bei dem Thema digitale Bildung nicht zwingend um ein Umsetzungs- sondern viel mehr um ein Sensibilisierungs- und Wissensproblem, wie eine gute Verknüpfung überhaupt aussehen kann. Häufig würde das pädagogische Potential, das die Digitalisierung mit sich bringe, noch nicht erkannt. Das liege unter anderem daran, dass Digitalisierung oft noch als Zusatzthema angesehen werde. Aber auch daran, dass nach wie vor noch Konzepte und Strategien für die einzelnen Schulen fehlten, die Unterrichts- und Schulentwicklung verknüpfen. Auch Sylvia Löhrmann, die ehemalige Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, hält eine schematische Herangehensweise für hinderlich und spricht sich für eine differenzierte Entwicklung vor Ort aus. Es dürfe nicht bloß additiv, sondern müsse vor allem integrativ vorgegangen werden, um den Aspekt Digitalisierung mit vorhandenen Konzepten zu verknüpfen. „Es gibt keine Stunde Null, in der alle Politik in ganz Deutschland für jede Schule anfängt. Wie bei allen Bildungsfragen gibt es keine allgemeine Gleichförmigkeit. Deshalb darf es nicht zu Pauschalisierungen und falschen Erwartungen kommen, die an der Politik und Realität scheitern“, sagt Löhrmann.</p>
<p>Prof. Dr. Bardo Herzig warnt als Direktor des Zentrums für Bildungsforschung und Lehrerbildung ebenfalls vor pauschalisierenden Ergebnissen, zu denen einige Studien kämen. Aussagen wie „mit dem Tablet lerne man besser“ seien nicht gewinnbringend, es müssten stets die pädagogischen Settings mitgedacht werden. Trotzdem dürften Schulen nicht den Fehler machen, jahrelang zu warten, nur weil evidenzbasierte Studien fehlen. „Die Wissenschaft lebt von der Offenheit, sich auf etwas Neues einzulassen und Impulse zu setzen“, so Herzig. Ein Beispiel dafür bietet Dr. Andres Pallack, Schulleiter des Franz-Stock-Gymnasiums Arnsberg, das als einer der Vorreiter-Schulen im Bereich digitale Bildung gilt. Pallack setzt auf täglichen Kontakt seiner Schülerinnen und Schüler mit digitalen Medien. Für ihn seien dabei vor allem die ausführliche Kommunikation über dieses Thema, aber auch die Erweiterung und der Erhalt von bestehenden Kulturtechniken wichtig. Er erkennt die didaktischen Chancen und neuen Inhalte, die digitale Medien für das fachliche Lernen mit sich bringen, rät aber auch dazu, erst einmal klein zu beginnen und als gesamte Schule individuelle Bedarfe zu definieren und dabei auch möglichen Berührungsängsten zu begegnen. Es sei wichtig, sowohl Schülerinnen und Schüler, als auch Lehrkräfte erst einmal zu befähigen, richtig mit den neuen digitalen Möglichkeiten umzugehen. Alle Vortragenden sind sich dabei einig, dass vor allem die Verknüpfung entscheidend ist – sowohl von Schulen untereinander, als auch der verschiedenen Ansätze und Expertisen von Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik, aber auch Zivilgesellschaft. Voraussetzung dafür seien einheitliche Bildungsstandards und ein ganzheitliches Bildungsverständnis.</p>
<h3>Workshop &#8220;Zukunft der Bildung: Wissen oder wissen, wo es steht?&#8221;</h3>
<p>In drei Themeninseln konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops damit auseinandersetzen, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler in einer durch digitale Information geprägten Welt brauchen und wie Schule sie vermitteln kann. Dabei ging es zunächst um die Recherche und Bewertung von (digitalen) Informationen. Schülerinnen und Schüler sollten mit Kompetenzen ausgestattet werden, die ihnen ermöglichen, die Vertrauenswürdigkeit von Informationen zu beurteilen und Beiträge im Netz in z.B. historische oder politische Diskurse einordnen zu können. Quellen zu recherchieren, überprüfen und zu bewerten sei nicht nur für die Schule, sondern auch für das gesamte Leben wichtig. Dabei sei ein grundlegendes Wissen, das Bildungsinstitutionen Schülerinnen und Schülern mitgeben, weiterhin als Voraussetzung für eine eigenständige Einordnung sinnvoll.</p>
<p>Bei der selbstbestimmten und sozial verantwortlichen Nutzung von (digitalen) Medien sind sich die meisten Teilnehmenden einig, dass Schule schon immer die Aufgabe gehabt habe, Schülerinnen und Schüler auf ein verantwortungsvolles Leben vorzubereiten, und dass sie dies nun auch im digitalen Kontext tun müsse. Die Schule solle dabei die Hauptaufgabe der digitalen Bildung übernehmen, das Elternhaus oder das private Umfeld dabei idealerweise in Vernetzung ergänzend agieren. Es sei ebenso wichtig, Schülerinnen und Schülern beizubringen, was hinter den von ihnen verwendeten Technologien stehe und sich insgesamt nicht nur auf die Risiken, sondern vor allem auch auf die Chancen und Möglichkeiten digitaler Medien zu konzentrieren. Analoge und digitale Welt müsse zunehmend zusammengedacht werden.</p>
<p>Den Vorschlag für ein gesondertes Fach der Medienbildung lehnen die meisten ab. Computer- und informationsbezogene Kompetenzen sollten nicht bloß an ein Fach abgeschoben werden, sondern in alle bereits vorhandenen integriert werden. Sonst drohe die Gefahr, dass sich die anderen Schulfächer aus ihrer Verantwortung ziehen und die erlernten digitalen Kompetenzen isoliert blieben. Außerdem sei dies bildungspolitisch kaum durchsetzbar, weil andere Inhalte oder Fächer aus dem Curriculum gestrichen würden. Schule müsse fachübergreifend transferierbare Kompetenzen vermitteln und durch digitale Medien neue Freiräume für individuelles Lernen eröffnen.</p>
<h3>Politisches Podium: Technologischer Fortschritt darf nicht zu digitaler Spaltung führen</h3>
