<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zensursula &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/zensursula/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Apr 2011 13:08:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Zensursula &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>&#8220;Sperren waren nie ein wirksames Instrument&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/sperren-waren-nie-ein-wirksames-instrument-5193/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/uncategorized/sperren-waren-nie-ein-wirksames-instrument-5193/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:08:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperrengesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Klingbeil]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/sperren-waren-nie-ein-wirksames-instrument-5193/</guid>

					<description><![CDATA[Am Dienstagabend verständigten sich die Spitzen der schwarz-gelben 
Koalition darauf, das Gesetz zum Sperren kinderpornografischer Seiten aus dem Jahr 2009 zu kippen. politik-digital.de sprach mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars 
Klingbeil, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien sowie in der Enquete-Kommission &#34;Internet und digitale Gesellschaft&#34; über die gestrige Entscheidung.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstagabend verständigten sich die Spitzen der schwarz-gelben<br />
Koalition darauf, das Gesetz zum Sperren kinderpornografischer Seiten aus dem Jahr 2009 zu kippen. politik-digital.de sprach mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars<br />
Klingbeil, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien sowie in der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; über die gestrige Entscheidung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Schlagwort &#8220;Zensursula&#8221; war im Sommer 2009 allgegenwärtig. Um Kinderpornografie im Internet zu bekämpfen, setze die Große Koalition<br />
auf Initiative der damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen<br />
(CDU) ein Gesetz zum Sperren entsprechender Internetseiten durch.<br />
Kritiker bemängelten bereits damals, dass die Folgen solcher Sperren<br />
nicht abzusehen seien und man mit einfachsten Mitteln trotzdem auf<br />
pornografische Netzinhalte zugreifen könne. Am gestrigen Dienstag<br />
verständigte sich die schwarz-gelbe Koalition nun<br />
endgültig darauf, das Gesetz zu kippen.<br />
politik-digital.de sprach mit Lars<br />
Klingbeil über die Entscheidung.</p>
<p><a href="http://www.lars-klingbeil.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/klingbeil-skaliert_1.jpg" alt="" width="128" height="172" align="right" /></a></p>
<p><strong>Herr Klingbeil, in Ihrer gestrigen Sitzung haben Vertreter der regierungstragenden<br />
Fraktio</strong><strong>nen die endgültige Abschaffung des Internet-Sperrengesetzes aus dem Sommer 2009 beschlossen</strong><strong>.</strong><strong> B</strong><strong>e</strong><strong>reits vorher war die Sperr-Praxis ausgesetzt. Ein Zustand, der seitens der SPD-Bundestagsfrak</strong><strong>tion </strong><strong>als rechtswidrig kritisiert worden ist. Sehen Sie Ihre Bedenken nun ausgeräumt?</strong><br />
Die Koalition muss jetzt ein sauberes Aufhebungsgesetz vorlegen oder einem der von den Oppositionsfraktionen eingebrachten Aushebungsgesetze zustimmen. Dann haben wir die Chance, uns bei der Bekämpfung der Kinderpornografie im Internet konsequent aufs Löschen zu konzentrieren. Sperren waren nie ein wirksames Instrument.</p>
<p><strong>Welche weiteren Maßnahmen sind nach Ansicht der Sozialdemokraten beim<br />
Kampf gegen (Kinder-) Pornografie im Internet nun zu treffen?<br />
</strong>Wir müssen die internationale Zusammenarbeit beim Löschen intensivieren und mindestens europäisch, besser weltweit zu einem gemeinsamem Vorgehen kommen. Das BKA und die weiteren polizeilichen Behörden müssen personell besser ausgestattet werden, um eine wirksame Löschung zu gewährleisten. Auch die Gründung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften kann ein sinnvoller Ansatz sein.</p>
<p><strong>An dem Zustandekommen des ursprünglichen Gesetzes zu den Internet-Sperren sind die Sozialdemokraten nicht unbeteiligt gewesen. Inwieweit hat Ihnen auch Ihr Wechsel auf die Oppositionsbänke kurz nach Inkrafttreten des nun gekippten Gesetzes dabei geholfen, auf dem Feld der Netzpolitik und im Verhältnis zur &#8220;Netzgemeinde&#8221; Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen?</strong><br />
Es geht mir nicht darum, der Netzgemeinde zu gefallen, sondern darum, für eine Politik einzutreten, die verantwortlich und sinnvoll ist. Netzsperren sind das Gegenteil davon. Von daher bin ich froh, dass sich diese Meinung zunächst in der SPD und nun auch in der Bundesregierung durchgesetzt hat.</p>
<p><strong>Die FDP &#8211; namentlich die Bundesministerin der Justiz &#8211; sieht die<br />
gestrige Einigung in ersten öffentlichen Äußerungen als eigenen politischen Erfolg an. Bei Themen wie der Vorratsdatenspeicherung herrscht weiterhin Dissens zwischen den Koalitionären. Lässt sich aus Ihrer Perspektive ein stringentes Regierungshandeln auf den netzpolitisch relevanten Feldern beobachten?<br />
</strong><br />
Wenn es einen Bereich gibt, der exemplarisch dafür steht, wie weit sich CDU und FDP mittlerweile inhaltlich voneinander entfernt haben, dann sind es sicher die Bürgerrechte und die Netzpolitik. An vielen Stellen herrscht Stillstand, weil sich die Parteien nicht einigen können. Der ehemalige Innenminister de Mazière hatte ja eine große und ganzheitliche Internetstrategie für Deutschland angekündigt. Zu sehen ist davon nichts. Dabei geht es nicht nur um Netzsperren oder Vorratsdaten, sondern auch darum, endlich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenziale des Internets konsequent zu nutzen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/uncategorized/sperren-waren-nie-ein-wirksames-instrument-5193/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzpolitische Bewegung in der Union</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitische-bewegung-in-der-union-4981/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitische-bewegung-in-der-union-4981/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 17:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/netzpolitische-bewegung-in-der-union-4981/</guid>

					<description><![CDATA[Als Volksparteien müssen CDU und CSU viele Strömungen vereinen. Das zeigt sich insbesondere bei der Netzpolitik. Zwischen Innovationsfreudigen, Lernwilligen und Internetregulierern ist &#34;die&#34; netzpolitische Leitlinie nicht immer klar erkennbar. In der Serie &#34;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&#34; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Volksparteien müssen CDU und CSU viele Strömungen vereinen. Das zeigt sich insbesondere bei der Netzpolitik. Zwischen Innovationsfreudigen, Lernwilligen und Internetregulierern ist &quot;die&quot; netzpolitische Leitlinie nicht immer klar erkennbar. In der Serie &quot;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&quot; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Koalitionsvertrag sorgt für Aufschub</b>
</p>
<p>
Die Unionsfraktion verabschiedete in der vergangenen Legislaturperiode das Zugangserschwerungsgesetz – damals noch in der Großen Koalition mit der SPD. Die Union wurde für viele User zum roten Tuch in Sachen Netzpolitik. Die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) personifizierte als &quot;Zensursula&quot; die geplanten Internetsperren – und wurde zur Zielscheibe des Protests.
</p>
<p>
Die neue schwarz-gelbe Regierung setzte Netzsperren unter der Prämisse &quot;Löschen statt Sperren&quot; zunächst aus. Im <a href="http://openenquete.wordpress.com/2010/06/07/open-enquete-stellt-sich-vor-sebastian-blumenthal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Koalitionsvertrag</a> ist zu lesen, das Problem werde nach einem Jahr ergebnisoffen neubewertet. Laut dem stellvertretenden CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Michael Kretschmer (CDU), befinde sich die Union derzeit in der Meinungsfindung. Für ihn müsse eine Lösung &quot;auch den Sachverstand der Netzaktiven und der Branchenverbände einbeziehen&quot;, so der Bundestagsabgeordnete zu politik-digital.de. Am 26. Oktober 2010 wird der Koalitionsvertrag ein Jahr alt. Es stünde also &#8211; wenn man vom Unterzeichnungsdatum ausgeht &#8211; die Evaluation der Netzsperren an.  
