Face the Facts: Öffentliche Medien in privaten Zeiten

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet am 30. September eine Online-Konferenz über die derzeitige Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien, die insbesondere durch die Corona-Pandemie in die Kritik geraten sind. In der Demokratie bilden Medien eine systemrelevante „kritische Infrastruktur“ – diese steht vor neuen Herausforderungen. Mit verschiedenen Politiker*innen und Journalist*innen wird zu dem Thema diskutiert.   Weitere…

Mehr...

Creative Commons in der ARD

Im vergangenen Jahr hat die ARD auf Beschluss der Redaktionskonferenz Online (RKO) eine Arbeitsgruppe Creative Commons gegründet, in der darüber nachgedacht wurde, ob Creative Commons (CC) ARD-kompatibel ist und inwiefern freie Lizenzen in den ARD-Anstalten genutzt werden können. Nun wurden Ergebnisse bekannt. Soeben hat das…

Mehr lesen...

Onlinestudie: Sprengkraft am Abend

Anfang August ist die aktuelle Ausgabe der ARD/ZDF-Onlinestudie erschienen, deren - eher erwartbare - Resultate bereits für Resonanz und Diskussionen gesorgt haben (hier die Themenausgabe der Media-Perspektiven mit mehreren Auswertungsartikeln). Bemerkenswert ist jedoch die Verlagerung der Internetnutzung in die Abendstunden -…

Mehr lesen...

BBC überzieht Budget mit Onlineauftritt

Nicht nur in Deutschland werden die Einflüsse der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten diskutiert. Laut einem Artikel der britischen Times hat die BBC, das öffentlich-rechtliche Sendernetzwerk Großbritanniens, sein Budget für den Internetauftritt um 36 Millionen Pfund überzogen.   Grund dafür seien Missmanagement und…

Mehr lesen...

Politischer Sprengstoff im Videostream

Still und heimlich, ohne Pressemeldung, starteten am 11. Mai 2008 parallel die ARD-Mediathek zum einem und die Mediathek für „Das Erste“ - mitten im Streit um die Zukunft des Internetangebots der Öffentlich-Rechtlichen. politik-digital.de schaute sich beide Angebote einmal an: Ein Erfahrungsbericht. Die Einführung mit „der…

Mehr lesen...

Kultur- oder Wirtschaftsgut?

Nach Karel van Miert und Mario Monti legt sich nun auch die neue EU-Wettbewerbshüterin, die Niederländerin Neelie Kroes, mit der Bundesregierung an. Grund ist das alte Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Deutschland. Da hatten schon Kroes' Vorgänger dran herumgemäkelt, die Niederländerin scheint nun aber Ernst machen zu wollen. Neben Deutschland haben auch die Niederlande und Irland einen Brief der…

Mehr...

Damals war die Ebbe, heute ist die Flut

Fritz Pleitgen ist seit dem 1. Januar 2001 Vorsitzender des ARD. Nach seiner Tätigkeit als ARD-Auslandskorrespondent und Studioleiter war er von 1988 bis 1993 Chefredakteur Fernsehen des WDR. Später war er dort als Hörfunkdirektor beschäftigt und ist seit 1995 Intendant des WDR. Mit politik-digital sprach er…

Mehr lesen...

Das Internet ist ein integraler Bestandteil des Mediensystems

Als kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion ist Dr. Norbert Lammert ein Medienexperte. Er sitzt nicht nur im Ausschuß für Kultur und Medien sondern ist auch ehrenamtliches Mitglied im Programmausschuß von RTL. Im Gespräch mit politik-digital sprach er über die Grenzen der…

Mehr lesen...

Der Lerchenberg geht t-online

Vor dem Hintergrund der Onlineaktivitäten von ARD und ZDF erhält die Frage des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks neue Brisanz. Am 20. März diesen Jahres kündigten t-online und das am Mainzer Lerchenberg heimische ZDF an, ein gemeinsames Internet-Nachrichtenportal unter der Domain…

Mehr lesen...

Medien, Markt und Meinungsmacht

Rundfunkpolitische Kontroversen, Debatten über Bestimmung, Ausgestaltung, Anspruch und Leistung der deutschen Rundfunkordnung sind so alt wie der Rundfunk selber. Weder die Klagen über die Trivialisierung und Kommerzialisierung der Medien noch parteiegoistische Forderungen von Politikern aller Couleur über die zukünftige…

Mehr lesen...