<p>Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP,  Robert Habeck, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, und Nadine Schön, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, sprachen in einer abschließenden Diskussionsrunde über die Rolle der Politik, der Wirtschaft, der Bildungsinstitutionen und der Gesellschaft bei der Entwicklung einer Strategie für die digitale Zukunft. An vielen Stellen bestätigten sich dabei die bereits erarbeiteten Ergebnisse und Probleme der vorangegangenen Veranstaltungen. Alle drei betonen, dass bestehende Spaltungen durch technologischen Fortschritt nicht noch verstärkt werden dürfen. Der Zugang zu den digitalen Möglichkeiten müsse fair gestaltet werden und Wissen so organisiert, dass es nicht ausschließend ist, so Habeck. „Ernstgemeinte digitale Bildung bedeutet die Möglichkeiten der Technik so einzusetzen, dass sie soziale Aufstiegsmöglichkeiten schaffen und nicht zu sozialer Exklusion führen.“ Christian Lindner sieht das ähnlich, rückt aber noch stärker die Chancen in den Vordergrund: „Digitalisierung von Bildung hat einen enormen Vorteil: die Individualisierung.“ Die individuellen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler könnten durch Algorithmen und Lernsoftware gezielter identifiziert werden. Damit ließen sich heute bestehende Ungerechtigkeiten schneller überwinden. Entscheidend sei dafür, Lehrerinnen und Lehrer für die Digitalisierung zu qualifizieren und neben der Ausstattung „vor allem in Köpfe zu investieren“. Wie ihre beiden Vorredner spricht sich Nadine Schön für eine früh ansetzende digitale Bildung aus, damit keine neuen Formen der Bildungsungerechtigkeit entstehen. „Ob junge Menschen digitalen Kompetenzen besitzen oder nicht, wird viel über die zukünftigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt entscheiden“, stellt sie heraus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: Screenshot Heinrich-Böll-Stiftung, Livestream, bearbeitet</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/bildung-von-morgen-155203/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Politisches Interesse: die Rolle der Schule</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/politisches-interesse-die-rolle-der-schule-154099/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/politisches-interesse-die-rolle-der-schule-154099/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Noomi Lucia Blumenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 12:37:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Debattenkultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=154099</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-7"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Unsere Autorin schildert aus eigener Erfahrung, wie man in der Schule Interesse an Politik fördern kann. Und plädiert dafür, auch das Desinteresse zu akzeptieren.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Im Geschichtsunterricht haben wir zu dieser Zeit eine sogenannte „Politik-Edition“ gemacht, denn normalerweise gibt es an meiner Schule keinen regulären Politik-Unterricht. Ich finde das sehr schade, aber was soll man tun: die LehrerInnen müssen dank des neuen Curriculums ohnehin schon durch den Stoff hetzen. Da kann man nicht von ihnen erwarten, auch noch Politik-Unterricht zu geben.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber wie auch immer, die Politik-Edition des Geschichtsunterrichts hat mir sehr großen Spaß gemacht. Einfach deshalb, weil ich mich sehr für Politik interessiere. Und das schon, seit wir zum ersten Mal das Thema Wahlen in der Grundschule hatten. Ich glaube, das liegt daran, dass meine Eltern mich schon immer mitnahmen, wenn sie wählen gingen. Seit ich ganz klein war. Natürlich habe ich lange nicht verstanden, worum es da ging und was das überhaupt war. Aber ich denke, das ist einfach hängengeblieben. Als ich in der Grundschule das erste Mal Politik-Unterricht hatte, war ich begeistert. Bis ich mich einigermaßen damit auskannte verging Zeit, jedoch freute ich mich riesig als ich erfuhr, dass wir passend zur Bundestagswahl 2018 an unserer Schule die Juniorwahlen durchführen werden.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Die Juniorwahlen und mangelndes Interesse der SchülerInnen</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber was sind die Juniorwahlen überhaupt? Die Juniorwahlen sind eigentlich wie „echte“ Wahlen: mit Wahlkabinen und richtigen Stimmzetteln. Nur eben an einer Schule. Praktisch eine Simulation einer Wahl. Im Politik-Unterricht wurde mir dann klar, dass es nicht allzu viele Leute gab, die wirklich daran interessiert waren, wählen zu gehen und sich mit den verschiedenen Parteien auseinanderzusetzen. Das erschrak mich. Ich konnte nicht begreifen, wie man sich gerade als junger Mensch nicht von Politik angesprochen fühlen kann.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Doch je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr verstand ich es. „Warum sollte ich mich als junger Mensch für etwas interessieren, was mich doch gar nichts angeht? Ich darf doch eh noch gar nicht wählen gehen. Was kann ich schon bewirken?“ Das sind Dinge, die ich in dieser Zeit öfter gehört und gelesen habe. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich auch erstmal nachvollziehen, warum jemand eine Aussage wie diese tätigt. Denn so ein Kreuz auf irgendeinem Papier – das kann doch gar keinen Unterschied machen, oder? Doch, den macht es. Nur ist das vielen Jugendlichen (und Erwachsenen) nicht bewusst. Ich denke, dass es wichtig ist, von seinen Rechten Gebrauch zu machen; selbst wenn das nur heißt, zwei große Kreuze auf den Wahlzettel zu malen.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Meinungsbildung fördern – Debattenkultur stärken</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber ich möchte zurück zum Punkt kommen. „Wenn Jugendliche nicht an Politik interessiert sind, dann ist das halt so.“ Nein, denn ich habe im Laufe der Vorbereitungen und Durchführung der Juniorwahlen gemerkt, wie sich plötzlich bei der/m einen oder anderen doch ein Funken regte. Ein Hauch von Interesse war bei manchen auf einmal vorhanden. Und das nur, weil wir innerhalb des Unterrichts diskutierten und Meinungen austauschten. Dadurch entstand eine Offenheit und Transparenz. Unsere Lehrerin machte nämlich etwas sehr Schlaues: sie bezog alle mit in die Diskussion ein. Auch diejenigen, die etwas zu sagen hatten, sich aber nicht meldeten, z.B weil sie sich nicht trauten, nahm sie einfach dran. Ich halte die Methode, gerade SchülerInnen dranzunehmen, welche sich nicht melden, eigentlich nicht für sinnvoll. Doch in dieser Situation hat das sehr gut funktioniert.