</p>
<p>
Aufgeschoben hat man auch die umstrittene Vorratsdatenspeicherung. Der staatliche Zugriff auf die Telekommunikations- und Verbindungsdaten der Bürger wurde im Koalitionsvertrag lediglich ausgesetzt. Stattdessen ließ man das Bundesverfassungsgericht entscheiden (politik-digital.de <a href="/jetzige-vorratsdatenspeicherung-verfassungswidrig" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Die Vorratsdatenspeicherung wurde zwar in ihrer damaligen Form für verfassungswidrig erklärt, doch eine EU-Richtlinie verpflichtet Deutschland zu einem neuen Gesetzentwurf.
</p>
<p>
<object height="240" width="320"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9857749&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=FF7700&amp;fullscreen=1"></param></object>
</p>
<div align="center">
<object height="240" width="320"><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9857749&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=FF7700&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="240" width="320"></embed></object>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sieht diese Aufgabe bei Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Er wolle seine Kabinettskollegin bei der Planung &quot;drängend unterstützen&quot;, sagte er in einem <a href="/de-maiziere-cdu-urteil-vorratsdatenspeicherung-bundesverfassungsgericht-Innenminister" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Statement nach der Urteilsverkündung</a>. Ein neuer Gesetzesentwurf lässt jedoch auf sich warten.  </p>
<p>Und Aufschub, die Dritte: Der Koalitionsvertrag verspricht die Gründung einer &quot;Stiftung Datenschutz&quot;. Von dieser existiert bislang wenig &#8211; abgesehen von einem internen Eckpunktepapier (mehr dazu im <a href="/parteien-im-netz-fdp-netzpolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Artikel der Serie</a> &quot;Parteien im Netz&quot;).
</p>
<p>
<b>Starkes Urheberrecht – aber wie?</b>
</p>
<p>
&quot;Das Internet darf kein urheberrechtsfreier Raum sein&quot;, steht im Koalitionsvertrag. Urheberrechtsfreiheit im Internet sei &quot;digitaler Kommunismus&quot;, sagt Dorothee Bär, stellvertretende Generalsekretärin der CSU und Bundestagsabgeordnete gegenüber politik-digital.de. In Sachen Urheberrecht weiß die Union eigentlich nur, was sie nicht will: die Kulturflatrate. Eine solche monatliche Pauschalabgabe belaste die Bürger unabhängig von der tatsächlichen Nutzung geschützter Inhalte, argumentiert Bär. Bei Lösungsansätzen bleibt die Union vage.
</p>
<p>
Konkreter sind da die Pläne zur Einführung eines &quot;Leistungsschutzrechts für Presseverlage&quot; (mehr dazu im <a href="/parteien-im-netz-fdp-netzpolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Artikel der Serie</a>), welche ebenfalls im Koalitionsvertrag verankert sind.
</p>
<p>
<b>Alleinstellungsmerkmal gesucht</b>
</p>
<p>
Der Koalitionsvertrag lässt vielfach Spielräume, um alte Beschlüsse zu überdenken und sich netzpolitisch neu aufzustellen – siehe Zugangserschwerungsgesetz. Jedoch entstand der Koalitionsvertrag in Zusammenarbeit mit der FDP. Es bleibt also die Suche nach dem Alleinstellungsmerkmal der Unions-Netzpolitik. Kretschmer beruft sich hierzu auf die CDU-Werte &quot;Freiheit, Sicherheit und Solidarität&quot;. In der Netzpolitik werde &quot;die Abwägung zwischen &#8216;Freiheit&#8217; und &#8216;Sicherheit&#8217; sicherlich eine wichtige Rolle spielen&quot;, sagte er gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
Eindeutig positionierte sich vor kurzem die Junge Union (JU). In &quot;<a href="http://www.junge-union.de/media/resolutions/147266_DLRat_Beschluss_Netzpolitik.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freiheit und Verantwortung – Plädoyer für eine moderne Netzpolitik</a>&quot;, spricht sich der Deutschlandrat der CDU/CSU-Jugendorganisation gegen ein Leistungsschutzrecht und für &quot;Löschen statt Sperren&quot; aus. Einen Internetminister hält die JU für &quot;dringend erforderlich&quot;. Netzpolitisch relevant ist dieser Beschluss, weil der JU-Vorsitzende Philipp Mißfelder und seine Stellvertreterin Dorothee Bär schon jetzt einflussreiche Positionen in CDU und CSU innehaben und ihre Stellung in der Union noch stärken könnten. Für Stefan Hennewig ist &quot;Netzpolitik ein klassisches Thema, wo die Junge Union die CDU treiben kann&quot;, so der Bereichsleiter Internes Management und Online-Wahlkämpfer der CDU zu politik-digital.de
</p>
<p>
<b>Offline-Gremienarbeit</b>
</p>
<p>
Die CDU/CSU-Fraktion diskutiert Netzpolitik in einem eigenen Gesprächskreis. Dieser ist offen für alle Parteimitglieder. Prominentester Teilnehmer ist CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Durch ihn soll der Gesprächskreis und damit Netzpolitik parteipolitischen Stellenwert erlangen. Für netzpolitische Expertise sorgen unter anderen die Mitglieder der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Kommission &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot;</a> im Bundestag, Thomas Jarzombek und Peter Tauber. Standpunkte werden virtuell diskutiert und im eigenen Wiki festgehalten. Dieses liegt allerdings im parteiinternen <a href="http://www.cdunet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDUnet</a> und ist nicht öffentlich zugänglich. Eine Online-Präsenz hat die Runde anders als <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ihr SPD-Pendant</a> nicht. politik-digital.de erfuhr nur auf Nachfrage bei der CDU-Pressestelle vom netzpolitischen Gesprächskreis.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
<a href="/" class="colorbox"></p>
<div style="text-align: center">
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/ZTUA_Dorothee_Baer.jpg" title="Dorothee Bär, CSU" alt="Dorothee Bär, CSU" class="playbutton" height="183" width="320" />
</div>
<p></a><br />
<!-- Inhalt der Colorbox --><br />
<object height="338" width="601"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11259644&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11259644&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="338" width="601"></embed></object>
</div>
<p><noscript><br />
<!-- Alternative Anzeige für Besucher ohne Javascript --><br />
<center><br />
<object width="300" height="250"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="300" height="250"></embed></object><br />
</center><br />
</noscript></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Ebenfalls &quot;offline&quot; trifft sich unter Vorsitz von Dorothee Bär der <a href="http://www.csu.de/partei/unsere_politik/bildung_wissen/medienpolitik/94011059.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzrat der CSU</a>. In diesem Gremium wolle man &quot;eine Internetpolitik für die CSU entwickeln, um im Netz als kompetenter Diskussionsteilnehmer und politischer Ansprechpartner wahrgenommen zu werden&quot;, so Bär. Laut der stellvertretenden CSU-Genrealsekretärin setzt der Netzrat vor allem auf Sachverstand von außen. Neben dem CSU-Enquête-Mitglied Reinhard Brandl gehören vier Experten der Runde an, unter anderen der Rechtsprofessor Dirk Heckmann. Bär hat zudem angekündigt, den Chaos Computer Club <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32387/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in das „schlanke Expertengremium“ einzuladen</a>. Auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt versuche, so oft wie möglich dem Netzrat beizuwohnen, heißt aus der CSU-Parteizentrale. Konkrete Auskunft, wie die Nutzer an der Arbeit des Rates beteiligt werden, konnte die Partei auf Anfrage von politik-digital.de nicht geben.
</p>
<p>
<b>Online-Programmdiskussion</b>
</p>
<p>
Offener in Sachen Partizipation ist die Junge Union Bayern. Die Anträge zur Landesversammlung 2010 <a href="http://antragsdebatte2010.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wurden online diskutiert</a>. Auch Nicht-Mitglieder konnten sich beteiligen.
