Ist es wirklich schon so schlimm? – „Das Digitale Debakel“

Der britische Autor Andrew Keen hat bereits vor einigen Monaten eine weidlich rezipierte Auseinandersetzung mit den aktuellen und zukünftigen sozioökonomischen Konsequenzen des Wirtschaftens und Arbeitens im digitalen Zeitalter veröffentlicht. politik-digital.de hat die kenntnisreiche Darstellung, eine ebenso anregende wie provozierende Auseinandersetzung mit der geschichtlichen Entwicklung vom Web 1.0 zum Web 2.0, gelesen. Eine…

Mehr...

Rezension "Digitale Gesellschaft – Partizipationskulturen im Netz"

Wie fasst man zwischen zwei Buchdeckeln den Wandel vom Medienkonsumenten zum -produzenten und deren Wechselwirkung zusammen? In der Reihe „Bonner Beiträge zur Online-Forschung“ ist ein Sammelband erschienen, der zahlreiche wissenschaftliche Zugänge zu den Veränderungen in der Herstellung, Verbreitung und Nutzung medialer…

Mehr lesen...

Rezension: "Digitale Aufklärung" nur bunter Optimismus

Macht uns das Internet schlau? Ist es Werkzeug einer stillen Revolution oder Ausgangspunkt einer kognitiven Krise? Die Debatte zwischen Internet-Optimisten und -Pessimisten  ist um ein Sachbuch reicher. Das Buch "Digitale Aufklärung – Warum uns das Internet klüger macht" der Netz-Enthusiasten Ossi Urchs und Tim Cole verspricht…

Mehr lesen...

Buchrezension: Big Data – Mehr als große Datenmengen

„Big Data“ - Assoziationen zum globalen und ungezügelten Datensammeln verschiedenster Sicherheitsorgane sind bei diesem Schlagwort aktuell wohl naheliegend, wenn nicht zwangsläufig. Soeben ist die deutschsprachige Übersetzung eines gleichnamigen Buches zur Geschichte dieses Phänomens erschienen. "Big Data. Die Revolution, die…

Mehr lesen...

Heute schreiben sie Bücher – Rezension

Mit technischen Innovationen ist es wie mit einem Überraschungsei: Man weiß nie, was drinsteckt. Wie sie eingesetzt und die Gesellschaft verändern werden, kann niemand vorhersehen. Im Fall des Internet hat sich die Journalistin Mercedes Bunz nun daran gemacht, dessen gesellschaftliche Bedeutung auszuloten; ihr Buch heißt: „Die…

Mehr lesen...

Wie ich lernte, die Politiker zu lieben

Bücher brauchen schmissige Titel. Sonst verkaufen sie sich womöglich nicht. Ein Titel muss aber auch zum Inhalt passen. Leider passt der Titel „Wie ich lernte, die Politiker zu lieben“ so gar nicht zum Inhalt von Robin Mishras lesenswertem Vademecum. Unser Autor Jochen Zenthöfer über eine ganz besondere Beziehung. Im Fernsehen kennt jeder Journalist die Ton-Bild-Schere. Will man im Lektorat des Herder Verlags mit einer…

Mehr...

Wie die digitalen Medien die Politik verändern

Der Titel veranlasst den Leser in Kombination mit dem hochmodernen Thema "digitale Medien in der Politik" zuerst zu einigem Stirnrunzeln. Dieses gibt sich sehr schnell, wird doch deutlich, dass Jefferson - immerhin geistiger Vater der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung - seine Freude an der aktiven und…

Mehr lesen...

Von der Botschaft zur Bewegung

Der Aufstieg des Barack Obama zum amerikanischen Präsidentschaftskandidaten ist ein Paradebeispiel für alle, die sich für Kommunikation, ob in Wirtschaft oder Politik interessieren. Was macht diesen Shootingstar der amerikanischen Politik, den vor zweiJahren kaum jemand kannte, so erfolgreich? Die Kommunikationsexpertin…

Mehr lesen...

Wissen entsteht in den Köpfen

Wenn man die Begriffe zusammenträgt, die die gegenwärtige bzw. gerade anbrechende Gesellschaftsform charakterisieren sollen, so tritt viel Ratlosigkeit zu Tage: quot;postmoderne" Gesellschaft ist schlichtweg falsch, "postindustrielle" Gesellschaft ist zutreffend, aber wenig aussagekräftig. "Informationsgesellschaft" hat einiges…

Mehr lesen...

Wir sind das Netz

In seinem ersten Buch “Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern“ beschwört der Wikipedia-Aktivist Erik Möller eine „realdemokratische Mediengesellschaft“ mit Hilfe der neuen Internettechnologien herauf. Nichts Geringeres als die „umfassendsten kulturellen Veränderungen, die es…

Mehr lesen...