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ich denke, das Allerwichtigste ist, die Meinungsbildung von SchülerInnen zu unterstützen und zu fördern. Denn SchülerInnen zu sagen, dass die eigene Meinung zählt und wichtig ist, wird natürlich nicht bei jeder/m dazu führen, dass sie oder er sich traut, sie vor der ganzen Klasse zu diskutieren und einen Standpunkt zu vertreten. Aber es kann SchülerInnen ermutigen und das ist schon mal etwas. Ebenfalls von Bedeutung ist es, die Debatten- bzw. Diskussionskultur zu stärken und SchülerInnen richtiges Diskutieren beizubringen. Denn wie man Argumente findet und sie vorträgt, will gelernt sein. Nicht nur des politischen Interesses wegen, auch um die SchülerInnen auf das spätere Leben vorzubereiten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Das andere, was ich für sehr wichtig halte, ist zu respektieren, wenn jemand sich nicht für Politik interessiert und/oder nicht wählen gehen möchte. Natürlich gibt es viele gute Gründe wählen zu gehen, aber jemand, die/der das nicht will, sollte sich nicht unter Druck gesetzt fühlen und denken, dass das ein Tabu ist.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Es ist wichtig, dass wir das politische Interesse Jugendlicher stärken und eine Debattenkultur fördern, denn der Satz „Die Jugend ist unsere Zukunft“ klingt abgedroschen, stimmt aber. Und ich meine, wir brauchen – gerade, wenn man sich die aktuelle politische Lage ansieht – in Zukunft meinungsstarke Menschen, die sich für Demokratie starkmachen und keine Diskussionen scheuen.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-7" data-row="script-row-unique-7" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-7"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-8"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Titelbild: The future is female by Nicole Adams via <a class="cursor-init" href="https://unsplash.com/photos/mKw4eamvjKA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a>.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-8" data-row="script-row-unique-8" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-8"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-10"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-10" data-row="script-row-unique-10" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-10"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/politisches-interesse-die-rolle-der-schule-154099/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitalisierung an meiner Schule – Ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitalisierung-an-meiner-schule-ein-erfahrungsbericht-154007/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/digitalisierung-an-meiner-schule-ein-erfahrungsbericht-154007/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Noomi Lucia Blumenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 09:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=154007</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-11"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Das Ausmaß der Digitalisierung an meiner Schule lässt zu wünschen übrig. Unsere Computer sind um die zehn Jahre alt, und es werden Dinge erwartet, die man nicht erwarten sollte. Aber was kann dagegen getan werden?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>ch bin 14 Jahre alt und gehe mittlerweile seit neuneinhalb Jahren in die Schule. Seit ich klein bin, habe ich mit Medien zu tun. Meinen Eltern war es sehr wichtig, dass ich mich damit beschäftige. Doch in Kindergarten und Schule war es schwierig. Im Kindergarten gingen wir gar nicht mit Medien um. In der Grundschule gab es eine Computer-AG, in der wir mit Paint gemalt haben. Ab der 5. Klasse hatten wir ein Smartboard im Klassenraum, mit dem die LehrerInnen nicht umgehen konnten. Das war alles. Auf dem Gymnasium wurde es besser, jedoch nicht sehr. In der 7. Klasse hatte ich für ein halbes Jahr einen „Informationstechnischen Grundkurs“ (kurz ITG), in dem wir ein wenig über Word und Excel lernten.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Fehlendes Wissen und unrealistische Erwartungen</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Mir wurde niemals beigebracht, wie ich eine Powerpoint-Präsentation erstelle oder ein Dokument auf einen Stick lade. Ab einem bestimmten Punkt wurde einfach erwartet, dass wir es können. Wenn nicht, wurde gesagt, dass wir das können müssten. Wir bräuchten solche digitalen Präsentationen für unsere MSA Prüfungen (Mittlerer Schulabschluss), das sei sehr wichtig. Und auch später im Berufsleben. Aber wenn uns keiner sagt, wie man es macht, kann man es dann für selbstverständlich halten?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Nein, denn das Problem ist, dass ein großer Teil der LehrerInnen zu wenig weiß. Doch nicht nur die LehrerInnen auch viele SchülerInnen haben keine Ahnung, wie sie mit Technik richtig umgehen. In unserem Computerraum stehen Computer, die um die zehn Jahre alt sind. Kein/e SchülerIn kann mit diesen Computern richtig lernen. Es ist wie mit alten, kaputten Schulbüchern. Wenn die Seiten fehlen oder nicht mehr lesbar sind, kann man nichts lernen. Der Unterschied ist nur, unsere Bücher werden ersetzt, die Computer nicht. Um ein (aktuelles) Beispiel für die Situation an meiner Schule zu nennen: Es gibt SchülerInnen, die wissen nicht, wie sie eine Präsentation auf ihrem Mac in ein PDF umwandeln, doch wenn sie das dann nicht hinkriegen, bekommen sie Ärger von den LehrerInnen, weil diese die Präsentation auf ihren Computern nicht abspielen können. Das Hauptproblem besteht darin, dass die LehrerInnen etwas für sie selbstverständliches erwarten, was ihnen eine Vielzahl der SchülerInnen nicht bieten kann, weil es eben nicht selbstverständlich ist.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Doch nicht alle LehrerInnen sind so. Es gibt ein paar wenige, die mit digitalen Lernangeboten den Unterricht gestalten und sich besser auskennen. Auch unsere SchülersprecherInnen setzen sich schon seit längerem für mehr Digitalisierung ein. Aber was kann man tun, damit sich die Situation verbessert?</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Die Situation verbessern – aber wie?</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Mein Vorschlag wäre: Bei null anfangen, und vor allem: langsam anfangen. Erstmal über Digitalisierung an Schulen reden und vor allem diskutieren. Warum sind das Thema und insbesondere eine kritische Diskussion darüber so wichtig? Denn es steht fest, dass Schule in nicht allzu ferner Zukunft auf digitalem Lernen basieren wird. Wir können uns nicht ewig weigern, damit umzugehen. Aber gleichzeitig ist es unmöglich, von einem Tag auf den anderen eine Schule zu digitalisieren.