</p>
<p>
Die CSU sammelt ebenfalls online Ideen. So kann man in der Aktion &quot;<a href="http://www.csu.de/partei/leitbild_2010plus/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leitbild 2010plus</a>&quot; in Foren und <a href="http://www.facebook.com/pages/CSU-Leitbild-2010plus/266395351891?v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf Facebook</a> Vorschläge für die Zukunft der Partei machen, die dann auf dem CSU-Parteitag 2010 Gehör finden sollen. Laut Bär diskutiere man in diesem Zusammenhang auch über bessere Online-Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger und Parteibasis.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.cdunet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100809_cdunet.jpg" height="288" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Bei der Schwesterpartei findet Partizipation im <a href="http://www.cdunet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDUnet</a> statt. Um mitmachen zu können, muss man allerdings Parteimitglied sein. Nach CDU-Angaben hat hier im Jahr 2001 der erste &quot;Online-Parteitag&quot; stattgefunden. 2007 konnte man online am <a href="http://www.grundsatzprogramm.cdu.de/page/31.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grundsatzprogramm</a> mitarbeiten. Aktuell entwerfe man &quot;einige netzpolitischen Positionen der CDU&quot; im internen Wiki, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kretschmer auf Anfrage von politik-digital.de. Fazit: Textarbeit dominiert bei der CDU auch in 2010. Webbasierte Mitglieder- und Unterstützerkampagnen, wie bei der Linkspartei oder den Grünen, sucht man bei der Union außerhalb des inzwischen stark heruntergefahrenen Wahlkampfnetzwerks &quot;<a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Team Deutschland</a>&quot; vergeblich.
</p>
<p>
Stefan Hennewig ist &quot;stolz darauf, dass wir als einzige Partei seit Mitte der 90er Jahre ein offenes <a href="http://diskussion.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskussionsforum </a>anbieten&quot;, sagte er 2009 <a href="/stefan-hennewig-interview-team-deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im politik-digital.de-Interview</a>. Auch wenn man dem Forum sein Alter ansieht, gibt es hier noch täglich neue Beiträge.
</p>
<p>
Das Blog der Union findet man unter <a href="http://blogfraktion.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogfraktion.de</a>. Ein großes Thema ist die Internet-Enquête, aber auch nicht-netzpolitische Themen werden angesprochen.
</p>
<p>
<b>Das Personal – ein weites Feld</b>
</p>
<p>
Auf der einen Seite stehen hier die Regulierer. Ursula von der Leyen ist wohl das prominenteste Beispiel. Es gibt aber innerhalb der Union noch andere Befürworter von mehr staatlichem Eingriff im Internet. So sei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,707877,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laut der bayerischen Justizministerin Beate Merk</a> &quot;die Laissez-faire-Politik der FDP bei Kinderpornos im Netz grob fahrlässig.&quot; Der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident <a href="http://www.nrw.de/presse/ministerpraesident-ruettgers-im-internet-ist-nicht-alles-erlaubt-9436/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jürgen Rüttgers sagte anlässlich der Eröffnung</a> des Kölner Medienforums im Juni 2010: &quot;Es kann nicht sein, dass im Internet alles erlaubt ist.&quot;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
<a href="/" class="colorbox"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100415_Fischer_Internetenquete.jpg" height="182" width="320" />
</div>
<p></a><br />
<!-- Inhalt der Colorbox --><br />
<object height="338" width="601"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10946320&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10946320&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="338" width="601"></embed></object>
</div>
<p><noscript><br />
<!-- Alternative Anzeige für Besucher ohne Javascript --><br />
<center><br />
<object width="300" height="250"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10438605&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="300" height="250"></embed></object><br />
</center><br />
</noscript></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Zwischen den Stühlen sitzt Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Sein Projekt &quot;Perspektiven deutscher Netzpolitik&quot; war für ihn <a href="/Netzpolitik+BMI+Thomas+de+Maiziere+Online-Konsultation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;ein Forum, auf dem ich öffentlich lernen durfte&quot;</a>. Der Internet-Enquête-Vorsitzende Axel E. Fischer (CDU) bezeichnet sich <a href="/fischer-internet-enquete-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im politik-digital.de-Videointerview</a> als &quot;durchschnittlichen Anwender&quot;, sagt aber auch, dass er sich &quot;in zwei Jahren anders im Internet bewegen wird als heute.&quot; Ein Indiz: Seit Juli 2010 <a href="http://twitter.com/axel_fischer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twittert Axel E. Fischer</a>.
</p>
<p>
Die netzpolitischen Experten runden das Meinungsspektrum ab:
</p>
<p>
<a href="http://www.michaelkretschmer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100811_kretschmer80x96.jpg" alt="Quelle: www.michaelkretschmer.de" title="Quelle: www.michaelkretschmer.de" align="left" height="96" width="80" />Michael Kretschmer</a> (CDU) ist als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion maßgeblich mitverantwortlich für die Medienpolitik der Union, gilt als einer der Initiatoren der Enquête-Kommission und bezieht klar Stellung gegen das Zugangserschwerungsgesetz. &quot;Eine Sperre ist nur eine Scheinlösung&quot;, sagte er zu politik-digital.de. Er setzt sich zudem <a href="http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für OpenAccess</a> und OpenData ein.
</p>
<p>
<a href="http://www.petertauber.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100811_tauber70x95.jpg" alt="Quelle: www.petertauber.de" title="Quelle: www.petertauber.de" align="right" height="95" width="70" />Peter Tauber</a> (CDU) ist Mitglied in der Enquête-Kommission &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot;. Im <a href="/test-enquete-kommission-internet-digitale-gesellschaft-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Mitgliedertest</a> von politik-digital.de war Tauber der beste CDU-Abgeordnete. Und er beweist Lernfähigkeit: Damals führte das Nicht-Vorhandensein eines Blogs noch zur Abwertung. Hier <a href="http://petertauber.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">legte Tauber nach</a>. Außerdem lädt der Historiker wöchentlich <a href="http://twitter.com/petertauber/status/19915456750" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit seiner &quot;Freitagsfrage&quot; zur (virtuellen) Diskussion</a> ein.
</p>
<p>
<a href="http://www.dorothee-baer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100811_b__r80x96.jpg" alt="Quelle: www.dorothee-baer.de" title="Quelle: www.dorothee-baer.de" align="left" height="96" width="80" />Dorothee Bär</a> (CSU) ist seit dieser Legislaturperiode nur noch stellvertetendes Mitglied im &quot;Unterausschuss Neue Medien&quot; im Bundestag. Trotzdem ist die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sehr präsent in Sachen Netzpolitik. Für die CSU war sie die einzige Vertreterin in der Arbeitsgruppe, die die Bereiche Kultur und Medien des christlich-liberalen Koalitionsvertrags verhandelt hat. Bär sitzt auch in der <a href="http://www.deutschercomputerspielpreis.de/11.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jury des deutschen Computerspielpreises</a>. Übrigens: Gegenüber politik-digital.de gab sie an, das iPad &quot;bestimmt zwei Wochen&quot; länger als ihre FDP-Kollegen zu besitzen.
</p>
<p><b></b></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitische-bewegung-in-der-union-4981/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SPD-Netzpolitik: Schweres Erbe und neuer Kurs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:12:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwerungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/</guid>

					<description><![CDATA[Nach der Wahlniederlage von 2009 hat die SPD begonnen, sich neu auszurichten - auch in Sachen Netzpolitik aktualisiert die Partei derzeit ihr Programm. Ein &#34;Gesprächskreis&#34; mit Unterstützung der Genossen im Internet soll Impulse liefern. In der neuen Serie &#34;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&#34; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Wahlniederlage von 2009 hat die SPD begonnen, sich neu auszurichten &#8211; auch in Sachen Netzpolitik aktualisiert die Partei derzeit ihr Programm. Ein &quot;Gesprächskreis&quot; mit Unterstützung der Genossen im Internet soll Impulse liefern. In der neuen Serie &quot;<a href="/parteien-im-netz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien im Netz</a>&quot; nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Neuorientierung im Netz</b>
</p>
<p>
Aktuelle Beschlüsse der Bundespartei zum Thema Netzpolitik gebe es zur Zeit nicht, so Björn Böhning, netzpolitischer Sprecher des SPD-Parteivorstands. Momentan würden die netzpolitischen Leitlinien &quot;erneuert&quot; und &quot;zum Teil auch revidiert&quot;, so Böhning zu politik-digital.de. Auf dem Bundesparteitag im September 2010 wolle man eine neue netzpolitische Programmatik diskutieren.