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Anstatt von jeder/m zu erwarten, sich perfekt mit Technik und Computern auszukennen, sollte man zuerst davon ausgehen, dass keine/r irgendetwas kann. Nur weil wir in einer digitalen Welt leben, heißt das nicht, dass jeder damit zurechtkommt. LehrerInnen und SchülerInnen würden sich auf Augenhöhe begegnen, was wiederum die Kommunikation zwischen beiden verstärken könnte. Daher halte ich Schul- und KlassensprecherInnen gerade bei der Digitalisierung unserer Schule für sehr wichtig. Denn sie sind dazu da, die Interessen und Wünsche von SchülerInnen an LehrerInnen zu vermitteln.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Als zweiten Schritt würde ich es für eine gute Idee halten, sich andere Schulen anzusehen. Wie machen die es? Womit haben sie angefangen? Was waren ihre Ideen, können wir sie an unserer Schule umsetzen, und wenn ja wie? Das könnte uns helfen zu sehen, was umsetzbar und realistisch ist. Ebenfalls gut wäre es, sich Hilfe bei Organisationen und Vereinen zu suchen, die Schulen dabei unterstützen, sich zu digitalisieren.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Bis zur vollständigen Digitalisierung meiner Schule wird viel Zeit vergehen. Es werden sich Probleme auftun, aber auch Lösungen finden. Doch letztendlich ist das Wichtigste die Kommunikation und dass jeder überzeugt ist. Denn kein Projekt ist schaffbar, wenn nicht alle Beteiligten mitmachen. Wir müssen anfangen zu reden und verstehen, dass eine digitale Schule im Jahr 2018 noch nicht selbstverständlich ist.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-11" data-row="script-row-unique-11" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-11"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-12"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/monsterkoi-65294/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2803664">Tom</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2803664">Pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-12" data-row="script-row-unique-12" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-12"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-14"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-14" data-row="script-row-unique-14" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-14"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/digitalisierung-an-meiner-schule-ein-erfahrungsbericht-154007/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fachinhalte und Medienbildung verbinden – Was kann DigiBits?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/fachinhalte-und-medienbildung-verbinden-was-kann-digibits-152814/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/fachinhalte-und-medienbildung-verbinden-was-kann-digibits-152814/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2017 15:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrpläne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=152814</guid>

					<description><![CDATA[Am Dienstag stellte der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) ein neues Bildungsprojekt mit dem Namen “DigiBits – Digitale [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/digibits_auftakt_franz-marc-grundschule_berlin_kl.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-152815" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/digibits_auftakt_franz-marc-grundschule_berlin_kl-630x380.jpg" alt="digibits_auftakt_franz-marc-grundschule_berlin_kl" width="630" height="380" /></a>Am Dienstag stellte der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) ein neues Bildungsprojekt mit dem Namen <a href="http://www.digibits.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“DigiBits – Digitale Bildung trifft Schule”</a> in Berlin vor. Das Ziel: Digitale Aspekte besser in den Unterrichtsablauf zu integrieren. Die Redaktion von politik-digital war vor Ort und zieht eine erste Bilanz.</p>
<p>Ein Dienstag-Morgen kann als eher unübliche Zeit für eine Veranstaltung zum Thema Digitalisierung in der Bildung bezeichnet werden. Nichtsdestotrotz ist die Aula der Franz-Marc-Grundschule in Berlin-Tegel bis zum letzten Platz gefüllt. Dies liegt nicht zuletzt auch an den vielen Lehrern, die im Auftrag von Schulen aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus gekommen sind. Sie alle erhoffen sich neue Antworten auf die Frage: Wie können Schulen zeitgemäße Bildung umsetzen? Der außergewöhnlich hohe Lehreranteil unter den Besuchern ist auch deshalb erfreulich, weil auf derartigen Events zwar nicht selten über die Digitalisierung der Bildung gesprochen wird, aber eben kaum mit denjenigen, die letztendlich vor der Aufgabe der Umsetzung stehen. Die Erwartungen der Anwesenden sind dementsprechend hoch. Auch weil der DsiN eine umfangreiche Betreuung der am Pilotprojekt teilnehmenden Schulen versprochen hat.</p>
<h3>Skepsis in der Politik</h3>
<p>Zunächst jedoch eine Einführung des Bundestagsabgeordneten Frank Steffel (CDU), dessen Rede eher wie ein gezwungen charmanter Versuch der Selbstvermarktung wirkt. Er finde das Projekt gut, weil die Schüler so besser für den Arbeitsmarkt gerüstet seien, betont Steffel, macht aber einige Anmerkungen, die Zweifel daran aufkommen lassen, dass ihm die Ernsthaftigkeit des Themas bewusst ist. So erzählt Steffel begeistert von seiner Kindheit, in der “wir noch miteinander geredet haben, anstatt mit dem Smartphone zu schreiben”. Seine Frau sei aber glücklich, dass er online Nachrichten lese, weil sie nun nicht mehr so viel Papier zur Tonne bringen müsse. Ungläubiges Gelächter im Saal. Bei der anschließenden Diskussionsrunde hingegen wird schnell klar: Besonders die politische Skepsis gegenüber digitalen Bildungsmaßnahmen ist einer der Hauptgründe, weshalb es an allen Ecken und Enden brennt.</p>
<h3>Schulen werden alleine gelassen</h3>
<p>So zählt Schulleiterin Bettina Münch gleich eine Vielzahl an Hemmnissen auf, die es der Schule sichtbar erschweren, digitale Instrumente im Unterricht einzusetzen und Medienkompetenz an die Schüler zu vermitteln. Es fehlt nicht nur an Geld, sondern auch an zuständigen IT–Spezialisten, die jederzeit vor Ort sind, um die Technik zu warten und bei Problemen zu helfen. Zudem seien viele Lehrer mit der Unterrichtsplanung so eingespannt, dass ihnen für die eigenständige Beschäftigung mit den vielen Aspekten der Digitalisierung kaum Zeit bliebe. Hiervon abgesehen fehle es vielen Lehrern selbst an der nötigen Medienkompetenz. Unterstützung gebe es kaum, weshalb es ohne ein Gesamtkonzept von Seiten der Länderministerien immer noch auf einige wenige besonders medienaffine Lehrer ankäme.</p>
<h3>Soll DigiBits bildungspolitische Aufgaben übernehmen?</h3>
<p>Klar ist: Die Veranstaltung von DigiBits ist zum großen Teil Werbung für die eigene Sache und der Versuch, möglichst viele Partnerschulen für das Projekt zu gewinnen. Schulen, die sich längerfristig auf eine Kooperation einlassen, erhalten einen symbolischen Koffer mit Informationsinhalten und sogar ein kostenloses Tablet. Es stellt sich die Frage, ob der vom Bundesinnenministerium geförderte DsiN nicht auch ein Stück weit Aufgaben übernehmen soll, die von Seiten der Bildungspolitik bisher verpasst wurden. So sind Umfang und Anspruch von DigiBits doch ziemlich weit gefasst: Im Rahmen des Projekts sollen die Unterrichtsinhalte der verschiedenen Schulfächer mit Medienbildung verbunden werden. Hierfür baut DigiBits eine kostenlose Plattform für alle Schulen und bietet bundeslandspezifische Unterrichtsmaterialien zur kostenlosen Nutzung an. Lehrer sollen sich nach Vorstellung von Projektleiterin Nadine Berneis online Anregungen holen und eigene Ideen in einer Art Netzwerk teilen können.</p>
<h3>Organisation ist Mammutaufgabe</h3>
<p>Die Organisation dieses Vorhabens ist eine Mammutaufgabe. Viele Fragen bleiben relativ ungeklärt. Wie kann etwa die Qualität der Inhalte überprüft werden? Wer ist für Aktualisierungen des Lehrmaterials zuständig, wenn ständig alte Apps verschwinden und neue aus dem Boden sprießen? Und ist es wirklich möglich, die fächer-spezifischen Informationen an die stark unterschiedlichen Lehrpläne der verschiedenen Bundesländer anzupassen? Projektleiterin Berneis bleibt optimistisch. Durch den Einsatz eines zehnköpfigen Beirats möchte sie gewährleisten, dass während der einjährigen Pilotphase alle Vorschläge vor Veröffentlichung einen Qualitätscheck durchlaufen. Das Projekt soll ihren Vorstellungen nach stetig weiterentwickelt und optimiert werden. Dennoch sind viele Besucher skeptisch, denn: Eine solch komplexe Aufgabe in einem verhältnismäßig kleinen Team zu bewältigen, erscheint fast als Ding der Unmöglichkeit.</p>
<h3>Zwischen unwissenden Lehrern und verlorenen Digital Natives</h3>
<p>Um nicht missverstanden zu werden: Das Ziel von DigiBits ist durchaus zu befürworten. Die Implementierung digitaler Technik bei gleichzeitiger Vermittlung von Medienkompetenz in allen Schulfächern ist längst überfällig. Die <a href="https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2016/Bildung_digitale_Welt_Webversion.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von der Kultusministerkonferenz Ende 2016 verabschiedete Bildungsstrategie</a> muss unbedingt so schnell wie möglich umgesetzt werden. Ob DigiBits der richtige organisatorische Ansatz ist, bleibt abzuwarten. Viel zu viel liegt bezüglich des schulbildungs-technischen Transformationsprozesses im Argen. Ein Stichwort: Die Ausbildung der Lehrer. So erzählt uns eine Lehrerin eines Berliner Gymnasiums, es gebe einfach keine geeigneten Fortbildungsmaßnahmen, um  Lehrern mediendidaktische Kompetenzen zu vermitteln. Auf diesem Weg entstehe eine Spaltung zwischen Lehrern, die sich von der Politik im Stich gelassen fühlen, und Schülern, die zwar ständig Neue Medien nutzen, sich über den richtigen Umgang mit diesen aufgrund mangelnder Aufklärung jedoch kaum bewusst sind. Die viel beschworenen “Digital Natives” sind eben nicht zwangsläufig auch verantwortungsvolle User, sondern verlieren sich häufig in den Weiten des Netzes. Und das ist voll von Falschinformationen, Filterblasen und Selbstdarstellern.</p>
<p>Deshalb arbeitet DigiBits in Kooperation mit der “Freiwilligen Selbstkontrolle Medien” (FSM) auch an einem Unterrichtskonzept, dass die eigene Rolle der Schüler im Netz und das kritische Hinterfragen von Inhalten umfassen soll. Die hierfür präsentierten Unterlagen im Rahmen der Auftaktveranstaltung zeigen, dass die Ausrichtung von DigiBits in eine grundsätzlich gute Richtung geht. Fachgerecht werden unterschiedliche Themen wie Recherche, Umgangsformen und Verschwörungstheorien behandelt, die aktuelle Relevanz besitzen.</p>
<h3>DigiBits kann politischen Handlungszwang nicht ersetzen</h3>
<p>Hinterfragt werden muss daher auch weniger das inhaltliche Konzept des Pilotprojekts, als vielmehr dessen Struktur und Organisation. Es ist etwa schwer vorstellbar, dass innerhalb eines Jahres, wie von der Projektleitung vorgesehen, evaluierbare Daten zur Effizienz von DigiBits aufgearbeitet werden können. Zudem können die Verantwortlichen in ihrer aktuellen Lage und Position kaum das leisten, was Politik und Verwaltung über viele Jahre versäumt haben: Standards setzen, umfangreiche Weiterbildungen etablieren und nicht zu guter Letzt die Struktur des Bildungssystems reformieren. Das ist nämlich Aufgabe von BMBF und den Kultusministerien der Länder. Fazit des Tages: Es bleibt zu hoffen, dass durch DigiBits zumindest neue Impulse gesetzt werden können, die letztlich politische Maßnahmen befeuern. Dass das Projekt zumindest einen kleinen Beitrag dafür leistet, dass auch deutsche Schulen in Zukunft selbstbewusst zeitgemäße Bildung vermitteln können. Damit Lehrer und Schüler nicht alleine da stehen und die Verantwortung gerecht verteilt wird.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://www.sicher-im-netz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage DsiN e.V.</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
<p><img decoding="async" src="http://vg05.met.vgwort.de/na/6904f98a617349eaa690c4eb3972da5b" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/fachinhalte-und-medienbildung-verbinden-was-kann-digibits-152814/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Natürlich wird dann mal Instagram gecheckt&#8221; – ein Schulleiter im Gespräch</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/smartphones-in-der-schule-ein-schulleiter-im-gespraech-150965/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/smartphones-in-der-schule-ein-schulleiter-im-gespraech-150965/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 15:49:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslanges Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[BYOD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=150965</guid>