</p>
<p>
Laut Böhning fänden sich im Wahlprogramm zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen aber bereits &quot;erste Hinweise&quot; zum neuen netzpolitischen Kurs der SPD.
</p>
<p>
Inzwischen steht der <a href="http://www2.malte-spitz.de/uploads/100707_koalitionsvertrag_nrw.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NRW-Koalitionsvertrag</a> (politik-digital.de <a href="/koalitionsvertrag-nrw-spd-gruene-netzpolitik-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Die SPD in NRW hat große Teile ihres netzpolitisch-reformierten Wahlprogrammes auch im Koalitionsvertrag verankert. Ist das dieselbe Partei, die noch im vorherigen Jahr im Bundestag mit dem Koalitionspartner CDU für das &quot;<a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2009/24799792_kw25_kinderpornografie/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zugangserschwerungsgesetz</a>&quot; (Zensursula) stimmte?
</p>
<p>
<b>Soziale Unterstützung im Internetzeitalter<br />
</b>
</p>
<p>
Perspektivisch will die SPD sich vor allem um &quot;das Soziale in der digitalen Gesellschaft&quot; kümmern, so Böhning weiter. Soziale Absicherungen für &quot;Solo-Selbstständige&quot; und Internetdienstleister sowie die Förderung von &quot;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Co-Working-Spaces</a>&quot;, also gemeinsam genutzen flexiblen Arbeitsorten, wolle man auf dem Bundesparteitag diskutieren.
</p>
<p>
Auch &quot;neue Eigentums- und Unternehmensregelungen&quot; oder die freie Verfügbarkeit von WLAN würden thematisiert, erläutert Böhning. Voraussetzung für die Umsetzung dieser Pläne ist natürlich, dass der Bundesparteitag im September 2010 zustimmt.
</p>
<p>
Bemerkenswert in Sachen elektronischer Demokratie ist der &quot;Applikationswettbewerb&quot;, der zuerst im NRW-Wahlprogramm und später auch im NRW-Koalitionsvertrag verwirklicht wurde. Ziel ist, Anwendungen zu entwickeln, die öffentlich zugängliche Daten für mehr &quot;Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit&quot; nutzen. Auf Bundesebene strebe man ein &quot;Konzept zur Verbesserung der E-Partizipation&quot; an, so Böhning gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>Netzsperren: Ja oder nein?</b>
</p>
<p>
In puncto Internetkriminalität verfolge die SPD laut Böhning ein &quot;internationales Vorgehen&quot;. Dies müsse von den G20-Staaten übernommen werden, bis es eine &quot;UN-Organisation für digitale Gesellschaft&quot; gebe.
</p>
<p>
Die Verbreitung von Kinderpornografie wolle man in der SPD mit besser ausgestatteten- und geschulten Strafverfolgungsbehörden bekämpfen, so Böhning. &quot;Sperren&quot; seien nicht mehr als eine &quot;Alibimaßnahme&quot;.
</p>
<p>
Aber: War da nicht mal was? In der Debatte um das &quot;Zugangserschwerungsgesetz&quot; positionierten sich die Sozialdemokraten im Juni 2009 für Netzsperren, indem sie im Bundestag <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für den Gesetzesentwurf stimmten</a>. Im Dezember 2009, inzwischen Oppositionspartei, war die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/SPD-wendet-sich-gegen-Internet-Sperrgesetz-884257.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD gegen den umstrittenen Gesetzentwurf</a>.
</p>
<p></p>
<div class="colorbox">
<!-- Link zum Öffnen der Colorbox --><br />
<a href="/" class="colorbox"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ZTUA_klingbeil_320x.jpg" class="playbutton" />
</div>
<p></a><br />
<!-- Inhalt der Colorbox --><br />
<object height="338" width="601"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="338" width="601"></embed></object>
</div>
<p><noscript><br />
<!-- Alternative Anzeige für Besucher ohne Javascript --><br />
<center><br />
<object width="300" height="250"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" _mce_src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12555465&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="300" height="250"></embed></object><br />
</center><br />
</noscript></p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Lars Klingbeil, Berichterstatter für neue Medien der SPD-Bundestagsfraktion, sagte dazu im politik-digital.de-<a href="/klingbeil-spd-video-interview-datenschutz-facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Interview</a>: &quot;Klar ist, wir haben Fehler gemacht.&quot; Wichtig sei es für ihn, eine  &quot;Neuaufstellung&quot; der SPD in Sachen Internet vorzunehmen.
</p>
<p>
<b>Kurs noch schwer einzuschätzen</b>
</p>
<p>
Es ist der SPD anzumerken, dass sie momentan in einer (netzpolitischen) Umbruchphase ist. Eine klare parteipolitische Leitlinie ist noch nicht zu erkennen.
</p>
<p>
In der rot-grünen Koalition in NRW vertritt die Partei freiheitliche, fast &quot;netzaktivistische&quot; Positionen, wie man sie sonst von Piraten und Grünen kennt. So soll beispielsweise Open-Source-Software eine &quot;Vorreiterrolle&quot; (Björn Böhning) spielen.
</p>
<p>
Aber: In der gleichen Woche, in der man den netzpolitisch-ambitionierten Koalitionsvertrag schuf, <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/swift_abkommen_ii-106-283.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stimmten Genossen im EU-Parlament</a> für das datenschutzrechtlich umstrittene SWIFT-Abkommen, das die Weitergabe von Bankdaten ermöglicht.
</p>
<p>
<b>Neuauftstellung on- und offline</b>
</p>
<p>
Der Online-Beirat der Sozialdemokraten <a href="http://lumma.de/2009/06/17/stellungnahme-des-spd-online-beirats-zu-netzsperren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">löste</a><a href="http://lumma.de/2009/06/17/stellungnahme-des-spd-online-beirats-zu-netzsperren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sich aufgrund der Zustimmung der SPD zum Zugangserschwerungsgesetz</a> im Jahr 2009 auf. Das Gremium war 2007 mit dem Ziel gegründet worden, die Partei in Sachen Internet zu beraten. Prominente Mitglieder des rund 20-köpfigen Beirats waren zum Beispiel der Blogger <a href="http://saschalobo.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sascha Lobo</a> oder der Politikwissenschaftler und politik-digital.de-Vorstand <a href="/user/cbieber" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Bieber</a>. 
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_vorwaerts_0.jpg" alt="netzpolitik@vorwärts.de" title="netzpolitik@vorwärts.de" height="141" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der in 2010 neu geschaffene „Gesprächskreis Netzpolitik“ ist an die Stelle des Online-Beirats getreten und nach Vorstellung seines Sprechers Björn Böhning kein bloßes Beratungsgremium, sondern hat einen „expliziten Handlungsauftrag“. In ihm sollen „programmatische Leitlinien“ entwickelt und „eine Neujustierung der Internetpolitik der SPD“ vorgenommen werden. Partizipation an der Arbeit des Gesprächskreises soll in „zahlreichen Foren“ möglich sein, wie etwa dem <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpolitikbereich</a> auf dem Vorwärts-Portal und in der <a href="http://netzpolitik.mixxt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mixxt-Community</a>, so Böhning.
</p>
<p>
Der Gesprächskreis umfasst <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/who-is-who/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">25 Mitglieder</a> mit und ohne Parteibuch. Viele Experten aus dem damaligen Online-Beirat sind auch wieder dabei – darunter alle Unterzeichner der Erklärung gegen Netzsperren des Online-Beirates inklusive später wahr gemachter Rücktrittsdrohung. Der bisher einzige <a href="http://netzpolitik.vorwaerts.de/blogs/netzpolitik/2010/05/eine-neue-netzpolitik-fur-das-ganze-land-und-fur-nrw/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beschluss</a> des Gesprächskreises datiert vom 10. Mai 2010 – eine Forderung nach Netzneutralität und Billigung des netzpolitischen NRW-Wahlprogramms.