					<description><![CDATA[Im Großteil der deutschen Schulen wird mit digitalen Inhalten noch immer vorsichtig umgegangen. Die aktive Einbindung von Apps und Online-Programmen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ipad-907577_1280.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-150969 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ipad-907577_1280-630x420.jpg" alt="" width="630" height="420" /></a>Im Großteil der deutschen Schulen wird mit digitalen Inhalten noch immer vorsichtig umgegangen. Die aktive Einbindung von Apps und Online-Programmen in den Unterricht ist selten zu finden. An der deutsch-skandinavischen Gesamtschule in Berlin sieht das anders aus. Wir haben den Schulleiter Jacob Chammon zum Gespräch getroffen.</p>
<p>Digitale Inhalte in jedem Unterrichtsfach und WLAN ohne jegliche Einschränkung auf dem gesamten Schulgelände. Das ist der Alltag für Schüler an der deutsch-skandinavischen Gesamtschule. Was genau das beinhaltet und wie die Digitalisierung und Pädagogik zusammenspielen, hat uns der gebürtige Däne erklärt.</p>
<p><strong>Herr Chammon, an Ihrer Schule können die Schüler das WLAN nutzen. Welche Einschränkungen gibt es dabei? </strong></p>
<p>Seit dem Sommer haben wir ein flächendeckendes WLAN, auf das mit allen Geräten zugegriffen werden kann. Einschränkungen wie einen Adult Content Filter haben wir nicht. Das war eine pädagogische Entscheidung. Gerade wenn es einen Filter gibt, wird es für die Schüler zum Sport, diesen zu umgehen und sich trotzdem schöne Frauen anzuschauen. Deswegen liegt unser Fokus darauf, mit den Schülern über Netz-Ethik zu sprechen: Was kann und darf ich machen? Wo landen meine Sachen wenn ich etwas poste? Welche Konsequenzen kann das haben?</p>
<p><strong>An vielen Schulen ist die Smartphone Nutzung verboten. Wie stehen Sie dazu?</strong></p>
<p>Ich bin fest davon überzeugt, dass das Handyverbot das größte Hindernis für die Digitalisierung in Deutschland ist. Denn eigentlich ist alles, was wir brauchen, bei den Schülern in der Tasche. Dabei ist natürlich wichtig, dass die Geräte sinnvoll eingesetzt werden. Schüler dürfen bei uns nicht immer und überall online sein. Natürlich müssen sie im Unterricht das Handy weglegen. Aber wenn die Schüler recherchieren müssen oder eine Präsentation erstellen sollen, und wenn sie in ihrer Tasche sowieso ein Tablet haben, warum soll es dann nicht benutzt werden? Natürlich wird dann auch mal ab und zu Instagram gecheckt, aber vor der Digitalisierung haben die Kinder eben Blumen auf das Arbeitsblatt gemalt. Die Ablenkung gibt es immer und wird es auch immer geben.</p>
<p><strong>Das bedeutet, sie haben eine “Bring Your Own Device” (Anm. d. Red: Die SchülerInnen bringen eigene Endgeräte wie zB Tablets und Smartphones mit, die dann im Unterricht genutzt werden) Regel für die Nutzung digitaler Inhalte.</strong> <strong>Wie gehen Sie mit einer möglichen Ungleichheit um, wenn manche Kinder keine Smartphones oder nur sehr alte besitzen? </strong></p>
<p>Das ist kein Problem bei uns. Natürlich haben die Schüler unterschiedliche Sachen, aber deswegen haben wir ja auch schuleigene Geräte. Das sind Computer, Laptops,Tablets und sogar Smartphones. Da wir keinen großen finanziellen Träger hinter uns haben, können wir nur begrenzt einkaufen. Aber mit dem, was die Schüler haben, und dem was wir dazu kaufen können, deckt das alle ab. Wir versuchen eher noch, das BYOD ein bisschen voranzutreiben. Wir haben Spinde aufgestellt, wo die Schüle ihre Geräte nicht nur sicher einschließen können, sondern auch per USB aufladen können. Es ist nämlich eigentlich super, diese Vielfalt an unterschiedlichen Geräten zu haben. Wenn ein Schüler zum Beispiel mit einem Mac zuhause arbeitet, muss er sich hier mit einem PC auseinandersetzen. So lernen die Schüler verschiedene Formate kennen, was sehr wichtig ist.</p>
<h3 style="text-align: right;"><div class="c33l info-box"><div class="subc"><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Jacob_Chammon.jpg"><img decoding="async" class="     alignnone wp-image-150966 " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Jacob_Chammon-305x457.jpg" alt="" width="187" height="281" /></a><strong> Jacob Chammon </strong>ist Schulleiter der <a href="http://dsg-schule.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsch Skandinavischen Gemeinschaftsschule in Berlin</a> und gebürtiger Däne. Er ist ausgebildeter Lehrer in den Fächern Dänisch, Deutsch, Geschichte und Musik und arbeitet seit Jahren als Coach und Berater für Qualitätssicherung und Veränderungsprozesse für Lehrer, Fachbereichsleiter und Schulleitungen. </div></div></h3>
<p><strong>Wie genau bringen Sie Ihren Schülern im Unterricht gezielt digitale Kompetenzen bei?</strong></p>
<p>Im neuen Rahmenlehrplan in Berlin-Brandenburg gibt es eine Basiskompetenz Medien. Das bedeutet, dass sich alle Lehrer mit dem Thema Medien auseinandersetzen müssen und Digitales in ihren Unterricht einbauen. Darüber hinaus haben wir in unserer Oberstufe das Fach Medien. Dort lernen die Schüler Kompetenzen, die in die anderen Fächer eingebunden werden können. Ein Beispiel sind unterschiedliche Präsentationsformate, d.h. nicht nur Powerpoint sondern noch 3-5 andere. Ein anderes Beispiel  ist das Bearbeiten von Videos und Fotos und das Erstellen von Online-Quizzes und Grafiken. Darüber hinaus haben wir auch AGs zum Thema Coding und Programmierung, die am Nachmittag angeboten werden, jedoch keinen Informatikunterricht.</p>
<p><strong>Benutzen Sie Lern-Apps, gerade um den individuellen Lernprozess zu leiten, die Sie besonders gut finden? </strong></p>
<p>Da wir jahresgemischte Klassen haben, arbeiten wir generell sehr individuell, weil ein Frontalunterricht durch die vielen Niveaustufen ausgeschlossen ist. Wir unterrichten auf fünf unterschiedlichen Sprachen, dabei sind bei uns Lernportale sehr wichtig, weil wir eine unglaubliche Vielfalt von Materialien brauchen. Wir können nicht alle Fachbücher in fünf unterschiedlichen Sprachen in unserer kleinen Bibliothek unterbringen. Durch das Internet können wir uns die Materialien aus den verschiedenen Portalen der unterschiedlichen Länder holen. Wir nutzen natürlich auch Apps, vor allem Wörterbücher-Apps, mit denen die Schüler Sprachen lernen können.</p>
<p><strong>Sehen Sie Ihre Schüler nach der Ausbildung an Ihrer Schule sowohl für den zukünftigen Arbeitsmarkt, als auch für das Leben ausreichend vorbereitet?</strong></p>
<p>Meines Erachtens ist es am wichtigsten, den Schülern Flexibilität und Kreativität beizubringen. Wir haben einen ganz anderen pädagogischen Blickwinkel, weil wir es den Schülern überlassen, ihre Kurse auszuwählen und ihren eigenen Stundenplan zusammenzustellen. So sollen sie lernen, sich selbst einzuschätzen und dort zu arbeiten, wo es nötig ist, anstatt nach einem festen Schema. Diese Selbsteinschätzung halte ich für eine wichtige Kompetenz für die Zukunft.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie die Zukunft der schulischen Ausbildung? </strong></p>
<p>Man kann viel über das deutsche Bildungssystem sagen, aber Berlin und Brandenburg sind wirklich fortschrittlich mit dem neuen Rahmenlehrplan. Dadurch müssen sich die Schulen jetzt anpassen und fortschrittlicher werden. Im Radio wurde dafür plädiert, dass in Brandenburg dass BYOD-System eingeführt werden soll, was ich super fände. Aber wenn vermehrt in das Digitale investiert wird, muss auch mehr in die Weiterbildung der Kollegen investiert werden. Erstaunlicherweise sind gerade die jungen Lehrer, die frisch aus der Uni kommen, oft sehr eingeschränkt und haben nicht den Mut zu freieren Aufgaben.</p>
<p><strong>Schicken Sie ihre Lehrer denn oft zu Fortbildungen? </strong></p>
<p>Ja das machen wir auch. Am effektivsten ist aber der interne Austausch. In den Lehrersitzungen werden Apps gezeigt, die die anderen Lehrer dann auch mal ausprobieren sollen. Das wird dann auch immer wieder angesprochen, damit die Kollegen dass auch wirklich verstehen. Wie bei den Schülern einmal Prozentrechnen erklären nicht reicht, so ist das auch bei den Kollegen. Man muss es immer begleiten und ansprechen.</p>
<p><strong>Sie sagten, dass gerade in Berlin und Brandenburg viele Fortschritte gemacht werden. Sehen Sie es als Problem, dass Bildung in Deutschland Ländersache ist? </strong></p>
<p>Das ist ein riesiges Problem. Es gibt ja eine Bundesbildungsministerin, und die sollte viel mehr Macht haben.</p>
<p><strong>Unter anderem wegen des schnellen technologischen Wandels müssen Menschen lebenslang lernen. Ist das Ihrer Einschätzung nach überhaupt im nötigen Maße bis ins hohe Alter für alle Menschen machbar? </strong></p>
<p>Es geht hier hauptsächlich darum, auch älteren Leuten etwas zuzutrauen. Sie können viel mehr als wir oft glauben. Beim lebenslangen Lernen wachsen auch ältere Menschen mit ihren Ansprüchen, man muss ihnen nur die Chance geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: by <a href="https://pixabay.com/de/users/lcr3cr-1336922/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">lc3cr</a> via <a href="https://pixabay.com/de/ipad-lernen-tablette-computer-907577/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a>, licenced CC0 Public Domain</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/smartphones-in-der-schule-ein-schulleiter-im-gespraech-150965/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitalkompetenz in der Schule: Es gibt noch viel zu tun</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitalkompetenz-in-der-schule-es-gibt-noch-viel-zu-tun-150533/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/digitalkompetenz-in-der-schule-es-gibt-noch-viel-zu-tun-150533/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thibaud Saint-Viteux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 17:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[D21]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=150533</guid>

					<description><![CDATA[Die Digitalisierung wirkt sich auf immer mehr Bereiche des Lebens aus &#8211; und dieser Trend dürfte sich noch verstärken. Umso [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/8322742567_6efd4be2d1_z.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-150543 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Independence-Learning-Commons-via-Flickr-CC-BY-SA-2.0-630x351.jpg" alt="" width="630" height="351" /></a>Die Digitalisierung wirkt sich auf immer mehr Bereiche des Lebens aus &#8211; und dieser Trend dürfte sich noch verstärken. Umso wichtiger ist es, dass Heranwachsende sich Kompetenzen aneignen, um in der digitalisierten Welt zurecht zu kommen. Welchen Anteil die Schule dabei leistet, hat eine neue Studie untersucht.</p>
<p>Im Rahmen des Fachkongresses “Digitale Gesellschaft” am 16. und 17. November in Saarbrücken hat der Verein Initiative D21 die Sonderstudie <a href="http://www.initiatived21.de/portfolio/sonderstudie-schule-digital-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Schule digital”</a> veröffentlicht. Die Studie geht der Frage nach, wie die Institution Schule zum Erwerb von Digitalkompetenz beitragen kann. Dazu wurde die Kompetenzentwicklung in Schulen mit und ohne digitalen Schwerpunkt untersucht. Außerdem befragten die Forscher Schüler, Lehrer und Eltern nach dem Digitalisierungsgrad ihrer Lern- und ihrer Lebenswelt.</p>
<p>Der erste Teil der Studie konzentriert sich auf die Bildungsinfrastruktur. Hier beobachten die Forscher eine große Diskrepanz zwischen dem Leben der Schüler zu Hause und in der Schule. Während die Schüler außerhalb des Unterrichts Smartphones und Computer intensiv nutzen, gibt es nur in der Hälfte der Klassen Internet. Außerdem ergab die Studie, dass über 60% der Lehrkräfte sich selbst keine ausreichende Digitalkompetenz zuschreiben und häufig auf den Einsatz Digitaler Medien verzichten. Einig waren sich alle Befragten, dass in einem zunehmend digitalisierten Alltag IT-Kompetenzen unverzichtbar sind.</p>