</p>
<p>
Gerade was die Einbindung der Internetnutzer angeht, musste die Runde <a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/spd-online-beirat-20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik</a><a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/spd-online-beirat-20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> einstecken</a> &#8211; noch bevor sie ihren ersten Forderungskatalog aufstellen konnte. Im Vorfeld konnten Interessierte für die Aufnahme in den Gesprächskreis kandidieren . Per Internetabstimmung sollte dann entschieden werden, wer dabei sein darf und wer nicht. Jedoch wurden nur drei Stühle in der Runde auf diese Art besetzt – von 25. 
</p>
<p>
<a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a>
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_internethauptstadt.jpg" alt="Internethauptstadt Köln" title="Internethauptstadt Köln" height="178" width="400" /><br />
</a>
</div>
<p><a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
Bemerkenswert sind die <a href="http://www.spd-netzpolitik.de/initiativen-vor-ort/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiativen</a> der SPD auf regionaler Ebene. Vor allem die Kölner SPD versucht, eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Internetpolitik einzunehmen. Sie hat Köln zur <a href="http://www.internethauptstadt-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internethauptstadt</a> erklärt und stellt mit Martin Dörmann auch den stellvertretenden Vorsitzenden der Enquete-Kommission. In Köln wurden der „Dialogkreis Netzpolitik“ sowie das „<a href="http://www.spd-netzpolitik.de/initiativen-vor-ort/koeln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forum Netzpolitik</a>“ gegründet. Letzteres ist durchaus nicht als lokaler Stammtisch gedacht. Mitbegründerin Valentina Kerst,<br />
die auch (gewähltes) Mitglied im Gesprächskreis Netzpolitik ist, möchte das Forum „über alle Ebenen hinweg etablieren, also kommunal, auf Landes- sowie Bundesebene“, äußerte sie gegenüber politik-digital.de. Know-how für sozialdemokratische Webmaster bündeln seit 2002 die <a href="http://www.websozis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Websozis</a>.
</p>
<p>
<b>Rote Piraten?</b>
</p>
<p>
In der SPD machen netzpolitisch vor allem Lars Klingbeil (SPD-MdB) und Björn Böhning (Parteivorstand) von sich reden. Beide leiten gemeinsam den &quot;Gesprächskreis Netzpolitik&quot;. Martin Dörmann, Bundestagsabgeordneter der SPD, muss dagegen mit Fehlern aus der Vergangenheit und fehlender Glaubwürdigkeit unter Netzaktivisten leben.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100721_klingbeil.jpg" title="Quelle: www.lars-klingbeil.de" alt="Quelle: www.lars-klingbeil.de" align="left" height="96" width="80" />
</p>
<p>
<a href="http://www.lars-klingbeil.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Klingbeil</a> ist seit dieser Legislaturperiode Mitglied im Deutschen Bundestag. Er ist netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied in der Bundestags-<a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</a> sowie im <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/a22_neue_medien/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unterausschuss &quot;Neue Medien&quot;</a>. Klingbeil ist &quot;rundum vernetzt&quot;. Von <a href="http://www.twitter.com/klingbeil09" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> bis <a href="http://www.lastfm.de/user/klingbeil1978" target="_blank" rel="noopener noreferrer">last.fm</a> kann man ihn im Netz fast überall finden. Netzpolitische Stellungnahmen bloggt er regelmäßig auf den Seiten der <a href="http://www.spdfraktion.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Bundestagsfraktion</a>.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100720_boehning_copy.jpg" alt="Quelle: www.bjoern-boehning.de" title="Quelle: www.bjoern-boehning.de" align="right" height="95" width="70" /><a href="http://www.bjoern-boehning.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Björn Böhning</a> ist erster Ansprechpartner, wenn es um die Netzpolitik der SPD geht. Er vertritt den &quot;Gesprächskreis Netzpolitik&quot; nach außen, ist netzpolitischer Sprecher des SPD-Parteivorstandes und gehört der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=104836344904#%21/group.php?gid=104836344904&amp;v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebookgruppe</a><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=104836344904#%21/group.php?gid=104836344904&amp;v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> &quot;Piraten in der SPD&quot;</a> an. Böhning ist besonders <a href="http://twitter.com/BoehningB" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktiv bei Twitter</a>, weil er sich, wie er im <a href="/zwischen-tuer-und-angel-bjoern-boehning" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Interview</a> mit politik-digital.de erzählt, dort der Diskussion um politische Inhalte &quot;direkt stellen muss&quot;.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100721_doermann.jpg" alt="Quelle: www.martin-doermann.de" title="Quelle: www.martin-doermann.de" align="left" height="98" width="80" />Der dritte im Bund ist der stellvertretende Enquête-Vorsitzende <a href="http://www.martin-doermann.de/live/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Dörmann</a>. Er verlor als Netzpolitiker an Glaubwürdigkeit wegen seines Verhaltens in der &quot;Zensursula-Debatte&quot;. Dörmann war damals SPD-Berichterstatter für das Zugangserschwerungsgesetz. In seinem Namen erging eine <a href="http://www.spd-fraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,47641,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a>, deren Argumentation Grundlage für den Beschluss des SPD-Parteivorstandes wurde, das Zugangserschwerungsgesetz zu befürworten. Im Nachhinein <a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">räumt Dörmann </a><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fehler</a><a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/die-spd-hat-in-der-netzpolitik-einen-nachholbedarf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> ein</a>, begründet die damalige Entscheidung aber auch mit parteipolitischen Erwägungen: &quot;Wir haben es als kaum vermittelbar angesehen, wenn wir uns total verweigert hätten.&quot;, sagte er der SPD-Parteizeitung &quot;Vorwärts&quot;.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<i>Unter Mitarbeit von <a href="/user/fmelching">Felix Melching</a>.</i></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/spd-netzpolitik-schweres-erbe-und-neuer-kurs-4954/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online nach Bellevue?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/online-nach-bellevue-4922/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/online-nach-bellevue-4922/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 12:37:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Gauck]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/online-nach-bellevue-4922/</guid>

					<description><![CDATA[Ginge es nach der sogenannten Netzgemeinde, säße Joachim Gauck schon im Bundespräsidentensessel. Doch wie weit reichen die Online-Kampagnen für den Wulff-Herausforderer in die politische Realität hinein? politik-digital.de-Vorstand Dr. Christoph Bieber analysiert das Web-Geschehen rund um die Bundespräsidentenwahl.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ginge es nach der sogenannten Netzgemeinde, säße Joachim Gauck schon im Bundespräsidentensessel. Doch wie weit reichen die Online-Kampagnen für den Wulff-Herausforderer in die politische Realität hinein? politik-digital.de-Vorstand Dr. Christoph Bieber analysiert das Web-Geschehen rund um die Bundespräsidentenwahl.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Wenn am 30. Juni die Bundesversammlung zusammentritt, um einen neuen Bundespräsidenten zu wählen, tut sie dies also im Bewusstsein einer neuartigen Form der öffentlichen Kampagne, die weder von den politischen Parteien noch von den traditionellen Massenmedien getragen wurde. Seit Bekanntgabe der Kandidatur von Joachim Gauck haben sich unabhängig voneinander verschiedene Initiativen gebildet, die mit den Mitteln der Online-Kommunikation mobilisieren und öffentliche Unterstützung erhalten.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.facebook.com/home.php#!/group.php?gid=123621417671515&amp;ref=ts" target="_blank" title="Joachim Gauck bei Facebook" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100624_screen_gauckfacebook.jpg" alt="Joachim Gauck bei Facebook" title="Joachim Gauck bei Facebook" height="216" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Einfache Seiten, hohe Verbreitung</b>
</p>
<p>
Zum Einsatz kamen dabei in der Regel recht einfache, unaufwändig produzierte Websites, die jedoch hohe Reichweiten und Sichtbarkeit erzielten. Die „informelle Kampagne“ setzt sich zusammen aus einer gut besuchten <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=123621417671515" title="Gauck-Facebookpage">Unterstützer-Seite bei Facebook</a>, einer erfolgreichen <a href="http://www.wir-fuer-gauck.de/" target="_blank" title="Wir-Für-Gauck-" rel="noopener noreferrer">virtuelle Unterschriftensammlung</a>, einem populären Twitter-Hashtag (<a href="http://search.twitter.com/search?q=%23mygauck" target="_blank" title="Twitter-Search-Gauck" rel="noopener noreferrer">#mygauck</a>) und einem daraus geformten <a href="http://der-gute-tweet.de/mygauck/" target="_blank" title="Twitter-Mosaik" rel="noopener noreferrer">Twitter-Mosaik</a>. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Aktivitäten, die sich über die verschiedenen Web 2.0-Plattformen zerstreuen. Man kann diese Zutaten als Lerneffekt aus der letztjährigen #Zensursula-Kampagne verstehen – prominente Plattformen und Dienste erzielen respektable Reichweiten im Netz. Das dabei entstehende Material ist medial gut verwertbar, so ist das Fortschreiben der Online-Aktivitäten auch in der Offline-Öffentlichkeit gewährleistet.