<p>Die parallel veröffentlichte D21-Studie über die Digitalisierung der Gesellschaft (<a href="http://www.initiatived21.de/portfolio/d21-digital-index-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">D21-Digital-Index 2016</a>) zeigt, dass die Deutschen schon zu 79% online sind, in der Altersklasse von 14 bis 49 Jahren sogar nahezu 100%. Es besteht also kein Zweifel, dass die Frage nach der Rolle der Schule beim Digitalkompetenzerwerb uns weiterhin beschäftigen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild by Independence Learning Commons via <a href="https://www.flickr.com/photos/independencelearningcommons/8322742567" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/digitalkompetenz-in-der-schule-es-gibt-noch-viel-zu-tun-150533/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>aula &#8211; Gemeinsam Schule gestalten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/aula-gemeinsam-schule-gestalten-147178/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/aula-gemeinsam-schule-gestalten-147178/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2015 09:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[politik-digital.de]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Marina Weisband]]></category>
		<category><![CDATA[AuLA]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=147178</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-15"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Eigene Ideen einbringen, diskutieren und abstimmen. In Schulen werden die für eine Demokratie so wichtigen Elemente im Alltag oft vernachlässigt. Das möchte „aula&#8221; nun ändern. In dem von Marina Weisband geleiteten Projekt sollen SchülerInnen die Möglichkeit erhalten, ihr eigenes schulisches Umfeld mithilfe eines Online-Demokratie-Tools aktiv zu gestalten.</p>
<p>„Ausdiskutieren und Live Abstimmen“ – das verbirgt sich hinter dem Projektnamen aula. SchülerInnen ab der fünften Jahrgangsstufe dürfen sich aktiv in die Gestaltung ihrer Schule einbringen und dabei demokratisches Handeln selbst erproben. Hierzu können sie Ideen vorlegen, diskutieren, verbessern und schlussendlich über sie abstimmen. Ziel soll es sein, die passive, konsumierende Haltung hinter sich zu lassen und zu einem aktiven Gestalter der eigenen Umgebung zu werden.</p>
<p>Eines der größten Probleme der Einbindung von SchülerInnen in die Schulpolitik sind oft die begrenzten Unterrichtspläne und Räumlichkeiten. Deshalb soll aula nicht nur im Unterricht, sondern auch auf einer Online-Plattform unter Nutzung eines Liquid Democracy-Tools stattfinden. Über Schulcomputer, eigene PCs sowie mobile Geräte haben die SchülerInnen jederzeit Zugang zur Software.</p>
<h3>Verantwortung übernehmen: Liquid Democracy</h3>
<p>Im Vorfeld des Projekts legen Schülervertretung, Elternvertretung, Kollegium und Schulleitung einen gemeinsamen Rahmenvertrag über die Themen der Beteiligung fest. Innerhalb dieser Grenzen können SchülerInnen Ideen auf der eingerichteten Plattform einbringen. Nach einer ausführlichen Diskussion und möglichen Einbindung von Verbesserungsvorschlägen wird die Idee zur Abstimmung gestellt. Jede Schülerin und jeder Schüler hat eine Stimme und kann für oder gegen den Vorschlag votieren.</p>
<p>Der Clou: Man darf seine Stimme auch an eine beliebige andere Person delegieren, die hierdurch ein größeres Stimmgewicht erhält. Diese Übertragung kann jederzeit zurückgenommen, neu vergeben oder weitergereicht werden. Das ist das Prinzip der Liquid Democracy, einer Mischform aus direkter und repräsentativer Demokratie. Dieser Prozess soll in den Jugendlichen die Reflexion über eigene Wünsche und Interessen, eigene und fremde Kompetenzen sowie deren Grenzen fördern. Die Software ermöglicht es, alle Kinder mit ins Boot zu holen. Gleichzeitig protokolliert und strukturiert sie den Prozess und hält sämtliche Ergebnisse fest. Das Projekt wird mit einer didaktischen Erläuterung der zugrundeliegenden politischen Theorie verbunden, wofür neben der Software ein vorbereitendes und begleitendes Manual bereitgestellt wird.</p>
<h3>Projektstart unter Leitung von Marina Weisband</h3>
<p>Das Projekt wird von politik-digital e.V., unter Leitung von Marina Weisband, durchgeführt und von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Der Verein Liquid Democracy e.V. ist für die Erstellung der Software zuständig. „Das Hauptziel des Projektes ist es, einen didaktischen Rahmen zu geben, in dem Kinder schon lernen, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, Kompromisse zu schließen und auch zu sehen, dass bestimmte Wünsche Kosten haben“, so Weisband.</p>
<p>Ab Januar 2016 beginnt die Einführungsphase für beteiligte LehrerInnen sowie interessierte Eltern. Ab August 2016 soll aula erstmals zum Einsatz kommen und in eine einjährige Pilotphase starten. Interessierte LehrerInnen, SchulleiterInnen oder gerne auch SchülerInnen, die ihre Schule aktiv mitgestalten wollen, können sich an folgende Mailadresse wenden: info@aula.de.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-15" data-row="script-row-unique-15" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-15"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-17"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row style-color-xsdn-bg vc_custom_1637830239283 border-color-wvjs-color row-internal row-container" style="border-style: dashed;border-top-width: 1px ;border-right-width: 1px ;border-bottom-width: 1px ;border-left-width: 1px ;"><div class="row single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_center column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-small" ><p style="text-align: center;">Wenn Sie diesen Text lesen können, werden unsere externen Inhalte möglicherweise durch Ihre Datenschutzeinstellungen blockiert. Wenn Sie Ihre Einstellungen anzeigen oder ändern möchten, können Sie dies in den <a href="#" class="gdpr-preferences "> Datenschutzeinstellungen </a> tun.</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div>
</div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-17" data-row="script-row-unique-17" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-17"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-18"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Bild:</strong> <a href="http://www.politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-18" data-row="script-row-unique-18" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-18"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-20"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-20" data-row="script-row-unique-20" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-20"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/aula-gemeinsam-schule-gestalten-147178/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