</p>
<p>
<b>Offline wenig los</b>
</p>
<p>
Das buchstäbliche Heraustragen des Protestes aus dem Netz in Form von <a href="http://www.demosfuergauck.de/jg/index.php" target="_blank" title="Pro-Gauck-Demos" rel="noopener noreferrer">„Pro-Gauck“-Demonstrationen</a> funktioniert dagegen (noch) nicht ganz so gut – was wohl am relativ abstrakten Gegenstand liegt: das Finden eines Nachmieters für Horst Köhler berührt die Menschen eben doch nicht so direkt wie staatliche Eingriffe in den Internet-Alltag. Eine über Facebook organisierte <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,700809,00.html" target="_blank" title="Spiegel-Artikel zur ProGauck-Demonstration" rel="noopener noreferrer">Demonstration Pro-Gauck</a> in Berlin brachte statt der bei den Behörden angemeldeten 1000 Sympathisanten lediglich rund 30 auf die Straße. Die angekündigte Sperrung der Straße &quot;Unter den Linden&quot; konnte ausbleiben, die Gruppe machte sich über den Bürgersteig auf den Weg zum Brandenburger Tor.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.demosfuergauck.de/jg/index.php" target="_blank" title="Demos für Gauck" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100624_screen_demosfuergauck.jpg" alt="Demos für Gauck" title="Demos für Gauck" height="306" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Deutlich wird hier, dass es sich bei der Kampagne (auch) um eine Form des Protests gegen den Zugriff der Parteien bei der Besetzung des höchsten Amtes im Staate handelt – viele Bürger kritisieren mit ihrer Unterstützung das „Postengeschacher“ der Parteibürokratien. Die breite öffentliche Unterstützung eines Kandidaten „außerhalb“ der Parteistrukturen verweist auf den Wunsch nach Selbstbeteiligung oder zumindest eine von Parteizwängen befreite Stimmabgabe.
</p>
<p>
<b>(Noch) Keine Massenbewegung</b>
</p>
<p>
Der über die verschiedenen Online-Plattformen aufgebaute Druck ist allerdings nicht so groß, wie das nun in einigen Berichten zum Thema zu lesen sein dürfte: die Online-Unterstützung des Kandidaten Gauck ist zwar respektabel, aber mit gut 35.000 Facebook-Freunden und einer virtuellen Unterschriftenliste mit etwa 10.000 Einträgen noch lange keine digitale Massenbewegung.<br />
Allerdings könnte sich der Einfluss aus dem Netz auf die Bundesversammlung noch verstärken – dann jedoch müssten nach dem Muster vor allem US-amerikanischer Online-Kampagnen die stimmberechtigten Mitglieder der Bundesversammlung direkt adressiert werden: durch E-Mails, Tweets, Telefonanrufe oder Fax-Mitteilungen. Die schon vorhandene Kampagnenstruktur böte den geeigneten Rahmen, um Fax-Vordrucke, Textbausteine für Mails und Tweets oder Gesprächsleitfäden für Telefonanrufe zu verfügbar zu machen.
</p>
<p>
Erst wenn so etwas passieren sollte, gäbe es einen echten „Online-Wahlkampf“ um den Einzug ins Schloss Bellevue.
</p>
<p>
UPDATE: Es ist etwas passiert! Die unabhängige Nichtregierungsorganisation „Avaaz.org“ bietet <a href="http://www.avaaz.org/de/wahl_freigeben?1" target="_blank" title="Avaaz.org" rel="noopener noreferrer">auf ihrer Webseite</a> seit dem 24.06.2010, 14 Uhr (kurz nach dem dieser Artikel erschien) die Möglichkeit, Delegierte der Bundesversammlung direkt anzuschreiben. In einem editierbaren Formbrief können die Nutzer dazu auffordern am 30. Juni „im Sinne der Bürger“ zu wählen und „Parteipolitik und Fraktionszwang außer Acht zu lassen“.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/online-nach-bellevue-4922/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundespräsidentenwahl geht online</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bundespraesidentenwahl-geht-online-4903/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bundespraesidentenwahl-geht-online-4903/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 16:52:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Gauck]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/bundespraesidentenwahl-geht-online-4903/</guid>

					<description><![CDATA[Seit dem Rücktritt von Horst Köhler wartet Deutschland gespannt auf die Wahl eines neuen Staatsoberhauptes. Im Netz haben die Unterstützergruppen für Christian Wulff (CDU) und Joachim Gauck (parteilos)  bereits angefangen, sich mit vielfältigen Aktionen für ihren jeweiligen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten zu formieren. politik-digital.de gibt einen Überblick.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Rücktritt von Horst Köhler wartet Deutschland gespannt auf die Wahl eines neuen Staatsoberhauptes. Im Netz haben die Unterstützergruppen für Christian Wulff (CDU) und Joachim Gauck (parteilos)  bereits angefangen, sich mit vielfältigen Aktionen für ihren jeweiligen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten zu formieren. politik-digital.de gibt einen Überblick.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Soziale Netzwerke</b>
</p>
<p>
Auf Facebook und studiVZ/meinVZ schießen Sympathisantengruppen wie Pilze aus dem Boden. So kommt der parteilose Anwärter auf das Amt, Joachim Gauck, derzeit auf etwa 11.000 Unterstützer in den verschiedenen Gruppen der Netzwerke. Sein Kontrahent Christian Wulff (CDU) hat ca. 2000 Unterstützer (Stand 7. Juni 2010).
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.facebook.com/Christian.Wulff.Bundespraesident" target="_blank" title="Christian Wulffs Facebookseite" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/wulffsfacebook.jpg" alt="Christian Wulffs Facebookseite" title="Christian Wulffs Facebookseite" height="198" width="320" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
Bei den Contra-Gruppen zeigen sich die User der sozialen Netzwerke eher unkreativ. Der Gründer der Gruppe &quot;Christian Wulff soll sich verkackeiern!&quot; ist bereits aus dem VZ-Netzwerk verbannt. Ansonsten beschränken sich die Gegen-Gruppen auf Namen wie &quot;Nicht XYZ&quot;, &quot;Not My President&quot; oder &quot;XYZ Abwählen!&quot; <b></b>
</p>
<p>
<b>Twitter</b>
</p>
<p>
Eine kreative Aktion haben die <a href="http://webevangelisten.de/" target="_blank" title="Webevangelisten" rel="noopener noreferrer">Webevangelisten</a> ins Netz gestellt. Alle, die den Hashtag <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23mygauck" target="_blank" title="Hashtagsuche #mygauck" rel="noopener noreferrer">#mygauck</a> verwenden, werden mit ihrem Avatar Teil eines großen <a href="http://der-gute-tweet.de/mygauck/" target="_blank" title="Gauck Konterfeit" rel="noopener noreferrer">Joachim Gauck Konterfeis</a>. Laut der Twitter-Statistikseite <a href="http://twicker.net/" target="_blank" title="twicker.net" rel="noopener noreferrer">twicker.net</a> war #mygauck das meist verwendete deutsche Hashtag der vergangen 24 Stunden (Stand 7. Juni 2010, 17 Uhr).
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://der-gute-tweet.de/mygauck/" target="_blank" title="Gauck Konterfeit" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/gauckavatar_0.jpg" alt="Gaucks Twitter-Konterfeit" title="Gaucks Twitter-Konterfeit" height="349" width="300" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Wer über die Kandidaten, den Wahlkampf und die neusten Webaktionen auf dem Laufenden bleiben will, bleibt mit der <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23bundespr%C3%A4sident" target="_blank" title="Hashtagsuche #bundespräsident" rel="noopener noreferrer">Hashtagsuche #bundespräsident</a> immer auf dem neuesten Stand.
</p>
<p>
<b>Petitionen</b>
</p>
<p>
Auf den Online-Unterschriftenlisten <a href="http://www.wir-fuer-gauck.de/" target="_blank" title="Wir-für-Gauck-Petition" rel="noopener noreferrer">&quot;Wir für Gauck&quot;</a> und auf <a href="http://www.petitiononline.com/mod_perl/signed.cgi?171027WM&amp;1" target="_blank" title="petitiononline.com Gauck " rel="noopener noreferrer">petitiononline.com</a> sprechen sich 2697 Unterzeichner für Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten aus. Für Christian Wulff kann man gegenwärtig noch nicht online unterzeichnen.
</p>
<p>
<b>Sonstiges: Gauck-Ecken und Wulff-Graphen</b>
</p>
<p>
Interessant für den fortschreitenden Wahlkampf könnte auch das &quot;Electionsmeter&quot; der beiden Kandidaten werden. Die User können in dem Onlineportal miteinander diskutieren, ihre politischen Favoriten unterstützen und dessen Gegner schwächen. <a href="http://de.electionsmeter.com/Abstimmungen/joachim-gauck" target="_blank" title="Gauck bei electionsmeter" rel="noopener noreferrer">Joachim Gauck</a> ist allerdings erst seit dem 7. Juni gelistet und besitzt noch keine aussagekräftige Beliebtheitskurve wie sein Konkurrent <a href="http://de.electionsmeter.com/Abstimmungen/christian-wulff" target="_blank" title="Wulff bei electionsmeter" rel="noopener noreferrer">Christian Wulff</a>.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.pottblog.de/2010/06/07/ich-unterstuetze-joachim-gauck-als-praesidentschaftskandidat-kleine-ecke-fuer-eigene-blogsinternet-seiten/#1" target="_blank" title="Ich-unterstütze-Gauck-Ecke" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/gauckecke.jpg" alt="Gauck Unterstützer Ecke" title="Gauck Unterstützer Ecke" height="155" width="320" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
Dafür hat der Kandidat von Rot-Grün schon eine eigene &quot;Ecke&quot; im Netz. Bei der <a href="http://www.pottblog.de/2010/06/07/ich-unterstuetze-joachim-gauck-als-praesidentschaftskandidat-kleine-ecke-fuer-eigene-blogsinternet-seiten/#2" target="_blank" title="Ich-unterstütze-Gauck-Ecke" rel="noopener noreferrer">&quot;Ich-unterstütze-Gauck-Ecke&quot;</a> handelt es sich um ein Javascript, welches Gauck-Fans in ihre Blogs oder Webseiten einbinden können. Einmal implementiert enrollt sich fortan in der rechten oberen Browserecke ein Joachim Gauck Unterstützungs-Banner.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/bundespraesidentenwahl-geht-online-4903/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zensursula nach Bellevue</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zensursula-nach-bellevue-4898/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/zensursula-nach-bellevue-4898/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/zensursula-nach-bellevue-4898/</guid>

					<description><![CDATA[Kaum ist Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch für das Amt der Bundespräsidentin, reagiert ein großer Teil des politischen Internet mit harscher Kritik und Ablehnung. Auf das Twitter-Hashtag #notmypresident folgte die entsprechende Facebook-Gruppe, flankierenden Stoppschild-Banner und auch die T-Shirt-Beflockungsmaschinen laufen bereits wieder – eine logische Neuauflage der großen &#34;Zensursula&#34;-Kampagne des vergangenen Jahres?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch für das Amt der Bundespräsidentin, reagiert ein großer Teil des politischen Internet mit harscher Kritik und Ablehnung. Auf das Twitter-Hashtag #notmypresident folgte die entsprechende Facebook-Gruppe, flankierenden Stoppschild-Banner und auch die T-Shirt-Beflockungsmaschinen laufen bereits wieder – eine logische Neuauflage der großen &quot;Zensursula&quot;-Kampagne des vergangenen Jahres?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<br />
Der ablehnende Reflex mag zwar verständlich sein, doch wäre die Berufung von der Leyens ins Schloss Bellevue denn nur schlecht für die öffentliche Debatte um Netzpolitik?
</p>
<p>
Das muss keineswegs der Fall sein, denn es gibt durchaus auch positive Aspekte einer solchen Personal-Rochade. Der direkte Eingriff in netzpolitische Entscheidungen wäre der Bundespräsidentin qua Amt verboten – dass die Tagespolitik für Schlossbewohner ein ungünstiges Pflaster ist, hat Horst Köhler zuletzt eindrucksvoll bewiesen. Eine der wesentlichen Aufgaben des Staatsoberhauptes ist dagegen das Anstoßen und Begleiten großer gesellschaftspolitischer Debatten. Neben anderen Themen sollte inzwischen auch die Netzpolitik auf die präsidiale Agenda gehören. Und dank von der Leyens Vorgeschichte als &quot;Zensursula&quot; darf man durchaus davon ausgehen, dass sie das ganz ähnlich sehen wird.
</p>
<div>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/koalitionsfavoritin-ursula-von-der-leyen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/stopschild.jpg" alt="Gefunden auf www.netzpolitik.org, cc by-nc 3.0" title="Gefunden auf www.netzpolitik.org, cc by-nc 3.0" height="250" width="250" /></a>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Doch wäre das wirklich so schlimm für den politischen Teil im deutschen Internet? Könnte nicht genau bei einer solchen Konstellation ein produktiver Diskurs zwischen (Offline-)Politik und (Online-)Sachverstand entstehen? Und im Gegensatz zur eher spezialistischen Debatte um Internetsperren sogar mit einer sehr viel höheren gesellschaftlichen Sichtbarkeit und Reichweite?
</p>
<p>
Der Blick auf die größeren Online-Kampagnen und netzpolitischen Diskussionen der letzten Jahre hat gezeigt, dass eine institutionelle oder personelle Verankerung der Diskussion im politischen Raum von enormer Bedeutung für deren Akzeptanz und Verarbeitung ist. Ob die aus der Debatte um die Internetsperren hervor gegangene Piratenpartei diese Verbindung dauerhaft wird herstellen können, muss bezweifelt werden. Auch die bisherigen Bemühungen der Bundesregierung auf dem Feld der Netzpolitik (Stichwort: „E-Konsultationen“ im Innenministerium) sind diesen Beweis noch schuldig geblieben, und die mit Spannung erwartete Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ steckt noch in der Gründungsphase. Beide Instrumente erscheinen mittel- oder langfristig ohnehin nicht als sonderlich gut geeignet, um im Kampf gegen legislative Schwergewichte zu bestehen – und gleich mehrere Ministerialbehörden haben ihre Ansprüche angemeldet, die netzpolitische Agenda mitzugestalten.
</p>
<p>
Mit einer Versetzung Ursula von der Leyens nach Bellevue aber wäre die Netzpolitik an prominenter Stelle im politischen Berlin angekommen – dafür könnte nicht zuletzt die gerade wieder mobilisierte „Netzgemeinde“ sorgen. Und wäre eine „digitale Ruckrede“ der Bundespräsidentin (die durchaus auch im Geist der &quot;Zensursula&quot;-Vergangenheit ausfallen könnte) nicht genau die Situation, in der eine heftige, kritische und konstruktive Reaktion aus dem Netz als Korrektiv wirken kann?
</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/zensursula-nach-bellevue-4898/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU will die Netze sperren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/eu-will-die-netze-sperren-4814/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/eu-will-die-netze-sperren-4814/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Schröter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 11:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[Cecilia Malmström]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/eu-will-die-netze-sperren-4814/</guid>

					<description><![CDATA[Auf einer Pressekonferenz am Montag, dem 29.03.2010, hat Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Innenpolitik, etwas gefordert, was in Deutschland mittlerweile schon fast vom Tisch ist: Eine EU-Richtlinie, die das Sperren von Webseiten mit kinderpornographischem Inhalt ermöglicht.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer Pressekonferenz am Montag, dem 29.03.2010, hat Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Innenpolitik, etwas gefordert, was in Deutschland mittlerweile schon fast vom Tisch ist: Eine EU-Richtlinie, die das Sperren von Webseiten mit kinderpornographischem Inhalt ermöglicht.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die Argumente, die Malmström auf der Pressekonferenz vorbrachte, klingen denen aus der vergangenen Debatte um Netzsperren in Deutschland sehr ähnlich: Der Schutz der Kinder stehe über der Meinungsfreiheit, das Löschen von Seiten sei international nur schwer praktizierbar, Sperren könnten nur von Experten leicht umgangen werden, und die Erfahrungen anderer Länder – z.B. in Skandinavien – würden zeigen, dass Sperren von Webseiten gut funktioniere.
</p>
<p>
Sie kenne die Argumente der Gegner, dass Netzsperren die Meinungsfreiheit einschränken würden, betonte Malmström. Doch „Kinderpornographie habe nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.“ Sie könne außerdem versichern, dass die Sperren nicht auf andere Bereiche ausgedehnt werden sollen.
</p>
<p>
Zuvor hatte Malmström bereits in einem <a href="http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc~E504B485974C94C7594CED07FFDF66FB9~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gastbeitrag der FAZ</a> angekündigt,<br />
„dunkle Ecken des Internets aufräumen“ zu wollen. In diesem Zuge solle<br />
die EU dem Vorbild einiger europäischer Länder folgen, in denen<br />
Netzsperren bereits möglich sind. 
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/eu-will-die-netze-sperren-4814/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Franziska Heine: Köhler hätte nicht unterschreiben sollen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/franziska-heine-koehler-haette-nicht-unterschreiben-sollen-4772/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/franziska-heine-koehler-haette-nicht-unterschreiben-sollen-4772/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Schröter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:07:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Petitionsausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperre]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Heine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/franziska-heine-koehler-haette-nicht-unterschreiben-sollen-4772/</guid>

					<description><![CDATA[Über 134.000 Menschen haben die Online-Petition &#34;Keine Indizierung
und Sperrung von Internetseiten&#34; unterzeichnet und damit die Initiatorin Franziska Heine zur Vorkämpferin gegen Internetsperren gemacht. An diesem Montag, 22. Februar 2010, hatte sie nun Gelegenheit, ihre Argumente vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages noch einmal vorzutragen.
<p>
&#160;
</p>
<center>
<object height="250" width="300">
	<param name="allowfullscreen" value="true">
	</param>
	<param name="allowscriptaccess" value="always">
	</param>
	<param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9649212&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=0&#38;show_byline=0&#38;show_portrait=0&#38;color=FF7700&#38;fullscreen=1">
	</param>
	<embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9649212&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=0&#38;show_byline=0&#38;show_portrait=0&#38;color=FF7700&#38;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="250" width="300"></embed>
</object>
</center>
<p>
&#160;
</p>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über 134.000 Menschen haben die Online-Petition &quot;Keine Indizierung<br />
und Sperrung von Internetseiten&quot; unterzeichnet und damit die Initiatorin Franziska Heine zur Vorkämpferin gegen Internetsperren gemacht. An diesem Montag, 22. Februar 2010, hatte sie nun Gelegenheit, ihre Argumente vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages noch einmal vorzutragen.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
<object height="250" width="300"><param name="allowfullscreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9649212&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=FF7700&amp;fullscreen=1"></param><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9649212&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=FF7700&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="250" width="300"></embed></object><br />
</center></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
politik-digital.de war dabei und hat sich nach der <a href="http://web-tv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/scalablePlayer.html?content=506559&amp;singleton=true&amp;bandwidth=514" target="_blank" title="Aufzeichnung der Sitzung bei bundestag.de" rel="noopener noreferrer">Sitzung </a>mit Franziska Heine unterhalten. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/franziska-heine-koehler-haette-nicht-unterschreiben-sollen-4772/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 6)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-6-0-4758/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-6-0-4758/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:09:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Google Mail]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/links-zwo-drei-vier-kw-6-0-4758/</guid>

					<description><![CDATA[Ein Löschgesetz soll Netzsperren ersetzen, die geplante Abhörzentrale wird gestoppt, der Iran plant seinen eigenen E-Mail-Dienst und Mozilla will jetzt auch Daten sammeln - die aktuelle Linkliste mit Infos und Hintergründen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Löschgesetz soll Netzsperren ersetzen, die geplante Abhörzentrale wird gestoppt, der Iran plant seinen eigenen E-Mail-Dienst und Mozilla will jetzt auch Daten sammeln &#8211; die aktuelle Linkliste mit Infos und Hintergründen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1638710/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lösch- statt Sperrgesetz für´s Internet</a>
</p>
<p>
Wie futurezone berichtet, plane die deutsche Regierung ein Gesetz zur Löschung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten. Die bisher vorgesehene Sperrung sei anscheinend vom Tisch. Initiiert hatte das Gesetz Ex-Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU), es wurde von Bundespräsident Horst Köhler jedoch nie unterschrieben.</p>
<p><a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/hoerspiel/feature/7068891.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie die Web-2.0-Generation Politik macht</a>
</p>
<p>
Die Sendung MDR-Figaro berichtete am Samstag, 6. Februar 2010, über die Politik der Internetgeneration. Wer es verpasst hat, aber sich trotzdem die Frage stellt „Was darf das Internet?&quot;, kann sich im 30-minütigen Hörspiel-Feature noch einmal anhören, wie die „einstige Spaßgesellschaft&quot; in Weblogs, Twittertweets und Internetforen die Politik revolutioniert.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-02/mozilla-baker-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mozillas Visionen über das Internet</a>
</p>
<p>
Mitchell Baker, Leiterin der Mozilla-Foundation, spricht über die Pläne der Firma, bewusste Datensammlung zu betreiben, allerdings beschränkt auf den eigenen Browser in seiner Eigenschaft als „persönlicher Sekretär&quot;. Ziel solle sein, die gesammelten Informationen über das Surfverhalten zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen und sich so das Surfen effektiver und einfacher zu gestalten.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/837/502076/bilder/?img=0.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Netz in Zahlen</a>
</p>
<p>
sueddeutsche.de hat das Internet statistisch aufgearbeitet. Wer schon immer wissen wollte, wie viele Webseiten es eigentlich gibt, wie viele Twitter-Meldungen stündlich publiziert werden oder wie viele Computer täglich unwissentlich zu Viren-Zombierechnern werden, sollte sich diese Bildergalerie anschauen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,677238,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Iran blockiert Google Mail</a>
</p>
<p>
Der Iran plane einen eigenen staatlichen E-Mail-Dienst und habe bereits im Voraus den Maildienst von Google gesperrt, entnimmt SPIEGEL ONLINE dem „Wall Street Journal&quot;. Der Suchmaschinenriese berichte bereits von einem drastischen Rückzug des Mail-Verkehrs zum Jahrestag der Islamischen Revolution.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Innenminister-de-Maiziere-verhindert-Abhoerzentrale-923768.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">De Maizière stoppt Abhörzentrale</a>
</p>
<p>
Er schiebt den Plänen von Wolfgang Schäuble nun einen Riegel vor: Innenminister Thomas de Maizière (CDU) verhindert eine gemeinsame Abhörzentrale von Polizei und Verfassungsschutz, wie heise.de schreibt. Schäuble hatte die Versorgung des Verfassungsschutzes und der Landeskriminalämter mit Abhördiensten vorgesehen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-6-0-4758/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
